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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

3.604 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Natur, WAL, Buckelwal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 11:39
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Wer guckt das schon 24 Stunden?
Davon war nicht die Rede.

Shiloh
Zitat von ShilohShiloh schrieb:um 10:52
Zitat von ShilohShiloh schrieb:einfach bis ca. 9:58 Uhr zurückspulen
Das bedeutet,dass du es zu diesem Zeitpunkt schon fast eine Stunde angeschaut hast. Das ist für mich schon unbegreiflich, so lange ein Kadaver anzuschauen....


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 11:44
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Es ging gerade explizit nur um die Nachfrage bzgl. Aufnahme der Fluke an Land und der Identifikation des Wals anhand dessen.
Mein "pervers" bezog sich schlicht auf die Live-Übertragung, also dem Umstand, dass es eine solche Übertragung gibt.

Wer das warum ansieht, ist eine andere Frage.


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um 11:46
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Nun, die rationalen Experten lagen halt mit ihrer Einschätzung richtig. Sie waren ziemlich überzeugt, dass der Rettungsversuch tödlich verlaufen würde. Und so kam es.

Emotionale Experten, die oft keine echten Experten waren, aber genau wissen wollten, was der Wal "dachte" und "fühlte", die lagen falsch. Ein sterbender Wal im Schlick vor Poel ist halt kein schwer verletzter Mensch auf einer Straße. Ethisch, medizinisch, logistisch.
Wie der Rettungsversuch ausgegangen wäre, hätte man diesen früher nach der Strandung umsetzen können, werden wir alle leider nie erfahren. Da am Anfang lagen die rationalen Super-Experten falsch, die u.a. bei diversen Pressekonferenzen und Zeitungartikeln immer wieder betonten, dass der Wal jetzt aber sicher ganz bald sterben werde. Was er eben nicht tat. Da lagen sie mit ihrer Einschätzung falsch. Komplett richtig lag da wohl niemand - auch die ach so rationalen Experten nicht, denen es übrigens nicht eine Sekunde zu dumm war, sich ebenfalls in den Wal "einzufühlen" und zu behaupten, der Wal sei zum Sterben an den Strand gekommen.

Und dennoch könnten die tollen rationalen Experten mal in die Puschen kommen und sich mit den sicher vorliegenden Daten des Umweltministeriums auseinandersetzen, statt es bei einem "Wir haben es ja gewusst" zu belassen. Was sind das denn für Wissenschaftler, die überhaupt gar kein Interesse daran haben, wenigstens mal zu überlegen, ob ein junger in der für Großwale ungeeigneten und zu flachen Ostsee, auf einer Sandbank aufläuft, vielleicht doch nicht grundsätzlich mit einem schwerstkranken und binnen kürzester Zeit versterbenden Wals gleichzusetzen ist? Kein Interesse, sich mal ein Bild zu machen? Kann ich echt nicht nachvollziehen. mMn hätten die spätestens, als der Wal nach Wochen immer noch besser drauf war als andere gestrandete Wale, mal genauer hinschauen sollen. Meinetwegen wären sie dann zu denselben Schlüssen gekommen, aber sie hätten diese mit Fakten und Daten von vor Ort belegen können.

Hätten diese Super-Experten z.B. erklären und durch Untersuchungen belegen können, dass z.B. die Nieren schon angegriffen waren, hätte das schon sehr viel vertrauenerweckender gewirkt als ein "Wir haben mal vom Boot aus draufgeschaut, sieht aus wie ein gestrandeter Wal, das reicht". Dann hätte man ggf. zusammen nach Möglichkeiten der Sterbehilfe suchen können. Es hätte ihnen frei gestanden, ebenfalls mit dem Umweltministerium und Herrn Backhaus in den Ring zu steigen und durchzuboxen, dass der Wal von seinem Leid zu erlöst wird. Aber das dazu hatten sie allesamt nicht das Rückgrat. Sich jetzt als die Helden feiern zu lassen, die es ja immer schon besser mit dem Wal meinten, als die, die Rettung versucht haben, kann man machen, kommt man offenbar auch gut mit durch... Ich find's unfein.


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um 11:49
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Hätten diese Super-Experten z.B. erklären und durch Untersuchungen belegen können, dass z.B. die Nieren schon angegriffen waren, hätte das schon sehr viel vertrauenerweckender gewirkt als ein "Wir haben mal vom Boot aus draufgeschaut, sieht aus wie ein gestrandeter Wal, das reicht".
Und wie willst Du bei einem lebenden Großwal die Nieren untersuchen? Ich habe das auch schon mal Mitte April hier gefragt, ob es überhaupt Blutuntersuchungen von gesunden Buckelwalen gibt mit denen man Blutproben vergleichen kann. Wie macht man die? Wie nimmt man Blut von einem im Ozean schwimmenden Buckelwal?


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um 12:04
Zitat von orletsorlets schrieb:Das bedeutet,dass du es zu diesem Zeitpunkt schon fast eine Stunde angeschaut hast. Das ist für mich schon unbegreiflich, so lange ein Kadaver anzuschauen....
Nee falsch. Was sind denn das für komische "Schlussfolgerungen" von dir?

Ich habe vorhin einfach nur kurz in dem Stream reingeschaltet, als deine Frage mit der Fluke kam und zurückgespult (denn wenn du da reinschaltest bist zu sofort "live und in Echtzeit") um Aufnahmen der Fluke zu suchen und habe dir dann den Tipp gegeben, dass man ab ca. 9:58 Uhr ganz gute Aufnahmen der Fluke sehen kann. Ich wollte dir vorhin einfach nur behilflich sein, da du nach Aufnahmen von der Fluke fragtest. Also unterstelle mir hier bitte nix.


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um 12:06
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:Wie nimmt man Blut von einem im Ozean schwimmenden Buckelwal?
Ganz einfach: Man zündet Räucherstäbchen an und bittet ihn mit Walgesängen um eine Blutprobe...


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um 12:15
Hier wurde und wird ja immer wieder gefordert, dass man den Wal nicht nur durch Sichtung sondern umfassender hätte untersuchen sollen. Ich frage mich halt, was und wie man das hätte tun sollen. Ich bin absolut kein "Walologe" aber wenn man Aufnahmen vom Poel-Wal mit denen vom Wal Februar 2025 bei Polen vergleicht, dann fällt sogar mir als Laien zwei Sachen auf: ersten die sehr schlechte Haut und zweitens ist der Poel-Wal deutlich magerer, man kann sogar die Rippen sehen. Das ist auch unabhängig davon, ob es sich dabei um den selben Wal handelt. Polen Wal gesund, Poel-Wal sehr krank, geschwächt. Mir drängt sich da der Vergleich mit einem räudigen Fuchs oder Wolf auf.


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um 12:22
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:ersten die sehr schlechte Haut
Die wenig überraschend war, sich durch die Massnahmen verbessern ließ und wo sich bereits neue Haut bildete.
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:deutlich magerer, man kann sogar die Rippen sehen.
Die Tiere fressen zum Teil über Monate nicht. Selbst das Gutachten vom Ministerium bescheinigte einen "guten" Ernährungszustand.
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:Mir drängt sich da der Vergleich mit einem räudigen Fuchs oder Wolf auf.
Wegen dem struppigen Fell? ;)


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um 12:29
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Am Donnerstag soll der Wal zerteilt und in Containern zur Obduktion abtransportiert werden
weiß zufällig jemand, weshalb das erst so spät passieren soll?


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um 12:31
Zitat von KappeskoppKappeskopp schrieb:Hier wurde und wird ja immer wieder gefordert, dass man den Wal nicht nur durch Sichtung sondern umfassender hätte untersuchen sollen. Ich frage mich halt, was und wie man das hätte tun sollen. Ich bin absolut kein "Walologe" aber wenn man Aufnahmen vom Poel-Wal mit denen vom Wal Februar 2025 bei Polen vergleicht, dann fällt sogar mir als Laien zwei Sachen auf: ersten die sehr schlechte Haut und zweitens ist der Poel-Wal deutlich magerer, man kann sogar die Rippen sehen. Das ist auch unabhängig davon, ob es sich dabei um den selben Wal handelt. Polen Wal gesund, Poel-Wal sehr krank, geschwächt. Mir drängt sich da der Vergleich mit einem räudigen Fuchs oder Wolf auf.
Man hätte Proben vom Blas nehmen können, um sich z.B. ein Bild bezüglich Erregern o.Ä. zu machen. Die Proben hätten sich mit einer Drohne nehmen lassen. Man hätte direkt mal Unterwasseraufnahmen mit einer Drohne machen können, um sich ein Bild von der Strandungssituation zu machen (da hätte man direkt gewusst, dass das Tier nicht komplett aufliegt). Wärmebildaufnahmen, die ggf. etwas über Kreislauf etc. hätten verraten können. Ggf. Blutproben, denn wirklich geschwommen ist das Tier ja nicht. Es gab Angebote, die Blutentnahme für das Ministerium auszuführen. Es wird sicher auch wasserdichte Ultraschallgeräte geben, mit denen man sich ggf. einen Eindruck hätte verschaffen können. Vielleicht wären auch Urinproben möglich gewesen. Letztendlich aber hatten diese rationalen Super-Experten nicht mal Aufzeichnungen der Atrmung oder der Vokalisation.

Und als man dann entschied, den Rettungsversuch zu dulden, hätte man mMn seitens des MInisteriums und der mit der Beaufsichtigung der Rettungsmaßnahmen betrauten Experten auch die Gabe von Antibiotika und anderen Medikamenten zur Stärkung des Tieres erlauben bzw. dulden müssen - aber das wurde wegen nicht minimalinvasiv genug abgelehnt.


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um 12:45
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Vielleicht wären auch Urinproben möglich gewesen.
wie soll man Urin abnehmen können?
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:auch die Gabe von Antibiotika und anderen Medikamenten zur Stärkung des Tieres erlauben
das stelle ich mir sehr schwierig vor, wegen der Dosis, die nicht bekannt sein dürfte

Bei allem Anderen stimme ich dir zu.


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um 12:53
@Lotte49 Nochmal die Frage, was bringen einem Blut- und Urinproben, wenn es keine Vergleichswerte von gesunden, nicht gestressten Tieren gibt? Wer soll sich der Gefahr aussetzen am Wal Ultraschall durchzuführen? Durch wieviel Speck und Fett geht Ultraschall eigentlich? Wie behandelt man einen Großwal gegen Erreger? Hat man das überhaupt schon mal gemacht? Wer bezahlt das? Wozu einen offensichtlich stark geschwächten und kranken Wal noch weiter untersuchen, wenn man eh nichts machen kann?
Da kann ich die Entscheidung nachvollziehen, den Wal in Ruhe zu lassen und ihm keinen weiteren Stess auszusetzen. Was er jetzt genau hatte kann man dan hinterher klären.


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um 13:34
Zitat von orletsorlets schrieb:Echt super und helfen die Medikamente wirklich, kann man FIP wirklich bekämpfen,die Krankheit heilen?
Ja, die helfen tatsächlich. Verwandte von mir haben mit illegal aus dem Ausland beschafftem Medikament ihre FIP-Katze gerettet. War ein langer und auch für die Katze mühsamer Weg mit täglichen Spritzen. Nicht schön, hat ihr aber das Leben gerettet.

Daher sollte man durchaus auch mal über den Tellerrand hinausschauen und etwas wagen.


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um 14:08
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Ansonsten hätte das Tier dort im Worst Case noch Monate im Schlick gelegen, weil sich keiner getraut hat, irgendwas zu tun (außer große Töne spucken).
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:ist traurig, dass der Rettungsversuch nicht erfolgreich war, aber ich bin froh, dass es diesem Tier erspart geblieben ist, über weitere Wochen im Schlick feststeckend zu verenden, während alle geflissentlich wegschauen.
Ja, im Worst case. Was dem Wal genau erspart geblieben ist, wissen wir nicht. Ob es noch Wochen oder Monate gedauert hätte, wenn er weiterhin dort verblieben wäre oder er dann doch schneller verendet wäre, kann niemand sagen.

Es stimmt, dass er länger durchhielt, als viele dachten, dennoch ist alles andere Spekulation. Es hätte zu einem Herz-Kreislauf Versagen kommen können oä.
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Ich find's etwas komisch.
Ich auch. Der Zustand des Kadavers wird ja an Land nicht besser.


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Wie ist eure Meinung zum Buckelwal Timmy?

um 14:59
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das stelle ich mir sehr schwierig vor, wegen der Dosis, die nicht bekannt sein dürfte
Ich könnte mir vorstellen, dass u.a. deswegen Jenna Wallace vor Ort war. Sie dürfte schon ungefähr wissen, wie man das mit der Dosis handhabt und auch entsprechende Kontakte haben, mit denen sie sich diesbezüglich austauschen könnte.
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Ja, im Worst case. Was dem Wal genau erspart geblieben ist, wissen wir nicht. Ob es noch Wochen oder Monate gedauert hätte, wenn er weiterhin dort verblieben wäre oder er dann doch schneller verendet wäre, kann niemand sagen.
Na ja, im nicht ganz so worsen case lag das arme Tier da "nur" ca. vier Wochen im Schlick fest, in einer Situation die fernab von dem war, was ein würdevolles Sterben oder ein Sterben in Ruhe und Frieden oder auch nur ein Sterben ohne Schmerzen ausmachen würde. Und es war abzusehen, dass sich das wohl noch längere Zeit so fortgesetzt hätte. Ich bleib dabei: Die Duldung des Rettungsversuchs hätte es nicht gegeben, wäre ein Szenario mit einem baldigen Versterben im Schlick (nach vier langen Wochen) wahrscheinlich gewesen.

By the way: Ebenso kann niemand sagen, ob das Tier überlebt hätte, wäre ihm früher geholfen worden. Das geht nur vor lauter "Wir hatten Recht" bzw. "Die Retter waren Spinner" leider komplett unter.


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um 19:09
Der Wal ist gestorben, so wie die Experten von Anfang an vorausgesagt haben und hier gibt es immer noch Menschen, die die Experten anzweifeln, aufgrund von.....Internetrecherche

Sinnbild der heutigen Gesellschaft.

Ja, sicherlich gibt es wasserdichte Ultraschallgeräte, mit denen wirst du bei einem Wal aber sich nix erkennen.


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um 19:15
Zitat von MotzfusselMotzfussel schrieb:sogar die Frage " hat Hope echt gelacht?", ist mir untergekommen.
Es hieß ja auch, "sie" hätte "sehr geweint" ...


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um 19:24
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:Man hätte Proben vom Blas nehmen können, um sich z.B. ein Bild bezüglich Erregern o.Ä. zu machen.
Sorry, aber das war ein Wal. Blut, Urin, Ultraschall, Sprache aufzeichnen, Temperatur messen, usw, ist Fantasie. Nichts davon lässt sich einfach so umsetzen und würde zu irgendwelchen Ergebnissen führen. Wir kennen weder die Sprache dieser Tiere noch was sich im Normalfall im Blas befindet noch sonstwas. Zudem wäre es für die Ärzte/Helfer lebensgefährlich bei einem lebenden Wal Blut abzunehmen. Als wenn so ein Tier das freiwillig zulassen würde.
Zitat von Lotte49Lotte49 schrieb:By the way: Ebenso kann niemand sagen, ob das Tier überlebt hätte, wäre ihm früher geholfen worden. Das geht nur vor lauter "Wir hatten Recht" bzw. "Die Retter waren Spinner" leider komplett unter.
Dem Wal wurde bereits im Hafen von Wismar geholfen. Später dann vor Timmendorfer Strand wurde ihr erneut geholfen. Freigeschwommen hat sie sich auch mindestens drei Mal. Gebracht hat es aber rein gar nichts.


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