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Mord an Frauke Liebs

91.916 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Entführung, Telefon ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mord an Frauke Liebs

Mord an Frauke Liebs

01.12.2021 um 10:22
Mal ein paar Gedanken/Anmerkungen zu einigen Theorien, die hier in den Raum geworfen wurden:

Thema Wohnmobil/Camper: Gerade auf den Stellplätzen ist es sehr eng und in der Regel voll. Dort jemanden gegen seinen Willen festzuhalten ist fast unmöglich und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Täter das Risiko eingehen würde. Die Wohnmobile sind natürlich auch hellhörig, da nicht wirklich gut isoliert. Camping-Nachbarn hätten da ganz sicher etwas mitbekommen. Alternativ müsste der Täter wild gestanden haben mit seinem Camper, was aber verboten ist und demzufolge sicherlich auch nicht riskiert worden wäre. Wenn Camper, dann denke ich, muss es ein Einheimischer sein, der sein Fahrzeug auf dem eigenen Grundstück hat. Auch Campingplatz ist auszuschließen, da gerade im Sommer so viel los ist, dass es auch da in meinen Augen nicht möglich bzw. äußerst riskant ist, jemanden gefangen zu halten.

Die Handyeinwahl vom Täterhandy: Wenn ein Täter die Standorte wechselt, weil er weiß, dass Fraukes Handy geortet werden kann, wird er das sicherlich auch auf sein eigenes Handy beziehen und dementsprechend nicht mitnehmen. Oder alternativ ein Prepaid-Handy benutzt haben, dass damals noch nicht registriert werden musste.

Frauke wird von ihren Angehörigen als vorsichtig und verantwortungsbewusst beschrieben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie deshalb zu einem Fremden ins Auto gestiegen wäre. Zumal es eine laue Sommernacht gewesen ist, wo so ein relativ kurzer Fußweg keine große Hürde darstellt. Es hat schließlich nicht in Strömen geregnet und es waren keine knackigen Minusgrade, wo man froh war, ins warme, trockene Auto steigen zu können.

Die Uhr hat man Frauke sicherlich abgenommen, damit sie keine zeitliche Orientierung hatte. Handy und Geldbörse waren sicherlich in der Tasche. Ich schätze mal, man hat diese Dinge einfach entsorgt.

Ich kenne Fraukes Fundstelle. Heute ist es nicht mehr so dicht bewaldet, wenn man auf dem kleinen Weg steht ist die rechte Seite stark abgeholzt. Und trotzdem ist dieser Weg kaum einsehbar. Auf der Strecke gäbe es andere, besser einzusehende Waldwege (insbesondere nachts in der Dunkelheit). Ich würde fast behaupten, wenn man die Strecke und Gegend nicht kennt, müsste man im Schritttempo suchend dort lang fahren, um diese kleine Einfahrt zu sehen. Daher denke ich erst recht nicht an Touristen, sondern an jemanden, der sich dort auskennt


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Mord an Frauke Liebs

01.12.2021 um 12:00
Zitat von LuftschlangeLuftschlange schrieb:Alternativ müsste der Täter wild gestanden haben mit seinem Camper, was aber verboten ist und demzufolge sicherlich auch nicht riskiert worden wäre.
Nach der Wohmobil-These stand das Mobil nur in der ersten Nacht auf einem Stellplatz in Nieheim, danach in den Industriegebieten. Das bloße Abstellen ist nicht verboten und von außen kann man kaum erkennen, ob sich Personen im Mobil aufhalten. Siehe NSU: Da hat die Masche mit den Wohnmobilen auch perfekt geklappt, bis 2011...
Zitat von LuftschlangeLuftschlange schrieb:Die Handyeinwahl vom Täterhandy: Wenn ein Täter die Standorte wechselt, weil er weiß, dass Fraukes Handy geortet werden kann, wird er das sicherlich auch auf sein eigenes Handy beziehen und dementsprechend nicht mitnehmen. Oder alternativ ein Prepaid-Handy benutzt haben, dass damals noch nicht registriert werden musste.
Warum, wenn doch auch Fraukes Handy geortet werden konnte? Das war doch viel riskanter. Der Täter wusste entweder nicht, dass die Funkzellenortung möglich war oder er wusste, dass die Polizei FLs Handy nicht verfolgte.
Zitat von LuftschlangeLuftschlange schrieb:Frauke wird von ihren Angehörigen als vorsichtig und verantwortungsbewusst beschrieben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie deshalb zu einem Fremden ins Auto gestiegen wäre.
Dann halt nicht freiwillig.
Zitat von LuftschlangeLuftschlange schrieb:Daher denke ich erst recht nicht an Touristen, sondern an jemanden, der sich dort auskennt
Das halte ich auch für wahrscheinlicher. Möglich ist es aber trotzdem, dass auch ein Ortsunkundiger diese Stelle rein zufällig gewählt hat.


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Mord an Frauke Liebs

01.12.2021 um 12:13
Zitat von OkidokiOkidoki schrieb:Die Sache mit dem Kreuz, und dass Familie und Freunde es nicht kannten.
Komisch, denn sie waren doch abends zusammen essen. Hatte sie es da schon an?
@Okidoki
Wenn Frauke das Kreuz unter der Kleidung getragen hat, dann werden es die wenigsten Leute schonmal an ihr gesehen haben.


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Mord an Frauke Liebs

01.12.2021 um 12:36
Zitat von negusnegus schrieb:Warum, wenn doch auch Fraukes Handy geortet werden konnte? Das war doch viel riskanter. Der Täter wusste entweder nicht, dass die Funkzellenortung möglich war oder er wusste, dass die Polizei FLs Handy nicht verfolgte.
Das denke ich nicht. Das Handy wurde doch immer nur sehr kurz für die Anrufe eingeschaltet, dann gleich wieder aus gemacht. Die Anrufe waren zudem sehr kurz, das waren immer nur wenige Sätze.

Dass bei der Polizei jemand am Computer sitzt und darauf wartet, dass irgendwo ein Handy eingeschaltet wird, bei ihm auf dem Bildschirm dann ein roter Punkt an einer bestimmten Adresse mit Straßennamen und Hausnummer erscheint, so dass er gleich mal 5 Streifenwagen dort hinschickt, die den Täter stellen, funktioniert nur im Tatort.

Die Daten, die man bekommt, geben eine relativ grobe Info über ein Gebiet, das von dem Funkmast versorgt wird, bei dem sich das Handy eingeloggt hat. Wenn man nicht weiß, wonach man suchen muss - Frauke und der Täter können sich in einem Auto, einem Wohnmobil, einem Haus befinden oder hinter einem Müllcontainer hocken - ist das nicht innerhalb so kurzer Zeit absuchbar. Bis der erste Streifenwagen das Gewerbegebiet auch nur erreicht, kann der Täter mit Frauke schon wieder 2 km weit weg sein.

Ich gebe außerdem zu bedenken, dass der Fall von der Polizei ja erst mal nicht als Vermisstenfall eingestuft war. Eine Mutter will ihre volljährige Tochter als vermisst melden, die sich aber täglich per Telefon meldet und angibt, bald nach Hause zu kommen.
Frauke war volljährig und hat auch nicht gesagt, dass sie nicht freiwillig unterwegs ist. Da hat die Polizei rechtlich doch gar keine Möglichkeit, sie per Handyortung zu suchen, nur weil die Mutter möchte, dass die Tochter wieder nach Hause kommt.


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