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Das Jahr 2012

35.183 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2012, Weltuntergang, Schicksal ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Jahr 2012

03.07.2009 um 11:08
hallöchen,

also der plan die menschliche rasse zu reduzieren existiert wirklich, oder wie kann man sich dies erklären : http://www.flegel-g.de/who-is-who.html

oder haben irgendwelche studenten diese steine aufgestellt und womöglich aus der klassenfahrtskasse bezahlt ?

ich wünsche euch allen einen schönen und sonnigen tag :D


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 11:21
@JohnDigweed
Die Georgia Guide Stones wollte ich auch gerade in diesem Thread posten. Es gibt sogar Gerüchte das es für normale Menschen damals unmöglich gewesen sein soll solche riesigen und schweren Steintafeln aufzustellen.


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 11:35
Zitat von UltimatixUltimatix schrieb:Es gibt sogar Gerüchte das es für normale Menschen damals unmöglich gewesen sein soll solche riesigen und schweren Steintafeln aufzustellen.
1980 ??? - das können dann aber wirklich nur Gerüchte sein... :D


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 11:57
@atahualpa
Ups ich dachte die wären älter xD


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 12:31
@endgame

Erstmal wieder was für Deine Bildung. Du meintest ja die Erde sein ein fester Körper, ich schrieb dir ja, sie würde sich mehr wie einflüssiger Tropfen im All verhalten. Mal was dazu:

Die Erde hat in erster grober Nährung die Form einer Kugel (tatsächlicher Erdradius 6357 bis 6378 km), deren Inneres aus mehreren Schalen aufgebaut ist: Im Zentrum befindet sich ein 1250 km mächtiger fester Erdkern, welcher hauptsächlich aus Eisen und Nickel besteht.

Daran schließt sich mit einem Radius von ca. 3500 km, der flüssige Teil des Erdkerns (hauptsächlich Eisen) an.

Darüber die 2900 km dicke Schicht des sogenannten Mantels aus zähplastischem Gestein (Silikate und Oxide), und zuoberst eine relativ dünne, harte Kruste.

Quelle: Wikipedia: Innerer Aufbau der Erde






Quelle: http://www.astronomie.de/sonnensystem/erde/aufbaue.htm


Genauer:

erde

Quelle: http://www.seilnacht.com/Minerale/Erdaufb.htm (Archiv-Version vom 09.01.2009)


So, es ging ja um die Frage, ob man mal eben die Erde anhalten kann, damit sie nicht mehr rotiert. Das ist so unmöglich, wie ich schon schrieb. Der ganze flüssige Teil und auch der Kern darin würde weiter rotieren, wie will man denn den anhalten, die Masse ist ja nicht in einem zu greifen und auch die Atmosphäre würde weiter rotieren.

Das heißt am Äquator würde ein Wind von über 1.500km/h wehen. Auch unter den Platten würde das Magma weiterrotieren. Ergo, es würden Vulkane ohne Ende ausprechen, das Leben würde wohl vollständig ausgelöscht, und das weltweit.

Auch kann man nicht das Wasser der Meere am weiterrotieren hindern, wie eine Badewanne voll Wasser die auf der Ladefläche eines LKW steht. Wenn der mit 50km/h unterwegs ist, und dann mal eben stoppt, rauscht das Wasser mit 50km/h weiter. Nur würde das Wasser der Weltmeere mit über 1.500km/h weiter drehen.

Also, wenn hier wer, wie @Sidhe zum Beispiel schreibt, kann doch sein, das die Erde mal eben aufhört zu drehen, dann ist das einfach nur Murks, und zeigt, das er nicht richtig nachgedacht hat und von Physik soviel versteht, wie ein Blauwal vom Ballet tanzen.

Also @endgame, Physik ist ohne Frage nicht Deine Domain. Eventuell solltest Du weniger mit dem Zollstock an Deinem Zipfel rummachen und stattdessen mal versuchen dein eklatanten Bildungslücken in den Griff zu bekommen, wie Du auch schon bei Deinem angeblich nicht rotierenden Mond gezeigt hast, besteht da ein großer Bedarf.


wenn du mir nicht glaubst, dann les doch mal intensiver @JohnDigweed und nicht immer nur Nichtssagendes wie von @nocheinPoet. Ersterer hat einen noch tieferen Einblick in die Dinge und kennt die Zusammenhänge vortrefflich gut. Ich finde mich in meinen Meinungen und Einstellungen dort sehr gut aufgehoben.

Nichtssagendes kommt immer wieder nur von Dir, und wenn Du von anderen Dingen soviel verstehst, wie Du glaubst von Physik zu verstehen, dann sind Deine ganzen Aussagen im Bereich Wirtschaft für die Tonne.


Kein Wunder, dass man hier kaum eine tiefer gehende Diskussion mit Johnny eingeht, weil das, was er sagt wirklich Hand und Fuß hat und wohl kaum als falsch dargestellt werden kann. Deshalb meidet auch NeP die Diskussion mit ihm und beschränkt sich lieber auf mittlerweile 16jährige, Heranwachsende, gestern gemessen: 193/ 29 cm!

Ich habe früher mit solchen Bengeln in der Pubertät wie Du einer bist, beruflich zu tun gehabt, ich hoffe da immer, Dich in die Spur bringen zu können. Dass Du ein richtiges Problem mit Deinem Selbstwertgefühl hast, zeigt schon, dass Du hier ständig die Länge Deines Zipfels meinst mitteilen zu müssen.

Wenn Du aber selbstsicher wärst, würdest Du das nicht nötig haben, da definiert man sich dann nicht über die Länge seines Schwanzes. Du wirst hoffentlich noch lernen, dass die Länge nicht entscheidend ist, um eine Frau zu befriedigen. Und auch, dass das nun mit Sicherheit nicht einen Mann aus macht. So machst Du Dich hier mit Deinem Auftreten aber zur Lachnummer und das nicht zum ersten Mal. Aber Du bist ja noch jung, kannst ja noch werden.

Um noch mal was zu Deinem Profiliergehabe zu schreiben, großes Maul, großer Schwanz, aber nichts im Kopf. Ganz toll.


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 12:36
@nocheinPoet
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Dass Du ein richtiges Problem mit Deinem Selbstwertgefühl hast, zeigt schon, dass Du hier ständig die Länge Deines Zipfels meinst mitteilen zu müssen.
du verstehst das falsch. er hat so ein enormes selbstwertgefühl, das er hier sogar ohne hemmungen die größe seines zipfels in mm angibt... *lol*


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 12:38
"Im Zentrum befindet sich ein 1250 km mächtiger fester Erdkern, welcher hauptsächlich aus Eisen und Nickel besteht."

der beweis dazu steht aber noch aus .....


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 12:38
@JohnDigweed

Der Punkt ist ja am besten: Vermeide kleinliche Gesetzte und nutzlose Beamte.

Jaja, die Beamten, lassen eh nur pünktlich um 13:00 Uhr den Stift fallen und das wars dann für den Tag. Oberstes Gebot! :D


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 12:44
@ JohnDigweed

http://idw-online.de/pages/de/news286713

Der Erdmantel enthält deutlich weniger Blei, als man es eigentlich erwarten würde. Eine gängige Hypothese erklärt diese Differenz mit der Bildung des Erdkerns. Dabei seien große Mengen Blei aus dem silikatischen Erdmantel in den metallischen Kern abgewandert. Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Münster haben dieses Dogma nun zusammen mit Kollegen des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz widerlegt. Ihre Experimente zeigen, dass nur ein kleiner Teil des fehlenden Bleis im Erdkern stecken kann. Der Rest sei möglicherweise bei der Kollision der Erde mit einem marsgroßen Himmelskörper einfach verdampft. Die Studie erscheint am 6. November in der Zeitschrift Nature.
Ohne ihren metallischen Kern gäbe es auf der Erde wahrscheinlich kein Leben. So sorgt der Kern beispielsweise für das Magnetfeld, das den Blauen Planeten umgibt. Ohne dieses wäre die Oberfläche der Erde der kosmischen Strahlung ungeschützt ausgesetzt. Zudem ermöglichte erst der Abtransport des Eisens aus dem Mantel in den Kern, dass Sauerstoff im restlichen Silikat angereichert wurde und sich auf der Erdoberfläche Wasser bilden konnte.

Das Vorkommen einiger seltener Elemente im Erdmantel verrät unter Umständen, wann der metallische Kern der Erde entstand. Wichtig für die Datierung sind drei radioaktive Isotope und ihre Zerfallsprodukte: 182-Hafnium zerfällt zu 182-Wolfram, 238-Uran zu 206-Blei und 235-Uran zu 207-Blei. Diese Zerfallsprozesse laufen unterschiedlich schnell ab. Anhand der heutigen Isotopen-Verhältnisse von Wolfram und Blei kann man daher das Alter des Erdkerns und die Dauer der Kernbildung bestimmen. "Das ist etwa so, als hätten Sie drei Autos, die mit unterschiedlicher, aber bekannter Geschwindigkeit vom selben Ort losfahren. Aus dem Abstand der Autos lässt sich dann zu jedem Zeitpunkt berechnen, wann die Autos gestartet sind", erklären die Initiatoren der Studie Professor Dr. Chris Ballhaus und Dr. Carsten Münker. Erstautor ist Dr. Markus Lagos.

Glühender Ball aus flüssigem Magma

Etwa 4,5 Milliarden Jahre ist der Erdkern demnach alt. Laut gängiger Lehrmeinung begann die Bildung des Erdkerns kurz nach der Entstehung unseres Sonnensystems. Sie dauerte mindestens 30 bis 40 Millionen Jahre an, schenkt man der Wolfram-Hafnium-Uhr Glauben. Vertraut man hingegen der Uran-Blei-Uhr, dauerte die Kernbildung erheblich länger - bis zu 100 Millionen Jahre. In dieser Phase war die Oberfläche der Erde ein glühender Ozean aus flüssigem Magma. Im Laufe der Zeit sanken die schweren metallischen Elemente wie Eisen und Nickel in das Zentrum der Erde und bildeten den Kern. "Wolfram und Blei sind in Metallen etwas besser löslich als ihre Mutterelemente Hafnium und Uran", erklärt Ballhaus. "Daher wanderte ein Teil dieser Elemente zusammen mit Eisen und Nickel ins Zentrum ab."


Zusammenhang mit der Mondendstehung?

Ungeklärt bleibt auch, wohin das fehlende Blei verschwand. Klar ist nur, dass das etwa 50 bis 100 Millionen Jahre nach Entstehung des Sonnensystems passiert sein muss. "Das Blei könnte einfach verdampft sein", vermuten die Autoren. In der Frühphase des Sonnensystems war die Oberfläche unseres Planeten weit über 2.000 Grad heiß. Bei diesen Temperaturen ist Blei sehr flüchtig."

In diesen Zeitraum fällt auch die Bildung des Mondes. Der Erdtrabant entstand vermutlich bei einer Kollision der frühen Erde mit einem marsgroßen Frühplaneten. "Auch bei diesem Zusammenstoß kam es kurzzeitig zu extrem hohen Temperaturen, bei der ein Teil der silikatischen Erde verdampfte und den Mond bildete. Dieser Prozess könnte auch zur Verdampfung des Bleis geführt haben", sagt Professor Ballhaus. "Vielleicht haben die Entstehung des Mondes und das fehlende Blei dieselbe Ursache."

Kontakt:
Prof. Dr. Chris Ballhaus
Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie, Paläontologie
Universität Bonn
Telefon: 0228/73-2933


Sag dem Professor das mit dem fejlendem Beweis doch mal persönlich..... :)


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 12:54
ich finde auch in diesem text keine beweise, nur sätze wie "laut gängiger lehrmeinung", "vermutlich" und "wahrscheinlich" .....
"Etwa 4,5 Milliarden Jahre ist der Erdkern demnach alt" - wenn man an die schöpfung glaubt, dann kann dies ja schon mal gar nicht stimmen ^^
aber das ist ein anderes thema und gehört hier wohl eher nicht her, deshalb fahren wir lieber weiter mit 2012 :D


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 13:05
@JohnDigweed

...dann hol Dir eine Schaufel, vielleicht biste bis 2012 mit dem buddeln fertig?!
Wenn nicht weiss man wenigstens wo Du steckst.

Wenn Du Hypothesen und Forschungsergebnisse anzweifelst bist Du auch in der Bringschuld den Gegenbeweis anzutreten und nicht umgekehrt.

Alternativ dazu kannst Du Dich selbstverständlich auch für einen halten der GLAUBT alles besser zu wissen.

,,"Wolfram und Blei sind in Metallen etwas besser löslich als ihre Mutterelemente Hafnium und Uran", erklärt Ballhaus. "Daher wanderte ein Teil dieser Elemente zusammen mit Eisen und Nickel ins Zentrum ab." ,,


Aber möglicherweise schaffst Du es auch die gesamte Elementarphysik zu widerlegen, ja?


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 13:23
@redpirate

dein zynismus in ehren, doch ich glaube du verstehst mich falsch.
ich will hier nichts widerlegen und glaube auch nicht alles besser zu wissen, sondern ich hinterfrage alles und ich denke in der heutigen zeit ist das auch sehr angebracht, wenn man die lügen in politik, wirtschaft und sonstwo mal genauer betrachtet.
kurzum, die welt ist eine einzige illusion und man sollte alles anzweifeln und hinterfragen.


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 13:33
@nocheinPoet


wenn ich aber deine eigene, hier eingestelltes Grafik sehe

/dateien/mt2402,1246620818,erde02xt

dann muss ich aber feststellen, dass die Erde zu 66,6% fest ist und zu 33,3 % flüssig. Steht ja drunter (!!!), was "fest" und was "flüssig" ist.

Nun, ein Körper der zu 2/3 fest ist und zu 1/3 flüssig ist, ist halt doch überwiegend "fest" und nicht, wie du behauptest "flüssig".

Interessanter weise besteht ja der durchschnittliche Mensch auch (!!!) aus 66,6 % Wasser. Trotzdem würde ich nicht sagen, dass ER flüssig ist :D

Ja, lieber Nep, da hast du dir ein Eigentor geschossen und du hast hier mal wieder geirrt (aber kein Problem, du bist ja wie ich auch nur ein Mensch)
Ein steifer Penis besteht zu über 80% aus Blut, er kann aber so hart sein, dass man denkt er sei fest ;)
lol


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 13:41
@JohnDigweed

Ich finde auch in diesem Text keine Beweise, nur Sätze wie "laut gängiger Lehrmeinung", "vermutlich" und "wahrscheinlich".

In der Bibel sind auch keine Beweise!


"Etwa 4,5 Milliarden Jahre ist der Erdkern demnach alt" - wenn man an die Schöpfung glaubt, dann kann dies ja schon mal gar nicht stimmen.

Das kann stimmen, ganz unabhängig woran man glaubt. Wie etwas ist, ist doch nicht vom Glauben abhängig, was ist das den für ein Unsinn? Du kannst an die Schöpfung glauben, und dennoch ist die Erde über 4 Milliarden Jahre alt. Und dafür gibt es reichlich Belege und Beweise, für die Schöpfung nicht einen.

Und es ging hier auch nicht um Schöpfung, Du lenkst vom Thema ab, hier wurde die Aussage gemacht, das man aufgrund von physikalischen Gesetzen erklären könnte, wie die Erde aufhört zu rotieren. Meine Einwände dagegen wurden von vielen hier aufgrund von Bildungslücken und nicht vorhanden physikalischen Wissen nicht verstanden.

Für die Frage aber, ob man mal so eben die Erde anhalten könnte, ist es völlig unrelevant, ob die nun 4 Milliarden Jahre alt ist oder nicht. Selbst wenn sie von Gott erschaffen worden wäre, gäbe es keine physikalische Erklärung, wie man die Erde anhalten können sollte und die von mir genanten Punkte mit der Atmosphäre, dem Magma und dem Wasser der Meere würden bestehen bleiben.

Also hört auf hier herum zu labern und erkennt einfach mal an, dass die Sache mit dem Erde anhalten, Achse drehen und weiter rotieren einfach nur Murks ist. Scheitert ja wie nun klar gezeigt alleine schon am Erde anhalten.


Aber das ist ein anderes Thema und gehört hier wohl eher nicht her, deshalb fahren wir lieber weiter mit 2012.

Wir waren beim Thema, Du hast mit Deiner Schöpfung abgelenkt und Deiner Frage nach beweisen für einen Erdkern wie im Artikel beschrieben. Das ist alles nicht von belang. Man kann die Erde nicht anhalten, egal wie nun der Kern gestaltet ist, weder durch einen Meteoriteneinschlag, noch durch den Sonnensturm und denn komischen Phantasien unter dem Deckmantel der Physik, wie @Sidhe es hier versucht hat zu verkaufen. Also Leute, Murks bleibt Murks, und ich werde das weiter sagen. Versucht mal lieber ein wenig realistisch zu argumentieren und macht den Thread nicht noch mehr zu einer Märchenstunde als er schon ist.


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 14:04
@JohnDigweed
@nocheinPoet

Zitat:
Die Bibel und
die Grenzen der Physik
http://www.hjp.ch/texte/Evolution/Erdalter2.htm (Archiv-Version vom 07.08.2009)

1. Kritik radiometrischer Datierungsmethoden

Die radiometrischen Datierungsmethoden für leblose (anorganische) Materie Die wichtigsten Hinweise auf eine alte Erde werden radiometrischen Datierungen der ältesten Gesteine der Erde entnommen. Es gibt jedoch verhältnismässig wenige solcher datierten Gesteine. In den weitaus meisten Fällen wird das Alter eines Gesteins auch gar nicht "bestimmt" durch die Radiometrie, sondern unter Zuhilfenahme der geologischen Zeittafel und des geschatzten Alters der Fossilien enthaltenden Erdschichten, die für das Evolutionsmodell erarbeitet wurden, ehe es die Radiometrie gab. Ausserdem gibt es so viele Fehlerquellen in der Radiometrie, dass viele Datierungen von den Evolutionisten einfach nicht beachtet werden, vor allem dann, wenn sie nicht mit dem Alter der Gesteine übereinstimmen, wie es aufgrund des Evolutionsmodells anhand der geologischen Zeittafel angenommen wurde. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man im Laboratorium nicht das Alter misst, sondern nur die Radioaktivität einer Gesteinsprobe. Daraus dann ein Alter abzuleiten, gründet auf einer bestimmten Denkart, in die man eine Reihe theoretischer Annahmen einflechten muss. Das sich daraus ergebende Alter ist somit vollständig abhängig von der Richtigkeit der vorausgesetzten theoretischen Annahmen. Wir sehen das am deutlichsten bei den verschiedenen Uranium-Thorium-Blei-, der Rubidium-Strontium- und der Kalium-Argon- Methoden. Bei allen radiometrischen Methoden wird ein Mutterelement unter Abgabe von Alpha-, Beta oder Gammastrahlung allmählich in ein Tochterelement umgesetzt. Die Zeit, in der von einer willkürlichen Menge eines radioaktiven Elementes die Hälfte der Atome in Tochteratome umgesetzt wird, nennt man die Halbwertzeit; diese beträgt zum Beispiel für die Umsetzung von Kalium-40 etwa 1.3 Milliarden Jahre. Im Prinzip stellt man nur einfach für eine bestimmte Gesteinsprobe fest, in welchem Verhältnis die Mutter- und Tochterelemente vorkommen und berechnet daraus das Alter der Probe, ausgehend von folgenden Vorstellungen:

1.1 Allgemeine Kritik an der Radiometrie

Die radiometrischen Datierungsmethoden sind irreal, weil es keine, über Millionen von Jahren geschlossenen Räume gibt.


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 14:16
hehe, bin gespannt was nun wieder kommt ^^


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 14:19
@JohnDigweed

Erstmal die Frage an @endgame nach der Quelle. Und dann steht ja auch von Dir noch eine sinnvolle Antwort aus, mir ist aber klar, dass das nicht einfach für Dich ist und wohl dauer wird, wenn Du überhaupt was sinnvolles zustande bringst.


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 14:22
Alter Hut, es gibt aber nicht nur diese Datierzngsmethode.
Durch Missachtung von Fakten machst Du Dich nicht gerade glaubwürdiger...
@endgame

Eine wissenschaftliche Datierung basiert fast nie nur auf einer Datierungsmethode, sondern auf mehreren, die sich gegenseitig stützen. Angenommen eine Datierung basiert auf drei unabhängigen Methoden. Jede davon besagt mit einer Wahrscheinlichkeit von 80%, dass ein Gegenstand etwa das Alter x hat. Jede einzelne Methode ist also sehr unsicher, denn die Irrtumswahrscheinlichkeit der einzelnen Methode liegt bei 1/5. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass alle drei Methoden rein zufällig fälschlich dasselbe Alter x zeigen, wäre bei 1/55=1/125. Wir können also durchaus mit unsicheren Methoden auf ziemlich gut abgesicherte Schätzungen kommen.

In populärwissenschaftlichen Artikeln wird kaum je die ganze Überlegung beschrieben, die zur Datierung führte, sondern es wird meist nur eine einzelne Methode erwähnt. Deshalb erwecken solche Artikel leicht den Eindruck, als sei die Schätzung sehr wackelig und schlecht begründet.


Datierungsmethoden auf der Erde

Radioaktiver Zerfall
14C-Methode (Radiokarbon Datierung)
Korrekturen der 14C Methode

Die 14C Methode stützt sich wesentlich auf die Annahme, das Verhältnis von 14C/12C in der Atmosphäre sei mehr oder weniger konstant. In Wirklichkeit ist diese Bedingung nicht exakt erfüllt. Z. B. die folgenden Effekte führen zu Schwankungen:

Die kosmische Strahlung ist nicht konstant. Schwankungen ferner Sterne heben sich gegenseitig auf. Aber die Fluktuationen in der Sonnenstrahlung kann das Verhältnis 14C/12C verändern. Im Vergleich mit anderen Methoden kann diese Schwankung abgeschätzt werden.

Wenn sich das Erdmagnetfeld ändert, kann sich die Produktionsrate von 14C ändern. Wie stark und wie schnell sich das Erdmagnetfeld geändert hat, kann an vulkanischem Gestein nachvollzogen werden.


Kalium-Argon Messung

Die Kalium-Argon Messung eignet sich zur Datierung von Gesteinsproben mit einem Alter von 300'000 bis mehreren Milliarden Jahren. Wie die Radiokarbon Methode beruht sie auf radioaktivem Zerfall. Kalium kommt in verschiedenen Böden und Mineralien vor. Das Kalium-Isotop 40K zerfällt mit einer Halbwertszeit von 1.25 * 109 Jahren in Calcium (89%) und in das gasförmige Argon 40Ar (11%), das im vulkanischen Gestein eingeschlossen bleibt. Zur Altersbestimmung wird das Verhältnis 40K/40Ar bestimmt. Da das Argon als Edelgas beim Ausbruch des Vulkans, bzw. beim flüssigen Gestein leicht entweicht, weiss man, dass alles Argon im Gestein nach der Verfestigung entstanden ist. Bestimmt wird also die Zeit seit der Verfestigung des Gesteins.

Mit der Kalium-Argon Messung kann auch das Alter von Mondgestein oder Meteoriten bestimmt werden. So wurde auch –in Übereinstimmung mit anderen Methoden- das Alter unseres Sonnensystems auf rund 4,6 Milliarden Jahre gemessen.


Uran-Blei Datierung

Uran 238U zerfällt mit einer Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren nach verschiedenen Zwischenschritten in Blei 206Pb und Uran 235U zerfällt mit einer Halbwertszeit von 704 Millionen Jahren in Blei 207Pb. Beide Uranisotope entstehen im Inneren von Sternen, und zwar im Verhältnis 1:1. Weil sie unterschiedlich schnell zerfallen, kann man aus dem aktuellen Verhältnis herausfinden, wie viel Zeit seit der Entstehung vergangen ist. Wegen den hohen Halbwertszeiten eignet sich der Uranzerfall für die Altersbestimmung von sehr altem Gestein. So wurde mit der Uran-Blei Methode das Alter der Erde auf 4,55 Milliarden Jahre datiert, in Übereinstimmung mit der Kalium-Argon Datierung.

Thermolumineszenz und Elektronenspinresonanz

Durch die natürliche Radioaktivität im Boden werden Fossilien ständig bestrahlt. Dabei werden Elektronen je länger je mehr in einen angeregten Zustand gehoben. Indem man misst, wie viele Elektronen sich in einem angeregten Zustand befinden, kann man herausfinden, wie lange ein Fossil bestrahlt wurde. Bei der Thermolumineszenz wird das Fossil erhitzt, so dass die Elektronen wieder in ihren Grundzustand zurückfallen, wobei sie einen Lichtblitz aussenden (siehe Bohrsches Atom). Diese Lichtblitze kann man zählen und so das Alter des Fossils bestimmen. Mit Elektronenspinresonanz geschieht dasselbe, indem das Atom in einem Magnetfeld durchgeschüttelt wird.

Diese Methode eignet sich z. B. bei Tonscherben. Da Ton gebrannt wird, sind die Elektronen bei der Entstehung eines Topfes im Grundzustand. Sie werden nur durch die Radioaktivität der Erde in den angeregten Zustand gehoben. Auch das Alter verschiedener Mineralien wie Feuersteinen, Quarz oder Zahnschmelz kann auf diese Weise bestimmt werden. Durch Thermolumineszenz und Elektronenspinresonanz lassen sich Fossilien mit einem Alter von wenigen hundert bis zu mehreren Milliarden Jahren datieren.


Jahrringe (Dendrochronologie)

Dass man bei einem frisch gefällten Baum das Alter bestimmen kann, indem man seine Jahrringe zählt, ist allgemein bekannt. Etwas weniger bekannt ist, dass Fachleute dem Muster der Jahrringe auch bei längst gefällten Bäumen ansehen, wann die Bäume gelebt haben. In guten Jahren setzen die Bäume mehr Masse an und die Jahrringe werden breiter. In schlechten wachsen sie dagegen langsamer. Bäume der gleichen Art, die zur gleichen Zeit in der gleichen Region lebten, haben dasselbe Muster in den Jahrringen. Diese Muster von Bäumen aus verschiedenen Epochen überlagern sich und können zu einer Chronologie zusammengesetzt werden.

In Deutschland wurde z. B. durch Vergleich von tausenden von Eichen und Kiefern ein über mehrere Jahrtausende ein Kalender aufgebaut werden, mit dem weitere Fundstücke datiert werden können. In Mooren werden umgestürzte Baumstämme oft völlig luftdicht eingeschlossen, so dass sie nicht vermodern und auch nach über 14'000 Jahren noch gut vergleichbare Jahrringe zeigen. In alten Häusern findet man Balken, von denen man ziemlich genau weiss, wann sie gefällt wurden. Mit diesem Kalender können die klimatischen Bedingungen der letzten 14'000 Jahre in manchen Regionen auf das Jahr genau bestimmt werden.

Damit ist es auch möglich, andere Datierungsmethoden zu eichen. Z. B. sind mit der so geeichten 14C Methode für die letzten 12'000 Jahre Altersbestimmungen möglich, die auf wenige Jahrzehnte genau mit der Dendrochronologie übereinstimmen. Deshalb kennen wir die unter 2.1.1. erwähnten Störungen genau und können sie auch in den Funden korrigieren, die keine Jahrringe haben.



Mitochondrien DNA

Mitochondrien sind die Energiekraftwerke der Körperzellen. Sie existieren zu Tausenden in jeder Zelle und sie haben bemerkenswerterweise eine völlig eigene DNA, also Erbinformation. Man nimmt an, dass sie in früher Zeit von Einzellern verschluckt, aber nicht verdaut wurden, sondern sozusagen als ‚Sklaven’ dienten.

Die Mitochondrien DNA eignet sich hervorragend, wie in einem Vaterschaftstest den Grad der Verwandtschaft zwischen zwei Lebewesen zu untersuchen. Das Praktische dabei ist, dass Mitochondrien DNA nur über die Mutter weiter vererbt wird. Zwar gelangen auch über das Spermium einige Mitochondrien in die Eizelle, aber diese werden sehr effizient vernichtet. Das heisst, die Mitochondrien DNA von Mutter und Kindern ist praktisch gleich, anders als bei den normalen Chromosomen, die zur Hälfte vom Vater stammen und deshalb sehr rasch vermischt werden. Beim Vergleich von Mitochondrien DNA handelt es sich also um einen ‚Mutterschaftstest’.

Allerdings ist die Mitochondrien DNA von Mutter und Kind nicht genau gleich. Mit einer bestimmten, konstanten Wahrscheinlichkeit passieren Fehler beim Kopieren und diese Fehler häufen sich von Generation zu Generation an. Es ist heute sehr gut möglich, Mitochondrien DNA zu vergleichen und so die Anzahl der Fehler zu zählen. Zwei Lebewesen mit sehr ähnlicher Mitochondrien DNA hatten vor wenigen Generationen eine gemeinsame Mutter. Zwei Lebewesen mit sehr verschiedener DNA leben sein vielen Generationen in getrennten Gruppen oder sie gehören sogar zu verschiedenen Arten.

Damit können zwei Dinge untersucht werden:

Der Verwandtschaftsgrad zweier Lebewesen oder Arten, die heute gleichzeitig leben.

Der Verwandtschaftsgrad zweier Lebewesen oder Arten, von denen zumindest schon das bzw. die eine ausgestorben ist. Selbstverständlich funktioniert der Vergleich nur, wenn mir von beiden Arten DNA zur Verfügung steht. Ich muss also z. B. einen Knochen oder Gewebeproben von einem Lebewesen finden.


Erosion, Verwitterung

Lange Zeit glaubte man, die Erde sehe mehr oder weniger starr so aus, wie sie schon immer ausgesehen habe. Heute ist aber jedem klar, dass dies keineswegs so ist. Flüsse und Bäche schneiden ihr Bachbett tief in den Felsen ein, Wind und Sandstürme tragen ganze Felsen ab. Säuren laugen die Böden aus und lassen sie bröckelig werden. Hitze und Kälte zermürben und zersplittern die Steine, dass ganze Steinlawinen die Berghänge hinunterdonnern. In der Eiszeit schoben die Gletscher gewaltige Geröllmengen durch die Landschaft und türmten ganze Hügel auf. Wer mit offenen Augen durch die Natur wandert, findet überall beliebig viele solche Beispiele.

All diese Veränderungen geschahen nicht in einem Moment, sie brauchten Zeit. Auch diese Entwicklungen können wir zur Datierung verwenden. Ein Bach, der heute 1 mm Felsen pro Jahr herausschneidet und bereits ein 20 m tiefes Loch herausgesägt hat, wird wohl nicht erst seit 100 Jahren durch dieses Bachbett fliessen. Natürlich darf ich nicht glauben, der Bach habe von Beginn weg immer genau 1 mm Felsen abgetragen. Die Methode ist längst nicht so genau. Mark Twain hat mit einem humorvollen Beispiel auf mögliche Gefahren in dieser Überlegung hingewiesen:

“Binnen 170 Jahren hat sich der Untere Mississippi um 240 Meilen verkürzt. Das macht im Durchschnitt 1 1/3 Meile pro Jahr. Daher sieht jeder Mensch, es sei denn, er ist blind oder ein Idiot, dass vor einer Million Jahren der Untere Mississippi mehr als eine Million Dreihunderttausend Meilen lang gewesen ist, und in den Golf von Mexiko hinausragte wie ein Angelstock. Genauso sieht man sofort, dass heute in 742 Jahren der Untere Mississippi nur noch eine Meile und dreiviertel messen wird. ... Das ist das Faszinierende an der Wissenschaft: man erhält die tollsten Ergebnisse aus so gut wie nichts.”


Verschiebung der Kontinente

Dass Südamerika und Afrika wie zwei Puzzleteilchen zusammenpassen, fällt beim Betrachten einer Erdkarte sogleich auf. Der Deutsche Geologe Alfred Wegener fragte sich deshalb (erst im Jahr 1912!), ob die zwei Kontinente nicht ursprünglich zusammen gewesen sein könnten. Er sah seine Vermutung durch die folgenden Beobachtungen bestätigt:

Die Manatis, eine Seekuh-Art, die in den warmen Küstengewässern Südamerikas lebt, haben enge Verwandte an den Küsten Afrikas, sonst kommen sie aber nirgends auf der Erde vor. Aufgrund der Lebensweise der Tiere schloss Wegener, dass sie niemals über den Atlantik geschwommen sein können.

Die europäischen und amerikanischen Aale laichen gemeinsam in der Sargasso-See, einem Teil des Nordatlantiks, 2000 km vor der Küste von Florida.

In Westeuropa gibt es eine Schneckenart, die auch im östlichen Nordamerika vorkommt, aber sonst nirgends in Europa oder Amerika.

Auf der Halbinsel Labrador findet sich das gleiche Gestein wie in Schottland.

Manche Tierarten Australiens und Südamerikas sind auffallend verwandt. Sie müssen gemeinsame Vorfahren haben, die vor erdgeschichtlich nicht zu langer Zeit beisammen gelebt haben. Über den Pazifischen Ozean aber können die Tiere nicht gekommen sein.
Im Jahr 1912 war Wegeners These revolutionär, denn die Erde wurde für absolut starr gehalten. Heute ist die Theorie aber allgemein anerkannt und es gibt viele weitere Belege, dass sie stimmt. Insbesondere kann man heute messen, dass die südamerikanische und die afrikanische Platte rund 3 cm pro Jahr auseinander driften. Die Platten liegen heute rund 5000 km auseinander. Wenn wir annehmen, dass sie immer etwa mit der heutigen Geschwindigkeit auseinandergetrieben sind, so hat die ‚Reise’ rund 170 Millionen Jahre gedauert. Diese Schätzung könnte z. B. durch einen Genvergleich der verwandten Arten in Afrika und Südamerika gestützt oder widerlegt werden. Ich weiss nicht, ob dies schon überprüft worden ist.

Weiter stellen wir fest, dass überall, wo zwei Platten gegeneinander stossen, Gebirge entstehen, z. B. der Himalaya. Nach der Theorie begann das Wachstum des Himalayas bereits vor ca. 65 Mio. Jahren. Damals prallten die Indo-Australische und die Eurasische Kontinentalplatte mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 cm pro Jahr zusammen. Durch den Zusammenprall türmte sich das Himalaya-Gebirge auf. Heute messen wir, wie sich die Erdplatten ca. 2 cm im Jahr ineinander schieben und der Himalaya wächst weiter einige Millimeter pro Jahr.

Umgekehrt finden wir in Gebieten, in denen sich Platten voneinander entfernen, Risse, aus denen sich Vulkane bilden. Z. B. liegt zwischen Afrika und Amerika der Mittelatlantische Rücken, eine Kette von Vulkanen unter dem Meer.

Alle diese Bewegungen können nicht sehr präzise vermessen werden und ermöglichen nur eine sehr ungenaue Datierung. Dennoch müssen sie im Gesamtbild berücksichtigt werden. Auch sie zeigen, dass Kontinentalverschiebungen im Zeitrahmen von einigen Dutzend bis einigen Hundert Millionen Jahren ablief und sicher nicht in wenigen Tausend Jahren.


Schriftliche Zeugnisse

Dass manche Schriften als absolute Datierungsmethoden verwendet werden können, scheint klar. Wenn ein Datum auf einem Brief steht, kann ich in vielen Fällen davon ausgehen, dass der Brief auch an diesem Datum geschrieben wurde. Ein anderes Beispiel für eine absolute Datierung sind Beschreibungen von Sonnenfinsternissen, wie wir sie z. B. in alten chinesischen und babylonischen Schriften finden.

Weil wir heute die Sonnenfinsternisse der letzten 10'000 Jahre berechnen können, können wir die Beschreibungen sehr oft den berechneten Daten zuordnen. Als älteste sicher datierte Beschreibung einer Sonnenfinsternis wird in verschiedenen Quellen die Finsternis vom 15. Juni 763 v. Chr. in Babylonien erwähnt. Andere Quellen zitieren eine Sonnenfinsternis vom 22. Oktober 2137 v. Chr. in China. Dank solchen sehr alten schriftlichen Zeugnissen können wir den damals verwendeten Kalender auf den Tag genau in unseren umrechnen, was natürlich die Datierung vieler anderer Schriften stark verbessert.

Gerade ältere Schriften sind aber oft nur als relative Datierungsmethoden geeignet. Dazu ein Beispiel, bei dem es sich zwar nicht um eine Schrift, sondern um eine Zeichnung handelt.

Vor einigen Jahren, bevor ich mich mit Datierungsmethoden auseinandergesetzt hatte, besuchte ich die Höhlen mit den berühmten Malereien in Frankreich: Lasceaux, Rouffignac, Cougnac, Azé, Pech-Merle und einige andere. Von Lasceaux war ich enorm beeindruckt, aber in Rouffignac überfielen mich Zweifel. Die Bilder in Rouffignac sind in Sandstein eingekratzt oder mit Braunstein (Manganoxid) gezeichnet, so dass eine Datierung durch 14C unmöglich ist. Über den Zeichnungen gab es verschiedenes Graffiti aus jüngster Zeit, wie man sie etwa in Bahnhöfen oder auf Betonmauern sieht. Seit mehreren Jahrhunderten ist die Höhle von Touristen besucht worden und viele dieser Touristen haben ihre Anwesenheit mit einer Unterschrift oder einer Zeichnung verewigt.

Ich dachte mir: „Es ist so einfach, da ein paar Bilder zu machen. Woher wissen wir, dass dies kein Betrug ist? Woher wissen wir, dass diese Bilder 13'000 Jahre alt sind?

Die Antwort ist überraschend: Die Zeichnungen in Rouffignac zeigen Mammuts. Und eine dieser Zeichnungen ist so präzise, dass klar ist: Der Künstler hat selber ein Mammut gesehen. Mammuts hatten nämlich zum Schutz gegen die Kälte einen Afterdeckel, ein Detail, das vor der Veröffentlichung der Ergebnisse der Studie über die „eingefrorenen“ Mammuts aus Sibirien nur Prähistorikern bekannt sein konnte. Der Künstler war also nicht nur irgendein Spassvogel, der ein elefantenähnliches Ding in den kratzte, sondern er hat tatsächlich Mammuts gesehen.


und noch mehr .....


http://homepage.hispeed.ch/philipp.wehrli/Evolution/Datierungsmethoden/datierungsmethoden.html#1.Datierung_grundsaetzlich (Archiv-Version vom 09.05.2009)



@endgame

und das muss Dir ein fast 50 jähriger ehemaliger Hauptschüler erst aufzeigen?

Lächerlich!


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 14:23
@nocheinprolet

falsch, du willst mir suggerieren, dass noch irgendeine antwort aussteht ;-)


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Das Jahr 2012

03.07.2009 um 14:24
@endgame
@JohnDigweed

Habe schon was zur Quelle gefunden. :)

http://www.geistigenahrung.org/ftopic32896.html
http://www.hjp.ch/texte/Evolution/Erdalter2.htm (Archiv-Version vom 07.08.2009)

Hoch zuverlässig und ohne Frage wissenschaftlich. Da dann Ernähre Dich mal von der geistigen Nahrung, nötig hast Du es ja. Und lass mal was für John, der kann auch ein wenig Geist gut gebrauchen. :)

Was für ein Murks, Kinder echt, Ihr erwartet doch nicht wirklich hier ernst genommen zu werden.


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