augustine schrieb:Klar ist das ein großer Zwiespalt
Angenommen, sie läuft los und lässt ihr Handy liegen. Nach 15 Minuten merkt sie das, kehrt um, sucht, aber es ist weg.
Wenn sich ihr Leben stark auf die Benutzung des Handys fokussiert hatte und sie auch emotional bei der Kommunikation davon abhängig war, dann
hiesse das, dass sie entweder ohne Karte, ohne das schießen von Fotos unterwegs, ohne Kommunikation zu Anderen, die Etappe hätte laufen müssen, immer mit dem Risiko sich unterwegs zu verlaufen, in die Dunkelheit zu kommen, am Ziel spät ankommen, nicht wissen wie sie zurück zum Auto kommt, die Freundin nicht weiter benachrichtigen können, da sie deren Telefonnummer auch nicht auswendig kann.
Früher wäre das alles egal gewesen, da gab es noch keine Handys, der geübte Wanderer fand sich im Normalfall mit analogen Hilfsmitteln zurecht und vielleicht wäre auch sie dazu im Stande gewesen.
Wenn aber nicht, so wäre der Verlust des Handys ein guter Grund von Todtmoos aus direkt den Heimweg anzutreten.