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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

126 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Düsseldorf, Erschlagen, Unterbilk, Bilk, Susanne Lucan

Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

13.12.2013 um 10:13
@Mauro

Vllt has Sie gedacht, sie als die langjähre Partnerin hat die besseren Karten, macht das Rennen, wie es oft so ist ,doch dann aus einem anderen Grund, dieser könnte bei der Nachfolgerin noch besser gewesen sein .....

Und gerade, dass er psychisch daran kaputt geht , das denke ich nicht, im Gegenteil.....er wird es sogar begrüßen , wenn der ganze Bekanntenkreis im Privaten wegbleibt , den braucht er nicht, in der Welt, in der er lebt....nur ob seine Frau und Kind damit klar kommen, das bezweifle ich.


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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

13.12.2013 um 12:34
Hut ab auch vor der Mutter. Man muss sich das mal vorstellen, da wird dein einzigstes Kind ermordert und du bekommst einfach keine Antwort, wieso, warum, weshalb!

Es würde das geliebte Kind nicht wieder bringen, aber man kann irgendwie besser abschließen (denke ich).


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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

13.12.2013 um 12:36
Seh ich genauso, ich ziehe den Hut vor dieser Frau.
Aber sie hat ja für sich den Mörder gefunden, auch wenn er nicht schuldig gesprochen wurde.
Sie war da sehr realistisch.

Es ist so tragisch!!!


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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

13.12.2013 um 14:01
Leider, leider ...so habe ich den Eindruck, kann man auch Mordverfahren zum Abschluss bringen,
wenn man über jeden Verdacht erhaben war und Angehörige zur Einsicht bringt, es gäbe nicht mehr zu prüfen....


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Mauro
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

13.12.2013 um 14:15
@bellady
bellady schrieb:Vllt has Sie gedacht, sie als die langjähre Partnerin hat die besseren Karten, macht das Rennen, wie es oft so ist ,doch dann aus einem anderen Grund, dieser könnte bei der Nachfolgerin noch besser gewesen sein .....

Und gerade, dass er psychisch daran kaputt geht , das denke ich nicht, im Gegenteil.....er wird es sogar begrüßen , wenn der ganze Bekanntenkreis im Privaten wegbleibt , den braucht er nicht, in der Welt, in der er lebt....nur ob seine Frau und Kind damit klar kommen, das bezweifle ich.
In derartigen Fällen, da hast du recht, kann es nur Loser geben, keine Frage!

Es ist hart, wenn der "angebliche" Mörder ein freies Leben führen darf, da er freigesprochen wurde.

Doch wenn er es war, dann wird er irgendwann, in seinem weiteren Leben, dafür die Rechnung bekommen, da bin ich mir ganz sicher.


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Vernazza2013
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

14.12.2013 um 20:24
Die Tatwaffe, ein stumpfer Gegenstand(hammerähnlich?) fehlt bis zum heutigen Tag
(Die Obduktion ergab, dass ihr Schädel mit einem stumpfen Gegenstand regelrecht zertrümmert wurde. Die 27-Jährige starb an dem daraus resultierenden Blutverlust, „Bluteinatmung“ und Hirnverletzungen).

Diesen gewichtigen Gegenstand, wird der Täter nicht bei sich getragen haben,
sondern in ihrer Wohnung vermutlich gefunden und anschließend benutzt haben.

Die Kammer hat in Erfahrung gebracht, dass der Schlüssel nicht beim Schließen abgebrochen ist, sondern abgeschlagen wurde – ein Fakt, der auch nicht weiterbringen wird.

Dieser Schlag "fabrizierte" wahrscheinlich zur Unzeit Lärm im Treppenhaus.

Es ist in der Kriminalistik von größter Wichtigkeit, dass man aus einer großen Zahl von Tatsachen
diejenigen erkennt, welche zufällig sind und diejenigen, die relevant sind.“
Sherlock Holmes (Sir Arthur Conan Doyle)


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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

17.12.2013 um 19:31
Wenn man nur nach den Beweisen geht und diese eben nicht ausreichend sind, dann bleibt nur ein Freispruch. Aus gutem Grund.


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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

17.12.2013 um 19:47
Wegen dem Schlüsseldienst: Man muss die Polizei rufen. Man darf nicht einfach in andere Wohnungen gehen. Jeder seriöse Schlüsseldienst verweigert die Tür zu öffnen.


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Vernazza2013
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

20.12.2013 um 09:51
Freispruch im Mordfall Susanne Lucan

HALLO DEUTSCHLAND ZDF 11.12.2013


http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2048584/Die-Sendung-am-11.-Dezember-2013


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Vernazza2013
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

01.01.2014 um 11:20
Düsseldorf.
Die Rechtsprechung an der Werdener Straße hat 2013 mehrfach für bundesweites Aufsehen gesorgt. Und sie hat gezeigt, wo die Justiz an ihre Grenzen stößt.



Ganz Deutschland kennt Friedhelm A., den Rentner mit der Qualmwolke vorm Gesicht. Denn die sollte ihn die Wohnung kosten, nach 40 Jahren. Als der Rentner gegen die Kündigung wegen Rauchens klagen wollte, versagte ihm ein Düsseldorfer Amtsrichter erst die Prozesskostenhilfe, was bundesweit für Empörung sorgte und vom Landgericht gekippt wurde. Danach urteilte der Amtsrichter im Prozess zugunsten der Vermieter. Nächsten Monat wird eine Berufungskammer erneut über den Fall verhandeln, der nicht eben von Fingerspitzengefühl bei der Düsseldorfer Justiz zeugt.

Die hat ohnehin ein schwieriges Jahr hinter sich. Nicht nur wegen des Mammutprozesses um die angeblichen Machenschaften in den einstigen Edel-Bordellen an der Rethelstraße. Ausgerechnet eins der Opfer, die dort angeblich unter Drogen gesetzt und ausgeraubt wurden, erschien im Zeugenstand unter Kokaineinfluss, ein anderer kam betrunken. Auf der Zuschauerbank ließ sich dann noch der TV-bekannte Ex-Bordellbetreiber Wollersheim samt Ehefrau und Kamerateam blicken. Voriges Jahr hatte er der Staatsanwaltschaft noch als Drahtzieher gegolten, war davon aber wieder abgekommen.

Die Ankläger mussten auch in anderen Gerichtssälen zurückrudern, wie man es bloß aus Perry-Mason-Filmen kennt. Da tauchen im Mordprozess um den Tod von Anton R., der in seiner Gartenlaube erstochen wurde, plötzlich zwei Zeugen auf, die das Opfer nach der bislang angenommenen Tatzeit noch gesehen haben wollen. Klar, dass diese Aussagen sämtliche Indizien gegen den angeklagten 19-Jährigen in Zweifel ziehen mussten. Statt lebenslange Haft am Ende ein Freispruch – und die Frage, warum die beiden Zeugen nie auf dem Radar der Ermittler aufgetaucht waren, die das Verbrechen untersuchten.

In einem anderen Todesfall zögert die Staatsanwaltschaft, Anklage zu erheben. Massimo L. starb im Oktober an den Folgen zweier Schläge mit einem Kantholz. Die will ihm ein 17-Jähriger in Notwehr versetzt haben, nachdem man in der Straßenbahn in Streit geraten war. Beim derzeitigen Ermittlungsstand sei das nicht zu widerlegen, heißt es bei den Strafverfolgern, die Beweislage zu dünn für eine Anklage.

Folgt man diesem Argument, hätte der Mord an Susanne Lucan gar nicht erst vor Gericht kommen dürfen. Nicht zuletzt wegen einer folgenschweren Panne bei der Spurensicherung war auch die Beweislage gegen den früheren Lebensgefährten der vor neun Jahren getöteten Frau recht dünn. Im Dezember ist er deshalb nach dem Grundsatz "Im Zweifel für den Angeklagten" freigesprochen worden. Eine Entscheidung, die zumindest für den 39-Jährigen, der seit neun Jahren mit dem Verdacht lebt, Klarheit schafft. Und eine, die zu treffen eben nicht Sache der Strafverfolger, sondern der Richter ist. Schließlich sind die es auch, die im Namen des Volkes Urteile sprechen.

Und was für ein Signal ginge da ans Volk, wenn nach dem gewaltsamen Tod eines Menschen nicht einmal eine gerichtliche Untersuchung erfolgt ? Die Frage nach Erfolgsaussichten einer Anklage darf doch in solchen Fällen keine Rolle spielen.

Aber auch einigen Düsseldorfer Richtern möchte man ein wenig mehr Mut bei ihren Entscheidungen wünschen. Der alte Mann etwa, der Kinderpornos verkauft hat und weder ins Gefängnis muss noch das Geld hergeben, das er mit den Abscheulichkeiten verdient hat – das Gesetz sieht da durchaus auch deutlichere Strafen vor.

Es sind nicht immer rechtsstaatliche Grundsätze, die der Justiz Grenzen setzen. In Düsseldorf steht sie sich bisweilen selbst im Weg.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/2013-ein-schwieriges-jahr-fuer-die-justiz-aid-1.3914198


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Vernazza2013
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

16.02.2014 um 16:41
MUTTER ENTSETZT
Mordopfer Susanne Lucan ohne Kopf begraben

DÜSSELDORF –
Es ist ein weiterer schwerer Schlag für sie: Inge Meuter (65) musste vor wenigen Tagen erfahren, dass der Schädel ihrer ermordeten Tochter Susanne Lucan (27) schon vor Jahren in der Gerichtsmedizin entsorgt worden ist.
Dass die Leiche ihres Kindes nach dem Mord 2004 ohne Schädel bestattet wurde, hatte Meuter während des Mordprozesses (Ergebnis: Freispruch für den Angeklagten) erfahren.
Damals hatte ihr aber das Gericht versichert, nach dem Prozess könne der Schädel im Grab beigesetzt werden. Was aber nicht passierte. „Ich durfte Susanne nach dem Mord ja nicht sehen, die Kripo hat gesagt, das sei nicht gut für mich“, sagt die Mutter.
Gerichtsmedizinerin Stefanie Ritz-Timme: „Nachdem alles komplett dokumentiert war, wurden die Knochenscherben nach drei Jahren verbrannt. Damals war das das übliche Prozedere.“

http://www.express.de/duesseldorf/mutter-entsetzt-mordopfer-susanne-lucan-ohne-kopf-begraben,2858,26211128.html


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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

25.02.2014 um 20:34
@Vernazza2013


Da wäre Nichtwissen wirklich besser gewesen. Warum in dem Fall keine Notlüge, um die Mutter nicht zu verletzten?

Wobei die Entsorgung ansich einfach unerhört ist. Sowas darf nicht passieren.


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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

04.05.2014 um 19:03
Oje was für ein krasser Fall!
Die arme Mutter!


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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

20.11.2014 um 11:47
Mordfall Susanne Lucan wird wohl nie gelöst

Düsseldorf. Am Dienstag war ihr Geburtstag. Zehn Jahre ist es her, dass sie ihn zum letzten Mal gefeiert hat. Zehn Jahre, in denen so vieles hätte geschehen können. Ihre Freundinnen haben geheiratet. Kinder bekommen. Karriere gemacht. Susanne Lucan hatte ähnliche Träume. Die endeten zwei Tage nach ihrem 27. Geburtstag mit tödlichen Schlägen auf ihren Kopf. Heute jährt sich der noch immer ungeklärte Mord zum zehnten Mal. Von Stefani Geilhausen

Der Mann, den Susanne damals liebte, ist im Dezember vom Verdacht des Mordes an Susanne freigesprochen worden, der seit der Tat über ihm geschwebt hatte.

Es war, neun Jahre nach dem Mord, ein Freispruch im Zweifel für den Angeklagten. Susannes Mutter Inge hat seit jenem 20. November 2004 lebenslang. Genaugenommen seit dem Tag danach, denn gnädige 24 Stunden lang hatte sie an ihrem Urlaubsort in Tunesien sich ihr einziges Kind bei einer fröhlichen Party vorgestellt, die Susanne an jenem Abend geben wollte.

Dass die eingeladenen Freunde vor der Tür standen, deren Schloss durch einen abgebrochenen Schlüssel blockiert war, hat sie nicht geahnt. Auch nicht, dass ein unerfahrener Polizist beim Anblick der blutüberströmten Leiche einen "Suizid durch Kopfschuss" an die Leitstelle meldete und ein Kripomann später bei der forschen Suche nach der vermeintlichen Waffe den Tatort so veränderte, dass auch Forensiker später das Geschehen nicht mehr beweiskräftig nachvollziehen konnten.

Inge Meuter ist krank geworden über den Kummer und das grausame Rätsel, das Susannes Mörder hinterließ: Warum? Warum Susanne? Warum an diesem Abend? Warum auf diese Art? Neun Jahre hat es gedauert, bis die Staatsanwaltschaft glaubte, die von der Polizei ermittelten Indizien mit Hilfe neuer wissenschaftlicher Methoden vor Gericht beweisen zu können. Am Ende hatte aber auch der Ankläger Zweifel an der Schuld des Angeklagten.

Susannes Mutter hat noch immer keine Antworten auf die Fragen, die sie quälten. Sie hat gelernt, damit zu leben. Es bleibt die Trauer und der Zorn darüber, dass es der Polizei nie gelungen ist, das Verbrechen aufzuklären. Nichts kann ihr Susanne zurückbringen, sagt sie. Wer immer ihr Kind getötet hat, müsse mit der Schuld und dem Wissen leben. Sie selbst aber wird wohl nie Frieden finden, so lange sie nicht weiß, was in jener Nacht zu dem grausamen Tod ihrer Tochter führte.

Quelle: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/mordfall-susanne-lucan-wird-wohl-nie-geloest-aid-1.4681326


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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

20.11.2014 um 19:14
Ich fand den Fall immer sehr schrecklich und hätte mir gewünscht, daß er hätte gelöst werden können.
Mir hat die Mutter damals während des Prozesses unendlich leid getan, weil ich mir vorstelle, daß es nichts schlimmeres geben kann, als eine solche Situation, wo am Ende die Ungewißheit bleibt.

Ich wünsche der Frau alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg. Sie hat mein tiefstes Mitgefühl.


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Der Fall Susanne Lucan aus Düsseldorf

25.11.2014 um 20:06
Oh Mann, das gibt es doch nicht! Das tut mir so leid, die Tat ist so schrecklich!


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