mitH2CO3 schrieb:Gesetzlich ist es nicht vorgeschrieben. Dennoch sollte man darüber diskutieren, welcher Veränderung es bedürfte, um mehr Gerechtigkeit herzustellen.
Dem stimme ich zu. Ich bin da zwar auch dafür, dass die Reichen zur Kassa geführt werden (wie es normal auch der Fall ist), aber die Eigenverantwortung des individuellen Bürgers ist hier noch wichtiger für mich (natürlich mit Einsatz des Staates im Sinne, dass man Förderungsmöglichkeiten gibt). Es gibt genug Menschen die schlicht selber an ihrer Situation sind (damit meine ich nicht einfach arm, ich meine generell ungebildet, Jobs mit niedrigem Gehalt, Sprachbarriere, usw.) und da sehe ich es nicht ein warum man für die mehr aufkommen sollte. Die haben das Werkzeug in der Hand welches sie nicht nutzen oder nutzen wollen, dann sollen sie mit Konsequenzen leben. Teils sind da auch Sanktionen angebracht damit mehr Druck ausgeübt wird auf jene die nicht zur Gesellschaft beitragen wollen. Nur weil man arm ist oder unter der Mittelschicht gehört heißt es nicht man hat Freihartschein für jegliches assoziales Verhalten und VIP Mitleidsticket.
mitH2CO3 schrieb:Daher ja meine Frage, was denn genau Leistung eigentlich ist?
Die Frage ist da eher wie man was bewerten will wie du auch schon angesprochen hast. In der heutigen Gesellschaft zählt der Marktwert unter anderem. Welche Person hat höheren Ökonomieeinfluss usw.?
kuno7 schrieb:Bei ner Milliardärssteuer müsste man doch auch erstmal bewerten, wie viel jemand besitzt, wie will man sonst wissen, ob einer Milliardär is oder nich? Scheint mir ähnlich bürokratisch zu sein.
Ich meinte eher Steuersatz spezifisch für Milliardäre, also nach Umsatz gewertet und nicht nach Vermögen allgemein.