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Instrumentalisierung der Transsexuellen

Draiiipunkt0
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Instrumentalisierung der Transsexuellen

16.04.2015 um 15:08
@sandra.31

Jap seh ich alles ähnlich.
Jeder nach seiner Facon :)


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

16.04.2015 um 16:05
paranomal schrieb:So gibt/gab es unter anderem die Vorstellung Frauen seien im Grunde "impotente" Männer und die Vagina ein verkümmertes männliches Glied.
Nun ja, so ausgedrückt ist es natürlich falsch.

Aber während der Entwicklung im Mutterleid sind die Embryonen erst einmal gleich aufgebaut und erst später bilden sie die Geschlechtsmerkmale unterschiedlich aus (bei Hermaphroditismus schleicht sich dann ein Fehler ein und männliche und weibliche Geschlechtsmerkmale werden ausgebildet).

Deswegen kann man Vagina und Penis schon miteinander vergleichen, weil sie einen Ursprung haben.
Eichel und Klitoris sind, doof ausgedrückt, quasi verwandt.


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

16.04.2015 um 16:31
Hallo, @Draiiipunkt0 ,
"Jeder nach seiner Facon"
wäre ja schön, und alle könnten zufrieden sein.
Aaaaber:
Einige Transgender fühlen sich durch die gesellschaftlichen Vorgaben , wie sich ein Mann/eine Frau gemäß der Geschlechtsrolle zu verhalten hat,
so eingeengt und unglücklich, daß sie die Geschlechtsrollen komplett abschaffen wollen,
weil sie denken, garkein Mensch kann damit zufrieden sein, oder sie denken, dann gibt es mehr individuelle Freiheit für alle Menschen, das ist doch immer gut.

Und das passt den Transsexuellen nun gar nicht in den Kram.

Viele Grüße,
Sandra
ps:die Darstellung ist stark vereinfacht.s.


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Draiiipunkt0
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Instrumentalisierung der Transsexuellen

17.04.2015 um 01:10
@sandra.31
sandra.31 schrieb:Einige Transgender fühlen sich durch die gesellschaftlichen Vorgaben , wie sich ein Mann/eine Frau gemäß der Geschlechtsrolle zu verhalten hat,
so eingeengt und unglücklich, daß sie die Geschlechtsrollen komplett abschaffen wollen,
weil sie denken, garkein Mensch kann damit zufrieden sein, oder sie denken, dann gibt es mehr individuelle Freiheit für alle Menschen, das ist doch immer gut.
Es gibt doch in jeder Gruppe ein paar "Extreme", die andere unbedingt von ihrem Weltbild überzeugen wollen, was eine demokratische Gesellschaft aushalten muss.
Solange niemand (mit Gewalt) gezwungen wird, seine Meinung zu ändern, fällt das von dir angesprochene unter freie Meinungsäußerung.
Außerdem dürfte es nicht allzu viele gewaltbereite Transgender geben, bzw. ich habe noch nie davon gehört.


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

17.04.2015 um 09:47
Transgender sind meistens im Gegensatz zu transsexuellen Frauen Männer. Insofern treten diese schon dominanter auf. Auch die Darstellung in den Medien ist hierfür ein Beispiel; vgl. Maischberger.


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Draiiipunkt0
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Instrumentalisierung der Transsexuellen

17.04.2015 um 12:32
@missquestion
missquestion schrieb:Transgender sind meistens im Gegensatz zu transsexuellen Frauen Männer. Insofern treten diese schon dominanter auf. Auch die Darstellung in den Medien ist hierfür ein Beispiel; vgl. Maischberger
Immer schön pauschalisieren.


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

17.04.2015 um 13:35
@missquestion
Hallo,
also ich habe den Eindruck, daß es ungefähr gleichviele transsexuelle Frauen und Männer gibt.

Hallo, @Draiiipunkt0 ,
das Problem, das Transsexuelle
mit Transgendern, Queers und Homosexuellen haben,
ist eher,
daß die unbedarfte Gesellschaft sie alle in eine Topf wirft,
nämlich "Freaks".
Transgendern, Homosexuellen und Queers macht das nicht viel aus,
weil sie ja links-avantgardistisch sind,

aber transsexuelle , die ja ganz normale Frauen und Männer sein wollen,
und oft heterosexuell und konservativ sind (Heirat, Häuschen im Grünen, nette Nachbarn)

fühlen sich diskriminiert und mißverstanden.

Allen ein friedliches Wochenende,
sandra


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Draiiipunkt0
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Instrumentalisierung der Transsexuellen

17.04.2015 um 15:16
@sandra.31
sandra.31 schrieb:Transgendern, Homosexuellen und Queers macht das nicht viel aus,
weil sie ja links-avantgardistisch sind
Nö, es stört mich schon als Freak bezeichnet zu werden und "links-avantgardistisch" bin ich auch nicht.


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

17.04.2015 um 16:09
Hallo, @Draiiipunkt0 ,
jetzt frage ich Dich aber doch:
Was bist Du ??

Außerdem, die Leute sagen Dir ja nicht "Du Freak!" ins Gesicht.
Sie grüßen Dich höflich und betrachten Dich etwas mißtrauisch.
(Ich meine das allgemein. Ich kenne Dich ja nicht persönlich.)

Außerdem hatte ich es schon so verstanden, daß zumindest die Queer-Personen links-avantgardistisch sind,
und Homosexuelle und Transgender müssen eigentlich von der Logik her zumindest auch wenigstens liberal sein.

So weit zum ot.
viele Grüße, sandra


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Draiiipunkt0
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Instrumentalisierung der Transsexuellen

17.04.2015 um 19:43
@sandra.31

Schwul und unpolitisch.
sandra.31 schrieb:Außerdem hatte ich es schon so verstanden, daß zumindest die Queer-Personen links-avantgardistisch sind,
und Homosexuelle und Transgender müssen eigentlich von der Logik her zumindest auch wenigstens liberal sein.
Die Sexualität ist nur ein Aspekt der Persönlichkeit eines Menschen und daraus lässt sich gewiss keine politische Zugehörigkeit ableiten...


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

17.04.2015 um 19:58
Draiiipunkt0 schrieb:Die Sexualität ist nur ein Aspekt der Persönlichkeit eines Menschen und daraus lässt sich gewiss keine politische Zugehörigkeit ableiten...
Die Sexualität ist eher ein Treiber, denn du bist von Grundaufso. Wenn sie ein Teil der Persönlichkeit wäre, dann hätte sie sich erst entwickelt und du hättest dich quasi dafür entschieden schwul zu sein. Da man sich dafür aber nicht entscheidet, ist sie deine Grundausstattung.


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Draiiipunkt0
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Instrumentalisierung der Transsexuellen

17.04.2015 um 23:18
@Yotokonyx

Hast recht.

Korrigierte Version:
Die Sexualität ist nur ein Aspekt der Eigenschaften eines Menschen und daraus lässt sich gewiss keine politische Zugehörigkeit ableiten...


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

18.04.2015 um 03:07
missquestion schrieb am 12.04.2015:Instrumentalisierung der Transsexuellen
Komisch das dieses Thema zufällig ebenfalls transsexuelle Menschen instrumentalisiert und auch generalisiert, bzw. pauschalisiert.
missquestion schrieb am 12.04.2015:Queer Theory und Homo Lobby helfen scheinbar transsexuellen Menschen nicht weiter... Der Artikel klingt so, als ob Transsexuelle von Schwulen und Lesben unterdrückt würden.
Das ist Unsinn es geht hier nicht um eine interne "Unterdrückung" in der LGBTQ-Community, sondern mehr darum das man ihnen generell mit zu viel Ignoranz (von egal welcher Seite) begegnet. Der Artikel ist von ner rechts-konservativen Quelle. Diese versucht transsexuelle Menschen zu instrumentalisieren und versucht diese gegeneinander auszuspielen.

Zudem ist Transgender ein Umbrella, zu diesem zählen alle Menschen die entweder von den geschlechtlichen Rollenbildern abweichen (Genderqueer/Genderliquid/Androgynität) oder eben gänzlich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen (Transsexualität).
missquestion schrieb am 12.04.2015:Achtung: Quelle ist Pegida-nahe Zeitung!
Genau das ist doch das Paradoxon, die Quelle selbst ist für eine Aufrechterhaltung des strukturellen Sexismus und richtet sich gegen den emanzipatorischen Feminismus und auch gegen die Geschlechtervielfalt. Das ist ein Oxymoron.
Asinis schrieb am 12.04.2015:Na ja dass sich Transpersonen auch in LGB-Kreisen nicht IMMER akzeptiert und wohl fühlen, ist jetzt nicht so verwunderlich und auch keine Neuigkeit. Es beschäftigen sich ja auch nicht alle Homosexuellen mit der Theorie. Allerdings ist die Aussage, dass "die Homolobby" (trololo) Transpersonen nicht unterstützt schon grober Unfug. Hab' jetzt allerdings den Artikel nicht gelesen, Nazitheorien nehm' ich nicht so ernst.
Genau so ist es und das wissen die wenigsten die sich mit der Materie beschäftigen. Transsexualität und Intersexualität haben leider wirklich kaum Erwähnung in der LGB-Community, jedoch ist es ja die LGBTQ-Community die die ganze Familie in der Hinsicht ist. Man sollte auch berücksichtigen, einige Transpersonen sind nicht nur hetero, sondern eben auch homo- oder bisexuell. Da besteht eben in beiden Fällen eine hohe Bandbreite und Vielfalt :)
sandra.31 schrieb:Wie in dem Artikel dargestellt, bilden die Transsexuellen keine Gruppe,
das heißt, sie haben keine Gemeinsamkeiten außer der Transsexualität.
Das stimmt so nicht, denn auch bei der Transsexualität gibt es Menschen mit unterschiedlichsten sexuellen Orientierungen.
sandra.31 schrieb:Es gibt also sehr wohl Transsexuelle, die
-heterosexuell sind
-konservativ sind
-klare und eindeutige Geschlechtsrollen vertreten
Mag sein das es diese gibt, doch die Mehrheit der Transpersonen die ich kenne, ist da doch sehr weltoffen und zeigt eben auch da ein weites Spektrum an Möglichkeiten. Das eine schließt das andere zwar nicht aus, nur würde ich sagen, die wenigen Transpersonen die "konservativ" sind, kann man an einer Hand abzählen.

Was aber nicht bedeutet, dass nicht auch Transfrauen z.B. gern die klassische Frauenrolle verkörpern und Transmänner die des Mannes, diese gibt es durchaus. Denn das ist ja auch der springende Punkt bei der Transsexualität, eine Transfrau fühlt sich nicht nur als Frau, sondern ist es sogar neurochemisch (die Neurowissenschaft ist da inzwischen recht weit), wie eben der Transmann neurologisch ein Mann ist. Nur wie dann die Auslebung dessen erfolgt lässt auch wieder eine große Bandbreite an Möglichkeiten offen. Da gibt es kein reines Schwarz und Weiß, sondern eben ein Spektrum:

Diskussion: Pansexualität und Geschlechtsidentität als Spektrum
sandra.31 schrieb:Queer-Personen und Transgender setzen sich für die Überwindung der klassischen / traditionellen Geschlechtsrollen ein
Nein, sie setzen sich für die absolute Selbstbestimmung ein, alles was mit einem innerlich wie auch äußerlich in Einklang ist, soll auch gelebt und erlebt werden können. Da geht es um keine Aufhebung, nur um eine Ergänzung und um ein Bewusstsein für den simplen Fakt, dass die Geschlechtsidentität ein weites Spektrum ist. Auch Cis-Gender (also Menschen deren biologisches Geschlecht mit der Geschlechtsidentität in Einklang ist) haben da ihren Platz im großen Ganzen des Spektrums.
sandra.31 schrieb:Für Transgender ist es anders, sie fühlen sich nicht als Mann,
besonders fühlen sie sich durch die gesellschaftlichen Vorgaben eingeengt.
So ist es und genau das betrifft mich auch, ich selbst bin jedoch nicht Transgender, sondern gar "Agender" also jenseits der klassischen Geschlechterrollen und Identitäten, ich habe hier und da feminine und maskuline Eigenschaften und Verhaltensweisen, habe jedoch auch Eigenschaften die abseits dieser sind. Ich würde sagen, die eben schlicht und einfach menschlich sind, sich jedoch nicht in kleingeistige Vorgaben sozialer Konstrukte pressen lassen. Was aber nicht bedeutet das ich es den Menschen die so empfinden, nicht auch gönne so leben zu können. Jedoch fühle ich mich auf diese Weise tatsächlich vollkommener und habe innerlich in der Hinsicht keine Konflikte und Widersprüche mehr :)
sandra.31 schrieb:Einige Transgender fühlen sich durch die gesellschaftlichen Vorgaben , wie sich ein Mann/eine Frau gemäß der Geschlechtsrolle zu verhalten hat,
so eingeengt und unglücklich, daß sie die Geschlechtsrollen komplett abschaffen wollen,
weil sie denken, garkein Mensch kann damit zufrieden sein, oder sie denken, dann gibt es mehr individuelle Freiheit für alle Menschen, das ist doch immer gut.
Es geht nicht um eine Abschaffung dieser sozialen und identitären Konstrukte, sondern wie ich schon sagte, um eine Ergänzung und das Zulassen von Vielfalt, um mehr geht es ihnen nicht. Sie wollen nur nicht ausgegrenzt werden aufgrund ihrer Abweichung von heteronormativen "Normen". Kein Mensch sollte zu irgendwas gezwungen werden, so soll es eben neben Cis-Gender auch Transgender geben die Teil des Spektrum sind. Da ich Agender bin, ist mir das inzwischen sogar schon fast wieder egal, ich lebe in ner sterblichen Hülle die irgendwann das zeitliche segnen wird, nur bin ich froh als biologischer "Mann" auch meine feminine Seite erkannt und akzeptiert zu haben, wie eben auch meine maskuline. Nur ich lebe inzwischen (für mich) nach dem Motto: "Transcending Gender"

Und das Thema ist alles andere als "neu":


(Bild von Anfang 1900)

https://www.facebook.com/androfeminine

Seit der Antike ist dieses Thema bekannt und so auch in vielen anderen Kulturen der Zeitgeschichte, wie z.B. im Buddhismus 5 Geschlechter bekannt und akzeptiert sind, wie in Thailand die Kathoey, in Indien die Hijra und Mexiko die Muxe schon Bestandteil der Kultur seit langer Zeit sind. Übrigens auch Alexander der Große hatte Zuneigung zu einem androgynen, sehr femininen Günstling "Bagoas". Oder in Japan die Otokonoko, ja selbst im frühislamischen Arabien die Mukhannathun.

Im Buddhismus gibt es sogar eine "Gottheit" die Transgender ist:



Kuan-yin (Guanyin): The Transgender Bodhisattva: https://epistemicinstruments.wordpress.com/2014/05/04/kuan-yin-the-transgender-bodhisattva/
sandra.31 schrieb:Und das passt den Transsexuellen nun gar nicht in den Kram.
Doch das passt ihnen schon, ihnen passt es nur nicht wenn sie in eine Schublade mit Menschen gesteckt werden die nur einen Fetisch haben oder "nur" Crossdresser und Drag-Queens sind. Nur haben sie gegen diese Menschen auch nichts, sind nur eben nicht mit ihnen vergleichbar und wollen mit ihnen auch nicht verglichen werden.
missquestion schrieb:Transgender sind meistens im Gegensatz zu transsexuellen Frauen Männer. Insofern treten diese schon dominanter auf. Auch die Darstellung in den Medien ist hierfür ein Beispiel; vgl. Maischberger.
Das ist Unsinn. Transgender ist nur wie eine große Überschrift, für alle Menschen die zwischen den geschlechtlichen Polaritäten leben oder eben sich innerlich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen und eben auch sind. Transsexualität ist ein Teil des Transgender-Umbrellas.

Auch noch wichtig, man muss zwischen der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität differenzieren lernen. Beides sind unterschiedliche Bereiche und die Menschen suchen sich das nicht einfach mal so eben aus, das entwickelt sich auf gänzlich natürliche Weise. Die sexuelle Orientierung eines Menschen ist nicht abhängig von dessen Geschlechtsidentität. Ich z.B. bin ein recht androgyner, femininer Mann, bin jedoch auch im weitesten Sinne hetero(bi). Mag also das feminine (unabhängig vom biologischen Geschlecht der Person). Man kann also sehen, da gibt es eben wie ich schon sagte eine große Bandbreite an Möglichkeiten und nichts sollte da erzwungen werden. Alles was zwischen Menschen passiert, muss auf reiner Einvernehmlichkeit basieren und auch mit einem in Einklang sein, gleiches gilt auch für die Geschlechtsidentität, auch diese muss mit einem in Einklang sein. Wenn das Äußere nicht mit dem Inneren in Einklang ist, dann wird der Mensch versuchen das Äußere ans Innere anzugleichen, ab diesem Punkt ist man schon transsexuell. Menschen die das nicht gänzlich und eben nur teilweise anstreben sind prinzipiell auch schon transsexuell. Nur alle die das mehr oder weniger stark betrifft sind eben Transgender.


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

18.04.2015 um 10:12
So wie blau, gelb, grün, rosa, lila bedeuten verschiedene Wörter nicht das selbe.

Transporter und Transsexuell ist auch ungleich.


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

22.04.2015 um 21:29
missquestion schrieb am 18.04.2015:So wie blau, gelb, grün, rosa, lila bedeuten verschiedene Wörter nicht das selbe.
Sie alle haben eines gemeinsam, sie alle sind Farben und reflektieren oder filtern Licht nur in unterschiedlichen Wellenlängen. Farbe ist Farbe! So wie Mensch auch Mensch ist, egal welche Hautfarbe er/sie/es hat und egal welche Kleidung er/sie/es trägt.
missquestion schrieb am 18.04.2015:Transporter und Transsexuell ist auch ungleich.
Trans bedeutet jenseits von etwas. Der Transporter bringt ein Objekt jenseits von seiner ursprünglichen Position. Transsexuell bedeutet, der Mensch ist in seiner Identität und seinem inneren Empfinden, jenseits vom gebürtigen Geschlecht. Inzwischen nennen sich auch viele transsexuelle Personen lieber transident, denn es geht ja um ihre Identität und nicht ihre Sexualität. Ihre Identität ist also jenseits vom gebürtig, physischen Geschlecht. Dabei sind sie neurobiologisch genau das Geschlecht, als das sie sich empfinden. In der Hinsicht lege ich die Neurowissenschaften ans Herz.

Transgender ist jenseits der sozialen Geschlechterrollen die per Geburtsgeschlecht konditioniert werden, somit ist die Transsexualität Teil dieser Thematik, nur eben etwas bestimmter, im Bezug auf das gefühlte Geschlecht. Menschen die z.B. Gender-Queer sind, legen darauf weniger Wert und haben für sich ein ganz eigenes aber auch (von der Normativität) abweichendes Geschlechtsempfinden und eine eigene Geschlechtsidentität entwickelt. Oder ein Mensch ist sehr androgyn und ist auch physisch mit Merkmalen beider Geschlechter gesegnet. Oder man ist wie ich, leicht androgyn und "Agender" und jenseits aller Geschlechterklischees und Rollenbilder.



“Most people in fashion assume I’m a girl,” Stav Strashko begins slowly, “and then they hear my voice!” The model lets out a deep, throaty laugh as if to prove his point and I realize that yeah, when I first met Strashko this weekend, I thought he was a her. “It’s cool, I really don’t care. Many of my friends address me as ‘she.’ Sometimes, I address myself as a ‘she’ too. I swear, I really don’t care you can call me whatever you’re comfortable with.” ~Stav Strashko

http://androfeminine.tumblr.com/post/99252713094/stav-strashko-elle-most-people-in-fashion
https://www.facebook.com/androfeminine

Es geht also nicht um das Auflösen von Geschlechterrollen und Geschlechterklischees, sondern wirklich nur um das Ergänzen von Möglichkeiten, die Erkenntnis das die Geschlechtsidentität durchaus ein weites Spektrum ist. Um mehr geht es auch der LGBTQ-Community nicht. Zudem man ja auch bedenken sollte das es auch eine rein physische Intersexualität gibt. Wir sind eben alle Teil einer sehr vielfältigen Familie und diese Familie heißt Mensch ;)


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

15.05.2015 um 16:29
@crawler: Noch ist die Rechtslage so, dass transsexuelle Menschen und die Auflösung von Geschlechterrollen zwei verschiedene Themen sind. In dem Kontext diskutierten gerade erst Standesbeamte auf einem Jahreskongress. Ein bayerisches Gericht hat jetzt gerade noch die Klage eines Mannes aus Nürnberg abgewiesen, seinen Namen um je einen männlichen und weiblichen Namen zu erweitern.

Inzwischen gibt es auch ein Interview mit Trischa Dorner über die "Instrumentalisierung der Transsexuellen".
http://forum.shg-dazwischen.de/viewtopic.php?p=1867#p1867
Jedenfalls hat wohl der Artikel keine politische Motivation steht im Interview.

Dass das Zitieren einer Person für so viel Wirbel sorgt habe ich auch noch nicht gehört^^


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

08.12.2015 um 08:43
Heute wurde über Transgener berichtet. Gezeigt wurden Modells die wie Frauen aussahen. Diese Modells sind anscheinend sehr beliebt. Tatsächlich erinnerten mich diese Menschen an Mager-Modells, extrem dünn und keinen Busen.

Unwillkürlich musste denken, wird uns jetzt hier wirder ein neues Schönheitsideal aufoktroyiert?


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

08.12.2015 um 13:14
@Negev

Wo wurde über Transgender berichtet?


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

08.12.2015 um 13:26
@Yotokonyx
Morgen Magazin


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Instrumentalisierung der Transsexuellen

08.12.2015 um 15:06
Niemand ist gezwungen, irgendwelchen angeblichen Schönheitsidealen Folge zu leisten.


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