Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
gestern um 21:50Jesse6 schrieb:Richter Schütt fragt nun genauer nach: „Fabian verletzt sich. Und kommt aus dem Wasser." – „Ja, dann habe ich ein Pflaster draufgemacht." – „Und er ist wieder ins Wasser." – „Mit dem Pflaster?" – „Ja." – „In Ihrer Einlassung schreiben Sie, sie haben eine Küchenrolle auf die Wunde gehalten. Sie hätten das Blatt nicht abgerissen. Warum ist das wichtig?" – „Weil es ja heißt, dass man einen kleinen Mini-Tropfen Blut in meinem Auto gefunden hat." – „Ja, das stimmt."
Das ist doch völlig abwegig und lebensfremd.Jesse6 schrieb:„Wie sah das Abtupfen aus? Haben Sie die Rolle auf die Wunde gehalten?" – „Genau." – „Warum haben Sie das Blatt nicht abgerissen?" – „Fragen Sie mich das nicht." – „Doch, mache ich." – „Weiß ich nicht." – „Sie haben die komplette Rolle auf die Wunde gelegt und wieder weggelegt", fasst Richter Schütt etwas verwundert zusammen.
Niemand würde so agieren, weil es einfach unkogisch ist. Es ist nur ein halber Handgriff mehr, ein Teilstück von der Role anzureißen, zumal dieses ja das völlig ausreichend wäre angesichts eine kleinen Wunde, aus der offenbar nur ein kleiner Tropfen rausgekommen ist.
Abgesehen davon, dass es um Blut geht, sind Kinderfüße, die gerade aus einem Badeteich kommen, ja doch auch nicht gerade appetittlich. Der nächste, dem die Rolle in die Finger kommt, reißt sich vielleicht ein Blatt ab, um sich den Mund oder die Nase zu putzen und hat dann Blut, Badeseedreck und Kinderfuß im Gesicht...
Wobei mir dabei gerade beim Schreiben auffällt: wenn die Version von GH stimmen sollte, hätte dann nicht auch Badeseedreck an der Küchenrolle sein müssen?







