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Todesfall ohne Leiche

49 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Vermisst, Ehemann ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Todesfall ohne Leiche

04.07.2013 um 08:15
Na, ob das mit den schweren Asthmaanfällen stimmt, wird jawohl ihr behandelnder Arzt sagen können. Ein Lungenemphysem im Endstadium wird's ja nicht gewesen sein, damit hätte sie sprichwörtlich "auf dem letzten Loch gepfiffen" und müsste damit in ärztlicher Behandlung gewesen sein (das sind die, die mit dem Sauerstoffschlauch unter der Nase und dem Sauerstoffrucksack rumrennen) - alles Andere lässt sich mit Asthmasprays gut in den Griff kriegen, wegen sowas will doch niemand sterben.

Hatte der Mann vielleicht Depressionen und konnte seine lebensfrohe Frau nicht mehr ertragen? Oder hatte SIE vielleicht genug von ihm und wollte ihn verlassen, musste deshalb sterben?


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Todesfall ohne Leiche

04.07.2013 um 12:51
Also das mit den Asthmaanfällen hört sich auch ziemlich an den Haaren herbeigezogen an, genau wie die Geschichte mit dem neuen Liebhaber in Brasilien. Das kann mir doch niemand ernsthaft erzählen. In diese Sache wird wahrscheinlich der behandelnde Arzt sehr schnell Aufklärung bringen können. Außerdem müsste sich doch so eine Krankheit auch nachweisen lassen, oder? Ich meine lange, chronische Krankheiten wie Lungememphyseme (Archiv-Version vom 14.04.2015) oder Asthma verändern den Körper ja auch dauerhaft. Zumindest in der Lunge müssten auch nach dem Tod noch Veränderungen feststellbar sein. Das sieht - für mich als Laie - eher wieder nach einer weiteren Ausflucht aus. Ich bin gespannt was weiter passieren wird.


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Todesfall ohne Leiche

10.07.2013 um 10:29
07.05.2013 | 13:15 Uhr
POL-GT: MK Raps - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld, des Polizeipräsidiums Bielefeld und der Kreispolizeibehörde Gütersloh

Gütersloh (ots) - Rietberg/Gütersloh (CK) - Die Ermittlungen der Kriminalpolizei im Mordfall Marion Landwehr sind weitestgehend abgeschlossen. Die achtköpfige Mordkommission Raps mit Ermittlern aus Gütersloh und Bielefeld löst sich zum Ende der Woche auf. Der endgültige Abschluss der Ermittlungen wird von Bielefeld aus erfolgen.

Die Ermittlungen der Mordkommission hatten sich nach dem Fund des Leichnams, den der Ehemann nach der Tat im Dezember 2012 in einer Inspektionsgrube in der Doppelgarage der Wohnanschrift einbetoniert hatte, darauf konzentriert, die Hintergründe der Tat aufzuhellen.

Dazu wurden zahlreiche Kontaktpersonen vernommen, Krankenakten sichergestellt und weitere Beweismittel, die im Tatobjekt aufgefunden worden waren, ausgewertet.

Den Ermittlern ergab sich dabei das Bild einer zwar gesundheitlich eingeschränkten, aber dennoch lebenslustigen Rentnerin voller Pläne für die Zukunft. Entgegen der Einlassung des Beschuldigten haben sich konkrete Anhaltspunkte dafür, dass Frau Landwehr ihren eigenen Tod gewollt haben könnte, nicht ergeben.

Die Staatsanwaltschaft wird jetzt prüfen, von welchen Motiven bei der Tat auszugehen ist, insbesondere ob hier nicht finanzielle Motive vorgelegen haben.

Das Ergebnis der weitergehenden, bei der Gerichtsmedizin der Universität in Münster in Auftrag gegebenen Untersuchungen steht ebenfalls noch aus.
Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/23127/2466901/pol-gt-mk-raps-gemeinsame-presseerklaerung-der-staatsanwaltschaft-bielefeld-des-polizeipraesidiums/rss


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Todesfall ohne Leiche

10.07.2013 um 10:35
@PaulVitti
danke für die neuen Nachrichten


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Todesfall ohne Leiche

10.07.2013 um 10:46
@lawine
Gerne :-)

Man kann sich bei diesem tragischen Fall sogar fragen, ob nicht vielleicht sogar er, eine brasilianische Geliebte gehabt hat.


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Todesfall ohne Leiche

10.07.2013 um 11:59
@PaulVitti

Oder ob er zumindest mit dem Gedanken spielte, sich eine solche zuzulegen, wenn er mit der Sache durchgekommen wäre.

Ein Arbeitskollege von mir, der in Liebesdingen nicht gerade vom Glück verfolgt war, hat auch ganz bewusst eine Reise nach Brasilien gemacht, um dort auf Brautschau zu gehen. er wurde auch fündig und brachte sich eine bildschöne Frau mit. Die sind für jeden Mann dankbar, der sie da aus der Armut holt. Nach 5 Jahren Ehe pünktlich (ab da hatte sie eine eigene Aufenthaltsgenehmigung auch ohne ihn) hat sie ihn natürlich verlassen... bei den Chancen, die sie hier mit ihrem Aussehen bei anderen Männern hatte, natürlich auch kein Wunder. 3x darfst du raten, wohin sein nächster Urlaub ging!


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Todesfall ohne Leiche

11.07.2013 um 15:37
Also scheint doch noch nicht ganz klar ob die Staatsanwaltschaft auf Totschlag oder doch noch auf Mord plädiert. Wenn er sie wegen Geld getötet hat, was ich von Anfang an vermutet hatte, ergibt sich doch eher ein Mordmotiv.

Ich bin jedenfalls froh dass er wohl nicht mit der Tötung-auf-Verlangen Geschichte durchkommen wird.


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Todesfall ohne Leiche

11.10.2013 um 15:10
Rietberg/Bielefeld
»Ich habe aus Liebe getötet«
Prozessauftakt: Angeklagter Peter K. bleibt bei seiner Version, seine Ehefrau auf Verlangen erstickt zu haben

Der angeklagte Peter K. (rechts) bespricht sich mit seinem Anwalt Dr. Holger Rostek vor dem Prozessauftakt. Er hat seine Ehefrau erstickt und einbetoniert. Die Staatsanwaltschaft glaubt nicht an Sterbehilfe und wirft dem Finanzberater Totschlag vor. Foto: Wolfgang Wotke
Freitag, 27. September 2013
- 02:33 Uhr
Von Wolfgang Wotke

Rietberg/Bielefeld (WB). War Marion L. (63) wirklich so krank, dass sie sterben wollte? Ihr Ehemann bleibt bei seiner Version, sie auf Verlangen getötet zu haben. »Ich tat es auch aus Liebe, konnte sie nicht mehr leiden sehen«, sagte der angeklagte Peter K. (68) gestern beim Prozessauftakt vor dem Bielefelder Landgericht.

Der Finanzberater aus Rietberg, dem Staatsanwalt Veith Walter Totschlag vorwirft, wurde mit Handschellen in den Saal 1 des Landgerichtes Bielefeld geführt. An seiner Seite: Verteidiger Dr. Holger Rostek. Auf Fragen der Vorsitzenden Richterin Jutta Albert antwortete Peter K. ruhig und besonnen, aber auch gut vorbereitet. Doch als er den Tathergang schilderte, zeigte der weißhaarige Mann auf der Anklagebank plötzlich Gefühle.

»Am 18. Dezember, gegen 9.30 Uhr, hatte meine Frau wieder einen schweren Asthmaanfall und war auf dem Gang zwischen Büro und Küche gestürzt. Dann habe ich ihr mit der flachen Hand Nase und Mund zugehalten, bis sie sich nicht mehr bewegte«, erklärte der ehemalige Amateurtänzer mit gesenktem Kopf. Immer wieder wischte er sich die Tränen aus den Augen: »Sie hatte mir dabei gesagt, dass ich ihr beim Sterben helfen sollte. Sie wollte einfach nicht mehr.« In diesem Moment ging ein Raunen durch die Zuschauerreihen im Gericht. Später, in einer Verhandlungspause, empörten sich ehemalige Freunde von Marion L.: »Der zieht hier eine unglaubliche Show ab. Wir glauben ihm kein Wort.«
http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2013-09-27-ich-habe-aus-liebe-getoetet-9270342/618/9277572/613///lh/
11.10.2013
Rietberg/Bielefeld
Es bleibt die Frage nach dem Warum
Angeklagter Peter K. bricht vor Gericht zusammen

Rietberg/Bielefeld (he). Ein abruptes Ende fand gestern der zweite Prozesstag in der Verhandlung gegen den Rietberger Peter K. am Bielefelder Landgericht. Der 68-Jährige, dem vorgeworfen wird, seine Frau Marion L. getötet und anschließend in einer Inspektionsgrube in der Garage des gemeinsamen Hauses in Westerwiehe einbetoniert zu haben, brach offenbar wegen Herzrhythmusstörungen zusammen. Die Verhandlung musste danach abgebrochen werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die X. Große Strafkammer des Landgerichtes die Aussage von André L., dem Sohn der Getöteten, gehört. Hierbei legte Richterin Jutta Albert ihr Augenmerk vor allem auf die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, da Peter K. in seiner Aussage am ersten Prozesstag von einem "zerrütteten Verhältnis" berichtet hatte, das seiner Frau neben ihrer schweren Erkrankungen den Lebensmut geraubt hätte – was letztlich zu einem Todeswunsch und der Tat vom 18. Dezember 2012 geführt habe.

André L. widersprach den Ausführungen Ks vehement. Er habe seine Mutter bis zuletzt als eine lebensbejahende Frau erlebt, die sogar Pläne für die Zukunft geschmiedet habe. "Sie hat ihren Krankheiten mit viel Lebensmut und Willen getrotzt, sie war nicht depressiv", betonte L. Das Verhältnis zu ihr sei zwar in jüngerer Vergangenheit durch eine Auseinandersetzung um seine Hochzeit im Jahr 2010 abgekühlt. "Nach einer Aussprache im Sommer 2012 war es aber wieder locker und gelöst. Und richtig böse war es nie", so L.

Nach dem Verschwinden seiner Mutter habe er zwar ein ungutes Gefühl gehabt, sei aber dann doch der Erklärung Ks. aufgesessen, dass seine Mutter ihn wegen eines brasilianischen Arztes verlassen habe und keinen Kontakt mehr wünsche. "Im Nachhinein muss ich sagen, dass er sich die Geschichte gut ausgedacht hat. Das war alles sehr glaubwürdig." Auch die SMS, die er angeblich von seiner Mutter erhielt, sorgten dafür, dass er lange keinen Verdacht geschöpft habe. Entsprechend entsetzt und wütend sei er gewesen, als letztlich die Wahrheit herauskam und Peter K. nach seiner Verhaftung den Ort verriet, an dem er die Leiche Marion Ls. verborgen hatte. "Er hat uns angelogen", so L. "Und er hatte sogar noch die Dreistigkeit, mit der Familie Weihnachten zu feiern und den trauernden Ehemann zu spielen." Was jetzt noch bliebe, sei die quälende Frage nach dem Warum. "Ich hoffe, dass Sie das Motiv herausfinden", sagte L. in Richtung Jutta Albrecht. "Es würde mir helfen, damit fertig zu werden."

Nach der Aussage Ls. wurde der Prozess für eine Pause unterbrochen. Doch ehe die Verhandlung wieder aufgenommen werden konnte, brach Peter K. zusammen. Ein hinzugerufener Notarzt attestierte niedrigen Blutdruck und den Verdacht auf Herzrhythmusstörungen, weshalb K. nicht mehr verhandlungsfähig war. Die noch geplante Aussage von Marion Ls Schwiegertochter muss daher an einem eigens dafür angesetzten Termin nachgeholt werden, und zwar am 17. Oktober um 12 Uhr.
http://www.nw-news.de/owl/kreis_guetersloh/rietberg/rietberg/9392880_Es_bleibt_die_Frage_nach_dem_Warum.html


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Todesfall ohne Leiche

21.11.2014 um 19:36
Rietberg
Leichen-Haus kommt unter den Hammer
Amtsgericht ordnet Zwangsversteigerung an

Rietberg (me). Die ungewöhnliche Geschichte eines Hauses in Rietberg, in dessen Garage eine Leiche lag, geht weiter. Das Amtsgericht Rheda-Wiedenbrück hat die Zwangsversteigerung der Immobilie angeordnet. Das Fertighaus kommt mitsamt dem 908 Quadratmeter großen Erbpacht-Grundstück unter den Hammer. Der Verkehrswert ist auf 141.000 Euro festgesetzt.

In der Beschreibung des Hauses heißt es, die zugehörige Garage sei durch starken Pflanzenwuchs geschädigt, unsauber verarbeitet und weise Mängel auf - etwa "ein größeres Loch in der Sohle". In der Garage soll der ehemalige Weltklassetänzer Peter K. (69) laut Staatsanwaltschaft seine Frau getötet haben. Er sagt, sie habe dies verlangt. Der Mann wurde wegen versuchten Totschlags verurteilt. Die Leiche der Frau war in der Sohle der Garage einbetoniert worden, wo sie letztlich auch gefunden wurde.


Erst im Mai dieses Jahres hatte ein gewisser Christian P., seines Zeichens Hauptbelastungszeuge im Prozess um den Doppelmord von Gütersloh, eine Haushaltsauflösung organisiert. Angeblich im Auftrag von Peter K. inserierte er dazu in einer Zeitung: "1.000 Dinge, die das Herz begehrt", seien zu erstehen. Anwohner wunderten sich später über zahlreiche Leute, die Möbel und Hausgeräte vom Anwesen abtransportierten. Ob sich auch ein Käufer für das Haus findet, wird sich am 12. Dezember bei der Zwangsversteigerung zeigen.

http://www.nw-news.de/owl/11310181_Leichen-Haus_kommt_unter_den_Hammer.html


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