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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.600 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:27
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Es macht imho nur wenig Sinn, eine Vermögenssteuer ohne Freibeträge einzuführen und afaik will das auch keiner, von daher macht deine Argumentation nur wenig Sinn.
Ich finde generell ist eine Vermögenssteuer auch mit Freibeträgen eine unnötige Last für alle Beteiligten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Mir kommen gleich die Tränen.
Mir auch für die Nichtreichen die selber schuld sind an ihrer Situation und die sich nicht aus ihrer Komfortzone rausbewegen wollen..
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hallo, inzwischen wird das Geld hauptsächlich vererbt bei den Superreichen. Da geht so gut wie keiner mehr selber schuften. Vltt. sitzen sie gerade mal in iwelchen Vorständen, und kassieren dafür Taler, aber das war's dann auch.
Und du glaubst die sitzen nur dort und haben nichts mehr zu tun?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Leistung in jeglicher Hinsicht bringt bspw. eine Krankenschwester. Wieso wird sie vergleichsweise gering für ihre Leistung belohnt? Jeder Sesselpuper, der Geld am Schreibtisch von A nach B verschiebt verdient mind. das Vierfache. Leistungsprinzip? Das ich nicht lache
Marktwert, Verantwortung und Haftung, Hebelwirkung. Ist eber nicht das Gleiche. Gib der Krankenschwester mal die Arbeit eines CEO von einer Korporation und siehe die Folge dessen. Skaliere das Ganze nochmal rauf und lass diese weitere einflussreiche Unternehmen führen und siehe wie der Staat zusammenbricht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:33
Zitat von VenomVenom schrieb:Ich finde generell ist eine Vermögenssteuer auch mit Freibeträgen eine unnötige Last für alle Beteiligten.
Kommt eben drauf an, was man unter "unnötig" versteht. Ich halte es für Notwendig, die Vermögensschere nich noch weiter aufgehen zu lassen, weil das imho gesamtgesellschaftlich keine gute Entwicklung is. Erbschafts- und Vermögenssteuern sind gute Werkzeuge dies umzusetzen.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:36
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Mir kommen gleich die Tränen
Zitat von VenomVenom schrieb:Mir auch für die Nichtreichen die selber schuld sind an ihrer Situation und die sich nicht aus ihrer Komfortzone rausbewegen wollen
das artet ja langsam in Klassenkampf aus 😛
Zitat von VenomVenom schrieb:Marktwert, Verantwortung und Haftung, Hebelwirkung. Ist eber nicht das Gleiche. Gib der Krankenschwester mal die Arbeit eines CEO von einer Korporation und siehe die Folge dessen. Skaliere das Ganze nochmal rauf und lass diese weitere einflussreiche Unternehmen führen und siehe wie der Staat zusammenbricht
was die Verantwortung betrifft:
Krankenschwestern könnten sich mit der Medikamentendosis vertun und jemanden aus Versehen umbringen -> in meinen Augen hohe Verantwortung.
Marktwert müssten sie auch genaug haben, zumindest sollten sie Wertschätzung haben, denn ohne Krankenschwestern sähe unser Gesundheitswesen so richtig mau aus.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:37
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Hmm, Du verstehst es nicht wie sie das meinen - das alles spielt keine Rolle, da Leistung denen die sie nicht erbringen nichts wert ist...hast Du, gibst Du -> Ende.
Der Staat sollte den Bürgern gewisse Förderungsmöglichkeiten geben für die Bildung zb aber auch für Startups usw. Alles Andere ist Eigenverantwortung des Bürgers mit dem ein oder anderem Haken natürlich, denn es gibt schon einen großen Unterschied zwischen einem Unternehmer der bereits ein gutes Finanzpolster hat und einem der unter deutlich höherem Risiko steht wenn das Business schief läuft. We ich schon früher gesagt habe: Fördern und fordern. Wer keine Chancen ergreift der ist auch selber Schuld an der eigenen Situation. Für so einen sehe ich nicht ein aufzukommen indem ich Steuern zahle damit er übers Wasser gehalten wird und halbwegs "komfortables" Leben hat.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:41
Zitat von VenomVenom schrieb:Und du glaubst die sitzen nur dort und haben nichts mehr zu tun?
Ja was denkst Du denn? Schon vor zehn Jahren war das bekannt, und es ist nicht besser geworden, im Gegenteil ... mangels Erbschaftssteuerreform.
Hohe Vermögen sind vor allem vererbt

Wer in Deutschland sehr reich ist, musste dafür selten selbst etwas tun: Erbschaften und Schenkungen sind einer Studie zufolge der Hauptgrund für großen Reichtum.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-10/reichtum-deutschland-hochvermoegen-arbeit-schenkungen-erbschaften
Zitat von VenomVenom schrieb:Gib der Krankenschwester mal die Arbeit eines CEO von einer Korporation und siehe die Folge dessen.
Mich würde interessieren, wie ein CEO sich in der Pflege bzw. Arbeit einer Krankenschwester, die für Menschenleben verantwortlich ist, verhalten würde. Allerdings hilft das Getue auch nicht wirklich weiter. Weiter hilft, wenn man sich mal Gedanken darüber machen würde, welche Werte wir hier wirklich leben und wie honorieren wollen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:46
Zitat von OptimistOptimist schrieb:was die Verantwortung betrifft:
Krankenschwestern könnten sich mit der Medikamentendosis vertun und jemanden aus Versehen umbringen -> in meinen Augen hohe Verantwortung.
Es geht aber auch um andere Faktoren dabei wie die Skalierbarkeit. Der Wert wird hier nicht einfach anhand von Moral "berechnet". Deshalb habe ich auch Faktoren wie Marktwert und Hebelwirkung erwähnt.
Natürlich gehört eine Krankenschwester trotzdem nicht mit Pennies ausbezahlt.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Kommt eben drauf an, was man unter "unnötig" versteht. Ich halte es für Notwendig, die Vermögensschere nich noch weiter aufgehen zu lassen, weil das imho gesamtgesellschaftlich keine gute Entwicklung is. Erbschafts- und Vermögenssteuern sind gute Werkzeuge dies umzusetzen.
Dann hätte man gleich eher mit sowas wie Milliardärssteuer und nicht mit bürokratieschweren Lösungen wie Vermögenssteuer wo man erstmal alles Jahr für Jahr aus- bzw bewerten soll damit man überhaupt weiß wie viel man überhaupt zu zahlen hat kommen können. Was ich da gelesen habe - es war ein absoluter Albtraum diese Vermögenssteuer-Politik überhaupt durchzuführen und zwar für beide Seiten. Da hat man sich dann einfach gedacht es ist es nicht wert und seitdem gibt es weder in Deutschland, noch in Österreich eine Vermögenssteuer.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:49
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:lieber Neureich sein oder auf Neureiche und ihr Vermögen angewiesen sein?
Wtf. In welcher Vorstellungswelt befindest du dich eigentlich? Weshalb sollte ich bitte auf das Vermögen von Neureichen angewiesen sein? In der Gesellschaft ist man darauf angewiesen, und das ist ja auch berechtigt so. Zudem: was bedeutet Neureich schon? Big word für so manchen Gernegroß.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:50
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Zudem: was bedeutet Neureich schon? Big word für so manchen Gernegroß.
Du verwendest Wörter deren Sinn ich Dir erklären soll? Interessant.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich zumindest will nicht an die Kohle eines ausgewanderten Neureichen.



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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:52
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du verwendest Wörter deren Sinn ich Dir erklären soll? Interessant.
Du erklärst doch nicht wirklich was. Natürlich., ich hätte auch schreiben können: "ich zumindest will nicht an die Kohle eines abgewanderten Gernegroß." Besser?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:56
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ja was denkst Du denn? Schon vor zehn Jahren war das bekannt, und es ist nicht besser geworden, im Gegenteil ... mangels Erbschaftssteuerreform.
Reich geboren zu werden heißt nicht man wird zu einem Schmarotzer der nichts mehr tut (über die arroganten Nichtsnützlinge unter den Reichenkindern kann man streiten, da bin ich bei dir) und magisch sein Vermögen weiter aufgebaut wird. Was denkst du denn über solche wie Mark Mateschitz zum Beispiel? Er ist in Reichtum geboren, aber hast du seinen Lebenslauf gesehen und was er heute macht?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Mich würde interessieren, wie ein CEO sich in der Pflege bzw. Arbeit einer Krankenschwester, die für Menschenleben verantwortlich ist, verhalten würde. Allerdings hilft das Getue auch nicht wirklich weiter. Weiter hilft, wenn man sich mal Gedanken darüber machen würde, welche Werte wir hier wirklich leben und wie honorieren wollen.
Es wäre eine Katastrophe, obviously. Allerdings sprechen wir hier von zwei völlig verschiedenen Ligen. Du kannst nicht erwarten, dass ein Angestellter auch nur ansatzweise vergleichbares Gehalt zu haben hat wie ein CEO.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:57
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Besser?
Wenn es für Dich so besser ist, geht es für mich in Ordnung. Schimpfe so viel Du willst, Emotionen hast eh nicht im Griff.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:01
Zitat von VenomVenom schrieb:Du kannst nicht erwarten, dass ein Angestellter auch nur ansatzweise vergleichbares Gehalt zu haben hat wie ein CEO.
Gesetzlich ist es nicht vorgeschrieben. Dennoch sollte man darüber diskutieren, welcher Veränderung es bedürfte, um mehr Gerechtigkeit herzustellen. Daher ja meine Frage, was denn genau Leistung eigentlich ist?

Zudem leben wir ja auch gar nicht mal mehr in einer "klassischen" Leistungsgesellschaft sondern in einer Erbengesellschaft.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:04
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wenn es für Dich so besser ist, geht es für mich in Ordnung.
Mal einer Meinung.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Schimpfe so viel Du willst, Emotionen hast eh nicht im Griff.
TAX THE RICH 💰


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:15
Zitat von VenomVenom schrieb:Dann hätte man gleich eher mit sowas wie Milliardärssteuer und nicht mit bürokratieschweren Lösungen wie Vermögenssteuer wo man erstmal alles Jahr für Jahr aus- bzw bewerten soll damit man überhaupt weiß wie viel man überhaupt zu zahlen hat kommen können.
Bei ner Milliardärssteuer müsste man doch auch erstmal bewerten, wie viel jemand besitzt, wie will man sonst wissen, ob einer Milliardär is oder nich? Scheint mir ähnlich bürokratisch zu sein.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:38
@kuno7
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Bei ner Milliardärssteuer müsste man doch auch erstmal bewerten, wie viel jemand besitzt, wie will man sonst wissen, ob einer Milliardär is oder nich? Scheint mir ähnlich bürokratisch zu sein.
Es gibt ja bereits Wissen zu diesem Thema, und wie ich schrieb, wäre ein weiterer Teil die Befragung. Wenn gelogen werden sollte, müssen entsprechende Konsequenzen folgen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb am 24.03.2026:Spurensuche bei den Reichen

Wissen kann Mythen entzaubern

Wissen über Reichtum kann helfen, gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und Schieflagen zu erkennen. Ein Beispiel: Das Ost-West-Gefälle bei den Superreichen. In der DDR habe es nicht die Möglichkeit gegeben, ein hohes Vermögen aufzubauen, erklärt Andreas Bornefeld. Seit mehr als 35 Jahren sammelt der Politologe und professionelle Rechercheur Daten über die Vermögen superreicher Familien. Bornefeld kennt die Unternehmen, die hinter ihrem Reichtum stehen, weiß, wie viele Schlösser in einem Vermögen stecken und ob das Geld ererbt oder erarbeitet wurde.
Sein Archiv, das sich aus öffentlich zugänglichen Quellen speist, etwa Presseberichten und Registerdaten, ist weltweit einmalig und dient als Grundlage für Reichen-Rankings und Forschungen. Aufgenommen in die Liste werden Familien ab einem Vermögen von etwa 30 bis 40 Millionen Euro. Für Deutschland zählt Bornefeld etwa 8.000 superreiche Familien, darunter etwa 250 bis 300 Milliardärsfamilien.
Auf Basis seiner Daten unterscheidet der Politologe und Rechercheur außerdem zwischen echten Unternehmern, die zum Beispiel durch Arbeitsplätze einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen würden, und Erben. Wer lediglich Anteile an einem Unternehmen hält und zum Beispiel Dividenden bekommt, ohne jedoch operativ tätig zu sein, ist in Bornefelds Augen ein Leistungsnehmer – kein Leistungsträger. „Ich bekomme etwas, ohne etwas zu tun.“ Im Kampf gegen Vermögensungleichheit plädiert er deshalb dafür, vor allem bei ererbtem Vermögen anzusetzen. Er spricht sich dafür aus, Einkommen aus Arbeit und solches aus Vermögen gleich zu besteuern.
https://www.deutschlandfunk.de/ungleichheit-vermoegenssteuer-vermoegensverteilung-superreiche-daten-100.html
Beitrag von mitH2CO3 (Seite 774)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:39
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gesetzlich ist es nicht vorgeschrieben. Dennoch sollte man darüber diskutieren, welcher Veränderung es bedürfte, um mehr Gerechtigkeit herzustellen.
Dem stimme ich zu. Ich bin da zwar auch dafür, dass die Reichen zur Kassa geführt werden (wie es normal auch der Fall ist), aber die Eigenverantwortung des individuellen Bürgers ist hier noch wichtiger für mich (natürlich mit Einsatz des Staates im Sinne, dass man Förderungsmöglichkeiten gibt). Es gibt genug Menschen die schlicht selber an ihrer Situation sind (damit meine ich nicht einfach arm, ich meine generell ungebildet, Jobs mit niedrigem Gehalt, Sprachbarriere, usw.) und da sehe ich es nicht ein warum man für die mehr aufkommen sollte. Die haben das Werkzeug in der Hand welches sie nicht nutzen oder nutzen wollen, dann sollen sie mit Konsequenzen leben. Teils sind da auch Sanktionen angebracht damit mehr Druck ausgeübt wird auf jene die nicht zur Gesellschaft beitragen wollen. Nur weil man arm ist oder unter der Mittelschicht gehört heißt es nicht man hat Freihartschein für jegliches assoziales Verhalten und VIP Mitleidsticket.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Daher ja meine Frage, was denn genau Leistung eigentlich ist?
Die Frage ist da eher wie man was bewerten will wie du auch schon angesprochen hast. In der heutigen Gesellschaft zählt der Marktwert unter anderem. Welche Person hat höheren Ökonomieeinfluss usw.?
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Bei ner Milliardärssteuer müsste man doch auch erstmal bewerten, wie viel jemand besitzt, wie will man sonst wissen, ob einer Milliardär is oder nich? Scheint mir ähnlich bürokratisch zu sein.
Ich meinte eher Steuersatz spezifisch für Milliardäre, also nach Umsatz gewertet und nicht nach Vermögen allgemein.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:44
Zitat von VenomVenom schrieb:Es gibt genug Menschen die schlicht selber an ihrer Situation sind (damit meine ich nicht einfach arm, ich meine generell ungebildet, Jobs mit niedrigem Gehalt, Sprachbarriere, usw.) und da sehe ich es nicht ein warum man für die mehr aufkommen sollte.
Ich gehe davon aus, dass da ein Wort fehlt. Du meintest vermutlich "Schuld sind". Dennoch: wie sind sie schuldig geworden? Wie meinst Du das genau?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:52
Zitat von VenomVenom schrieb:Ich meinte eher Steuersatz spezifisch für Milliardäre, also nach Umsatz gewertet und nicht nach Vermögen allgemein.
Also nach Umsatz bewertend fänd ich deutlich ungerechter, da die Margen deutlich verschieden sein können. Auch kann das für größere Unternehmen in kritischer Lage ein Problem werden, denn hoher Umsatz und hoher Verlust können ja Hand in Hand gehen.
Den Wert eines Unternehmens kann man Grundsätzlich ganz gut über den Gewinn berechnen, bei Unternehmen die (noch) keinen Gewinn machen, muss man dann anders rangehen.
Zitat von VenomVenom schrieb:Es gibt genug Menschen die schlicht selber an ihrer Situation sind (damit meine ich nicht einfach arm, ich meine generell ungebildet, Jobs mit niedrigem Gehalt, Sprachbarriere, usw.) und da sehe ich es nicht ein warum man für die mehr aufkommen sollte.
Is mir zu simplifiziert. Es kommt mir so vor als wenn viele meinen, eine Vermögenssteuer solle nur eingeführt werden soll, um die Grundsicherung zu erhöhen. Ich glaub aber nich, dass das so is.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:57
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich gehe davon aus, dass da ein Wort fehlt. Du meintest vermutlich "Schuld sind". Dennoch: wie sind sie schuldig geworden? Wie meinst Du das genau?
Sorry, ja ich habe das Wort "schuld" nicht geschrieben. Was ich dann damit meine ist, dass sie sich selber in ihre Situation gebracht haben mit Entscheidungen und Denkweisen in ihrem Leben. Hier kann man nicht für jeden Menschen als ein Monolith sprechen. Ich kann dir nur unzählige Beispiele bringen die sich auswirken (können). Viele verbringen viel mehr Freizeit mit Entertainment in jeglicher Form als sich Gedanken über Selbstständigkeit zu machen zb. oder Fortbildung. Das ist dann ein Zeitmanagement für die sie und nur sie selbst verantwortlich sind, dazu kommt dann das Geldmanagement und wo und wie viel diese Leute Geld ausgeben für Güter die teilweise sehr schädlich sind wie etliche Drogen (hier insbesondere Alkohol, Zigaretten und Cannabis hervorzuheben). Und dann gibt es noch jene oben drauf die bewusst von Sozialhilfe leben anstatt arbeiten zu gehen, weil sich das teils zumindest vermeintlich mehr für sie lohnt. Der Staat mindestens der Mehrheit all dieser Bürger die Möglichkeit gegeben voranzukommen im Leben, auch selbständig zu werden mit eigener Firma und eigener Boss zu sein. Wer das Werkzeug nicht nutzt ist sehr wahrscheinlich dann auch selbst schuld bis auf Ausnahmen.


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