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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

6.691 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Abtreibung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:08
@kleinundgrün

Das kann ich mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen.
Mir ging es ja insbesondere um die Anmerkung, die von @Kältezeit stammte ... dass für so einige Frauen eine Abtreibung "das Normalste der Welt" sei. Und DAS finde ich doch äußerst befremdlich und ich kann mir kaum vorstellen, dass die familiären Verhältnisse, die du da ansprichst, dann jene sind, die man als "vernünftig" und "gefestigt" bezeichnen kann.

Allerdings kann man wohl anmerken, dass ich nicht allzu viel "Lebenserfahrung" in diesem Bereich habe, weshalb meine Gedanken zu diesem Thema nicht zwingend mit der Wirklichkeit übereinstimmen müssen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:11
@AthleticBilbao
Es ist hierzulande nicht der Normalfall. Das ist sicher richtig.

Aber es spielen einige Faktoren eine Rolle, warum eine Abtreibung als "normal" angesehen werden kann. Zum Beispiel eben, wenn es schon einige Male erfolgte.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:14
@Etta
Du hast doch die "Aktionen" des 3. Reich hier reingebracht......und sprichst von Eugenik. Dann musst Du auch mit entsprechenden Reaktionen leben, wenn Du diesen Vergleich hier anbringst!
Beitrag von Etta (Seite 264)


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:15
Zitat von meanplasticmeanplastic schrieb:Und genau das ist falsch. Oder würdest du den Samen des Mannes als Soon-To-Be-Humans bezeichnen? Muss ich dann einmal im Monat meinen Eizellen hinterher weinen? Und bitte erklär mir mal, wie etwas das nie existiert hat trotzdem 100 Jahre alt werden kann? Es war nie da.
Nein, da der Samen oder Eizelle ja als Samen oder Eizelle existiert und diese Existenz so auch beendet wird aber die befruchtete Eizelle schon als Mensch, sie ist der Start der menschlichen Existenz und jeder Start hat auch ein Ende. Entweder natürlich oder künstlich bzw. erzwungen, eine Abtreibung ist nichts anderes als eine erzwungene Beendigung einer menschlichen Existenz durch den Menschen. Wenn etwas nie existiert hat, dann benötigt man auch keine Abtreibung.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:17
Zitat von tarentaren schrieb:aber die befruchtete Eizelle schon als Mensch
Inwiefern genau soll eine befruchtete Eizelle schon ein Mensch sein? Was macht sie zum Menschen?


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:18
Zitat von tarentaren schrieb:eine Abtreibung ist nichts anderes als eine erzwungene Beendigung einer menschlichen Existenz durch den Menschen.
erkläre mir doch mal ganz genau die menschliche Existenz.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:25
Ich habe mich nochmal genauer in die Thematik pränataler Diagnosen eingelesen und möchte hiermit den Mist zurücknehmen, den ich die vergangenen Tage von mir gegeben habe und möchte mich auch bei den Leuten entschuldigen, die ich vor den Kopf gestoßen habe.
Dieses Thema ist leider schwierig, kontrovers und nicht so schwarz/weiß wie ich ursprünglich gedacht habe.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:42
@El_Gato
Danke.
Dass Du einen Fehler eingestehen kannst, rechne ich Dir hoch an.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:46
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Welche Schäden meinst du da konkret?
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Wuerde mich jetzt auch interessieren!
Ich meine Schäden, die dadurch hervorgerufen werden, dass ungewollt schwangeren Frauen eingeredet wird, Abtreibung sei völlig okay. Ungewollt schwangere Frauen, die eine Abtreibung in Erwägung ziehen, befinden sich in einer Konfliktsituation. Sie brauchen Hilfe, um zu einer eigenverantwortlichen Entscheidung zu kommen. Krasse Ratschläge - egal in welche Richtung - sind da völlig unangebracht und können Schäden anrichten. Wenn eine Frau durch die Aussage, Abtreibung sei völlig normal, sei ein harmloser kleiner Eingriff usw. dazu gebracht wird, abzutreiben, dann wird sie dadurch psychische Schäden davontragen.

Ich glaube, dass eine Abtreibung an keiner Frau spurlos vorbei geht. Wenn sie aber die Entscheidung eigenverantwortlich gefällt hat und weder Sprüche wie "Abtreibung ist Mord" noch "Abtreibung ist völlig okay" gehört hat, dann werden die negativen Spuren, die die Abtreibung hinterlässt, gering sein.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:49
Zitat von Angel-ikaAngel-ika schrieb:Wenn eine Frau durch die Aussage, Abtreibung sei völlig normal, sei ein harmloser kleiner Eingriff usw. dazu gebracht wird, abzutreiben, dann wird sie dadurch psychische Schäden davontragen.
Naja, ich denke, wenn eine Frau nicht abtreiben moechte, kann man sie auch mit solchen Aussagen nicht vom Gegenteil ueberzeugen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:54
@Angel-ika

Seh ich genauso. Die einen früher die anderen später.


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03.07.2017 um 12:57
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:erkläre mir doch mal ganz genau die menschliche Existenz.
Der Mensch existiert in dem Moment wo die Grundlage gegeben ist die seinen Entwicklungsprozess startet und endet mit dem Ende dieses Prozesses wenn er stirbt. Solange existiert ein Mensch und dabei durchläuft er permanent verschiedene Entwicklungsphasen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 12:59
Zitat von tarentaren schrieb: aber die befruchtete Eizelle schon als Mensch
Ich weiß nicht, wie viele Schwangerschaften in den ersten Wochen natürlich enden - wäre da schon ein Mensch in Gefahr, müsste man nicht konsequenterweise all diese Fälle versuchen zu verhindern?
Also sofortige Diagnostik, ob ein "Mensch" existent ist und dann entsprechende Maßnahmen, dass der natürlich Abort nicht statt findet?


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 13:05
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Ich weiß nicht, wie viele Schwangerschaften in den ersten Wochen natürlich enden - wäre da schon ein Mensch in Gefahr, müsste man nicht konsequenterweise all diese Fälle versuchen zu verhindern?
Also sofortige Diagnostik, ob ein "Mensch" existent ist und dann entsprechende Maßnahmen, dass der natürlich Abort nicht statt findet?
Im Prinzip ja, wäre durchaus kein falscher Ansatz, man würde damit eine Menge Menschen retten.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 13:09
Zitat von tarentaren schrieb:Im Prinzip ja, wäre durchaus kein falscher Ansatz, man würde damit eine Menge Menschen retten.
Also wird dann jede Frau sich ständig Schwangerschaftstests unterziehen müssen und war unabhängig, ob sie verhütet oder nicht.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 13:11
@taren
für Dich ist also eine befruchtete Eizelle eines Menschen schon ein Mensch? Das sieht aber nicht jeder so, das vergißt Du offenbar.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 13:14
Zitat von Deep_Throat_V2Deep_Throat_V2 schrieb:Es ist aber ein natürlicher Fakt, dass es ein ganz besonderes Band zwischen Mutter und Kind gibt.
Gibt da einen schönen Spruch:
"The most dangerous place in the world is between a mother and her Children".
Zum Teil gibt es natürlich eine Verbindung, die schon durch die Schwangerschaft entsteht, dann folgt die gegenseitige Interaktion, die alle möglichen Gefühle/Hormone auslöst.

Trotzdem enthält gerade diese Redewendung auch viel Verklärung... sehr lange wurden Kinder viel mehr durch Großmütter, Tanten, Ammen, Kindermädchen und Geschwister aufgezogen und dass dieses die exklusive Aufgabe der Mutter wäre, ist (in Relation zur Menschheitsgeschichte) eine brandneue Idee aus der Romantik.

Ein wenig ins Hintertreffen gerät bei dieser Verklärung, dass auch andere Personen eine sehr, sehr enge Bindung zum Kind aufbauen können, auch inclusive Hormonausschüttungen u.s.w.. Und dass eine Mutter unter (ungünstigen) Umständen auch Probleme haben kann, eine solche Bindung zu entwickeln.

Letztendlich geht es hier aber um das Entscheidungsrecht, und das sollte bei der Mutter liegen. Es steht auch niemandem zu, einer Frau abzusprechen, dass sie ausreichend verantwortungsbewusst ist. Auch wenn jemand vielleicht flapsig formuliert, dass dann eben abgetrieben wurde, kann die Entscheidung wohl überlegt gewesen sein.

Ironischerweise hat gerade die Haltung, dass vor allem die Mutter komplett verantwortlich ist und alles andere für das Kind zurückzustellen hat, dazu geführt, dass es umso schwerer ist, sich für Kinder zu entscheiden. Wo sowieso ein Haufen Kinder von vielen gemeinsam aufgezogen wird, werden auch die Belastungen geteilt.

Ansonsten muss man entsprechende Beratung und Unterstützung bieten, damit die Verantwortung angemessen wahrgenommen oder abgegeben werden kann... und da fehlt es noch immer an allen Ecken und Enden.
Nur muss ich für die Beratungsstellen eine Lanze brechen: Da wird nach allem, was ich im engeren Umkreis wahrgenommen habe, überhaupt kein Einfluss genommen, sofern es nicht katholische Beratungsstellen sind. Niemand redet einem ein, man solle abtreiben lassen.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 13:16
@taren
Das ist doch Blödsinn.  Vor der Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut spricht man noch nichtmal von einer Schwangerschaft.  Nach deiner Definition sind die Pille danach und zum Teil sogar Kupfer-(Gold-)Spiralen Abtreibungen.  


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03.07.2017 um 13:18
Zitat von AlarmiAlarmi schrieb:Naja, ich denke, wenn eine Frau nicht abtreiben moechte, kann man sie auch mit solchen Aussagen nicht vom Gegenteil ueberzeugen.
Wenn eine Frau auf keinen Fall abtreiben möchte, dann wohl nicht!

Es ging aber um Frauen in Konfliktsituationen, die eben nicht wissen, ob eine Abtreibung in ihrer persönlichen Situation die einzige Lösung ist oder ob es bessere Lösungen gibt.


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Abtreibung - Pro-Life vs. Pro-Choice

03.07.2017 um 13:19
@taren
Warum ist für dich mit der Verschmelzung zweier Geschlechtszellen bereits ein neuer Mensch entstanden?

Hat das religiöse Gründe?
Oder was genau macht für dich einen Menschen aus?


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