Schr
rileynorth schrieb:Die ganzen Interviews zeigen Mutter B. als sehr behütende (fast schon überbehütende, kontrollierende) Mama... Da fällt es mir schwer zu glauben, dass kein mulmiges Gefühl bei ihr hoch kam und so viel Zeit verstrich, bis Rebeccas Verschwinden auffiel. Am frühen Morgen wurden ja sehr viele Bemühungen gemacht Rebecca zu erreichen...
Morgens könnte ich mir das noch erklären - wenn Schwester J nicht genau wusste, wieviel später R Schule hat, sie sagt nur später und Mutter denkt zur 2ten Stunde und hakt dann beim Schwager nach, weil sie weiss, dass J nicht mehr zu Hause ist. Allerdings gibt es keinen Bericht von einem zweiten erfolglosen Anrufversuch der Mutter bei R, oder? So hatte sie früh erst R versucht zu erreichen, dann mit J gesprochen, die Info später Schule erhalten - dann ruft sie aber direkt den Schwager an, zumindest habe ich das so in Erinnerung.
Die Erklärung für dieses 'penetrante' Umsorgen am Morgen wurde vom Vater mit R's tiefen Schlaf begründet und, dass es sehr schwer sei, sie wach zu bekommen. Lt. Handyverhalten war sie aber zumindest an diesem Tag ganz von alleine und ausgesprochen früh wach - wenn dies eine Ausnahme war, warum?
Mittags finde ich es dann auch etwas komisch, dass es keinerlei Nachfragen gibt. Nachdem die Mutter davon ausgeht, dass das Kind auf dem Weg zur Schule ist, schlicht, weil sie nicht mehr im Haus ist - es aber keinen Rückruf der Tochter gibt, keine Nachricht. Wie war denn hier das 'normale' Verhalten? Gab es regen Kontakt oder war das so üblich? Offensichtlich gab es ja genaue Kenntnis, wann die Schule aus ist.