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Todesfall Anton Koschuh

Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:37
@Interested

Es wurde an zahlreichen Stellen über eine Bedrohung gesprochen.
AK selbst ging zur Polizei.
Sein GP ging zur Polizei.
Es gab diese Aussage "Ich habe keine Angst vor ihm".


Ich meine das sind schon mehrere Anhaltspunkte.


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:38
Ich finde, der Fakt, dass A.K. sich nach Hamburg bei niemandem mehr gemeldet hat, obwohl mit Freunden und Familie ein gutes Verhältnis besteht schon außergewöhnlich genug.

Und er schien sich ja auch irgendwie unwohl oder bedroht zu fühlen. Er hat Termine in Ö verlegt, also war ja wohl seine Absicht dort auch wieder anzukommen.

Und dann findet man nur wenige Gegenstände und einige Knochen in einer abgelegenen Ecke in D nach mehrmonatiger Abgängigkeit, das sind doch für sich schon genug Gründe ein Verbrechen zumindest nicht auszuschließen.

Ich kenne die Ecke dort, also beim üblichen Spazierengehen und Wandern verunfallt man normalerweise nicht.


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clubmaster
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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:39
Interested schrieb:Also niemand, weder Polizei noch user hier, nötigen irgendwen, die Suizid These anzunehmen. Man kann anhand der bekannten Fakten nix ausschließen, aber man muss auch nicht in jeder Sache etwas sehen, was es dort - zumindest bisher - für die Ermittler nicht gab. Und ich finde es sehr vermessen, da von 'es sich leicht machen' zu reden, da hier ein Todesfall untersucht wird, der bisher nunmal nicht besonders viele Anhaltspunkte liefert - aber eben auch keine eindeutigen für einen Mord!
Es gibt etliche Anhaltspunkte, z.b. dass die erneute Gleis und Bahndammbegehung die eigene Annhame der Polizei stark entkräftet, denn bestätigt hätte.


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:40
So nun habe ich mich auch mal durch die Kommentare durchgearbeitet. Ist ja leider nicht viel, was gefunden wurde, das bietet alles noch sehr viel Raum für Spekulationen.
Ein Selbstmord ohne Leiche, nur aufgrund einer emotionalen Belastung zu konstruieren, ist etwas gewagt, finde ich. Da müssen schon echt mehr Fakten her, um sowas fix zu machen.

Ein Unfall ohne Leiche, in einen Gebiet, bei dem keiner freiwillig rumläuft, sei er auch noch so forschungsbegeistert...naja, die "ich-such-im-Schein-des-Vollmondes-irgendwelche-Viecher-weil-ich-Forscher-bin" These,ist auch unter der Annahme einer emotionalen Ausnahmesituation doch sehr schwierig. Gerade weil Naturwissenschaftler doch eher dazu neigen, der Ratio sehr viel Wert zuzumessen, gerade wenn es um ihre Forschungen geht. Das wirkt dann manchmal etwas spleenig, wie die Sache mit den Strumpfhosen als Netze für Insekten ja zeigt. Generell gestehe ich aber Naturforschern schon zu, dass sie wegen ner Heuschreckenart nur dann aus dem Zug steigen, wenn sie entsprechend vorbereitet sind..nachts an ner Hochgeschwindigkeitszugstrecke...hm, finde ich eher unwarscheinlich.

Die Krankheitstheorie- Herzproblem ist da immer das naheliegendste,neben einem Hirnschlag oder generell Aneuyrisma,das bei immerhin ca. 2 Prozent unsere westlichen Bevölkerung schlummert..., muss ja auch erklären, wie er an den Ort kam, an dem dies dann passierte.

All diese Thesen sind nur unter der Annahme plausibel, Tiere würden eine Leiche derart zerstückeln, das sie so schwer auffindbar wäre, wie sie bis dato ist.Und gefundene Knochen dabei so heil lassen, das man daraus nicht anddr Schlüsse ziehen kann. Ob diese Vorrausetzung tatsächlich stimmig ist, wage ich zu bezweifeln.

Nur eine These kommt auch ohne Leiche aus- und zwar die des Mordes. Als.ich meinem Mann nebenbei von dem Fall hier erzählte ( ihn interessieren Mordfälle gar nicht), meinte er so nebenbei :Naja, wenns nen Mörder war, hat er eben das mitgenommen, was er tragen konnte.
Fand ich für den ersten Satz zu diesem Thema mal gar nicht soo weit hergeholt, wie der Fall Jeannine ( Yasmin Stieler) ja auch zeigt.
Für mich persönlich ist ein Mord gar nicht so weit hergeholt.Die Idee hat allerdings ebenfalls einen großen Nachteil. Die Polizei hat Knochen gefunden und die scheinen wohl nicht zerstuückelt gewesen zu sein, sonst hätte die Polizei dies nämlich gesagt. Im Fall Yasmin schien das sehr schnell klar zu sein.

Die Polizei breitet den Fall in den Medien zur Zeit nicht groß aus. Sie wird wissen, was sie tut. Ich warte daher weiter auf Befunde von den Experten.

Was manche Menschen nun der Familie Koschuh in Bezug auf ihre Trauer zumuten ist abartig....aber leider typisch westlich. Keine Ahnung von Trauer und Tod, alles schön verdrängen und eigene Unzulänglichkeiten auf die Familie projezieren. Ich hoffe und wünsche mir für die Familie, das sie sich mit Menschen umgeben, die ihnen emotional alle Freiheiten erlauben, die ihnen zustehen. Lachen ist gesund und tut gut, ich denke, das letzte, was Toni gewollt hätte, ist, das seine Familie an seinem Tod zerbricht.


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:41
@clubmaster

Ja? Inwiefern denn? Man hat gesucht und etwas gefunden...Wie es wo hin kam, ist Spekulation - aber es heißt nicht, dass man alles öffentlich kund tut, was die Ermittlungen ergeben. Für mich ist damit keine Suizidtheorie entkräftet, kein Mord und Unfall bekräftigt...Es ist nach wie vor alles offen.

Wie also, meinst Du das?


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:42
Weil ist die Frage schon mal gestallt habe: Kann hier jemand noch einmal Licht ins dunkle bringen wie es sich mit den einzelnen Fundorten verhält?

Mein Stand der Dinge:

zunächst Fund Rucksack
davon etwa 100 Meter entfernt erste Funde von Knochen

danach weitere Funde von Knochen, sowie Handy und Notebook


Unklar ist aber, ob der zweite Fund von Knochen, sowie Handy und Notebook nahe beim ersten Knochenfund lagen, oder? Auch ist nicht mal sicher ob Handy und Notebook direkt beieinander lagen, oder?


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:45
@Rejana


dass ein Mörder die Leiche mitgenommen hat erscheint mir nicht naheliegend. Warum hat er dann nicht eher Rucksack (in dem ja der Reisepass lag) etc mitgenommen? Außerdem fehlt ja weiter hin der gesamte Torso, wohl der schwerste Teil des Körpers.


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clubmaster
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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:47
Ja? Inwiefern denn? Man hat gesucht und etwas gefunden...Wie es wo hinkam, ist Spekulation - aber es heißt nicht, dass man alles öffentlich kundtut, was die Ermittlungen ergeben. Für mich ist damit keine Suizidtheorie entkräftet, keine Mord und Unfall bekräftigt...Es ist nach wie vor alles offen.

Wie also, meinst Du das?
Die Polizei ist von einem direkten Erfassen des AK vom Triebwagen ausgegangen vermute ich stark, blendet dabei

a, die Sensoren und
b, die "optischen Spuren" danach komplett aus

Wäre dem so wie angenommen wäre AK mit allen Dingen direkt am Körper und den losen Sachen erfaßt worden. Für dieses Szenario fehlt einfach noch viel zu viel und das Spurenbild am Bahndamm wäre ein Mischspurenfeld aus der Kombination Sachen + Knochen gewesen, dem war aber nicht so, auch wenn man das wegtragen von 4- 5 Knochen mit beachtet.


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:48
Die Polizei musst nach einem Schema ermitteln.
Sie kann nicht nur von Mutmassungen ausgehen.

Für Max und Familie ist es schwer sich vorzustellen, dass nun die Kriminalpolizei in Deutschland ergebnisoffen forscht, nachdem die österreichische Beamten die Sorge der Angehörigen nicht mit Ermitlungen quittierten.

Wäre gleich gesucht worden, so sagt die Sorge, hätte man Toni vielleicht noch verletzt finden können, es könnte, wenn ein fremdverschuldeter Tod voreilig ausgeschlossen würde, wieder für weitere Menschen Leid entstehen. Ich verstehe diese Gefühle.

Trotzdem sehe ich im Augenblick ein sprachliches Missverständnis im Vordergrund, nach Amtssprache geht man derzeit nicht von einem Verbrechen aus, das heisst aber nicht, dass man es leichtfertig ausschliesst oder Ermitllungen einseitig führt.
Noch ist man ja mit Spurensicherung beschäftigt, es wird Fakt für Fakt zusammengetragen...


Die Interpretation der Ergebnisse findet später statt.


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:49
Okay , wir wissen nicht einmal sicher, ob er den Zug genommen hat.

Aber falls dem so ist : Den Zug nehmen , Aussteigen, Suizid und nicht aufgefunden werden ?
Das ist fast schon naiv.
Das gleiche Szenario bei Unfall: Aussteigen, verunfallen und mehr oder weniger verschwunden.
Ebenso naiv.

Bei einem Verbrechen aber , ist das Verschwinden eher als normal anzusehen.


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:50
@clubmaster


ich schließe zwar weiter nicht aus, dass er vom Zug erfasst wurde, aber Selbstmord kann man ja auch auf andere Weise im Wald begehen.


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:51
clubmaster schrieb:Die Polizei ist von einem direkten Erfassen des AK vom Triebwagen ausgegangen vermute ich stark, blendet dabei

a, die Sensoren und
b, die "optischen Spuren" danach komplett aus
@clubmaster
Wie kommst Du darauf, dass die Polizei so blöd ist, und sowas ausschließt? Meinst Du, A.K. ist der erste Tote entlang von Gleisen? Meinst Du, die Polizei hat noch nie vorher Suchtrupps losgeschickt? Ich verstehe nicht, wie Du zu dieser Annahme kommst und denkst, sie würden keine Fragen an Bahn und dergleichen gestellt haben, ob sowas möglich ist oder nicht.

Manchmal muss ich mich hier echt wundern^^


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:52
vorsichtfalle schrieb:ich schließe zwar weiter nicht aus, dass er vom Zug erfasst wurde, aber Selbstmord kann man ja auch auf andere Weise im Wald begehen.
Dazu würde man aber Dinge benötigen, die man bei einem Spontansuizid nicht mit sich herumträgt


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:52
@maif



aber wieso verschwunden?

Auch wenn es makaber klingt: ein Teil von ihm ist ja eben nicht verschwunden. Vor ein paar Tagen wurde eine aufschlussreicher Artikel eingestellt, der zeigte wie sehr und wie weit Wild Leichenteile zerstreuen können


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:52
@vorsichtfalle
Ich sagte ja auch, dass die These Nachteile hat. Fakt ist aber, das es Mörder gibt, die sowas tun. Leichen sind für manche Menschen faszinierender als Rucksäcke. Und in dieser Gegend gibt es nunmal einen unaufgeklärten Mordfall mit Ähnlichkeiten.

Ich glaub, jedesmal wenn ich poste sage ich es : Der Torso oder Schädel muss gefunden werden.
Die Hinweise reichen in keinem Fall, um irgendeine These fix zu machen, egal welche.


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:54
@vorsichtfalle
Nahe des mehrere Meter hohen Bahndamms bei Unterlüß, einem Dorf zwischen Uelzen und Celle, fanden die Beamten unter anderem das Handy und den Laptop des Österreichers. Der Fundort liegt in dem Bereich, in dem schon vor einigen Tagen ein Bahnarbeiter bei einem routinemäßigen Kontrollgang den Rucksack des 43-Jährigen mit dessen Reisepass entdeckt hatte. Bei einer erneuten Suche hatte die Polizei am Donnerstag im an das Gleis der Strecke Hamburg-Hannover angrenzenden Wald Knochenteile gefunden, vermutlich menschliche.
http://www.landeszeitung.de/blog/113836/spurensuche-im-wald/

Also ich verstehe das so, dass Rucksack, Laptop und Handy nah beieinander und nah an den Gleisen gefunden wurden. Und die Knochen eben weiter weg, im Wald. (???)


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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:55
@Noella


Ein Messer würde genügen. Auch hätte er sich Tabletten besorgen können. Nachdem er diese eingenommen hat entsorgt er die Packung und geht noch ein Stück. Denke kaum, dass man sofort umfällt nach Einnahme.

Ja, das ist Spekulationen, aber keineswegs ausgeschlossen. Möchte nur Zeigen, dass er nicht nur Selbstmord durch das Legen/Stellen auf die Bahngleise begangen haben kann.


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clubmaster
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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:56
Interested schrieb:Wie kommst Du darauf, dass die Polizei so blöd ist, und sowas ausschließt?
Muß man ja wohl zwingend wenn man von einem Frontalsuizid ausgeht, oder hast du was gelesen dass Sensoren ausgelöst hätten oder jemandem am Triebwagen etwas optisch aufgefallen wäre. Also ich nicht.


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clubmaster
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Todesfall Anton Koschuh

02.11.2013 um 17:57
CauseAndEffect schrieb:Also ich verstehe das so, dass Rucksack, Laptop und Handy nah beieinander und nah an den Gleisen gefunden wurden. Und die Knochen eben weiter weg, im Wald. (???)
Max schreibt ca. 100 Meter südlich davon im Wald, er meint damit auf der Hösseringer Seite.


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