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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

26.233 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Straftat ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:40
Zitat von GoodbunnyGoodbunny schrieb:Das Testament ist für mich eine Nebelkerze. Vielleicht wollte sie es Matthias zeigen, auf ihre angeblichen Suizidversuche hatte er ja nicht mehr reagiert.
Für eine Nebelkerze googelt man mMn aber nicht "Testament schreiben ohne Notar". Wen juckt der Notar, wenn man nicht vorhat durchzuziehen?
Zitat von BohoBoho schrieb:Logik muss hier man heraus lassen, denn die hat sie nie angewandt.
Würde ich so nicht sagen. Bisher ist ihr handeln schon sehr schlüssig.
Man kann sich ja nicht einfach eine Theorie zusammen puzzeln und das mit fehlender Logik beim Täter erklären. So funktioniert das eigentlich nicht.

Jede Tat folgt einer subjektiven Logik eines Täters (getrieben durch Emotionen, Panik, falsche Annahmen etc.)


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

gestern um 23:43
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich bin nicht mal sicher, ob sie den Entschluss, ihn anzuzünden nicht erst spontan gefasst hat, als sie vor der Leiche stand. Ich kann mir vorstellen, dass der ursprüngliche Plan war, ihn im Tümpel zu versenken, sie aber gemerkt hat, dass die Leiche viel zu schwer ist und sie sie nicht bewegen kann. Deshalb dann spontan Plan B: verbrennen.
Das denke ich auch.
Dass sie ihn ursprünglich im Wasser haben wollte und es dann aufgrund der schwierigen Mobilisation gescheitert ist, sie dann auch wie ne Wildsau ausgesehen hätte etc.
So musste eine Alternative her.
Zitat von Tina1404Tina1404 schrieb:Zumal auch an der Klingel keine Spuren von G. gewesen sind.
Wobei das vielleicht nicht unbedingt hätte sein müssen.
Eine Klingel wird von vielen Menschen genutzt und ist je nach Typ sicher
"überlagert" mit Fingerabdrücken .
Oder man nimmt zum Klingeln den Ärmel vom Pulli, der Jacke...
Dann hat sich das auch erledigt.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 00:25
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Ganz so exklusiv sind diese Statements im Fall Fabian nicht. Im Block-Prozess zum Beispiel wird das noch extremer betrieben.

Für mich dienen diese Bewertungen gegen Schluss eines Verhandlungstages nur einem Ziel: Man will sich den Medien gegenüber als „Etappensieger“ darstellen und so auf die öffentliche Berichterstattung Einfluss nehmen.

Ich gebe @Grillage Recht: Diese Praxis ist in der Tat befremdlich. Inwieweit sie den Regeln der StPO entspricht, kann ich als juristischer Laie nicht beurteilen.
In der Tat scheint es einigen Prozessbeteiligten darauf anzukommen, dass man selbst in der öffentlichen Beurteilung gut wegkommt. So werte ich diese täglichen Statements auch.

Aber weil die StPO hier erwähnt wird, noch diesen Gedanken von mir:
Manchmal frage ich mich, ob bei allem berechtigten Interesse der Öffentlichkeit ein Liveticker mit ziemlich zeitnahen Informationen zu Aussagen von Prozessbeteiligten nicht auch Schaden anrichtet?
Das könnte dazu beitragen, dass Zeugen, die ihre Aussage noch zu machen haben, beeinflusst werden oder ihre eigene Aussage nach den Informationen ausrichten.
Laut St.PO. dürfen geladene Zeugen vor ihrer Vernehmung nicht dabei sein. Das hat man irgendwann mal so eingeführt, damit sie ihre eigene Aussage möglichst unbeeinflusst von denen anderer ableisten können.
Inzwischen aber weiß auch jeder, der nicht im Gerichtssaal dabei ist und sich dafür interessiert, durch BILD-Ticker & Co. was Zeugen ausgesagt haben.

Beispiel: Erst sagt der DEKRA-Sachverständige (den hätte man sich bei seiner schwachen Aussage auch sparen können) aus, dass er nicht feststellen konnte, ob, wann oder durch wen das Fahrzeug manipuliert worden ist und hinterher (nachdem diese Aussage bekannt ist) sagt der Kumpel aus und erklärt, dass er das Fahrzeug in seiner Werkstatt nicht hatte. Es wird nicht mal richtig nachgehakt und er kann gehen.

Eigentlich könnte man alle Zeugen genauso gut vor ihrer Aussage ins Gericht lassen.
Oder seht Ihr das anders? Sollte man auf solche zeitnahen detaillierten Berichte eher verzichten?
Es ist ein Dilemma. Wegen der möglichen Zeugenbeeinflussung finde ich das zeitnahe Tickern doof, aber selbst will ich natürlich auch wissen, wie der Prozess läuft.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 00:34
Zitat von out_siderout_sider schrieb:M.R. hat jeen Monat etwa 1300 Euro schwarz verdient
Ich kann mir vorstellen, dass da noch Ärger auf MR und auch auf seine Auftraggeber, die ihn schwarz bezahlt haben, zukommt.
Das kann für alle Beteiligten noch teuer werden. Es ist nur eine Vermutung, aber da die StA MR sowieso schon auf den Kieker hat und gegen ihn wegen des Verdachts der Falschaussage ermittelt, könnte sie auch den Kollegen vom Zoll, in deren Ressort Schwarzarbeit fällt, einen Tipp gegeben haben.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 00:43
Zitat von Newbie190626Newbie190626 schrieb:Beispiel: Erst sagt der DEKRA-Sachverständige (den hätte man sich bei seiner schwachen Aussage auch sparen können) aus, dass er nicht feststellen konnte, ob, wann oder durch wen das Fahrzeug manipuliert worden ist und hinterher (nachdem diese Aussage bekannt ist) sagt der Kumpel aus und erklärt, dass er das Fahrzeug in seiner Werkstatt nicht hatte. Es wird nicht mal richtig nachgehakt und er kann gehen.
In Bezug auf die fehlenden Autodaten (Geodaten usw.)
hätte ich mir auch mehr erhofft zu erfahren.
Also wie und auf welche Art sie ermittelt wurden und ob noch weitere Schritte geplant sind.
Dennoch gehe ich sowohl von einer ausreichenden Kompetenz des DEKRA Sachverständigen aus, als auch von der Fähigkeit der Ermittler weitere notwendige Schritte einzuleiten,falls erforderlich.
In den LTs kann immer nur ein Teil der Verhandlung erfasst werden, insofern kann es durchaus sein, dass manche Dinge angesprochen wurden, aber eben nicht in den LTs erscheinen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 00:51
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Ich bin sicher, das kommt hier auch noch und zwar sowohl für GHs Konten als auch die von MR.
Die Geldbewegungen auf den Konten von MR werden in diesem Prozess wohl eher nicht thematisiert.
Er ist nicht angeklagt. Was hat sein Konto mit der Angeklagten Gina H. zu tun? Und wenn MR der TV Geld gegeben hat, was u.a. aus Schwarzarbeit stammt, wird das vermutlich nicht über Bankkonten abgelaufen sein.
Sollte MR sich allerdings selbst als Angeklagter vor Gericht verantworten müssen, falls die StA davon ausgeht, ihm die Falschaussage nachweisen zu können oder wegen Schwarzarbeit, dann könnte in der Tat sein Bankkonto eine Rolle spielen, vorher aber wohl eher nicht.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 00:54
Zitat von Newbie190626Newbie190626 schrieb:Beispiel: Erst sagt der DEKRA-Sachverständige (den hätte man sich bei seiner schwachen Aussage auch sparen können) aus, dass er nicht feststellen konnte, ob, wann oder durch wen das Fahrzeug manipuliert worden ist und hinterher (nachdem diese Aussage bekannt ist) sagt der Kumpel aus und erklärt, dass er das Fahrzeug in seiner Werkstatt nicht hatte. Es wird nicht mal richtig nachgehakt und er kann gehen
Der Kumpel wusste nicht was der DEKRA Sachverständige aussagt und ist in seinen Aussagen nicht von den Angaben vorheriger Vernehmung abgewichen.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 01:01
Zitat von WattWatt schrieb:Der Kumpel wusste nicht was der DEKRA Sachverständige aussagt
Da bin ich mir nicht sicher. Den Liveticker kann er kurz vor seiner eigenen Aussage noch auf dem Smartphone gelesen haben. Aber vielleicht war genau dieses Beispiel auch ungeeignet. Die Möglichkeit, dass spätere Zeugen ihre Aussagen denen früher gehörter Zeugen anpassen, wenn sie diese kennen, bleibt trotzdem.


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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow

um 01:21
Sorry, falscher Chat


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