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Wo ist Rebecca Reusch?

131.517 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Berlin, Verschwunden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Rebecca Reusch?

Wo ist Rebecca Reusch?

22.02.2026 um 20:24
@rhapsody3004
Das hört sich alles so an als wüßte man die Tat am Morgen genau.
Auch wenn alles in hypothetischer Form gehalten.
Was, wenn es völlig anders gewesen wäre?
Sicher, mit Druck kann man vielleicht etwas erreichen, die Fragen klären.
Mir wird aber trotz allem Angst und Bang.
Wenn es wirklich anders gewesen wäre....
Das Verhalten von der Familie, den Verteidigungsmodus kann ich mir unter diesem Umstand auch nicht vorstellen.
Vielleicht hat man Rebecca doch lebend weggebracht und das große Übel ist unbekannt.


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Wo ist Rebecca Reusch?

22.02.2026 um 20:34
Zitat von LilalukLilaluk schrieb:Das hört sich alles so an als wüßte man die Tat am Morgen genau.
Ich denke, da liegt das Hauptproblem für die EB, die können zwar wie wir annehmen, wie und warum Rebecca das Haus nicht lebend verlassen hat und wer dafür wenn auch nur für verantwortlich sein kann - das aber nicht belegen, da einiges denkbar wäre, wie und warum Rebecca das Haus nicht mehr lebend verlassen hat.

Was sich genau in dem Haus abgespielt hat zwischen den beiden an dem Morgen und in dessen Folge sie das Haus auch nicht mehr lebend verlassen hat - dürfte auch für die EB weiterhin noch ein großes ? darstellen.

Schwierig in meiner Vorstellung dem TV dann auch nur Vorsatz für wenigstens eine Anklage wegen Totschlags nachweisen zu können oder auch nur stichhaltig genug aus Ermittlungsergebnissen Vorsatz ableiten zu können und das gerichtsfest.
Zitat von LilalukLilaluk schrieb:Was, wenn es völlig anders gewesen wäre?
Ich persönlich möchte nicht ausschließen, dass es im strafrechtlichen Sinne weder Totschlag noch Mord gewesen sein muss, sondern auch etwas darunter.

Und Wahlfeststellung, bereits in der Anklageschrift, wenn, ginge ohnehin nur höchstens zwischen Totschlag und Mord. Für eines von beiden müsste aber wenigstens sicher feststehen und auch untermauert werden können, dass der TV sie wenn nur vorsätzlich getötet haben kann. Der Tod nur vorsätzlich, wenigstens bedingt vorsätzlich, herbeigeführt wurde.

Vorsatz ist beides, was Totschlag und Mord vergleichbar macht.
Zitat von LilalukLilaluk schrieb:Sicher, mit Druck kann man vielleicht etwas erreichen, die Fragen klären.
Wäre unzulässig und würde glaube ich auch unters absolute Beweisverwertungsverbot fallen.


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Wo ist Rebecca Reusch?

22.02.2026 um 21:04
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Und Wahlfeststellung, bereits in der Anklageschrift, wenn, ginge ohnehin nur höchstens zwischen Totschlag und Mord
Was natürlich auch gehen müsste, wenn, Wahlfestellung nur mal zwischen fahrlässiger Tötung und KV mit Todesfolge, wenn die EB wenigstens sicher wären, dass der TV auf ihren Tod im Haus bezogen mindestens fahrlässig gehandelt haben muss und diese beiden Tatbestände und Strafgesetze wären ja aufgrund des nicht vorsätzlich herbeigeführten Todes miteinander vergleichbar.
(Die KV wäre dabei aber vorsätzlich, nur der Erfolgseintritt des Todes dann nicht)

Wenn sich die EB sicher sind, dass sie das Haus nicht mehr lebend verlassen hat, dann muss ja im Haus irgendwas passiert sein und dann kann zum angenommen Zeitraum ja auch tatsächlich nur ihr Schwager dafür verantwortlich gewesen sein, in welcher strafrechtlichen Einordnung auch immer.



PS.

Eine verunfallte Rebecca im Haus an dem Morgen komplett ohne schuldhaftes Handeln des Schwagers, wäre zwar streng genommen auch möglich gewesen, erscheint mir diese Möglichkeit aber weiterhin für am Unwahrscheinlichsten. Begründung, siehe vorletzte Seite.


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22.02.2026 um 21:16
Ein Vorschlag: Den Schwager und den Vater interviewen, am besten mit Fragen, die eine (zumindest innerliche) emotionale Reaktion hervorrufen können, diese Worte aufnehmen und mittels der Methode "Reverse speech" analysieren. Nicht einfach, aber durchaus aussagekräftig. Es wird sicher jemanden geben, der damit umgehen kann.


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22.02.2026 um 22:11
Zitat von LilalukLilaluk schrieb:Das hört sich alles so an als wüßte man die Tat am Morgen genau.
Auch wenn alles in hypothetischer Form gehalten.
Was, wenn es völlig anders gewesen wäre?
An dieser Aussage der StA ist nichts hypothetisch:
"Wir müssen davon ausgehen, dass sie das Haus nicht selbstständig/lebend verlassen hat.
Sicher, mit Druck kann man vielleicht etwas erreichen, die Fragen klären.
Mir wird aber trotz allem Angst und Bang.
Wenn es wirklich anders gewesen wäre....
Aussagen unter Druck wären nicht verwertbar.
Es gibt keine Hinweise auf ein anderes Geschehen.
Das Verhalten von der Familie, den Verteidigungsmodus kann ich mir unter diesem Umstand auch nicht vorstellen.
Vielleicht hat man Rebecca doch lebend weggebracht und das große Übel ist unbekannt.
Die Familie schweigt, die Verteidigung schweigt, was gibt es da nicht zu verstehen.
Lebend weggebracht, das würde "nicht selbstständig" bedeuten.


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22.02.2026 um 22:15
Zitat von Wuni30Wuni30 schrieb:Ein Vorschlag: Den Schwager und den Vater interviewen, am besten mit Fragen, die eine (zumindest innerliche) emotionale Reaktion hervorrufen können, diese Worte aufnehmen und mittels der Methode "Reverse speech" analysieren. Nicht einfach, aber durchaus aussagekräftig. Es wird sicher jemanden geben, der damit umgehen kann.
Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass einer der Beiden jemals noch ein Interview geben wird.


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22.02.2026 um 22:54
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Aber könnte die StA überhaupt sicher von Vorsatz ausgehen und das auch untermauern? Und wäre bereits auch nur wegen Totschlags anzuklagen wesentlich.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Was es bräuchte, wären Tatspuren, aus denen man wenn auch nur Vorsatz, vorsätzliches getötet zu haben, ableiten könnte. Und seis auch nur per Eventualvorsatz.
Für mich ist es irgendwie schwer mir eine Tötung vorzustellen, die nicht Mord gewesen sein könnte.
Wenn nicht zur Befriedigung eines Geschlechtstriebes, Verdeckung einer Straftat, sofern das eine ist, dann aus niedrigen Beweggründen und / oderHeimtücke sollte er sie getötet haben, damit sie nichts erzählt.
Irgendwie schwierig da auf Totschlag zu gehen, wenn er denn der Tötung überführt werden würde.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:rgen ein Indiz nicht für Tötungsvorsatz, sondern auch für das Mordmerkmal zur Befriedigung des Geschlechtstriebes, weil ihm das Erdrosseln Befriedigung verschafft haben könnte und da würde es auch schon genügen, hätte er zur Befriedigung seiner eigenen Bedürfnisse den Tod auch nur Billigend in Kauf genommen.
Das könnte so gewesen sein.
Das wahrscheinlichste Motiv
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Aber davon müsste auch ein Schwurgericht überzeugt werden können und fraglich, ob es denen genüge würde, nur weil F an dem Morgen nach Fesselsexpornos und Strangulierungspraktiken beim Sex gesucht hat.
Ich denke dieses Indiz würde ihn in einem Prozess sehr belasten

Aus diesem Umstand nur Vorsatz und zusätzlich sogar ein Mordmerkmal ableiten zu können, erachte ich als zu dürftig.
Gut. Ich sehe das anders. Sowie ihm die Tötung bewiesen werden könnte, muss ja ein Motiv vorliegen. Das führt m.M. halt immer in Richtung Mord.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:der auch Verdeckungsabsicht (auch ein Mordmerkmal), weil er beabsichtigt haben könnte vorangegangene Handlungen gegen den Willen seiner Schwägerin durch die Tötung zu verdecken oder anders gesagt sie damit am Reden und ihn anzuzeigen zu hindern.
Auch ein mögliches Motiv.
Aber Verdeckungsabsicht setzt wohl (?) voraus, das eine Straftat hätte verdeckt werden sollen.
Wäre ein einvernehmliches handeln zwischen Schwager und Rebecca strafrechtlich relevant ?
Ich glaube, ab 14 Jahren nicht.
Aber dann hätte er sie getötet, damit sie nichts über den Vorfall erzählt, was schon wieder zu "niedrigen Beweggründen" führt


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23.02.2026 um 07:03
@Nightrider64
alles richtig, was du schreibst. Die Crux daran ist nur, das auch ohne eine Leiche beweisen zu können. Selbst, wenn es noch so folgerichtig und logisch erscheint.
Und ich denke, genau daran wird momentan gearbeitet. Ob man Erfolg haben wird, zeigt wie immer die Zeit.
Im übrigen ist das Nachweisen einer derartigen Tat immer schwierig.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wäre ein einvernehmliches handeln zwischen Schwager und Rebecca strafrechtlich relevant ?
nein. Wenn das Mädchen dann tot ist, wird es das aber. Wie das Gericht das bewertet, hängt von der Gesamtsituation ab. Allgemein wird eine derartige Tat im Affekt auch wie Mord bewertet, also lebenslang. Aber bei gewissen Umständen wie Unzurechnungsfähigkeit durch Alkohol-Drogenkonsum kann es auch als fahrlässige Tötung eingestuft werden.
Da sehe ich momentan eine gewisse Pattsituation.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie dieser Fall weitergeht...


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23.02.2026 um 08:58
Ein freiwilliges Interview ist hier natürlich nicht gemeint. Da müsste die Polizei etwa einen Kriminalpsychologen beiziehen, der die "richtigen" Fragen stellt bzw. die Betreffenden zu Aussagen bewegen kann.


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23.02.2026 um 09:03
@ emz: Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass einer der Beiden jemals noch ein Interview geben wird.


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23.02.2026 um 09:33
Zitat von Wuni30Wuni30 schrieb:Ein freiwilliges Interview ist hier natürlich nicht gemeint. Da müsste die Polizei etwa einen Kriminalpsychologen beiziehen, der die "richtigen" Fragen stellt bzw. die Betreffenden zu Aussagen bewegen kann.
Der Beschuldigte verweigert die Aussage, was sein gutes Recht ist. Ebenso hat der Schwiegervater das Recht, nicht auszusagen.
Von daher wird es da nie ein Interview geben.


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24.02.2026 um 19:20
Nun, wenn es um eine so schwerwiegende Angelegenheit geht, wird es wohl kein Problem juristischer oder moralischer Natur sein, sich auf irgendeine Weise Aussagen zu erschleichen, etwa durch Abhören der Wohnung oder dergleichen.


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24.02.2026 um 20:36
Ich würde mir als Ermittler auf jeden Fall nochmals den Schwager "zur Brust nehmen" und ihn beinhart und ausdauernd mit allen bekannten Verdachtsmomenten konfrontieren! Außerdem wäre wohl auch der Vater mit seiner ominösen Aussage als Zeuge mit Wahrheitspflicht "in die Mangel" zu nehmen.


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24.02.2026 um 20:45
Zitat von Wuni30Wuni30 schrieb:Nun, wenn es um eine so schwerwiegende Angelegenheit geht, wird es wohl kein Problem juristischer oder moralischer Natur sein, sich auf irgendeine Weise Aussagen zu erschleichen, etwa durch Abhören der Wohnung oder dergleichen.
erschleichen? klar...
Zitat von Wuni30Wuni30 schrieb:Ich würde mir als Ermittler auf jeden Fall nochmals den Schwager "zur Brust nehmen" und ihn beinhart und ausdauernd mit allen bekannten Verdachtsmomenten konfrontieren! Außerdem wäre wohl auch der Vater mit seiner ominösen Aussage als Zeuge mit Wahrheitspflicht "in die Mangel" zu nehmen.
gut das du kein Ermittler bist das wäre weder rechtmäßig noch erfolgreich...


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24.02.2026 um 20:46
Zitat von Wuni30Wuni30 schrieb:ch würde mir als Ermittler auf jeden Fall nochmals den Schwager "zur Brust nehmen" und ihn beinhart und ausdauernd mit allen bekannten Verdachtsmomenten konfrontieren!
Meinst Du nicht, das man dies alles ausschöppfend getan hat ?
Aus dem Mann ist wohl kein Geständniss heraus zu bekommen.
Umso länger der Täter mit der Lüge lebt umso weniger hat man da Angriffspunkte.
Zitat von Wuni30Wuni30 schrieb:Außerdem wäre wohl auch der Vater mit seiner ominösen Aussage als Zeuge mit Wahrheitspflicht "in die Mangel" zu nehmen.
Der sagt wohl auch nichts und wird auch nicht "umkippen" so wie es momentan aussieht.

Man geht jetzt auf die Taktik den Fall in unregelmäßigen Abständen wieder hochzukochen um Reaktionen zu provozieren.


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24.02.2026 um 20:47
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Man geht jetzt auf die Taktik den Fall in unregelmäßigen Abständen wieder hochzukochen um Reaktionen zu provozieren.
woher hast du diese Erkenntnis?


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Wo ist Rebecca Reusch?

24.02.2026 um 20:52
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Der sagt wohl auch nichts und wird auch nicht "umkippen" so wie es momentan aussieht.
Seriöse Frage.

Müsste er was aussagen oder ist das Familie?


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Wo ist Rebecca Reusch?

24.02.2026 um 21:04
Zitat von Choron61Choron61 schrieb:woher hast du diese Erkenntnis?
Aus der Tatsache, das man kein Gras über die Sache wachsen lässt und in unregelmäßigen Abständen alles wieder aufrührt, schließe ich, das dies eine Taktik ist um doch noch weiter zu kommen.
Zitat von klarmannklarmann schrieb:Seriöse Frage.

Müsste er was aussagen oder ist das Familie?
Ich hab mal im Gesetzt geschaut.
Er hat ein Aussageverweigerungsrecht


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24.02.2026 um 21:07
@klarmann
Die Cousine hätte sich zu dem Bild von Sonntag Abend wahrheitsgemäß äußern müssen.


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24.02.2026 um 21:10
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Man geht jetzt auf die Taktik den Fall in unregelmäßigen Abständen wieder hochzukochen um Reaktionen zu provozieren.
Nach wie vor sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen, sonst nichts.
Zitat von klarmannklarmann schrieb:Seriöse Frage.

Müsste er was aussagen oder ist das Familie?
Keiner von beiden muss was aussagen, sich befragen lassen, noch nicht mal mit einem Ermittler reden.

Ich mach's mir mal einfach und zitiere die KI
Der wesentliche Unterschied liegt darin, wer das Recht ausübt und warum: Das
Zeugnisverweigerungsrecht (§ 52 StPO) schützt nahe Angehörige des Beschuldigten davor, aussagen zu müssen. Das Aussageverweigerungsrecht (§ 55 StPO/§ 136 StPO) schützt Personen (Zeugen oder Beschuldigte) vor Selbstbelastung.



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