Tiergarten schrieb:Aber auffällig ist schon, dass im Tatzeitraum und danach die Mordverdächtige mit Chats, Fotos und Sprachnachrichten bedenkenlos agierte und Spuren setzte. War ihr das egal oder war sich nicht in der Lage, diese Gefahr zu erkennen?
Die Mordverdächtige kann und darf man durchaus als Angeklagte bezeichnen.
Zu deiner Frage: Gina scheint generell ja zu impulsivem Verhalten zu neigen..was nicht ausschließt, dass sie für sich doch einen Plan hat. Für sie war zu erstmal logisch: der junge muss weg. Dann erst können wir ein friedliches Leben haben.
Also schmiedet sie ihren Plan, lockt ihn aus dem Haus und den Rest kennen wir..
Warum sie das Handy ausgeschaltet hat, kann ich mir ehrlich gesagt nicht erklären, wenn sie anschließend, mutmaßlich nach der Tat, 7 Minuten mit dem Vater telefoniert. Böse wäre halt die Vermutung, so jetzt will ich ungestört diees Kind umbringen.. aber leider, ja so war es. Anschließend trifft man sich mit dem Freund.
Ihre Spuren hat sie so gesetzt, wie sie es selbst clever fand. Als Alibi die Hunderunde. Nichts davon war irgendwie clever oder durchdacht.
Im Grunde ging es wieder immer um sie, ich finde ihn, das Problem ist erledigt
Und nein, sie dachte, es reicht, ihn zu finden, andere Menschen mit rein zu ziehen und sich selbst als Opfer darzustellen.