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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

6.691 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Abtreibung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:00
@Etta
Zitat von EttaEtta schrieb:Aber mehr gibt es nicht.
Willst du hier die Diskussion bewusst stören, oder warum diskutierst du nicht vernünftig mit?


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:02
@Alicet

Bei den Gegnern ist es doch wie bei allen anderen. Alles, was sie nicht akzeptieren wollen. muss schlecht gemacht werden. Personen, die nicht so sind oder das tun, was man nicht sehnen will, werden beleidigt usw.

Das jedoch auch die Person, die abtreiben möchte auch in einem Konflikt mit sich steht, wird auch nicht gesehen. Wobei ich glaube es eher an der Überheblichkeit liegt.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:03
@Alicet
Zitat von AlicetAlicet schrieb:Und gerne wird ja auch dies als Argument von Abtreibungsgegnern verwendet, wenn es darum geht, aufzuzeigen, wie verwerflich Abtreibung doch sei, und dass dies allein schon daran erkennbar wäre daran, dass viele Frauen später mit der Abtreibung nicht zurechtkämen.

Im höchsten Maße zynisch.
Viele Frauen werden damit auch nicht fertig. Wer hilft ihnen dann? Ihr Frauenarzt, die Klinik oder Pro Familia? Bestimmt nicht. Meistens ist es ein christlicher Verein der dann die Hand entgegenstreckt.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:11
@Yotokonyx
Ja, genau.
Schlimm vor allem, wenn der Gegner eh schon am Boden liegt (die Frauen, die Gewissensbisse haben) ...
ganz übel ..

@Etta
Aha. Wer denn, z. B.? Geht es auch etwas konkreter?


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:12
Zitat von bastobasto schrieb:Ich persönlich kann nur sagen es soll jedem seine eigene Entscheidung sein. Jeder hat seine Beweggründe für einen Abbruch und diese sind für jeden selbst sehr wichtig.
Ich verstehe deine Meinung. Es handelt sich beim Thema Abtreibung aber vor allem um ein ethisches Problem, dass sich mit der Fragestellung auseinandersetzt, ab wann man beim heranwachsenden Kind von menschlichem Leben sprechen kann. Ich bin zwar nicht gläubig, aber mir missfällt es trotzdem, wenn man einen potentiellen Menschen tötet - zumindest wenn die Gründe dafür inakzeptabel sind. Gerade über dieses ethische Problem lässt es sich gut und lange diskutieren, weshalb ich die gesetzlichen Regelungen nicht als das Alpha und Omega annehme.

Was bedeutet für mich inakzeptabel? Inakzeptabel ist die Entscheidung gegen das Kind aufgrund einer "Kein-Bock-Drauf"-Einstellung. Inakzeptabel sind auch falsche Ängste; man könne dem Kind nichts bieten, man fühlt sich noch nicht reif, erstmal Schule fertig machen etc.

Das Beispiel Vergewaltigung, welches ja auch extra gesetzlich geregelt ist, sollte nicht das Einzige sein, aber es für mich doch sehr wichtig, da es zu anderen Gründen des Abbruches einen deutlichen Unterschied aufweist: Die Frau hat nicht fahrlässig gehandelt, sondern sie wurde gewaltsam geschwängert. Sicherlich gibt es auch andere ernsthafte Gründe, die einen Abbruch (ethisch-moralisch) rechtfertigen, z.B. schere psychische Erkrankung der werdenden Mutter, oder Drogenabhängigkeit. Vielfach stehen aber lapidare Gründe einer Verweigerung potentiellen Lebens entgegen und das kann ich für mich persönlich mit meinen Vorstellungen vom Leben und Lebewesen nicht vereinen.

Ich möchte auch nicht den moralischen Zeigefinger schwingen, weil ich selbst noch nie in so einer Situation war (als Partner), aber die Achtung vor dem (menschlichen) Leben bedeutet für mich, dass eine Abtreibung nur aus triftigen Gründen durchgeführt werden sollte. Und in vielen Fällen wäre die Mutter glücklicher geworden, hätte sie das Kind ausgetragen.
Zitat von bastobasto schrieb:Ich liebe meinen Sohn über alles und bin froh nicht abgebrochen zu haben
Im Falle einer Abtreibung hättest du das alles nie erlebt. Und du warst kurz davor. Viele andere sind den Schritt gegangen .. Irreversibel.
Zitat von bastobasto schrieb:( aus persönlichen Umständen )
Welche Umstände, außer den wirklich extremen, können so hart sein, dass man nicht in der Lage ist, ein Kind groß zu ziehen. Ging es dabei um deine eigenen Ängste, es nicht richtig zu machen? Warst du zu jung?


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:12
@Alicet
Zb die diakonie!

Mir würde Hilfe zugesichert egal wie ich mich entscheiden würde!

Zugegeben hätte ich nie gedacht das ein religiöser Verein so loyal und herzlich sein kann.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:13
@Yotokonyx
Zitat von YotokonyxYotokonyx schrieb:Bei den Gegnern ist es doch wie bei allen anderen. Alles, was sie nicht akzeptieren wollen. muss schlecht gemacht werden. Personen, die nicht so sind oder das tun, was man nicht sehnen will, werden beleidigt usw.
Das sind aber meistens die Gegner der Pro Leben Befürworter. Es ist auch ein sehr emotionales Thema. Wenn man Kinder wirklich liebt, der treibt nicht ab selbst wenn es krank ist. Dann ist die Liebe größer als die Angst. Und es gibt immer wieder Menschen die ihre behinderten Kinder behalten haben und liebevoll mit den Kindern umgehen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:14
Soviel ich weiss, entsteht das Bewusstsein eines Menschen, also das was einen Menschen ja eigentlich ausmacht - ich hoffe, da sind wir uns einig, erst nach der Geburt. Somit handelt es sich bei Abreibung zwar um Tötung von Leben, aber nicht um einen bestialischen Mord an einer Person. Natürlich kann man jetzt sagen, dass der Fötus das Potential zu einer vollentwickelten Person gehabt hätte. Allerdings kann man das auch bei jedem der unzähligen Spermien behaupten, die einem Mann Tag für Tag - Schuss für Schuss, abgehen. :D
Oder etwas simpler ausgedrückt: "Das Leben und das Wohl einer vollentwickelten Person, hat Priorität gegenüber dem Leben eines Zellhaufens".
Hinzu kommt noch, dass jeder Mensch mit seinem Körper machen kann was er will und das Ungeborene zum Körper der Frau zählt. Es stört mich, wenn gerade Männer, die im besten Falle mal etwas dick geschi* haben, den Frauen vorschreiben wollen, dass sie nicht abreiten oder abreiten sollen bzw. wie sie sich in so einer Situation verhalten sollen. Genauso regt es mich auf, wenn Frauen meinen, beschnittene Männer wären irgendwie besser und sich bei solch einer Aussage einen Scheiss überlegen.

Ich habe folglich nichts gegen eine Abtreibung einzuwenden. Bitte nicht falsch verstehen, ich halte Abtreibung sehr wohl für ein Übel. Ich sage nicht: "Hey, lassen wir uns alle schwängern, damit wir dann abtreiben können because it's fun". Meiner Ansicht nach muss man hier abwägen, welches das kleinere Übel ist und das ist aus meiner Sicht die Abtreibung.

Was mich jedoch auch noch stört, ist der Ausdruckt "ungewollte Schwangerschaft". Was soll das sein? Das ist für mich etwa auf dem gleichen Niveau, wie wenn sich jemand darüber beschweren würde, dass er ungewollt einen Haufen machen müsse, weil er zuvor etwas gegessen habe.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:15
@Alicet
Zitat von AlicetAlicet schrieb:Aha. Wer denn, z. B.? Geht es auch etwas konkreter?
ZB. Rahel e.V.
In meinem Ort gibt es noch die Kath. Frauen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:24
@Arikado
Zitat von ArikadoArikado schrieb:Soviel ich weiss, entsteht das Bewusstsein eines Menschen, also das was einen Menschen ja eigentlich ausmacht - ich hoffe, da sind wir uns einig, erst nach der Geburt.
Also das glaube ich nun wirklich nicht. Es ist doch bewiesen das Kinder einiges Im Mutterleib mitbekommen. Wie zb. Musik oder auch die Stimmen der Eltern. Selbst den Gemütszustand bekommen Babys im Mutterleib mit. Sie haben sehr wohl vor der Geburt schon ein Bewusstsein.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:29
@Aldaris
Dabei kommt es immer darauf anzustechen Sicht man dieses Thema betrachtet.

Biologisch gesehen ist der Embryo ein Parasit, ein fremdkörper der sich einnistet und sich nährt um zu reifen. ( entschuldige den harten Ausdruck )

Ethnische Ansichten können auch anders sein.

Eine Freundin von mir ( streng erzogene Moslem ) hatte außerehelichen Geschlechtsverkehr mit einem deutschen Mann. Dummerweise platzte das Gummi. Sie entschied sich für einen Abort in der 2. ssw
Ihre Eltern wissen bis heute nichts davon, denn sonst wäre sie "wertlos" und nach eigener Aussage "vernichtet" worden. Diese Angst trieb sie zum Abort.

Es ist schrecklich und sie hat es bis heute ( 10 Jahre ) nicht überwunden.

Heute hat sie eine Tochter und immernoch insgeheim ein Ultraschall Bild der Frucht im Portemonnaie zur Erinnerung.

Was meine Gründe waren?

Zu Jung war ich mit 23 nicht, ich befand mich mitten in der Ausbildung und hatte Angst dass das Kind es einfach nicht gut haben wird bei mir. Das ICH das alles nicht schaffe mit Arbeit und Kind.

Aber diese ( heute eher als unrelevante ) Gründe wurden zurecht gerrückt, ich legte noch 10 Tage vor Geburt meine Prüfungen ab ganze 7 Stück und genieße nun die Elternzeit mit meinem Sohn.

Für außenstehende hören dich diese Gründe nach "nichts" an, aber in diesem Moment in dem man es selbst erlebt lasten diese Gründe so schwer auf einem. Soetwas kann man wirklich erst nach vollziehen wenn man "drin" steckt.

Was als Mann so oder so nochmal distanzierter zu betrachten ist.

Glaub mir, eine jede Frau in so einer Lage trägt einen schweren inneren Kampf mit sich selbst aus.

Ich muss aber zugeben, in einem Mütter Forum vor kurzem war eine junge Frau 18 Jahre alt die einen Abort durchführen lassen wollte da sie Angst vor "hängetitten" hat.

Da fehlen selbst mir die Worte...


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:31
Arikado schrieb:
Soviel ich weiss, entsteht das Bewusstsein eines Menschen, also das was einen Menschen ja eigentlich ausmacht - ich hoffe, da sind wir uns einig, erst nach der Geburt.

Also das glaube ich nun wirklich nicht. Es ist doch bewiesen das Kinder einiges Im Mutterleib mitbekommen. Wie zb. Musik oder auch die Stimmen der Eltern. Selbst den Gemütszustand bekommen Babys im Mutterleib mit. Sie haben sehr wohl vor der Geburt schon ein Bewusstsein.
Babys. Träumen sogar und bekommen Erektionen im Mutterleib.

Ich denke dass das Bewusstsein langsam schleichend aber dennoch sehr früh Eintritt in der Entwicklung.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:39
@basto
Zitat von bastobasto schrieb:Was als Mann so oder so nochmal distanzierter zu betrachten ist.
Sicher, aber selbst dann kann man sich fragen, wieso in so einer Situation aus Sicherheitsgründen einfach auf gut Glück gehofft wird und nicht die Pille danach verwendet wird?


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:40
@Arikado
Beziehst du das jetzt auf meine Situation oder allgemein?


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:40
@basto

Allgemein.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:45
@Arikado
Ich denke es ist von der Situation wie man schwanger wird abhängig.

Ich zb ( jetzt kommt die persönliche Erfahrung doch ;) ) dachte ich habe vollen Schutz durch die Pille. Diese nahm ich sehr akribisch und regelmäßig. Von meiner ss erfuhr ich erst 3 - 3 1/2 Wochen später als meine Periode ausfiel / ich drüber war.

Ich wäre zu diesem Zeitpunkt niemals darauf gekommen das die Pille vllt nicht wirkt bei korrekter Anwendung.

Ich wurde eines besseren belehrt.

Grundsätzlich finde ich es richtig wenn man weiß das Kondom ist geplatzt, die Pille danach zu nehmen anstatt einfach zu warten auf gut Glück.

Das zeigt für mich nur die Verdrängung von Tatsachen und Angst.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:46
Was haltet ihr denn von dieser Aussage?
07.10.2012 18:25:55
Sabeth

Danke für diese offene und liebevolle Seite! Ich leide darunter, dass in unserer Gesellschaft nicht offen gesprochen werden kann darüber, was wir den betroffenen Frauen und unserer ganzen Gesellschaft (und den ungeborenen Kindern zuerst) antun damit, dass wir Abtreibung als Lösung anbieten! Wie viele Frauen treiben ab, weil es der Partner/ die Familie erwartet und weil es "unvernünftig" scheint, in der momentanen Lebenssituation ein Kind zu bekommen. Dabei wollen viele das Kind im Grunde bekommen, haben aber alleine oft nicht die Kraft, dazu zu stehen. Ich wünsche jeder ungewollt Schwangeren, dass Sie wenigstens einen Menschen hat, der für sie da ist und ihr Mut zum Kind macht. Und uns als Gesellschaft wünsche ich, dass wir einen Blick dafür bekommen, was für Unrecht (auch den Frauen gegenüber!)da in unserer Mitte geschieht. Und uns Frauen wünsche ich, dass wir aufstehen und selbstbewußt und emanzipiert dazu stehen, dass unsere Bäuche auch unseren Kindern gehören, zumindest für eine gewisse Zeit! Denn der bisherige Weg zerstört unsere Gesellschaft, unsere Familien und unsere Zukunft. Sabeth
Gerade mit der letzten Äußerung hat sie doch Recht.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:47
@Arikado
Und ich finde auch in einem fall kondom ist geplatzt sollte der Mann die Frau auf jedenfall zu einem arztbesuch animieren wenn von beiden Seiten kein Kind gewillt ist.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:50
@basto

Das sehe ich auch so. Jedoch liegt die Hauptverantwortung schon bei der Frau.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:52
@Arikado
Natürlich.

Dennoch hatten beide Spaß und somit beide Verantwortung.

Beim fremdgehen hat auch nicht nur 1 schuld.

Man sollte sich als Mann also nicht völlig freisprechen von der Verantwortung.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:53
@basto

Wenn die Frau aber keine Verantwortung übernehmen will, was willst du dann als Mann schon groß machen? Du kannst sie schließlich nicht zwingen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:55
@Yotokonyx
Das stimmt.

Die schlussrechnung zahlt immer die Frau!

Da kommt es halt darauf an ob man mit Worten etwas bewegen kann oder nicht.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:56
@basto

Was heisst Schlussrechnung?

Vielleicht möchte der Mann das Kind nicht, die Frau hingegen schon. Dann muss der Mann trotzdem zahlen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

21.10.2013 um 23:56
Hier geht es nicht um einen faulen Zahn oder um ein Magengeschwür. Es geht immer noch um einen Menschen, das sollte man nicht vergessen.


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21.10.2013 um 23:57
@Arikado
Das war nur so daher gesagt - ich meine egal was der Mann sagt die endgültige Entscheidung trifft die Frau letztendlich.


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