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Rassismus

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26.09.2019 um 21:05
Eya schrieb:Inwieweit wirkt sich das auf hier lebende bzw. in westlichen Ländern lebende Schwarze aus? Hast du konkrete Beispiele? Noch dazu dass es sich bei der Epigenetik um eine Hypothese handelt.
Alle Menschen sind medizinisch gleich.
Und zum zweiten: Wikipedia: Epigenetik
Das ist aber hier nicht das Thema.
Egal wo jemand lebt.


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26.09.2019 um 22:41
Eya schrieb:Nein, genau das habe ich ja bemängelt dass zB bei Schwarzen immer die Opferrolle im Sinne der einstigen Sklaverei bedient wird.
Das liegt eher daran, daß die Geschichte der systematischen Versklavung der Afroamerikaner noch gar nicht so lange her ist sowie auch die Periode der Apartheid und weiterer rassistischer Segrationen als fester gesellschaftlicher Bestandteil teils noch bis ins 20. Jahrhundert hinein anhielten und insbesondere Schwarze nunmal die davon Betroffenen waren. Auch die gesellschaftlichen Nachwirkungen des Kolonialismus und Imperialismus spielen hier mit rein und sollten nicht unterschätzt werden.

Das alles lässt sich nunmal nicht mal eben einfach mit einem "hört doch auf die Schwarzen als Opfer zu sehen" aus dem Bewusstsein wischen.


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30.09.2019 um 11:56
Mal eine Buchempfehlung:
Alice Hasters
Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen: aber wissen sollten
hier ein Interview mit der Autorin
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alice-hasters-wir-helfen-menschen-die-nicht-genug-ueber-rassismus-wissen-a-12...
Ich habe erlebt, dass Leute fast schon kreativ sind darin, wie sie sich wehren gegen die Anerkennung von Rassismus in unserer Gesellschaft. Diese ganzen Abwehrmechanismen: "Hast du das schon mal so gesehen", "Also eigentlich, wenn man es genau nimmt" oder "Das ist doch jetzt auch rassistisch, wenn du mich als weiß bezeichnest". Es ist ein Servicebuch mit der Absicht, dass der Diskurs und das Verständnis von Rassismus erweitert wird - und wir eine Phase einläuten, wo wir nicht mehr zurückspringen auf die Frage, ob es Rassismus überhaupt gibt. Es gibt viele, die ihre Hände hochnehmen und sagen: "Ich habe mich damit noch nie auseinandergesetzt." Ab einem gewissen Punkt ist das keine Entschuldigung mehr. Ihr solltet gewisse Dinge einfach wissen!


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30.09.2019 um 15:35
In diese angebliche Opferrolle werden Menschen eigentlich meist nur von ein paar älteren Menschen der eigenen Gruppe, oder von irgendwelchen Hobby Weltverbesserern gesteckt. Wenn ich mir anschaue, wenn zb auf Black Metal und Co Konzerten in Tel Aviv jede Menge junger Metalfans mit Thorshammer, Runenansteckern und Marduk Shirts mit WWII Panzer drauf rumlaufen, wirken die nicht unbedingt, wie schüchterne Jungs, die bemitleidet werden wollen. Das ist durchaus auch Protest gegen eben jene Opferrolle, die sie sich in der Schule oft haben anhören müssen.

Was Schwarze angeht, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die gerne von weissen Mittelstands Bio Hippies bemitleidet werden wollen. Die, die ich kenne sind von ganz alleine selbstbewusst

Was nicht heisst, dass man gegen Rassisten jeglicher Couleur nix sagen soll. Nur diese Opferrolle kommt oft von aussen.


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30.09.2019 um 16:17
abberline schrieb:Nur diese Opferrolle kommt oft von aussen.
Von welcher Opferrolle sprichst du?

Also was genau willst du damit sagen?

Und zu "von außen" hat jemand von "innen" diese Meinung:
Ich würde mir wünschen, dass weiße Menschen nicht nur mit nichtweißen, sondern mit anderen weißen Menschen über Rassismus reden, weil es auch unter Weißen besprochen werden sollte.
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alice-hasters-wir-helfen-menschen-die-nicht-genug-ueber-rassismus-wissen-a-12...
abberline schrieb:Die, die ich kenne sind von ganz alleine selbstbewusst
Und sagen die, es gibt keinen Rassismus oder zumindest ihnen ist das nie wieder fahren?

Man kann übrigens Opfer von Rassismus sein (oder werden) und gleichzeitig ein selbstbewusster Mensch sein.

Ich habe wirklich keine Ahnung was du mit deinem post sagen willst und worauf sich das bezieht.


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30.09.2019 um 16:26
@groucho
Es bezieht sich darauf, dass gewisse Klientel, die überhaupt nicht von diesem Rassismus betroffen ist, gerne mal ungefragt Partei ergreift und Menschen erst eine Opferrolle aufschwatzt. Nicht, dass es keinen Rassismus gibt, aber diese "die armen Schwarzen, Sklaven und Kolonialzeit" Nummer kommt meist nur von Menschen, die gar nicht schwarz sind. Abgesehen davon, dass die Betroffenen für gewöhnlich heute weder Sklaven noch unterdrückt sind.
Was zb in Katar passiert, ist hingegen wirklich schlimm. Auch in Pakistan zb gibt es Sklaverei, siehe die grausige Geschichte des Mädchens aus dem Main.


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30.09.2019 um 16:37
abberline schrieb:Es bezieht sich darauf, dass gewisse Klientel, die überhaupt nicht von diesem Rassismus betroffen ist, gerne mal ungefragt Partei ergreift und Menschen erst eine Opferrolle aufschwatzt.
Ich würde sagen, das ist nicht eine gewisse Klientel.Das ist das Wesen des Menschen,sich nicht nur um sich selbst zu kümmern.
eckhart schrieb am 08.09.2019:Denn über das Dritte Reich ist ja genug überliefert worden,
dass es genug Menschen gegeben hat, die entgegen allen Hindernissen, Gefahren und Denunziationen von sich aus wussten, was falsch und was richtig ist, indem sie beispielsweise von sich aus Juden versteckten, ohne zu wissen, ob und wann das Dritte Reich jemals enden würde.
Das muss man sich vergegenwärtigen!
Diese Gerechten, die von sich aus gerecht waren,
haben fremde Menschen mit ihren eigenen Lebensmittelkarten miternährt, dafür gesorgt, dass niemand Verdacht schöpft, alle Ausscheidungen und Spuren dieser Menschen heimlich beseitigt, und das jahrelang, ohne Aussicht auf eine Perspektive.


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30.09.2019 um 19:29
abberline schrieb:Es bezieht sich darauf, dass gewisse Klientel, die überhaupt nicht von diesem Rassismus betroffen ist, gerne mal ungefragt Partei ergreift und Menschen erst eine Opferrolle aufschwatzt.
1) Muss man hier mit einer Äußerung warten, bis man gefragt wird?
2) Das Leugnen oder Kleinreden von heutigem Rassismus passiert doch auch immer ungefragt.
3) Warum sollten sich Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, bei dem Thema nicht zu Wort melden?
4) "eine Opferrolle aufschwatzen"? Wie darf ich mir das vorstellen? Da geht ein unschuldiger und ahnungsloser Schwarzer die Straße entlang und jemand dieser oben genannten "gewissen" Klientel schwatzt den einfach an:
"Yo Bro, was geht? Tut mir Leid, dass du ein Opfer von Rassismus, Kolonialzeit und Sklaverei bist"
Angesprochener: "Was stimmt mir dir denn nicht?"
Gewisse Klientel: "Nee, du wehr dich nicht dagegen, du bist ein armes Opfer und ich bestimme das jetzt"
So ungefähr?
abberline schrieb:Nicht, dass es keinen Rassismus gibt, aber diese "die armen Schwarzen, Sklaven und Kolonialzeit" Nummer kommt meist nur von Menschen, die gar nicht schwarz sind.
Was genau ist das Problem dabei?
Als Nachfahren der Sklavenbesitzer und Kolonialmächte sind sie ja Teil des Problems.
groucho schrieb:Ich würde mir wünschen, dass weiße Menschen nicht nur mit nichtweißen, sondern mit anderen weißen Menschen über Rassismus reden, weil es auch unter Weißen besprochen werden sollte.
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/alice-hasters-wir-helfen-menschen-die-nicht-genug-ueber-rassismus-wissen-a-12...
Lies doch einfach mal das Interview
abberline schrieb:Abgesehen davon, dass die Betroffenen für gewöhnlich heute weder Sklaven noch unterdrückt sind.
Gut, dass du davon absiehst, denn diese "gewisse Klientel" behauptet ja auch nicht, dass die heute noch Sklaven sind.
Unterdrückt im Sinne von Opfer von Rassismus sind sie vielfach aber eben doch noch.


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lawine
ehemaliges Mitglied

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30.09.2019 um 23:57
groucho schrieb:Lies doch einfach mal das Interview
ich würde das interview auch gerne lesen, aber der link geht ins Leere bzw nicht zu einem bestimmten Artikel


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01.10.2019 um 00:05
@lawine
geht er nicht, nur im letzten Zitat....musst nur die anderen 2 anklicken ;) er steht ja 3 mal da, nimm einfach den, den ich gepostet habe ;)


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01.10.2019 um 07:18
Tussinelda schrieb:nimm einfach den, den ich gepostet habe ;)
Oder den, den ich meinem post davor verlinkt habe.

Beitrag von groucho, Seite 512


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08.10.2019 um 15:03
Hallo zusammen,

Rassismus ein Thema welches allgegenwärtig ist sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden.
Leider ist es noch Alltag, es von uns allen die Aufgabe Minderheiten jeglicher Art zu respektieren und zu integrieren!


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10.10.2019 um 20:18
@RedBird

Da Du ja beim letzten Mal gesperrt warst wiederhole ich nochmal meine Frage vom letzten Mal:
RedBird schrieb am 25.09.2019:Warum ist das so?
Weil man medial immer bemüht ist, schockierende Probleme aufzuzeigen.
So einfach lässt sich die Masse lenken, man brauchst Skandale. Würden wir über die vielen Fälle berichten, in denen Menschen anderen Menschen helfen, egal welche Hautfarbe sie haben, so wäre der Grabenkampf schnell beendet. Aber das will keiner, denn Empörung macht Menschen steuerbar. Hier werden Menschen gegeneinander gehetzt, schaut man über den großen Teich. In Amerika gab es seit Jahrzehnten nicht mehr so viel Hass von Weißen auf Schwarze und vice versa. Dabei wird auch so viel darüber berichtet wie nie zuvor. Merkwürdig, oder? What you think about and talk about, you bring about. Genau dahin steuern wir und das ist meiner Meinung nach glatte Absicht.
Man könnte Frieden stiften, man will aber nicht und wieder einmal glaubt jede Seite im Recht zu sein und verursacht dabei ohne es zu kapieren die Gegenseite.
Libertin schrieb am 25.09.2019:Klingt ja schon sehr nach VT. Wieso ist das denn Absicht? Wer sollte ein Interesse daran haben die Gesellschaft mittels Rassmismus zu spalten und warum?


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10.10.2019 um 22:53
groucho schrieb am 30.09.2019:Was genau ist das Problem dabei?
Als Nachfahren der Sklavenbesitzer und Kolonialmächte sind sie ja Teil des Problems.
Allein dass Afro-Amerikaner Johnson, Myers, Fournette oder McClendon heißen, also die Namen ihrer ehemaligen Besitzer ihrer Vorfahren tragen, zeigt wie tiefgreifend der Rassismus gesellschaftlich verankert ist.


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15.10.2019 um 23:28
Habt ihr schonmal allein über den Begriff Rassismus nachgedacht?


Ein Rassist müsste um die Definition zu erfüllen ja andere Rassen hassen, wir sind aber alle Angehörige derselben Rasse also Mensch.

Somit ist Rassismus wie er heute interpretiert wird ja schon per Definition falsch. Und dumm.

Menschengruppen zu hassen, schlechter zu behandeln, zu pauschalisieren ist genauso dumm.


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15.10.2019 um 23:30
qlogic schrieb:Menschengruppen zu hassen, schlechter zu behandeln, zu pauschalisieren ist genauso dumm
Ja
qlogic schrieb:Somit ist Rassismus wie er heute interpretiert wird ja schon per Definition falsch.
Hää ?


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15.10.2019 um 23:37
Der Rassist glaubt aber nicht daran das es nur eine Rasse gibt. Der Rassist glaubt daran das seine Rasse, sein Volk besser als alle anderen ist.


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15.10.2019 um 23:53
DIONAAR schrieb:Der Rassist glaubt aber nicht daran das es nur eine Rasse gibt. Der Rassist glaubt daran das seine Rasse, sein Volk besser als alle anderen ist.
Nein
Rassismus überhöt die Unterschiede zwischen den Ethnien soweit das er eine natürliche Trennung dieser für bedeutenener hällt als die Gemeinsamkeiten (Homo sapiens) oder die Unterschiede in der eigenen Ethnie
Rassismus kann unterschiedliche Ausprägungen haben... aber der fremd diskriminierende Rassismus ist sehr typisch für unseren Kulturkreis


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16.10.2019 um 00:08
subgenius schrieb:Nein
Rassismus überhöt die Unterschiede zwischen den Ethnien soweit das er eine natürliche Trennung dieser für bedeutenener hällt als die Gemeinsamkeiten (Homo sapiens) oder die Unterschiede in der eigenen Ethnie
Rassismus kann unterschiedliche Ausprägungen haben... aber der fremd diskriminierende Rassismus ist sehr typisch für unseren Kulturkreis
Okay
Mea culpa 🙂


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16.10.2019 um 00:17
DIONAAR schrieb:Okay
Mea culpa
Typisches Beispiel für nicht fremd abwertenden Rassimus sind z.B.

Egal wie gut du lernst es ist immer ein Chinese der in Mathe besser ist als du (USA)
Afrikaner sind generell im Laufsport nicht zuschlagen (Europa)
Die Antibaby-Pille funktioniert nicht bei uns. (Japan)

Ist nicht generell als Überhöhend zuwerten aber denoch Unsinn.


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