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Was wollte Hegel bzw. was hat Hegel erreicht / erklärt ?

63 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Welt, Philosophie, Metaphysik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Was wollte Hegel bzw. was hat Hegel erreicht / erklärt ?

um 13:48
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Für mich ist die Unterscheidung von analytischen und synthetischen Urteilen a priori und a posteriori ein Geniestreich Kants
Nur stammt die Unterscheidung am Ende von Leibniz und Hume, Kant hat es nur anders benannt.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:wenn dann Denker wie Quine versuchen da irgendwas aufzuheben dann faseln sie nur meiner Meinung nach...
Quine hat überhaupt nicht versucht Kant aufzuheben, sondern Carnap, die logischen Empiristen des 20 Jhds allgemein. Die hatten ja bereits Kants Ideen neugefasst.
Und wie üblich kannst du meinen, was du willst, zeigst mit solchen Aussagen „Quine faselt“ aber nur das du keinen Schimmer hast.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Klar ich kann den Aufsatz von Quine mal lesen
Macht keinen Sinn. Ich hab dir geschrieben, was ich dir raten würde zu lesen. Quine bliebe dir völlig unverständlich, weil dir das komplette 20. Jhd. fehlt.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Kant hat doch viel mehr bewegt und viel mehr Einfluss in alles mögliche...
Ist jetzt ein Witz oder? Ich glaube man muss schwer suchen um einen Philosophen zu finden der das 20 Jhd so stark geprägt hat wie Heidegger. Kants Einfluss ist in der Zeit schon nicht mehr direkt, sondern liegt bei Carnap usw..
Ja Kant ist ein großer, aber seinen Einfluss über seine Zeit hinaus überschätzt du maßlos.
Gerade Kants Fundamente wurden durchweg zerpflückt, erst Hegel, dann „Neukantianer“ der Marburger Schule, dann logische Empiristen wie Carnap und dann kommt Quine. Nicht das es damit zu Ende wäre.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Heidegger mag schwer verständlich sein aber da steckt niemals so viel hinter...
Und du kommst zu diesem Urteil, wegen Bauchgefühl und weil du es ja wüsstest wenn … ? Ach komm, du kennst Heidegger Null, nicht mal im Ansatz, nada, Nix und gibst trotzdem ein Urteil ab. Als ob Kant es nötig hätte auf diese Weise gerettet zu werden.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Kant konnte mit dieser Trennung wunderbar klar machen warum wir nicht ins Übernatürliche vordringen können
Öhm, du hast auch die Kritik der praktischen Vernunft gelesen oder? Kant führt dein Übernatürliches doch wieder ein. Er zeigt wie wir da „vordringen“ können. Oder zumindest wie er es für richtig hält.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:warum wir durch bloßes Denken nicht weiter kommen können...
Präziser: reines Denken ohne Bezug zur Erfahrung. Was es ohnehin nicht gibt sondern bloßes Gedankenexperiment der Rationalisten bleibt. Kunststück.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:Quines Infragestellung dieser Trennung bringt doch keinen weiter...
Die Feststellung das ein so zentraler Begriff wie „analytisch“ nur zirkulär definiert werden kann bringt uns nicht weiter? Ja was denn dann? Arbeitest du gerne mit zirkulären Begriffen?


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Was wollte Hegel bzw. was hat Hegel erreicht / erklärt ?

um 14:51
Zitat von paxitopaxito schrieb:Öhm, du hast auch die Kritik der praktischen Vernunft gelesen oder? Kant führt dein Übernatürliches doch wieder ein. Er zeigt wie wir da „vordringen“ können. Oder zumindest wie er es für richtig hält.
er zeigt es aber nur praktisch... später auch ästhetisch wie du weißt... aber das ist nicht dasselbe...
Zitat von paxitopaxito schrieb:Nur stammt die Unterscheidung am Ende von Leibniz und Hume, Kant hat es nur anders benannt.
Kant hat Hume und Leibniz weiter gedacht... und als erster die Analyse und Synthese mit a priori und a posteriori verknüpft...

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(Ab 1:24) kleiner Spaß am Rande


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Was wollte Hegel bzw. was hat Hegel erreicht / erklärt ?

um 15:17
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:er zeigt es aber nur praktisch... später auch ästhetisch wie du weißt... aber das ist nicht dasselbe...
Für mich schon. Das Freiheit ne vernünftige Annahme ist, auch wenn wir sie nicht „letztbeweisen“ oder ableiten können, wer will da widersprechen? Und welchen konkreten Unterschied macht es letztlich?
Da für mich sowieso fast alles nur Konvention, Aushandlung und Spiel ist, hab ich da Null Bauchschmerzen.
Zitat von kaktusskaktuss schrieb:kleiner Spaß am Rande
Heidegger im paxito Stil: Es war einmal ein seltsamer Wanderer namens Dasein. Anders als Stein und Baum, die stumm verharrten, war er unruhiger Natur: unfreiwillig in eine dichte Welt hineingeworfen, mit ihr so verwoben, dass niemand sagen konnte, wo sie endete und er begann. Dieses Schicksal nannte man In-der-Welt-sein.

Im selben Reich waltete eine namenlose Macht, überall und nirgends: das Man. Es legte einen betäubenden Schleier über das Land, unter dem die wichtigste Frage – die nach dem Sinn des Seins – in Vergessenheit geriet. Man kleidete sich, wie man sich kleidete, dachte, was man dachte, verlor sich im Gerede. Auch das Dasein war diesem Zauber verfallen: wach und doch schlafend, ein Leben führend, das ihm nicht gehörte.


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