Die Göhrde-Morde
um 10:59Ich habe hier noch einen alten - ganz interessanten - Beitrag zum Thema gefunden:
Der schwarze Mann/Soko Dennis (Seite 281) (Beitrag von Vidocq)
Der Moormörder (Fälle Heike Schnier etc.) hatte es tatsächlich geschafft "seine" drei Opfer in drei verschiedene Landkreise abzulegen.
Zudem wurde jeweils die Landesgrenze Bremen-Niedersachsen überschritten.
Auch Ney überschritt zur Leichenablage seiner Opfer Stefan Jahr + Dennis Klein Landkreisgrenzen.
Im Fall Dennis Rostel überquerte er mit seinem Opfer Dennis R. sogar die Ländergrenze Deutschland-Dänemark.
Im Fall Jonathan (der demnächst in Frankreich verhandelt wird) überquerte der Täter mit dem Opfer zwar den Fluss Loire (von St. Brevin nach Guerande) - er blieb aber im gleichen Department Loire-Atlantique.
Und verschaffte sich damit also nicht den Vorteil der unterschiedlichen Zuständigkeiten.
Es ist also sicher nicht ungewöhnlich, dass mobile Killer zur Leichenablage größere Strecken zurücklegen und das Opfer in eine andere Gegend / Region / Landschaft bringen.
Der Moormörder und der Göhrde-Mörder legten hingegen keine größeren Strecken zurück, sondern agierten in identischer Landschaft / Gegend - teilweise haarscharf an quasi unsichtbaren Grenzen - schafften es aber trotzem diesen Effekt der verschiedenen Zuständigkeiten zu erzeugen.
Der schwarze Mann/Soko Dennis (Seite 281) (Beitrag von Vidocq)
@Vidocq hatte also anhand der Moormörder-Serie und der Schwarzer-Mann-Serie über diesen Einfluss der Zuständigkeiten diverser involvierter Polizei-Einheiten nachgedacht.Vidocq schrieb am 25.04.2011:Dein Einwand mit hätte hätte.. ist sicher richtig - nur..
hätten sich die betroffenen PI´s mal untereinander abgestimmt, wären viele Taten nicht passiert.
Beispiel Thomas Rath: erst nach der 5 Vergewaltigung und dem 3 Mord merkt die Kripo das es vllt. ein Serientäter sein kann. Der damalige 1KHK dazu im Gespräch mit mir - Ich habe meine Arbeit gemacht, die Kollegen in ihrem Bereich ihre. Sagt eig. alles.
Das passt zu fast allen geklärten und ungeklärten Taten im Grossraum Bremen - Hamburg.
Wenn ein Täter mehr als einen Pi Bezirk tangiert, hat er gute Chancen nicht erwischt zu werden.
Wenn dann die Opfer erst "nur" als vermisst geführt werden, sind die Chancen für ihn noch grösser. Liegen die Tatorte im Bereich von 5-8 Pi´s, kann man getrost davon ausgehen, das er erst nach sehr langer Zeit geschnappt wird. (wenn überhaupt) (bei "Dennis" waren diese Orte Zentrale - Garlstedt, Kiel, Verden, Rotenburg, Oldenburg, Bremen, Lüneburg, Stade) Was auf so "langen Dienstwegen" alles verpufft? Dazu die ewigen Umstrukturierungen und Personalwechsel.
Dazu hat sicher der Daten/Täterschutz seinen Anteil dran, aber oft liegt es zudem an der fehlenden Inovation der Zuständigen. Jeder will eben "seinen" Mörder fangen. Und Einwände wie im Fall Dennis die durch den Anwalt und Herrn J kamen, klare Hinweise das es ein Serientäter sein muss, uninteressant weg - vom Tisch.
Der Moormörder (Fälle Heike Schnier etc.) hatte es tatsächlich geschafft "seine" drei Opfer in drei verschiedene Landkreise abzulegen.
Zudem wurde jeweils die Landesgrenze Bremen-Niedersachsen überschritten.
Auch Ney überschritt zur Leichenablage seiner Opfer Stefan Jahr + Dennis Klein Landkreisgrenzen.
Im Fall Dennis Rostel überquerte er mit seinem Opfer Dennis R. sogar die Ländergrenze Deutschland-Dänemark.
Im Fall Jonathan (der demnächst in Frankreich verhandelt wird) überquerte der Täter mit dem Opfer zwar den Fluss Loire (von St. Brevin nach Guerande) - er blieb aber im gleichen Department Loire-Atlantique.
Und verschaffte sich damit also nicht den Vorteil der unterschiedlichen Zuständigkeiten.
Es ist also sicher nicht ungewöhnlich, dass mobile Killer zur Leichenablage größere Strecken zurücklegen und das Opfer in eine andere Gegend / Region / Landschaft bringen.
Der Moormörder und der Göhrde-Mörder legten hingegen keine größeren Strecken zurück, sondern agierten in identischer Landschaft / Gegend - teilweise haarscharf an quasi unsichtbaren Grenzen - schafften es aber trotzem diesen Effekt der verschiedenen Zuständigkeiten zu erzeugen.


