Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
um 19:54Wenn ich mal diese beiden Aussagen nehme...behind_eyes schrieb:Ein Anwalt könnte in so einer Aussage eine Minderung der Glaubwürdigkeit sehen weil man ja schon hier zugibt das man gegenüber einer anderen höheren Instanz (Arbeitgeber) nicht aufrichtig ist bzw sogar lügt (bin offiziell krank, inoffiziell gebe ich das nur vor). Also ich glaube das man mit sowas vorsichtig sein sollte, auch wenn es der Wahrheit entspricht denn wie du herausgearbeitet hast, selbst wenn es die Wahrheit ist, spricht es nicht automatisch FÜR einen.
Da gewichtet ihr ein Lügen wegen AU und Tag blau machen und eine Affäre genauso stark wie einen Mord decken und lieber schweigen und den eigenen Kopf aus der Schlinge ziehen? Dass ersteres nicht unbedingt für mich sprechen würde. Stimmt, keine Frage - aber schlechter würde ich mich bei Letzterem fühlen. Was würde das erst über meinen Charakter aussagen und welche Konsequenzen hätte das für mein Umfeld, Job, Sozialleben?metalbabe schrieb:Es gibt und gab schon oft solche Leute, denen auch in so heftigen Fällen, der eigene Arsch am nächsten ist. Und wenn man überlegt, was im Zweifelsfalle eine Scheidung für finanzielle, emotionale und gesellschaftliche Konsequenzen hätte. Da kann ich mir schon vorstellen, daß es heißt: "da war nix", "ich war da nicht", "habe nichts gesehen" und "ich erinnere mich nicht"
Genau darum kann ich gerade den Jäger bezüglich Aussage nicht einschätzen
Scheidung. Also wenn die Frau Anlass hat, sich wegen ner Affäre scheiden zu lassen, hätte sie mMn. mehr Grund beim Verdecken oder Verschweigen eines Kindermordes. Nen Knacks bekäme die Beziehung eh. Würde ich mit jemandem zusammen sein wollen, der hier bei einem Kapitalverbrechen schweigt oder die Unwahrheit spricht?
Hatte ja schon gesagt. Wenn die TZ noch etwas Anstand und Ehre in sich tragen, sagen sie alles was sie wissen und wie es wirklch gewesen ist.




