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Mysteriöses in Sprache/n

RayWonders
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Mysteriöses in Sprache/n

29.05.2017 um 08:22
eins der Paradoxien für Laien ist sicher auch das englische Wort für Geschenk im Vergleich mit dem deutschen:

gift -> engl.für Geschenk
Gift -> im dt. eine Substanz die tödlich wirken kann


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Mysteriöses in Sprache/n

29.05.2017 um 08:29
Mullich schrieb am 18.04.2017:Mario Prass. Er hat gute Ansätze
danke dafür und sorry wegen der späten Reaktion auf deinen Beitrag..

der Herr hat ja einiges an Material auf YT abgeliefert.. :)


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29.05.2017 um 08:30
master-oogway-quote


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29.05.2017 um 19:37
RayWonders schrieb:eins der Paradoxien für Laien ist sicher auch das englische Wort für Geschenk im Vergleich mit dem deutschen:

gift -> engl.für Geschenk
Gift -> im dt. eine Substanz die tödlich wirken kann
Das ist nicht nur Zufall, das hängt wirklich zusammen. Vergleiche auch Mitgift=Mitgabe.

Das griechische Wort für Gegengift ist "antidot(on)", wörtlich Gegengabe. Wikipedia: Antidot

Gift meint wirklich Gabe.


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Mysteriöses in Sprache/n

29.05.2017 um 21:05
@perttivalkonen

danke, ich hatte heut nachtmittag dann auch ähnlich erklärten Zusammenhang gefunden auf Wikipedia.. :)


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Mysteriöses in Sprache/n

29.05.2017 um 22:14
@RayWonders

Da du auf Mysterien schließt, wenn sich Worte nur gleich anhören:

Wo bzw. was ist das Mysteriöse an "seid" und "seit"? So klar kann man die beiden Worte gar nicht aussprechen, dass sie sich völlig unterschiedlich anhören ;)


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RAIDHO
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Mysteriöses in Sprache/n

30.05.2017 um 04:39
Seit meiner Kindheit bin ich von Sprachen fasziniert und hatte das Glück mehrere erlernen zu können.
Sprachen verbunden mit Musik werden meistens noch mysteriöser!
Mich beeindrucken vor allem seltenere Sprachen so wie die keltischen und die Baskische.
Ihr Klang hat für mich was archaisches obwohl ich nur ein paar Worte verstehe.
Ich denke Sprachen muß man nicht unbedingt ganz verstehen. Alle Sprachen haben ihre Schönheit,
selbst solche die von manchen als hart & rau oder schwierig empfunden werden.
Bei den alten Kelten war die mündliche Ueberlieferung praktisch die einzige.
Falls Interesse vorhanden ist, informiert euch über den Irischen Schriftsteller *John O' Donohue*.
Auf Vimeo findet sich ein köstliches Video mit ihm.

Gruß - [R]


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06.06.2017 um 06:21
RAIDHO schrieb am 30.05.2017:Sprachen verbunden mit Musik werden meistens noch mysteriöser!
WortSpiele in SongTexten finde ich auch ziemlich spannend.

Zum Beispiel gibt es einen Song, in dem Refrain wird gesungen:

"wouldn't it be good to live without again..."

so weit so gut, doch diese Bedeutung ist mMn auch hoch interessant:

"woudln't it be good to live without a gain.."

--

ein anderes Beispiel ist ein Lied von JamesBlunt:

"give me reason but don't give me choice, cause I'll just make the same mistake again.."

oder aber

"give me reason but don't give me joys, cause I'll just make the same mistake again.."

--

das macht auch wahrscheinlich einen guten SongWriter aus, mit Sprache zu spielen.. <3


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06.06.2017 um 07:30
MrDark schrieb am 29.05.2017:Wo bzw. was ist das Mysteriöse an "seid" und "seit"?
in dem Falle ist das Mysteriöse, dass es gleich klingt aber keinerlei ähnliche Bedeutung hat? ;)


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06.06.2017 um 14:37
@RayWonders

Auch J.K. Rowling (nicht Rohling, auch wenns so klingt) hat solche Wortwitze verwendet. Die drei bekanntesten sind die Heiligtümer des Todes, der Halbblutprinz und die Winkelgasse. Deadly Hollows heißt sowohl "Heilige (oder heilige Dinge) des Todes" als auch "tödliche Heilige (bzw. heilige Dinge)". Der Half Blood Prince kann ein Halbblutprinz sein, ein Adliger, oder es ist ein Halbblut namens Prince. Und die Diagon Alley wird praktisch gleich ausgesprochen wie diagonally, was Harry auf seiner erste Reisen mit dem Flohnetzwerk quer durch alle magischen Kamine Londons führte.

Vor ein paar Jahren herrschte eine große Mode namens "misheard lyrics". Da gab es massenweise YT-Videos, in denen komplette Songtexte absichtlich falsch verstanden wurden. Mein Liebling war von Nightwish "Fishmaster". Das zeigt allerdings auch, daß manches Wortspiel von den Textern gar nicht beabsichtigt war, sondern rein zufällig vorkommt. Insofern sind "geheime Botschaften", wie sie öfters mal á la VT gehandelt werden, sehr mit Vorsicht zu genießen.

Im wilhelminischen Berlin gab es auch mal eine Modeerscheinung unter Witzen, den sogenannten "kategorischen Imperativ". Dabei wurden Schlagzeilen aus Zeitschriften zu Forderungen uminterpretiert. Etwa "Kotze vor dem  Gericht!" (Kotze war der Name eines Politikers), "Leck am Hinterteil der Kaiserin Auguste Viktoria!"


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Mysteriöses in Sprache/n

25.03.2018 um 15:36
perttivalkonen schrieb am 06.06.2017:Im wilhelminischen Berlin gab es auch mal eine Modeerscheinung unter Witzen, den sogenannten "kategorischen Imperativ". Dabei wurden Schlagzeilen aus Zeitschriften zu Forderungen uminterpretiert. Etwa "Kotze vor dem  Gericht!" (Kotze war der Name eines Politikers), "Leck am Hinterteil der Kaiserin Auguste Viktoria!"
Vor dem ersten Weltkrieg ist ein Clown mit folgender Nummer aufgetreten:

Ein kleines Schwein hatte einen Helm auf dem Kopf. Ein großes Schwein rannte dem kleinen quiekend nach.
Der Komiker rief laut: "Kleines Schwein hat Helm. Großes Schwein will Helm".

Darüber war der Kaiser Wilhelm so erbost, dass er gegen den Schweinedresseur einen Prozeß anstrengen ließ, wg. Majestätsbeleidigung.
Karl Liebknecht die Verteidigung des Künstlers übernommen. Der Prozeß war damals in aller Munde. Der Kaiser hat den Prozeß verloren: Freiheit der Kunst.
Der Clown hieß Wladimir Leonidowitsch Durow. In Russland waren satirische Programme damals durchaus üblich.
In Deutschland musste er vor Gericht.


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