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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

6.638 Beiträge, Schlüsselwörter: Islam, Christentum, Frieden, Koran

Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

28.12.2014 um 01:32
Bei aller Liebe zur Kritik an der Kritik, aber manche Gegenargumente kann ich in Relation zu dem was gerade passiert nicht nachvollziehen. Ich halte das vorerst mal bewusst grob oder ungenau.


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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

28.12.2014 um 16:28
@Warden
Sich so eine Aussage aus dem Kreuz zu leiern
Warden schrieb:Ich halte das vorerst mal bewusst grob oder ungenau.
nachdem man sich gerade selbst äusserst grob und ungenau ausgedrückt hat
Warden schrieb:Bei aller Liebe zur Kritik an der Kritik, aber manche Gegenargumente kann ich in Relation zu dem was gerade passiert nicht nachvollziehen.
ist wohl ein geradezu klassisches Eigentor.
Köstlich, danke für deinen äusserst gelungenen Auftritt. :D

Sag doch einfach welche Gegenargumente du nicht nachvollziehen kannst, vielleicht ist dir ja noch zu helfen.


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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

28.12.2014 um 17:11
Streckenläufer schrieb:Merkst du denn überhaupt nichts mehr? Was ist denn mit Weihnachten, Ostern oder Pfingsten, sind das keine christlichen Feste?
Streng genommen waren das heidnische und juedische Feste, die die Christen mit einer alternativen Bedeutung versehen haben.

Mir waere das zwar auch lieber wenn saemtliche Religionen sich aus dem Weltgeschehen zurueckziehen wuerden aber daraus wird wohl leider nix, wie man an den zahlreichen new-age Religionen sieht, die glutenfreie Homeopathie predigen oder Quantenpyramiden aus Spinitium basteln. Menschen scheinen sowas irgendwie zu brauchen und solange das so ist, muessen alle gleich behandelt werden. Deshalb stimm ich @Zyklotrop da zu, dass die 'Islam gehoert zu Deutschland' - Rede keine Schandrede war.


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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

28.12.2014 um 20:29
@Zyklotrop

Gut, man mag das kritisieren, andererseits frage ich mich aber, warum man so "bissig" schreiben muss wie du. Aber spezifizieren wir.

Zum Beispiel, dass man bei Kritik an aktuellen Vorgängen (aus dem Bereich des Islam[ismus]) mehrfach auf andere Religionen wie das Christentum verweist. Eher pauschal und verteidigend.

Dazu: Kontextbezogen mag das an manchen Stellen sicher richtig sein, weil da nun de-facto jede monotheistische Religion Blut an den Händen hat, so auch das Christentum bzw. Auswüchse davon. Das kann man ja anlassbezogen mal ruhig erwähnen. Das zeigt die Geschichte. Ich finde es aber irgendwo ... unsinnig bei Kritik am derzeitigen Terror (nur an jenem, nicht gleich auch der ganzen Religion oder allen Anhängern jener) zu sagen: "Jaaa aber das Christentum zum Beispiel, das hat doch damals ... und Kreuzzüge ... und überhaupt der Kindesmissbrauch ... du Heuchler!" Das kam so vor und wird es wohl weiter, nicht in jedem Post aber in jeder längeren Debatte. Das stört mich milde. "Ich finde rote Äpfel heute scheiße." "Was bist du denn für einer? Und vergiss mir mal nicht was die Bananen damals gemacht haben!"

Mag ja alles sein. Ist doch auch nicht falsch. Ist aber ggf. nur ein "Nice-to-know" weil es heute in der Form keine christlichen Kreuzzüge gibt oder Terror in der Form.

Was ich ungenau impliziert habe oder implizieren wollte war, dass man an manchen Stellen Äpfel mit Birnen vergleicht. Noch einfacher: Das Christentum als Ganzes ist wohl aus den eher 'dunklen Zeiten' raus und dürfte wohl auch nicht mehr unbedingt diesen Einfluss entwickeln. Es scheint nicht absehbar zu sein. Der islamische Terror (bzw. Islamismus) ist jedoch noch oder wieder fast global prägend. Wenn ich das heute kritisiere nützen mir historische Vergleiche mit dem Christentum wenig. Höchstens, wenn ich sie explizit leugnen würde. Als Berichtigung wären sie dann ganz praktisch, nicht aber als entkräftendes Argument im heutigen Kontext.

Sonst gehe ich mal davon aus, dass den meisten diese dunkle Zeit aus dem Unterricht bekannt sein dürfte. Toll war sie sicher auch nicht; wir hätten ohne diese nach Schätzungen heute noch weiter sein können. Aber auch ein Grund, diese Parallelen im islamischen Terror heute zu bekämpfen, zu unterdrücken, aufzulösen, wie auch immer es sich nachhaltig anbietet.

Ich hoffe, ich konnte das mehr oder weniger gut ausdrücken, was mich persönlich an manchen Argumenten dezent stört. Ich beziehe mich hier auf spezifische Argumente, demnach bitte nicht vermuten, ich würde auch alle Muslime einzeln ablehnen, oder die Religion als Ganzes. Obgleich ich jener durch eben jene Auswüchse kritischer gegenüberstehe.


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Bordo_Bereli
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28.12.2014 um 20:54
Ich kenne nichts (!) was so (!) Mißverstanden (!) wird wie der Islam. Man kann nur hoffen, dass die Muslime eines Tages aus dem Zustand völliger Betäubung aufstehen und es selbst erkennen. Aber vorher bringe ich Hühnern das Grunzen und Schweinen das Fliegen bei...


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28.12.2014 um 21:31
@Warden
Wenn ich dich richtig verstehe hast du erkannt, dass es nicht die Worte auf einem Stück Papyrus oder einem Stück Ziegenhaut sind, die den Terrorismus auslösen.
Es sind immer die Menschen und die können jeglicher Ideologie angehören.
Wenn man das einmal erkannt hat, was bringt einen dann dazu von "islamischem (nicht islamistischen) Terror" zu sprechen?
Ist es nicht vielmehr rein menschengemachter Terror, bei dem eben diese Menschen irgendein "heiliges Buch" oder eine Religion vor sich herschieben?
Was unterscheidet den Terror des IS von dem der LRA?
Sind ethnische Säuberungen durch buddhistische Mönche in Myanmar weniger schlimm als das was der IS durchzieht?
Beides sind übrigens höchst aktuelle Probleme, das Argument der dunklen Jahrhunderte zieht hier also nicht.
Terror ist nicht christlich.
Terror ist nicht buddhistisch.
Terror ist nicht muslimisch.
Terror ist (un)menschlich.
Menschen sind in der Lage jegliche Ideologie zu pervertieren und sie als Rechtfertigung für ihre Taten vor sich her zu tragen.
Das ist traurig aber wahr.


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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

28.12.2014 um 21:50
@Zyklotrop

Das mag ja auch im Kern richtig sein, nur irgendein Name hat das in den Brunnen gefallene Kind ja immer. Oder anders: Es fällt meist nicht nackt in den Brunnen und trägt irgendwelche Kleider. Rote, Grüne, Braune, was auch immer. Und beim Fall schreit es und flucht.

Man kann höchstens in Ideologien begünstigende Faktoren für "Terror" oder nennen wir das Konflikte finden. Beispielsweise Nationalsozialismus, der sehr spezifiziert und klassifiziert. So aber auch beispielsweise (nicht genau so, aber ähnlich) in Religionen oder Untergruppierungen. Beispiel: Gläubige und Ungläubige.

Will sagen: Klar, die Menschen führen letztendlich im Namen von XY den Terror aus. Aber genau das ist es eben. Im Namen von XY. Somit ist es eben XY-Terror, auch wenn jetzt Menschen der primäre Faktor sind oder nicht. Muss ja nicht gleich heißen, dass XY für Terror steht. Aber der Terror findet halt "im Namen von XY" statt.


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28.12.2014 um 21:57
@Warden
Warden schrieb:Muss ja nicht gleich heißen, dass XY für Terror steht. Aber der Terror findet halt "im Namen von XY" statt.
Das wird bei deiner Formulierung aber nicht so deutlich,
Warden schrieb:Der islamische Terror (bzw. Islamismus) ist jedoch noch oder wieder fast global prägend.
Wenn eine Ideologie von Extremisten pervertiert und missbraucht wird, ist dann die Ideologie schuld?


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28.12.2014 um 22:18
Sowas müsste man mal über den Nationalismus sagen, da hat man bestimmt sofort die grünen und roten Windmaschinen an der Backe.


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28.12.2014 um 22:24
Befen schrieb:Sowas müsste man mal über den Nationalismus sagen, da hat man bestimmt sofort die grünen und roten Windmaschinen an der Backe.
Sowas müsste man über den Kommunismus sagen, da hat man bestimmt sofort die...


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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

28.12.2014 um 22:24
Kommt drauf an. Das kann man vermutlich von verschiedenen Blickwinkeln sehen. Das kommt ja mitunter auch auf das "wo", "warum", "wer", "wie" und so weiter an. Und welche Ideologie.

Mancherorts führt eine gewisse Ideologie einfach schon kurz- oder langfristig zu Konflikten, wenn sie mit dem Umfeld nicht ganz so kompatibel ist. Oder anders herum: Da wo die Ideologie örtlich verankert ist und dann andere Leute reinkommen, Verfechter anderer Ideologien oder einfach nicht-Anhänger. Ich rede hier beim Beispiel nicht ausschließlich vom Islam, sondern allgemein.

Ich denke, das ist ein ganzheitlich schwieriges Thema ohne genaue "Musterlösung", zumindest gehen die persönlichen Meinungen da weit auseinander. Bei einigen ist der Islam als Ganzes das Problem oder Ursprungsherd, weil es z. B. Gewaltaufrufe gab oder die Religion ganz anders angefangen hat wie z. B. andere: Durch Expansion oder auch reichlich Gewalt. Es gab da ja, so ich mich noch entsinne, 2 Phasen mit Mekka / Medina, wo der Prophet erst wie einer auftrat, aber der zweiten Phase dann aber durchaus auch als "Warlord" bzw. kämpferisch tätig wurde, was sich in etwaigen Passagen wohl wiederfinden lässt.

Andere sagen, die die sich in die Luft sprengen und wirklich Leute umbringen verbreiten unter Vorwänden oder missbräuchlich im Namen des Islam ihr Wort.

Eigentlich egal was ich darüber denke, versuchen wir es faktisch zu sehen: Es gibt diesen Terror, und er bedroht "uns". Es mag eine (je nachdem wann, wo, wer, blah) teils abstrakte, teils auch sehr konkrete Bedrohung oder Gefahr sein wie man an manchen Beispielen sah, weil sich viele davon angesprochen fühlen. Ob man das nun am Islam als Ganzes festmachen will oder an anderen Gründen: Wichtig ist aus meiner Sicht, dass man genau die, die andere gefährden wollen, davon abhält.

Das ist aber leichter gesagt als getan. Es ist zumindest im Westen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe die schon früh beginnt. Was nicht "im Westen" passiert, das kann man natürlich weniger direkt oder aktiv beeinflussen.


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Schluss mit der Hetze gegen den ISLAM!

29.12.2014 um 00:45
Meiner Meinung nach finde ich es viel wichtiger sich zu fragen, WARUM sich die Anzahl der Terroristen so sehr gesteigert hat. Den Koran gibts schon seit einiger Zeit, aber dass der "islamistisch geprägte" Terrorismus gerade so boomt, muss ja seine Gründe haben. Liegt es wirklich NUR an der Religion?

Schauen wir uns doch mal paar von den Ländern und Organisationen an:

Taliban --> quasi erschaffen von den USA, wissentlich in Afghanistan unterstützt um gegen die Kommunisten zu kämpfen. Obwohl man die Afg-Mission heute "erfolgreich" und für "beendet" erklärt hat, ist diese Mörderbande stark wie nie zuvor. Bravo!

MEK --> iranische Terrororganisation ausgebildet IN DEN USA von der amerikanischen Regierung (siehe Seymour Hershs Bericht)

Jabbhat Al Nusra (gehört zur Al-Qaida) --> soweit mir bekannt ist zum Anfang des Syrien-Konflikts finanziell und mit Waffen unterstützt

Irak-Krieg --> ungefähr 800.000 - 1,2 Mio. Tote Zivilisten aufgrund einer Lüge (Massenvernichtungswaffen) dessen Bevölkerung heute noch von den Folgen des Kriegs leidet (Uran Munition).

Afghanistan --> warum ist man dort eigtl hin? Viele tote Zivilisten, Drohneneinsätze bis heute die unschuldige Menschen umbringen, Hälfte hungert, drei Viertel haben kein sauberes Wasser, Regierung korrupt, Taliban stärker als je zuvor, Drogenhandel floriert wieder in unglaublichem Maße, Platz 1 der failed States, höchste Säuglingssterblichkeit und das Geld für den Wiederaufbau fließt wo genau nochmal hin?

Palästina, Lybien, Tunesien, Ägypten, ... in islamischen Ländern gehts drunter und drüber. Währendessen schlachten Buddhisten Muslime in Myanmar (Burma) ab und irgendwie interessierts keinen. In Deutschland werden die Übergriffe auf Moscheen immer mehr, in Österreich sprüht irgendsoein Rassist Pfefferspray auf muslimische Kinder und PEGIDA ist auch irgendwie am erstarken.

Und dann wundert man sich ernsthaft, dass Menschen die tagtäglich mitbekommen, wie der "Westen" permanent auf ihr Leben scheisst, irgendwann so verrückt werden, dass sie zum Terror übergehen? Dessen Familien kaltblütig ermordet wurden, welche gefoltert, gedemütigt und aufgrund von wirtschaftl. Interessen ausgebeutet werden, dass manche von denen irgendne Synapse im Hirn durchbrennt?

Das Einzige was mich wundert, dass wir bis heute (zum Glück) nicht viel vom "islamischen Terrorismus hier mitbekommen.

Terror UNGLEICH Islam UNGLEICH jeder Religion. LRA, KuKluxKlan usw. haben genauso wenig mit dem Christentum zu tun, wie Al Qaida oder IS mit dem Islam.


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interrobang
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29.12.2014 um 01:12
@enghelab
wow soviele standartlügen auf einen haufen.. bist du der doppelaccount eines ex users?

ich geh jetzt mal nur auf zwei ein.

1. die taliban wurden nicht von der usa erschaffen.

2. die religiösen angriffe im islam gegen ungläubige gibt es seit dem tot mohammeds. heute haben sie halt mehr möglichkeiten.


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interrobang
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29.12.2014 um 01:26
@enghelab
achvund kanns du mir zu den vorfall in Österreich eine quelle geben? hab nachgeschaut und nur quellen gefunden wo nicht drinnensteht das es ein rassist war und die ursache war auch nicht klar. danke.


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Bordo_Bereli
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29.12.2014 um 01:29
“Nicht denken, fühlen sollst Du. Es ist genau so wie bei einem Finger, der in Richtung auf den Mond zeigt. Du darfst Dich nicht nur auf den Finger konzentrieren, denn sonst siehst Du ja nichts von der himmlischen Pracht.” Bruce Lee


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29.12.2014 um 01:32
interrobang schrieb:1. die taliban wurden nicht von der usa erschaffen.
Die USA hat ganz schön miese Politik in der Gegend gemacht und wesentlich spektakulärere Resultate hervorgebracht. Das kommt ganz ohne Verschwörungstheorien aus.


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Bordo_Bereli
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29.12.2014 um 01:35
Wieso Ahadith in den Müll gehören

http://www.alrahman.de/wieso-ahadith-in-den-muell-gehoeren/

Von: Edip Yüksel
17:46 “Wenn du deinen Herrn nennst, im Koran ALLEINE, kehren sie von dir ab mit Abneigung.”


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interrobang
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29.12.2014 um 01:38
@abschied
erklährt trotzdem keine dummen lügen.


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29.12.2014 um 03:09
@enghelab
enghelab schrieb:Liegt es wirklich NUR an der Religion?
Nein, es liegt an den Menschen die ihre gräueltaten mit dem Koran begründen und im Koran steht nunmal in mehrere Suren geschrieben "tötet die Juden und die Christen wo immer ihr sie findet".... dies kann dir jeder Islamische gelehrte bezeugen. Solche "Befehle" findest du in dieser Form nunmal in keiner anderen Religion und genau das ist auch das Problem.

"Nicht Islamisten" sind nicht automatisch heilige wohlgemerkt. Meiner Meinung nach findet man auch im Islam viel Unterdrückung und fehlgeleitete Ideologien welche an das Mittelalter erinnern.
enghelab schrieb: in Österreich sprüht irgendsoein Rassist Pfefferspray auf muslimische Kinder
Das hat übrigens nichts mir Rasissmus zutun, der Islam ist keine Rasse sondern eine Religion welcher jede Rasse beitreten kann. Was du meinst ist Islamophop oder Muslimenfeindlichkeit.


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29.12.2014 um 10:39
@tomtec
tomtec schrieb:Das hat übrigens nichts mir Rasissmus zutun, der Islam ist keine Rasse sondern eine Religion welcher jede Rasse beitreten kann. Was du meinst ist Islamophop oder Muslimenfeindlichkeit.
Rassismus ist der bemitleidenswert dümmliche Versuch unterdurchschnittlich sozialisierter Menschen aufgrund tatsächlicher oder eingebildeter Unterschiede eine Wertung zu etablieren (die natürlich stets zu ihren Gunsten ausfällt :D )
Mittlerweile hat es sich ja herumgesprochen, dass die grösste genetische Varianz innerhalb einer geographischen Population auftritt. Von "Rassen" im Zusammenhang mit dem Menschen sprechen also nur schwerst ideologisch und/oder intellektuell Gehandicapte.
Gibt es also keinen "Rassismus" mehr?
Die Rassismusforschung beschränkt sich da nicht auf rein biologische Merkmale
Die in der Rassismusforschung aktuell am breitesten akzeptierte Definition stammt von dem französischen Soziologen Albert Memmi:

„Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen“ (Memmi, S. 103 u. 164).[37][40][41][42]

Diese Definitionen ist nicht auf rassenbiologisch begründete Rassismen beschränkt, so stützt sich die „rassistische Anklage bald auf einen biologischen und bald auf einen kulturellen Unterschied. Einmal geht sie von der Biologie, dann wieder von der Kultur aus, um daran anschließend allgemeine Rückschlüsse auf die Gesamtheit der Persönlichkeit, des Lebens und der Gruppe des Beschuldigten zu ziehen.“(Memmi, S. 165 f.).[37][43]

Sie beinhaltet drei Elemente, die Memmi für wesentlich erachtet und denen auch in der aktuellen Rassismusforschung zentrale Bedeutung zukommt.[44] Memmi betont, dass keines dieser Elemente für sich allein schon den Rassismus ausmache, dieser entstehe erst durch die Verknüpfung (Memmi, S. 44).
Wikipedia: Rassismus#Begriffliche_Differenzierung
Die drei Elemente sind Differenzierung, Wertung und Verallgemeinerung. Inwieweit alle drei im Falle des Sprayers erfüllt sind lässt sich von hier aus nicht abschliessend beurteilen, ich halte es aber für sehr wahrscheinlich.


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