rhapsody3004 schrieb:Wenn, dann gehe ich aber davon aus, dass er es noch im Haus ausgeschaltet und ausgeschaltet mitgenommen hat.
Denn Rebeccas Handy soll sich nie wieder außerhalb irgendwo eingeloggt haben.
Würden den EB nämlich andere Ermittlungsergebnisse vorliegen und ihr Telefon hätte sich nochmal außerhalb entweder irgendwo in eine Funkzelle oder über ein öffentliches WLAN-Netz eingewählt, dann könnten sie nicht mehr so überzeugt von ihrer bis heute offiziellen Schlussfolgerung ausgehen, sondern bestünde dann nicht nur die Möglichkeit, dass es Florian mitgeführt haben könnte, sondern Rebecca selbst noch - sie also auch doch noch das Haus selbständig mitsamt ihrem Telefon verlassen haben könnte. Und davon gehen die EB nun mal überhaupt nicht aus. So wie man sie auch immer verstehen konnte, ziehen sie letztes als Möglichkeit nicht mal in Betracht. Also dass Rebecca auch noch selbstständig das Haus verlassen haben könnte.
Ob im Router das Ausloggen durch ausschalten des Handys oder ob das Handy den W-Lan-Bereich des Routers einfach verlassen hat, kann man nur im Router erkennen und auch nur dann, wenn der Router diese Einstellungen hatte, was wir auch nicht wissen.
Ich weiß auch nicht, ob der Router das sofort loggt, sobald das Handy den Bereich des Routers verlässt. Das kann ja auch mit ein paar Minuten Verspätung erst geloggt werden eventuell.
Somit kann es schon sein, dass Rebecca tot oder lebendig gemeinsam mit Florian das Haus verließ oder noch lebend sogar schon vor ihm, oder nur das Handy mit Florian das Haus verließ usw.
rhapsody3004 schrieb:Dann wäre die Wahrscheinlichkeit aber groß gewesen, dass er irgendwas von ihr hätte mitbekommen müssen.
Normalerweise müsste er das, außer sie stand beim dem Telefonat, welches Florian mit der Mutter führte noch vor der Tür bzw. im Empfangsbereich des Routers und verließ diesen Bereich kurz bevor Florian aus dem Haus ging.
Oder sie versteckte sich wirklich im Haus, weil sie vielleicht mitbekommen hatte, dass Florian in der Früh betrunken nach Hause kam und sie nicht mit ihm zusammentreffen wollte, das ist zwar möglich, aber für mich eher unwahrscheinlich
Sie könnte auch direkt in ein Auto gestiegen sein, ob unfreiwillig oder freiwillig, und dann wurde ihr Handy ausgeschalten, damit es sich nicht mehr nachverfolgbar gewesen wäre.
MMn hat sie das nicht selbst ausgeschaltet, aber wer weiß, was Rebecca sich dachte, vielleicht fühlte sie sich gestört/kontrolliert von der Whats-App Nachricht der Mutter usw.
Das Problem ist einfach das, dass niemand wirklich zu 100% Rebecca an diesem Tag gesehen hat. Es gab zwar Zeugenaussagen über Sichtungen, aber die waren ja anscheinend nicht so sicher. Aber es heißt ja nicht automatisch, dass, wenn man etwas nicht gesehen hat, es dann auch nicht stattgefunden haben kann.
rhapsody3004 schrieb:Auf jeden Fall müssen die EB be- als auch entlastend ermitteln. Dazu verpflichtet sie das Gesetz. Können sich aber auch nichts Entlastendes aus dem Hut zaubern.
Ja, das müssten sie und ich vertraute früher auch immer darauf, aber mittlerweile kenn ich mehrere Fälle, wo das anscheinden nicht so optimal lief und das lässt mich zweifeln.