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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

20.835 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

03.05.2013 um 20:35
@insideman
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Hat jemand noch nie gearbeitet, und chillt halt zu Hause rum, bekommt der dann auch Hartz4 ??
Nennt sich Grundsicherung und Bedarfsgemeinschaft -.-
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Darum verstehe ich nicht ganz was du meinst, weil der Empfang von Hartz4 OHNE jemals was gearbeitet zu haben oder eine Ausbildung zu haben, für mich untrennbar mit dem Umstand verbunden ist, dass dieser Mensch nicht mehr zu Hause wohnt.
Und wie das geht :D
Beziehen die Eltern selbst Hartz IV, oder ist deren Gehalt nicht ausreichend, oder zahlt ein Elternteil kein Unterhalt und und und
Eltern haften nicht immer für ihr Kinder ;)


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

03.05.2013 um 20:38
Gut das erklärt auch warum vl die letzte Motivation von nicht arbeitenden Eltern fehlt, ihre Kinder in Arbeit zu bringen.

Ich denke aber das ist der falsche Ansatz. In Kombination zur Entwertung der Arbeit durch diverse Maßnahmen, ist das sogar sehr unproduktiv.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

03.05.2013 um 20:40
@der_wicht

Die "Haftung", also die Familienfürsorge, bleinbt weiter bestehen, sie wird nur ersatzweise durch die Gesellschaft geleistet, wenn der Zahlungspflichtige nicht eigens in der Lage ist


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

03.05.2013 um 20:44
@insideman

Unter 25 sollten generell alle irgendwas machen. Wer keine Ausbildung bekommt, sollte sich schulisch weiterbilden oder für wen das nichts ist, der sollte verpflichtet sein an irgendwelchen vorbereitenden Maßnahmen teilzunehmen. Bei mir gäbe es keinen unter 25 der gerade mal "chillt". Für unentschuldigtes Fehlen gäbe es bei mir auch direkt jedesmal 10% von der Leistung für 1 Monat abgezogen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

03.05.2013 um 20:47
@Medienkrieger

Bin ich völlig deiner Meinung, sonst wird es immer einen Teil geben der einfach so dahinlebt und glaubt andere werden es schon bezahlen.

Gleichzeitig müssen aber 1 Euro Jobs und sinnlose Maßnahmen abgeschafft werden. Denn Arbeit muss sich auch lohnen, das geht nicht indem man sie billig verscherbelt.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

03.05.2013 um 20:54
@Medienkrieger
Ersatzweise ist für mich immer nur dann, wenn es eine vorübergehende Lösung ist und ein Ende in Aussicht, was in vielen Fällen höchst zweifelhaft ist. Interessant ist aber, dass Studenten Bafög als Teildarlehen erhalten. Daraus kann man entnehmen, wer nichts lernt und nicht lernen will, bekommt "ersatzweise" dauerhaft und langfristig den Lebensunterhalt ohne Gegenleistung geschenkt und wer lernt und lernen will, der muss sogar Geld zurück zahlen, wenn er sich durch den Staat "ersatzweise" den Lebensunterhalt sichern lässt.

Hart oder?
Du tust nichts und kein Schwein juckt es. Geld bekommst Du trotzdem dafür und niemand will es von Dir zurück.
Studierst Du aber, schuldest Du dem Staat sogar noch Geld, wenn Du Dein Studium beendet hast.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

03.05.2013 um 21:04
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Denn Arbeit muss sich auch lohnen, das geht nicht indem man sie billig verscherbelt.
Was lohnt sich denn für eine Schulabbrecherin, ohne Berufsausbildung und mit Kind? So wie in dem Video
http://www.spiegel.de/video/arbeit-nein-danke-bekenntnisse-einer-alleinerziehenden-video-1165410.html


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

03.05.2013 um 21:17
Zitat von MedienkriegerMedienkrieger schrieb:Was lohnt sich denn für eine Schulabbrecherin, ohne Berufsausbildung und mit Kind?
Schule fertig machen, am besten begleitend nach der Geburt und dann eine Ausbildung oder weiter in die Schule, Studium... das ganz normale Programm halt.

Was nicht sein kann ist zu Hause sich und das Kind von anderen finanzieren lassen und auf die Männer(welt) schimpfen.

Dein Negativbeispiel ist denke ich auch eher die Minderheit. Die meisten Frauen haben heute auch Ziele, jede halbwegs intelligente Frau wird nicht so denken wie die im Video.

Es ist auch klar dass arbeiten kurzfristig sich gar nicht lohnen würde, aber da hätte das Denken schon früher stattfinden müssen.

Als Mathe so blöd war und man lieber Unsinn trieb als zu lernen. Klar mit Schuhputzen bei Al Bundy wird man nicht reich.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

03.05.2013 um 22:34
Zitat von defdef schrieb:Bin ich der Einzige der die Geschichte und vor Allem die Zahlen nicht ganz schlüssig findet?
Eben ! Sicher wartet "Plusminus" (Das Erste) auf Dich ! Es schnallt sonst keiner. ;)
Und die FDP meldet sich vor der Wahl nicht.


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def ehemaliges Mitglied

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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

04.05.2013 um 10:59
Zitat von eckharteckhart schrieb:Eben ! Sicher wartet "Plusminus" (Das Erste) auf Dich ! Es schnallt sonst keiner. ;)
Und die FDP meldet sich vor der Wahl nicht.
Wenn einem nix Sinnvolles einfällt einfach mal was Dummes in den Thread breien... very smart...


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

04.05.2013 um 20:34
Sinnlose Maßnahmen und verrückte Regeln gibt es auch bei uns :

Zu Unrecht schlechter Ruf?

Wer beim Arbeitsmarktservice (AMS) nach drei Monaten keinen Job findet, kann einen Kurs besuchen - etwa um sein „Know-how upzudaten“, wie AMS-Sprecherin Beate Sprenger erklärt. Der Sinn der Kurse wird auch in der Öffentlichkeit immer wieder angezweifelt. Woher die Schulungen ihr schlechtes Image haben, kann sich Sprenger nicht erklären: „Der Großteil der Bewertungen fällt sehr positiv aus.“



„Analyse von Inseraten und Selbstmarketing“

Drei Kurstypen gebe es demnach: einmal die „klassischen Qualifizierungskurse“, die sich der Aus- und Weiterbildung widmen. Die Kompetenzen der Arbeitssuchenden sollen hier auf den neuesten Stand gebracht werden. Wer nicht nur arbeits-, sondern auch orientierungslos und auf der Suche nach einer Veränderung ist, wird in die Kurssparte „Berufsorientierung“ geschickt. Die unbeliebtesten Kurse sind „Jobcoachings“ des Typs „Wie bewerbe ich mich richtig?“ - im Fachjargon „Aktivierung“ genannt. Sprenger zählt dazu die Punkte „Analyse von Stelleninseraten“ und „Verbesserung des Selbstmarketings“.

Kein Zwang zum Kurs

Zu einem Kurs gezwungen werde niemand, sofern man aktive Jobsuche nachweisen kann, meint sie. Nach drei Monaten Arbeitslosigkeit kann man laut Angaben der Pressesprecherin eine Schulung beantragen. Offenbar hängt aber viel von individuellen Vereinbarungen ab: Markus (Name von der Redaktion geändert) hat vergangenen Herbst „schon im ersten Monat meiner Arbeitslosigkeit einen Computerkurs bewilligt bekommen, der 1.200 Euro gekostet hat. Das war super“, sagt der 35-Jährige im Gespräch mit ORF.at. Nach drei Monaten fand er - über eine Stellenanzeige in der Zeitung - einen Job und ist seitdem zufrieden. Ob der Kurs dabei hilfreich war, könne er nicht sagen. „Geschadet hat er jedenfalls nicht“, so Markus.

Dann aber ein Negativbeispiel, wie ich es hier auch schon oft gelesen habe:

Musste Praktikum aufgeben“

In den ersten Monaten der Arbeitslosigkeit stehe die Jobvermittlung im Vordergrund, erklärt Sprenger. Doch auch hier gibt es offenbar Ausnahmen: „Leider habe ich genau das Gegenteil erlebt“, sagt Ronja (Name geändert) gegenüber ORF.at. Zwei Wochen nach ihrer Meldung beim AMS hatte sie bereits ein Praktikum in einer Agentur ergattert.

„Das AMS hat da anscheinend strikte Vorgaben. Ich musste nämlich einen dreimonatigen Kurs machen, der mir - ich zitiere meine Betreuerin - helfen soll, ein Praktikum zu finden“, gibt die derzeitige Masterstudentin die groteske Situation wieder. Da ihr ansonsten der Verlust der AMS-Unterstützung drohte, war sie gezwungen, das Praktikum für den Kurs an den Nagel zu hängen.

Und auch dass offenbar verschiedene Arten von Arbeitslosen den selben Kurs besuchen, ist äußerst produktiv^^

Einteilung der Teilnehmer verbesserungswürdig

Verbesserungswürdig scheint unter anderem die Einteilung der Personen in Schulungen, um ein für sie geeignetes Kursprogramm anzubieten. „Die Coaches waren bemüht, scheiterten aber an der Aufgabe, für uns alle - darunter zwei Akademikerinnen, ein Ex-Häftling, eine Frau ohne Deutschkenntnisse sowie zwei Burschen mit abgebrochenen Lehren - ein passendes Programm zu gestalten“, so Maja. Stattdessen wurde die Social-Media-Managerin von ihrem Trainer ausgefragt, ob Facebook sinnvoll wäre.

http://orf.at/stories/2179346/2179347/


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04.05.2013 um 22:48
Zitat von der_wichtder_wicht schrieb: Daraus kann man entnehmen, wer nichts lernt und nicht lernen will, bekommt "ersatzweise" dauerhaft und langfristig den Lebensunterhalt ohne Gegenleistung geschenkt und wer lernt und lernen will, der muss sogar Geld zurück zahlen, wenn er sich durch den Staat "ersatzweise" den Lebensunterhalt sichern lässt.
....das ist so nicht ganz richtig. Ich wurde zu den Zeiten meiner Arbeitslosigkeit ständig in irgendwelche Kurse und Maßnahmen gesteckt.....meist in Vollzeit.
Wenn ich das was ich an Leistungen bezog runterechne dann kamm ich auf 2,80 Euro die Std.

Als ich dann nochmal einige Jahre Schule machte um einen höheren Abschluss und damit bessere Berufsaussichten zu erreichen war ich auf mich alleine gestellt.

Kein Amt , Kein Bafög oder sonstiges. Lediglich die Krankenkasse kamm mir entgegen und ich musste als Schüler nur den halben Satz zahlen.


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04.05.2013 um 23:05
Zitat von Tom.1stTom.1st schrieb:Wenn ich das was ich an Leistungen bezog runterechne dann kamm ich auf 2,80 Euro die Std.
Du hast nichts für die Gesellschaft geleistet ,sondern die Gesellschaft hat Dir eine Fortbildung finanziert. Das als Stundenlohn gegenrechnen zu wollen, zeugt von einem krassen Missverständnis.

Und nochwas: Hast du bei deiner dummen Runtwerrechnung denn aiuch alle Leistungen einrechrechnet, wie KV-Beiträge, Mietkostenübernahme, usw


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

04.05.2013 um 23:16
@Medienkrieger

ja, ich bekamm nicht sehr viel. Keine Miete usw.
Es war keine Fortbildung , sondern namentlich genannt eine Maßnahme. Darüber zu streiten ginge jetzt ins unendliche.
Trotzdem waren diese 2,80 / Std. das was ich als "Gegenleistung" dazu bekamm damit ich an einer Maßnahme teilnehme um aus meiner Arbeitslosigkeit zu kommen und die Gesellschaft nicht mehr belaste.
Als "Stundenlohn" hab ich es nie gerechnet.

In solch einer Maßnahme sitzen oft über 30 Leute. Der eine bezieht 400 ,- Euro , monatl , der andere über 1200,-


Meine Meinung dazu: Leistungsbezieher können nichts dafür wenn sie von Amts wegen in völlige Sinnlose Maßnahmen gesteckt werden nur damit diese aus irgendwelchen Statisiken verschwinden und dem Träger der Maßnahme pro Teilnehmer monatl. noch hunderte von Euro pro Teilnehmer gezahlt werden.


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04.05.2013 um 23:21
@Tom.1st

Bei mir säße jeder Leistungsempfänger in einem Zentrum für Bewerbungsunterstützung von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr, um so die nötige Unterstützung im Bewerbungsverfahren erfahren zu können.
Blaumachen gäbe es nicht, da sofort 20% abgezogen weren würde. Sie würden also maximale Unterstützung erfahren


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

04.05.2013 um 23:26
Zitat von MedienkriegerMedienkrieger schrieb:Bei mir säße jeder Leistungsempfänger in einem Zentrum für Bewerbungsunterstützung
....finde ich z.B. auch gut.
Ich habe damals gemerkt das fast 90% in dieser Maßnahme genau damit starke Probleme hatten.
Aber anstatt dies aufzuarbeiten waren die Leute in einem Kurs für Hauswirtschaft. ( 95% Männer aus Handwerklichen Berufen)

Kürzungen gab es auch da. Wer unentschuldigt fehlte oder einfach nicht kamm/auftauchte wurde um glaube 30% gekürzt.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

04.05.2013 um 23:28
@Medienkrieger

...diese Bewerbungskurse konnte man aber zumindest Beantragen und bekamm dann einen Gutschein mit dem man dann , je nach Absprache, einige Tage in Sachen Bewerbung gecoacht wurde,.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

04.05.2013 um 23:33
@Tom.1st

Von daher Ausbau der Berwerbungsreainingszenrtren. So dass die Arbeitssuchenden dort von 8.00 Uhr oder 7.00 Uhr bis 14.00 oder 15.00 Uhr betreut werd. So hätten sie wenigstens die Möglichkt, dass ihre Defizite wenigstens in ihrer Bewerbung aufgefangen werden.Und bei Nichterscheinen würde ich direkt 20% lkürzen


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04.05.2013 um 23:34
Würde es keine Arbeitslosen geben, wäre das Arbeitsamt arbeitslos...


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04.05.2013 um 23:36
Zitat von GothicerGothicer schrieb:keine Arbeitslosen geben, wäre das Arbeitsamt arbeitslos...
definitiv...

Aber das muss hierzulande erstmal von unabhängigen Gutachtern bestätigt werden.


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