Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
14.09.2026 um 23:14
Aja, ich verstehe die hier aufgeführten Schilderungen so, dass alle Klarheiten beseitigt waren, was die Bedienung der Gegensprechanlage und das Hereinlassen von Personen anbelangt.
Demnach habe Fabian nie die Tür öffnen dürfen - und er sei auch nicht einmal an die Gegensprechanlage gegangen, berichtete die Mutter.
Aber gleichzeitig heißt es, der Junge habe gelernt, die neu installierte „Freisprechanlage“ zu nutzen. Ihm sei jedoch nur erlaubt gewesen, den Postboten ins Haus zu lassen.
Ja, was denn nun? Das ist derart widersprüchlich, dass man daraus überhaupt nichts Präzises ableiten kann - auch nicht in Bezug auf die Frage, was denn passieren würde, falls Gina H. an der Tür klingeln sollte. Aus Prinzip keine Öffnung - oder vielleicht doch, weil es ja der Postbote sein könnte?
Ich gehe mal davon aus, dass es sich hier um missverständliche Angaben aus den Tickern handelte. Kaum vorstellbar, dass sich das Gericht mit solch schrägen Erklärungen zufrieden gegeben hätte.
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Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
15.09.2026 um 07:31
Wenn man hier mal 120 Posts nachliest, weil man im Urlaub ist, bekommt man ja fast Bauchschmerzen.
Hier werden Diskussionen geführt, ob das Täterwissen war oder nicht.
Es gibt etliche, schwerwiegendere Themen, als ob das vermeintliche Bauchweh Täterwissen war oder nicht.
Fakt ist auf Basis der vorliegenden Fakten:
- die Angeklagte war am 10.10.2025 in Güstrow
- die Bewegungsdaten des Handys passen auffällig zu den Sichtungen des Ford Rangers in unmittelbarer Nähe zu Fabians Wohnung sowie den Zeitpunkt seines Verschwindens
- die Angeklagte hat sich kurz darauf in der Nähe des Fundorts aufgehalten
- die Angeklagte war (inklusive Leichenfund) nachweislich mindestens dreimal am Fundort der Leiche
- laut Zeugenaussagen ging der Antrieb, in Klein-Upahl zu suchen, von ihr aus
- laut Zeugenaussagen wurde sie knapp 2 Stunden nach dem Verschwinden Fabians in Tatortnähe gesehen (ja ich weiß: ihr Auto wurde gesehen, aber mit dem war sie ja nachweislich an diesem Tag unterwegs)
Ganz ehrlich: diese Punkte finde ich zigmal relevanter als die Frage, ob sie wusste, wo Fabian wohnt und seine Klingel ist (persönliche Meinung: sie wusste, wo er wohnt und in welcher Wohnung, da sie ja vorher schon häufig Umgang miteinander hatten) und ob Bauchweh Täterwissen wäre oder nicht.
Dass sie in vielen Momenten (Vernehmungen, Sprachnachrichten, ihr Pamphlet, das sie vorgetragen hat) einfach die Unwahrheit gesagt hat und keins der o.g. Indizien glaubhaft entkräften konnte, ist für mich ebenso schwerwiegender als die Frage, ob sie am 09.10. potentiell Fabian über den Weg gelaufen ist und ob sie das arrangiert hat oder Zufall war oder ob es dieses Treffen überhaupt gab.
Ich bin von ihrer Schuld am Tod Fabians überzeugt.
Punkt.
Nach allem, was an Informationen vorliegt, kann ich persönlich zu keinem anderen logischen Schluss kommen…
Und bisher habe ich auch noch keine Argumentation gesehen, die eine Tatbeteiligung von ihr glaubhaft widerlegt
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