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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

22.871 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

12.03.2026 um 21:16
Zitat von TanneTanne schrieb:Was würdest du denn gerne arbeiten?

Vielleicht kann ich dir Informationen liefern und Kontaktstellen raussuchen.
bin doch zufrieden in meiner Backstube;-)
Und die paar Jährchen bekomm ich auch noch rum....


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

12.03.2026 um 21:19
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:bin doch zufrieden in meiner Backstube;-)
Und die paar Jährchen bekomm ich auch noch rum....
Ach so, jaa, stimmt, das hatte ich jetzt nicht mehr auf dem Schirm, sorry. ;)

Ich hatte irgendwie gedacht, dass es um perspektivlose junge Menschen geht, die nicht wissen was sie aus sich machen wollen, dazu die Hürden bei der Ausbildungssuche.


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12.03.2026 um 21:23
@Tanne
gerade bei uns im Bäckerhandwerk und zu meiner Ausbildungszeit war unsere Berufssparte ein Hort für Menschen ohne Ausbildung und ohne Perspektive.
Kann mich noch erinnern dass in der Klasse über mir zahllose Azubis mit ellenlangem Vorstrafenregister waren.

So jetzt wirds aber Zeit für die Nachtruhe...der Wecker rappelt um Halb3...gute Nacht.


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12.03.2026 um 21:24
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:der Wecker rappelt um Halb3...gute Nacht.
Oh, na dann, schlaf gut. ;)


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13.03.2026 um 10:01
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Aber erst gar nicht die Tür öffnen ist eben auch nicht erklärbar.
Doch eigentlich schon. Wenn man sich nicht bei irgend einem Schwachsinn für nen Euro ausbeuten lassen will ist das erklärbar.
Es wäre doch allem mehr geholfen wenn man z.b zehn 1 Euro Jobs zusammenlegt und einen normalen daraus macht.


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13.03.2026 um 10:49
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Doch eigentlich schon. Wenn man sich nicht bei irgend einem Schwachsinn für nen Euro ausbeuten lassen will ist das erklärbar.
Es wäre doch allem mehr geholfen wenn man z.b zehn 1 Euro Jobs zusammenlegt und einen normalen daraus macht.
wenn etwas "Ausbeutung" ist müsste es ja auch einen geben der ausbeutet....wer beutet denn hier aus oder wer zieht einen Profit daraus?

Und nochmal:Es war eine Infoveranstaltung auf der die meiste nicht erschienen sind.Und ich gehe doch schwer davon aus dass erst da vorgestellt wurde welche Arbeit sie machen sollen und wieviel sie dazuverdienen.
Wie kann man denn etwas fernbleiben bevor man überhaupt weiss wieviel bezahlt wird?
Daraus kann man nur schliessen dass es sch..egal war ob sie 1 Euro oder 10 Euro dazuverdienen...es hat sie offenbar schlicht nicht interessiert.
Also alles richtig gemacht vom Landrat....zumindest wenn es darum geht die Arbeitsmoral zu entlarven.


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13.03.2026 um 11:34
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:wenn etwas "Ausbeutung" ist müsste es ja auch einen geben der ausbeutet....wer beutet denn hier aus oder wer zieht einen Profit daraus?
Der einzige der ausbeutet ist der eigentlich voll arbeitsfähige Bürgergeldempfänger, der sich und vor allem anderen einredet, man wolle ihn für nur 1 Euro arbeiten lassen... wo arbeitet man denn dann für 1 Euro, wenn man schon ca. 1000€ pro Monat fürs Däumchen drehen zu Hause bekommt? Man könnte das ja mal in Stundenlohn umrechnen und die Leute für genau so viele Stunden zum Arbeiten schicken.


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13.03.2026 um 12:39
Zitat von JebaJeba schrieb:Der einzige der ausbeutet ist der eigentlich voll arbeitsfähige Bürgergeldempfänger, der sich und vor allem anderen einredet, man wolle ihn für nur 1 Euro arbeiten lassen... wo arbeitet man denn dann für 1 Euro, wenn man schon ca. 1000€ pro Monat fürs Däumchen drehen zu Hause bekommt? Man könnte das ja mal in Stundenlohn umrechnen und die Leute für genau so viele Stunden zum Arbeiten schicken.
sehe ich genauso.
Ich frage ich warum eine Gemeinde die da noch Tausende Euro zusätzlich für diese Jobs ausgeben sollte?
Schliesslich haben die Beteiligten sehr oft schon Jahre lang Bürgergeld kassiert.


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13.03.2026 um 12:44
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:Und nochmal:Es war eine Infoveranstaltung auf der die meiste nicht erschienen sind.Und ich gehe doch schwer davon aus dass erst da vorgestellt wurde welche Arbeit sie machen sollen und wieviel sie dazuverdienen.
Wie kann man denn etwas fernbleiben bevor man überhaupt weiss wieviel bezahlt wird?
Daraus kann man nur schliessen dass es sch..egal war ob sie 1 Euro oder 10 Euro dazuverdienen...es hat sie offenbar schlicht nicht interessiert.
Also alles richtig gemacht vom Landrat....zumindest wenn es darum geht die Arbeitsmoral zu entlarven.
Die Leute haben doch vorab den Brief vom Amt inklusive Drohung der Kürzung bekommen. Da steht für gewöhnlich schon ganz genau drauf im was für eine Maßnahme es sich handelt. Vielleicht nicht in was für einem Betrieb aber das ist zweitrangig.


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13.03.2026 um 13:32
Zitat von Ray.Ray. schrieb:Die Leute haben doch vorab den Brief vom Amt inklusive Drohung der Kürzung bekommen. Da steht für gewöhnlich schon ganz genau drauf im was für eine Maßnahme es sich handelt. Vielleicht nicht in was für einem Betrieb aber das ist zweitrangig.
mit der Drohung der Kürzung vielleicht aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass die Behörde so doof war die 1 Euro pro Stunde reinzuschreiben...dann hätte wohl die Gefahr bestanden dass überhaupt niemand auftaucht.


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13.03.2026 um 14:20
Zitat von goldenerReitergoldenerReiter schrieb:mit der Drohung der Kürzung vielleicht aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass die Behörde so doof war die 1 Euro pro Stunde reinzuschreiben...dann hätte wohl die Gefahr bestanden dass überhaupt niemand auftaucht.
Naja was glaubst du steht dann sonst in so einem Brief? Man wird nicht zu einem mysteriösen Treffen geladen ohne Infos aber mit Drohungen.


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14.03.2026 um 05:08
Andere Idee:
Der Betreuer macht mit den Kontakten eines Tages eine Aktivität von 6-7 Std. zb. wenn er 12-14 pro Tag betreuen muss, dann macht er das mit allen gleichzeitig.
So kann man Struktur in den Tag bringen, gemeinsame Probleme werden gemeinsam gelöst, es kann ein Betrieb besucht werden, man kann gemeinsam ein ehrenamtliche Tätigkeit durchführen.


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14.03.2026 um 05:47
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Nur mal kurz zum Arbeitsmarkt. Die ARGE alleine mag vlt. einige Hundertausend offene Stellen haben, die zur Vermittlung ausgeschrieben sind.
Dort werden aber nicht alle offenen Stellen gelistet.
Wie geschrieben, ich hab auch die zahlen des IAB gepostet. Natürlich kann man nun hergehen und seine gefühlte Wahrheit wieder darüber stellen. Irgendwann wird es haarig. Aber es gibt da noch die Möglichkeit, immer mit den selben Zahlen und der selben Grundlage einen Trend abzuleiten:
21560
Ich denke, das Bild ist klar. Die Zahl der Erwerbslosen steigt.
Wenn man auch diesem Trend nicht traut, dann muss ich schon auch fragen, wie man im ganzen zur Mathematik steht und ob man noch in der gleichen Realität ist?

Daneben kommen noch Äußerungen wie diese:
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für dieses Jahr mit dem Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie. In den Zeitungen der Funke Mediengruppe sprach Hauptgeschäftsführer Oliver Zander wörtlich von einer Deindustrialisierung: "Die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch." Seine Branche befinde sich "in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik".
Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/metallindustrie-arbeitsplaetze-100.html
Der Volkswagen-Konzern hält an seinem Ziel fest, bis zum Jahr 2030 rund 50.000 Stellen in Deutschland zu streichen. Erstmals hatte Europas größter Autobauer die Zahl Ende 2024 öffentlich gemacht. 35.000 Jobs sollen allein bei der Kernmarke VW wegfallen. Bei Audi sind es - bis 2029 - bis zu 7500, bei Porsche 3900 inklusive Leiharbeitern. Der Abbau soll vor allem über Altersteilzeit und Abfindungen erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen wurden ausgeschlossen.
Quelle: https://www.dw.com/de/deutschland-autos-vw-volkswagen-zahlen-bilanz-2025-stellenstreichung-stellenabbau-gewinn/a-76292553

@Optimist
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Weil sie traurig waren als das BG um 12% erhöht wurde, aber ihr Netto nicht.
Das BG wurde nicht auch Spaß erhöht. Es soll die Existenz sichern. Wenn man sich schon nahe am Limit bewegt, muss oder sollte man immer reagieren, wenn dieses Limit sich bewegt.

Brgergeld

Schön zu sehen: Diese Erhöhung war nur eine Anpassung. An ein Niveau, an dem sich der Regelsatz schon immer orientiert hat. Mit diesen 12% ist plötzlich nicht Milch und Honig geflossen.


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14.03.2026 um 06:10
Zitat von NegevNegev schrieb:Das BG wurde nicht auch Spaß erhöht. Es soll die Existenz sichern. Wenn man sich schon nahe am Limit bewegt, muss oder sollte man immer reagieren, wenn dieses Limit sich bewegt.
Du verkennst die Situation: es macht auch keinen Spaß das BG zu finanzieren...die Ausgestaltung, Verhalten und Ansprüche der Empfänger setzt einen drauf.

Du hast als einen der Gründe KI und Jobabbau ausgemacht - was ist deine Meinung zum Jobabbau aufgrund zu hohen Personalkosten, sprich Steuern und Sozialabgaben. Jeder der arbeitslos wird dadurch belastet die Kassen quasi doppelt: er zahlt nicht mehr ein und nimmt raus.
Wer weiterhin BG haben will, muss sich einsetzen für eine hohe Anzahl von Arbeitern denen es gut geht und Attraktivität für Arbeitgeber - aktuell vollzieht die Regierung den nächsten Purzelbaum runter auf der Lügentreppe.
Stört Dich das nicht oder im Gegenteil, freust Dich dass ab 69.879 Spitzensteuersatz bezahlt wird? Dieses Bruttoeinkommen liegt gerade 10% über den Durchschnittslohn. Tax the Rich am Arsch.


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14.03.2026 um 06:23
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:was ist deine Meinung zum Jobabbau aufgrund zu hohen Personalkosten, sprich Steuern und Sozialabgaben.
Zitat von NegevNegev schrieb am 10.03.2026:Führen wir mal diesen Gedanken zu ende: Je weniger der Arbeitnehmer Ausbezahlt bekommt, desto billiger werden die Produkte? Wenn der Arbeitnehmer für umsonst arbeitet, bekommt er dann auch das Brötchen für umsonst?


Reallohnentwicklung-2010-2022
Wenn also immer wieder von einer „Lohn-Preis-Spirale“ gesprochen wird, dann geht es erst einmal um ein Schlossgespenst, von dem alle Ökonomen viel gehört haben, das aber in den Daten (noch) eindeutig nicht zu finden ist. Und es wäre an dieser Stelle keineswegs eine akademische Wortklauberei, wenn man darauf hinweist, dass der Terminus „Lohn-Preis-Spirale“ eine Kausalität in den Raum stellt, die schlichtweg nicht gegeben ist, jedenfalls bis an den aktuellen Rand, denn (offensichtlich) sind es nicht die Löhne, die die Preise treiben, sondern wenn, dann müsste man mindestens die Begrifflichkeit „Preis-Lohn-Spirale“ verwenden, aber auch die unterstellt, dass die vor uns liegenden Lohnentwicklungen so stark sein werden, dass sie einen eigenen und erheblichen Effekt auf die Höhe der Inflationsrate haben (werden). Das kann so sein, ist aber zum jetzigen Zeitpunkt keineswegs ausgemacht oder gar als Tatsache zu verbuchen.
Quelle: https://www.herner-sozialforum.de/aktuell/?p=9224



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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

14.03.2026 um 06:47
Auch interessant ist, das Deutschland innerhalb Europa ein Billiglohnland ist:

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Investitionsschwäche ist das größte Problem

Während die deutsche Wirtschaft die höheren Arbeitskosten gut verkraften kann, macht ihr ein anderes Problem zunehmend zu schaffen: die marode öffentliche Infrastruktur. Inzwischen geben in Umfragen rund zwei Drittel der deutschen Unternehmen an, durch Infrastrukturmängel regelmäßig in ihren Geschäften behindert zu werden. Dies erklärt auch, warum sie sich trotz anhaltend hoher Gewinne, niedriger Schuldenstände und günstiger Finanzierung in den vergangenen Jahren mit Investitionen zurückgehalten haben. Dadurch, dass Investitionen ausgeblieben sind, wurde das Produktivitätswachstum gebremst. „Das ist problematisch, weil langfristig das Produktivitätswachstum den Verteilungsspielraum bestimmt. Weniger Produktivität bedeutet dann am Ende: niedrigeres Lohnwachstum, weniger Gewinne und für alle weniger Einkommen“, erklärt Sebastian Dullien, der wissenschaftliche Direktor des IMK. Die Zahlen aus dem Arbeitskostenreport belegten, dass die Investitionsschwäche zunehmend den deutschen Wohlstand gefährdet. Damit die Unternehmen wieder mehr investieren, müsse der Staat mit gutem Beispiel vorangehen, fordert Dullien: „Und das heißt: Wir brauchen mehr staatliche Investitionen.“
Quelle: https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-deutschland-kann-sich-hoehere-loehne-leisten-4633.htm

Heiner Flassbeck (u.a. ehemaliger Chefökonom der UN-Organisation für Welthandel und Entwicklung) fasst das gut zusammen und zeichnet ein Bild von Deutschland im Kontext einer Weltgemeinschaft, das gar nicht mehr so Rühmlich ist. Wegen den billigen Löhnen konnte Deutschland über Jahrzehnte hinweg ein Exportüberschuss erzielen. Man nimmt die Rolle eines Merkantilisten ein. Etwas, das man neuerdings in China selbst kritisiert hat. Permanente Exportüberschüsse sind eben nicht zuträglich für einen Handel mit anderen Partnern auf Augenhöhe.

Meine Vermutung ist: Merz will weiterhin die Löhne niedrig halten oder absenken um dieses "Wirtschaftsmodell" weiter zu fahren...
Dabei wären vor allem Investitionen nötig.





Mir fällt auf, das ich der Einzige bin, der hier Zahlen parat hat?


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14.03.2026 um 10:45
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Weil sie traurig waren als das BG um 12% erhöht wurde, aber ihr Netto nicht
Zitat von NegevNegev schrieb:Das BG wurde nicht auch Spaß erhöht. Es soll die Existenz sichern. Wenn man sich schon nahe am Limit bewegt, muss oder sollte man immer reagieren, wenn dieses Limit sich bewegt
richtig.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du verkennst die Situation: es macht auch keinen Spaß das BG zu finanzieren...
das ist das Eine, jedoch das Andere ist, dass behauptet wurde, das BG sei zu unrecht und zu viel erhöht worden, was aber nicht der Fall war.

Jetzt wo es nun vermutlich auf dem gleichen Level bleibt (dank der rechten Politik, wonach es ja BGE-Empfängern zu gut geht) da wird umgedreht nicht gesagt werden:
Oh, die Lebenshaltungskosten haben sich erhöht, dann muss das Existenzminimum auch wieder erhöht werden.

Bin mal gespannt, wieviel Jahre es auf dem gleichen Level bleibt, obwohl die Preise nach oben gehen.
dank der rechten Politik, wonach es ja BGE-Empfängern zu gut geh
...und die NUR die schwarzen Schafe sehen, die sich z.B. schwarz etwas dazu verdienen und dann natürlich wunderbar mit dem weniger-als-das Existenzminimum auskommen (wenn es nicht den Lebenshaltungskosten angepasst würde).
Die "weißen Schafe" müssen dann halt zusehen wo sie bleiben, das ist dem "rechten Lager" natürlich egal.


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14.03.2026 um 11:20
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Oh, die Lebenshaltungskosten haben sich erhöht, dann muss das Existenzminimum auch wieder erhöht werden.

Bin mal gespannt, wieviel Jahre es auf dem gleichen Level bleibt, obwohl die Preise nach oben gehen.
Wenn das BG als Dauerzustand dient, dann ist es mit Sicherheit problematisch, dass der Betrag unter dem Existenzminimum liegt. Da es aber in den allermeisten Fällen als Übergangslösung dienen soll, geht das mMn völlig in Ordnung, selbst wenn der Betrag 20 oder 30 % unter dem Existenzminimum liegt. Das bewegt die Leute hoffentlich eher, sich mit der Jobsuche zu beschäftigen. Man sollte eher differenzieren zwischen erwerbsfähigen und nicht erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, deren Leistungen sicher individuell höher sein sollten.


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14.03.2026 um 11:24
Zitat von ToxidToxid schrieb:Wenn das BG als Dauerzustand dient, dann ist es mit Sicherheit problematisch, dass der Betrag unter dem Existenzminimum liegt. Da es aber in den allermeisten Fällen als Übergangslösung dienen soll, geht das mMn völlig in Ordnung
das geht in meinen Augen deshalb nicht i.O, weil die Grundsicherung im Alter den gleichen Regelsatz hat.
Rentner sind ja dann zeitlebens darauf angewiesen.

Dann sollte die Politik das vielleicht mal entkoppeln.
Wird sie aber leider nicht tun.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Man sollte eher differenzieren zwischen erwerbsfähigen und nicht erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, deren Leistungen sicher individuell höher sein sollten.
richtig.
Wird aber auch nicht passieren, es wird alles nach Gießkannenprinzip geregelt.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

14.03.2026 um 11:24
Zitat von NegevNegev schrieb:Natürlich kann man nun hergehen und seine gefühlte Wahrheit wieder darüber stellen.
Und schon wurde mein Post aus dem Kontext gerissen... ich sprach von Möglichkeiten der Jobsuche außerhalb der ARGE.. und Du kommst mir mit
einer Statistik die belegt das die Arbeitslosenzahlen steigen. Nur als Tipp: Über Stellenabbau oder Insolvenzen liest man reichlich in den Medien, das ist dermaßen offensichtlich, das man eigentlich keine Statistik bemühen muss... es sei denn man möchte einem Mitdiskutant Realitätsferne und mangelnde Mathematikkenntnisse unterstellen:
Zitat von NegevNegev schrieb:Wenn man auch diesem Trend nicht traut, dann muss ich schon auch fragen, wie man im ganzen zur Mathematik steht und ob man noch in der gleichen Realität ist?
Aber um den Faden der steigenden Arbeitslosenzahlen weiter zu spinnen:

Je mehr Firmen pleite gehen, je mehr Firmen ins Ausland abwandern, desto mehr Arbeitslose und um so weniger Einzahler an Steuern von denen auch das BG bezahlt wird, wird es geben. Irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht.


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