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Die Göhrde-Morde

15.424 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Hamburg, Ungelöst, Doppelmord, 1989, Göhrde, Lüneburg, KUR, Lage, Winsen, Tatwaffe + 15 weitere
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Themen-Wiki: Die Göhrde-Morde

Die Göhrde-Morde

28.12.2017 um 19:13
hahnundhenne schrieb:Es spricht Fossberger von der Polizei Lüneburg und erwähnt, dass es vermutlich einen Mittäter gibt. Von einer Festnahme ist nicht die Rede. Der Komplize muß wohl noch frei herum laufen. Aber gleichzeitig betont er, dass für die Bevölkerung keine Gefahr besteht. Was soll das bedeuten? Unter frei herumlaufen verstehe ich, dass mir der Komplize begegnen kann. Oder ist vielleicht der Komplize inzwischen in Polizeigewahrsam genommen worden? Noch schweigt die Presse!
KrimiFan72 schrieb:die Polizei hat doch schon öffentlich mitgeteilt, das der Mittäter aus dem näheren Umfeld von KWW kommt. Sicher wissen die schon lange wer das ist und wir können sicher sein das sie ihn rund um die Uhr observieren.
Das liegt ja nun schon viele Jahre zurück, dass die beiden zusammen unterwehs waren.

Ich nehme an, dass der frühere Mittäter inzwischen in einem Pflegeheim lebt. Vielleicht hat er Parkinson?
Ich glaube eher nicht, dass jemand, der so etwas macht-oder mitmacht alt wird und dabei gesund bleibt.
(Ist natürlich auch möglich)

Ich denke, (wenn es ihn gibt) ist er krank und kann nicht mehr fliehen.


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Die Göhrde-Morde

28.12.2017 um 19:14
Hallo zusammen, ich habe hier mal eine kurze Zusammenfassung fertig gemacht. Werde später noch eine genauere fertig machen.





8.Juli 1949 :
Er wird geboren und wächst in Adendorf, nördlich von Lüneburg auf. Sein Elternhaus ist geprägt von Gewalt. Sein Vater arbeitet bei einem Energie-Unternehmen. Schon als Jugendlicher sei er mit einer Machete in den Wald gegangen und habe auf Bäume eingeschlagen, erinnern sich Nachbarn, die ihn beobachtet haben. Andere Zeugen berichten, dass er in seiner Jugend einen Hund mit einer Schlinge an einer Fichte erhängt und im Wald vergraben habe.

1963 :
Mit 14 Jahren wird die „vorläufige Fürsorgeerziehung“ angeordnet. Der Junge kommt in den „Wichern-Stift“.

1964 :
Er dringt bewaffnet mit einem Dolch ins Haus der Nachbarin ein und versucht Geld zu stehlen. Als die Frau erwacht, würgt er sie und flieht. Kurt-Werner wird zu drei Wochen Jugendarrest verurteilt. Danach beginnt er eine Lehre als Elektriker.

1965 :
Er betatscht in Bardowick, einem Dorf bei Lüneburg, eine Radfahrerin. Sechs Monate Jugendstrafe auf Bewährung.

1967 :
Er begeht einen Betrug. Als Kripoleute ihn in Adendorf festnehmen wollen, droht er ihnen mit einem Kleinkalibergewehr. Die Beamten schießen, verletzten den 18-Jährigen am Bein. Er entkommt zunächst, wird später zu einem Jahr Jugendknast verurteilt.

20.November 1970 :
Er vergewaltigt eine 17-Jährige. Tatort Elbe-Seiten-Kanal. Das Opfer: eine Anhalterin. Werner W. vergewaltigt die 17-jährige und versucht sie zu erwürgen. Er legt das leblose Opfer in den Kofferraum seines Autos und rast in einen Wald. As er die Klappe öffnet, attackiert die inzwischen wieder erwachte Frau ihn mit einem Spaten. Werner W. schlägt den Kofferraumdeckel zu und rast davon. Später lässt er die Frau frei. Die Kripo ermittelt Kurt-Werner W. als Täter, findet bei ihm zwei Kleinkalibergewehre. Das Urteil wird 1971 gefällt: 5 Jahre, sechs Monate Haft. Werner W. verbüßt die Strafe im Knast Wolfenbüttel und wird 1974 entlassen. In der Haft lernt Wichmann über eine Kontaktanzeige eine Frau kennen, die für ihn bürgt und den damals 25-Jährigen nach der Entlassung in ihrer Wohnung im Rhein-Neckar-Raum aufnimmt. In dieser Zeit werden dort mehrere Morde an Anhalterinnen begangen, die verblüffende Parallelen zum Fall Karin D. aufweisen.

Bis 80er :
Er hält sich in Karlsruhe auf, kehrt dann nach Lüneburg zurück. W. hat von seinem Vater das Haus und mehr als 15.000 Quadratmeter Land geerbt. Werner W. hat inzwischen geheiratet und bezieht das Haus mit seiner Ehefrau. Doch ein Zimmer ist für sie tabu: Der „geheime Raum“ im Obergeschoss. Bis zu seinem Freitod 1993 hat sie den Raum vermutlich nie betreten. In diesem Jahr fällt ein Verdacht auf Werner W. – er soll mit dem Verschwinden Birgit M.s im Jahr 1989 etwas zu tun haben. Über eine Bekannte kannten beide sich. Werner W. war auf dem Nachbargrundstück der vermutlich ermordeten Frau tätig, hatte sich auch einmal den Gartenschlauch bei ihr geliehen.Die Kripo rückt mehrfach an und durchsucht auch das geheime Zimmer. Hier gibt es diverse Verstecke hinter der Wand und Geheimfächer in Möbelstücken. Dort finden die Beamten zwei Kleinkaliber-Gewehre, zwei Schalldämpfer, einen Revolver, Munition, Handfesseln, Ketten, Messer, Kanülen, starke Beruhigungsmittel, Rasiermesser und eine Schussweste. Leichenspürhunde schlagen an mehreren Stellen an. Das vergrabene Auto: Die Kripo rückt ab, kehrt aber wenig später zweimal zurück. Diesmal buddeln die Kripoleute im Garten und finden einen nagelneuen Ford-Probe – vergraben im Garten. Im Auto liegen MOPO-Ausgaben vom 24. August der Jahre 1989 bis 1992. Der Leichenspürhund schlägt auch im Fahrzeug an. Außerdem finden die Beamten eine Abhöranlage im „geheimen Zimmer“. Und Werner W.? Der bekommt von der Durchsuchung rechtzeitig Wind und flieht nach Süddeutschland.

21.Mai 1989 :
Göhrde 1 : Ursula und Peter R.
Drei Blaubeersammler entdeckten die Leichen. Sie lagen im Innern einer Schonung unter Tannenzweigen. Ein Mann und eine Frau, die Körper verwest, angefressen von Tieren, übersät von Maden. Ob das Ehepaar aus Hamburg erschossen, erschlagen oder stranguliert wurde, ist bis heute nicht bekannt, die Körper waren schon zu zersetzt. Es war der 12. Juli 1989 im niedersächsischen Staatsforst Göhrde.

12.Juli 1989 :
Göhrde 2 : Ingrid W. und Bernd-Michael K
Kaum 800 Meter vom ersten Tatort entfernt werden im Wald zwei weitere Leichen gefunden. Sie waren - im Gegensatz zum ersten Opferpaar - noch erkenntlich und bekleidet. Auch dieses Paar war ermordet worden: Die Polizei stellte Kopfschüsse, Strangulierungen und Schädelbrüche fest.

1989 :
Er soll Birgit Meier ( 41 ), die Schwester des ehemaligen Hamburger Polizeivizepräsidenten Wolfgang Sielaff, ermordet haben.Am 14. Mai 1989 hatte sich die Schwester eines Hamburger Kripobeamten bei ihrer Mutter gemeldet und gesagt, dass sie sehr froh sei, bald umziehen zu können. Nach der Trennung von ihrem Mann lebte sie allein in einem einsam gelegenen Haus in Brietlingen bei Lüneburg. Am nächsten Morgen war die attraktive Frau verschwunden. Dabei sollte eigentlich an diesem Tag ein Notar-Termin zur Überschreibung des Hauses stattfinden. Als die Polizei das Haus überprüfte, stand die Balkontür im 1. Stock offen. Die Hauskatzen, die sonst nur drinnen gehalten wurden, liefen im Garten herum. Die Lüneburger Kripo ging trotzdem eher von einem Freitod als einem Verbrechen aus. Kurt-Werner W. kannte das Opfer, hatte Gartenarbeiten bei ihren Nachbarn verrichtet. Wichmann sammelte Artikel und Sendungen über den Fall.

1993 :
Hausdurchsuchung. Im Keller schlägt ein Leichenspürhund an, die Beamten finden eine Wand, die erst kürzlich eingezogen wurde. Im Garten ist ein Auto vergraben, es sieht aus, als klebe auf dem Rücksitz Blut. Wieder schlägt der Leichenspürhund an. Eine Leiche finden die Beamten nicht. Im ersten Stock stehen sie vor einer mit Polstern überzogenen, schallisolierten Tür. Die Beamten brechen die Tür auf. Hier finden sie die Gewehre, die Folterwerkzeuge, die Dossiers. Wichmann ist nicht da. Die Polizei hatte ihn vorab per Telefon über die Hausdurchsuchung informiert, daraufhin ist er geflüchtet. Nur ein Zufall hilft, ihn zu fassen: Er ist in Hessen in einen Verkehrsunfall verwickelt, im Auto findet die Polizei Waffen und Teile einer Maschinenpistole.
Der damals 44-Jährige kommt in Untersuchungshaft. Erneut wird sein Haus durchsucht. Seine Frau sagt den Beamten, ihr Mann habe gesagt, er fahre in die Schweiz. „Es ist besser, du weißt nicht, was ich vorhabe“, soll er ihr gesagt haben.

25.April 1993 :
Er beging in der Haft Selbstmord. Am 25. April 1993 wird Kurt-Werner W. tot in seiner Zelle aufgefunden. Er hatte sich mit einem Gürtel erhängt. Der mutmaßliche Serienmörder hinterlässt zwei Abschiedsbriefe. Sie enthalten diverse versteckte Botschaften und schließen mit: „Bitte denkt nicht nur an meine schlechten Seiten. Gott sei mir gnädig.“

29.September 2017 :
In Wichmanns Garage findet der inzwischen pensionierte Hamburger Polizist Wolfgang Sielaff die Leiche seiner Schwester. Der Beton darüber war drei Zentimeter dick. Der Mörder hatte Birgit Meier eine Plastiktüte über den Kopf gezogen, ihr einen Strick um den Hals gelegt und anschließend Dinge getan, über die die örtliche Polizei noch schweigt. Später versenkte der ehemalige Friedhofsgärtner die Leiche kopfüber und senkrecht in ein schmales, aber tiefes Loch in der Garage. Er füllte Sand nach und betonierte das Loch zu.

Dezember 2017 :
Die Polizei geht davon aus, dass Kurt-Werner W. "mit hoher Wahrscheinlichkeit" der Mörder ist, so formuliert es nun ein Sprecher. Der Grund: Eine DNA-Spur, die in einem der Fahrzeuge der Opfer gefunden wurde, konnte W. zugeordnet werden. Die Polizei ermittelt auch gegen einen möglichen Mittäter. Dafür spreche unter anderem der Umstand, dass der Täter mit einem eigenen Wagen in das Naturgebiet gefahren sei, es nach dem ersten Doppelmord aber mit dem Auto seiner Opfer verlassen habe. Der zweite Mann ist demnach frei. Gegen den mutmaßlichen Mittäter wird jetzt ermittelt.




Möglich :

6.Juli 1967 :
Hinnerina F ( 37 ) erschlagen in einem Wald bei Maschen

1.September 1967 :
Hildegard T. ( 60 ) in einem Lüneburger Park erschlagen

11.April 1968 :
Ilse G. ( 38 ) von vier Schüssen eines Kleinkalibergewehrs tödlich in den Rücken getroffen, als sie mit dem Fahrrad durch ein Waldgebiet bei Lüneburg fährt. Zeugen sehen einen Jugendlichen flüchten, der Wichmann ähneln soll. Die Polizei findet später acht DIN-A4-Seiten mit aufgeklebten Zeitungsausschnitten zum Mordfall Ilse G.

14.Mai 1969 :
Ulrike Burmester ( 14 ) in Lüneburg ermordet.

23.August 1984 :
Irma B ( 59 ) fährt mit ihrem Rad in den Wald bei Wustrow. Sie wird später erdrosselt und erstochen aufgefunden, ausgeweidet mit einem Küchenmesser.

23.August 1986 :
Elsbeth M ( 60 ) fährt mit dem Rad in eine Feldmark in der Nähe Lüneburgs. Sie wird vergewaltigt, erwürgt und am Unterleib verstümmelt aufgefunden.

10.April 1989 :
Gitta S. ( 45 ) geht mit ihrem Hund in einem Wald bei Holm-Seppensen spazieren. Sie wird erstochen aufgefunden.

4.Mai 1989 :
Brigitte T. wird in der Heidelandschaft bei Müden an der Örtze erstochen.




Hausdurchsuchung :

Handfesseln
Ketten
Elektroschocker
Rasiermesser
Spritzen
Tabletten
Stricke
Folterwerkzeuge
Kleinkalibergewehre
Geladener Revolver
Ausrüstung zum Übernachten im Wald
Sammlungen von Artikeln zu Mordfällen
TV-Mitschnitte von Aktenzeichen xy..ungelöst
Fotos von Bespitzelungen weiterer Frauen
Tonbandkassetten
Ausführliches Dossier zu den Göhrde-Morden


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Die Göhrde-Morde

28.12.2017 um 19:16
@RedJohn1

Danke für die Chronologie.
Ich hatte gehofft, dass sich jemand dranmacht.


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28.12.2017 um 19:17
Was für Neuigkeiten! Ein Grund, mich nach langer Zeit mal wieder bei Allmystery einzuloggen.

Ich hatte meist nur mitgelesen hier, hielt den zweiten Doppelmord immer für eine Strategie, um vom ersten abzulenken..
Als ich in der Nähe war, hab ich mir die Göhrde sogar mal angesehen. Drei Stunden Spaziergang im Regen..

Hat der vergrabene Ford dem Täter eigentlich selbst gehört?


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28.12.2017 um 19:18
Vom Alter her könnte der Komplize inzwischen 60 - 70 Jahre alt sein. Vielleicht ist er durch Krankheit nicht mehr so mobil oder befindet sich in einer Einrichtung; sozusagen evtl. bewegungseingeschränkt?

Ich weiß nicht, was ich von der These halten soll: Mittäter ist bekannt; aber auf freiem Fuß und wird observiert. Das ist keine Taktik, die zum techn. klugen Werkzeug der Ermittler gehört.


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Die Göhrde-Morde

28.12.2017 um 19:23
@hahnundhenne

durch diese Strategie hofft man sicher, das der Mittäter "kalte Füße bekommt" und sich selbst stellt. Wenn er als Beschuldigter festgenommen wird, dann kann er schweigen. Wenn er sich selbst stellt und eine Aussage macht ersparen sich die Ermittler viel Zeit. Durchaus auch möglich, das der Mittäter mittlerweile durch Alter und Krankheit sowieso zu schwach ist und deshalb keine Gefahr mehr darstellt und vielleicht sogar bereit ist sein Gewissen zu erleichtern.

@SIG-TIU

ja es wird berichtet, das der Ford Probe sein Eigentum war. Es ist auch bekannt, das er ansonsten nur Mercedes-Benz gefahren ist und Mercedes seine bevorzugte Automarke war.


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Die Göhrde-Morde

28.12.2017 um 19:54
Die EJZ hat für morgen folgende Schlagzeilen "Die Göhrde-Morde sind mitnichten aufgeklärt - dazu fehlt es derzeit einfach an Beweisen". Inhaltlich gibt es nichts, was wir noch nicht wissen.

Ich warte darauf, dass endlich der Komplize genannt wird.
Stellen wir uns einmal vor, KWW ist Mittäter und an der Überführung des Täters wird noch gearbeitet.


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Die Göhrde-Morde

28.12.2017 um 20:01
ne ich glaube schon das kww der haupttäter ist falls es überhaupt einen komplizen gibt.. die ganzen zeitungauschnitte videos und die waffen die in seinem haus gefunden wurden sprechen für sich.


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Die Göhrde-Morde

28.12.2017 um 20:02
@hahnundhenne

Weshalb sollten die Ermittler mit der Meldung das KWW mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Täter ist an die Öffentlichkeit gehen wenn sie noch starke Zweifel hätten ?
Die Frage der Mittäterschaft ist tatsächlich noch ungeklärt aber offensichtlich gibt es eine konkrete Person gegen die aktuell ermittelt wird.
Im Fall der Göhrde-Morde könnte es ja auch eine unbewusste "Mittäterschaft" geben. Stellt euch mal vor ein Freund/Bekannter ruft euch an und fragt euch, ob ihr ihn mal zu dem Ausflugslokal in einem Naherholungswald fahren könntet, weil er dort auf eine Feier / Ehemaligentreffen etc. eingeladen sei.
Wer würde da Verdacht schöpfen ?


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28.12.2017 um 20:15
gibt es einen Mittäter oder nur Mitwisser--und wie sieht es mit Verjährung für ihn aus?immerhin 25 Jahre ist es her?


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28.12.2017 um 20:21
Guten Abend.@damesic00 Mord verjährt doch nicht.


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28.12.2017 um 20:22
aber mitwissen


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28.12.2017 um 20:22
Mitwisser steht im gleichen Rang wie Mittäter, Täter. Mord verjährt nicht.

Als Mitwisser hat er die PFLICHT ein Verbrechen an zu zeigen.


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Die Göhrde-Morde

28.12.2017 um 20:26
hahnundhenne schrieb:Mitwisser steht im gleichen Rang wie Mittäter, Täter. Mord verjährt nicht.
Als Mitwisser hat er die PFLICHT ein Verbrechen an zu zeigen.
Das denkt man sich, aber so hart wird das Verschwigen nicht bestraft.
Enge Verwandt muss man überhaupt nicht anzeigen.

Wikipedia schreibt:
Mitwisserschaft bei schweren Verbrechen ist in Deutschland nur unter den Voraussetzungen des § 138 StGB als Nichtanzeige geplanter Straftaten strafbar und dort mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bewehrt.


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Die Göhrde-Morde

28.12.2017 um 20:29
Mitwisserschaft wäre verjährt und die Mittäterschaft mögliche weise auch-etwa Beschaffen von Waffen oder Hilfe bei der Beseitigung von Spuren


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Die Göhrde-Morde

28.12.2017 um 20:30
§ 138 Nichtanzeige geplanter Straftaten

(1) Wer von dem Vorhaben oder der Ausführung

.......
5.
eines Mordes (§ 211) oder Totschlags (§ 212) oder eines Völkermordes...

zu einer Zeit, zu der die Ausführung oder der Erfolg noch abgewendet werden kann, glaubhaft erfährt und es unterläßt, der Behörde oder dem Bedrohten rechtzeitig Anzeige zu machen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


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28.12.2017 um 20:31
Verwandte haben da eine priviligierte Stellung-deshalb vermute ich,handelt es sich um einen Verwandten.


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28.12.2017 um 20:32
damesic00 schrieb:Verwandte haben da eine priviligierte Stellung-deshalb vermute ich,handelt es sich um einen Verwandten.
Ich habe die Andeutung auch so verstanden.


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