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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

15.604 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:26
Zitat von VenomVenom schrieb:Wer das Werkzeug nicht nutzt ist sehr wahrscheinlich dann auch selbst schuld bis auf Ausnahmen.
Ich finde es gut, dass Du im letzten Satz das Wort "wahrscheinlich" eingebaut hast, und keine allgemeingültig Behauptung aufgestellt hast.
Zitat von VenomVenom schrieb:wo und wie viel diese Leute Geld ausgeben für Güter die teilweise sehr schädlich sind wie etliche Drogen (hier insbesondere Alkohol, Zigaretten und Cannabis hervorzuheben)
Denn es scheint so zu sein, dass so gut wie bei all' Deinen Beispielen psychologische Faktoren eine Rolle spielen könnten. Es ist ja mittlerweile allgemeines Wissen, dass einer Drogensucht zumeist psychische Probleme zugrunde liegen. Ferner werden Drogen als Selbstmedikationsversuch eingesetzt.
Zitat von VenomVenom schrieb:Viele verbringen viel mehr Freizeit mit Entertainment in jeglicher Form als sich Gedanken über Selbstständigkeit zu machen zb. oder Fortbildung.
Könnte es schlicht und ergreifend daran liegen, dass sie einfach nicht wissen, wie das gehen soll, weil sie sich nicht drauf konzentrieren können? Darüberhinaus mglw. nicht genug Selbsbewußtsein haben, an sich und so ein Projekt zu glauben?
Zitat von VenomVenom schrieb:Und dann gibt es noch jene oben drauf die bewusst von Sozialhilfe leben anstatt arbeiten zu gehen, weil sich das teils zumindest vermeintlich mehr für sie lohnt
Wie frustrierend muß das sein. Für uns Menschen ist der Job doch zumeist eine herausfordernde und erfüllende Aufgabe, der wir uns auch gerne stellen. Wir verdienen Geld damit, sind unabhängig. Ein Mensch der alternativ zuhause abhängt, keinen Austausch mit Kollegen erfährt und kein Feedback für seine Arbeit erhält, kann nach meinem Dafürhalten nicht wirklich zufrieden sein, mit sich und seinem Leben. Demnach sehe ich auch in der Situation weiteren Klärungsbedarf für die tieferen Ursachen der möglichen Blockaden.
Zitat von VenomVenom schrieb:Wer das Werkzeug nicht nutzt ist sehr wahrscheinlich dann auch selbst schuld bis auf Ausnahmen.
Ich finde, man kommt mit Schuldzuweisung nicht wirklich weiter, insb. in solchen Fällen. Damit drängt man die Betroffenen noch mehr in eine Ecke, und es entsteht ggf. weitere Scham und Minderwertigkeitsgefühle bei ihnen. Von daher knüpfte ich an der Stelle mal kurz an die Kriegstraumatas an. Es bräuchte mehr Sozialarbeiter und Psychotherapeuten, die intensiver mit den betreffenden Familien zusammenarbeiten sollten, um an den wirklichen Ursachen der Depressionen, Widerstände und Blockaden zu arbeiten. Wir haben doch gesehen, dass die bisherige Herangehensweise (Leistungsausschüttung und die Menschen sich weitestgehend selbst überlassen) nicht wirklich greift, und daher wären andere Wege der Begleitung doch sinnvoll, zumindest lohnenswert mal auszuprobieren. Auch für die Nachfolgegenerationen, die dann nicht mehr so viele Leistungsträger zu finanzieren hätten. Ferner hätte man, so denn die Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt ist, mehr Steuerzahler.
Zitat von VenomVenom schrieb:Die Frage ist da eher wie man was bewerten will wie du auch schon angesprochen hast. In der heutigen Gesellschaft zählt der Marktwert unter anderem. Welche Person hat höheren Ökonomieeinfluss usw.?
Right, also hinsichtlich der Fragestellung welchen Wert hat eine Tätigkeit (z.B. die Pflege) für unsere Gesellschaft? Auf der Punkteskala von 1-10 dürfte sie von der Bezahlung her auf den oberen Rängen liegen, mal so als Beispiel. Die Arbeitsbereiche, die mit Fürsorge für Menschen, Tiere und Natur (also unsere Lebensgrundlagen) zu tun haben, sollten entsprechend ihres Wertes - ihrer Wichtigkeit - für uns alle, bestens bezahlt werden :Y:


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:31
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was für ein Zynismus. Ihnen wird geholfen? Was, was ändert sich denn bei dieser Art von "Symptombehandlung"? Gar nix. Obendrauf werden sie auch noch von Leuten wie Dir diffamiert.
Jetzt bastelst Du Dir aber irgendwie Deine Argumentation.
Welche Symptombehandlung schwebt Dir denn bei z. B. körperlich beeinträchtigten Menschen vor? Oder bei psychisch angeschlagenen Menschen?

Und ja... dafür war einst die Sozialhilfe auch gedacht. Das ist kein Zynismus, keine Diffamierung sondern schlicht Realität.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und ja, ich halte jemanden, der unwahre unbelegte Behauptungen aufstellt, für einen Geschichtenerzähler.
ha ha ha... okay, meine werte Geschichtenerzählerin. :D


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:39
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich finde es gut, dass Du im letzten Satz das Wort "wahrscheinlich" eingebaut hast, und keine allgemeingültig Behauptung aufgestellt hast.
Manchmal ist es ja auch so, dass es nicht so ist wie es aussieht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Denn es scheint so zu sein, dass so gut wie bei all' Deinen Beispielen psychologische Faktoren eine Rolle spielen könnten. Es ist ja mittlerweile allgemeines Wissen, dass einer Drogensucht zumeist psychische Probleme zugrunde liegen. Ferner werden Drogen als Selbstmedikationsversuch eingesetzt.
Psychologie spielt so ziemlich immer eine Rolle, mit oder ohne Drogensucht. Ändert aber auch nicht unbedingt was daran, dass man trotzdem verantwortlich ist oder sein kann.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Könnte es schlicht und ergreifend daran liegen, dass sie einfach nicht wissen, wie das gehen soll, weil sie sich nicht drauf konzentrieren können? Darüberhinaus mglw. nicht genug Selbsbewußtsein haben, an sich und so ein Projekt zu glauben?
Manchmal, ja. Aber erfolgreiche Menschen gehen auch durch diese Sachen durch, auch reiche Menschen.

Was mich halt stört ist wenn man sich hinter all diesen Dingern versteckt als ob man nichts dafür könnte und immer äußere Faktoren schuld sind, von Drogen bis hin zu den reichen Menschen, manchmal schiebt man es auf die Ausländer, Juden usw. Immer sind es die anderen, niemals man selbst.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie frustrierend muß das sein. Für uns Menschen ist der Job doch zumeist eine herausfordernde und erfüllende Aufgabe, der wir uns auch gerne stellen. Wir verdienen Geld damit, sind unabhängig. Ein Mensch der alternativ zuhause abhängt, keinen Austausch mit Kollegen erfährt und kein Feedback für seine Arbeit erhält, kann nach meinem Dafürhalten nicht wirklich zufrieden sein, mit sich und seinem Leben. Demnach sehe ich auch in der Situation weiteren Klärungsbedarf für die tieferen Ursachen der möglichen Blockaden.
Für die paar Leute die ich da persönlich kenne ist das kein großes Problem, sie brauchen ja offenbar kein Feedback von der Arbeit oder was auch immer. Sie kriegen ihr AMS Geld, manche arbeiten schwarz und müssen damit auch keine Steuern zahlen und mit Freunden und co. haben sie auch Kontakt und treffen sich dann mit denen usw. Manche können nicht mal gescheit deutsch, weil sie sich mit ihren Landsleuten umgeben und als jemand der selber Ausländer ist weiß ich das auch persönlich und ich weiß aus erster Hand, dass sie das aus Komfortgründen machen und nicht wegen angeblichem Rassismus oder sonst was. DAS sind dann Beispiele die mich anpissen und wo ich mir denke die gehören definitiv sanktioniert und denen die Sozialhilfe massiv beschränkt und unter anderem teilweise auch Aufenthaltsstatus entzogen bzw. nach Ablauf nicht mehr verlängert was dann zur Abschiebung führt falls die Person das Land nicht freiwillig verlässt und die Personen nicht mehr zu unserem Problem macht, insbesondere ist hier von Geld die Rede. Da muss massiver Druck ausgeübt werden aber auch gefördert werden für jene die auch wirklich was machen wollen. Nur fordern ist halt auch nicht unbedingt sinnvoll. Du hast da zb unter anderem Psychologen erwähnt. Es ist schlicht und ergreifend ein Nehmen und Geben. Fördern und fordern.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Arbeitsbereiche, die mit Fürsorge für Menschen, Tiere und Natur (also unsere Lebensgrundlagen) zu tun haben, sollten entsprechend ihres Wertes - ihrer Wichtigkeit - für uns alle, bestens bezahlt werden :Y:
Da verstehe ich dich vollkommen und bin grundsätzlich bei dir, aber es hat alles einen Preis. Wenn die bestens bezahlt werden (die Frage ist wie viel denn genau im Vergleich zu jetzt), wie machen wir es dann mit den anderen Berufen? Und die Führungskraft wird dann erst recht top bezahlt sein. Da gibt es so einige an Herausforderungen sowohl für den Staat als auch für die Arbeitgeber.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:11
Zitat von VenomVenom schrieb:Manchmal ist es ja auch so, dass es nicht so ist wie es aussieht.
Wie meinst Du das gerade, also bezogen auf den angesprochenen Kontext?
Zitat von VenomVenom schrieb:Psychologie spielt so ziemlich immer eine Rolle, mit oder ohne Drogensucht. Ändert aber auch nicht unbedingt was daran, dass man trotzdem verantwortlich ist oder sein kann.
Na ja, ich sprach von psychischen Problemen, die - nach meinem Verständnis - durchaus bei allen derart beeinträchtigende Auswirkungen haben können, dass kaum Belastbarkeit vorhanden ist. Aber ich bewege mich gerade im spekulativen Bereich, hab' jetzt nicht dazu recherchiert, um dieses zu belegen. Gehe aber davon aus, dass es dennoch nachvollziehbar sein sollte, wie ich es meine.
Zitat von VenomVenom schrieb:DAS sind dann Beispiele die mich anpissen und wo ich mir denke die gehören definitiv sanktioniert und denen die Sozialhilfe massiv eschränkt und unter anderem teilweise auch Aufenthaltsstatus entzogen bzw. nach Ablauf nicht mehr verlängert was dann zur Abschiebung führt falls die Person das Land nicht freiwillig verlässt und die Personen nicht mehr zu unserem Problem macht, insbesondere ist hier von Geld die Red
Nochmal, jeder von ihnen wird auf irgendeiner Ebene mitbekommen, dass das so nicht zu einem erfüllten Leben kommen wird. Was wird aus der Rente, wenn man nur schwarz arbeitet? Wie will man mit so wenig Geld Kindern etwas mit auf den Weg geben (gute Bildung etc.). Ich kann mir halt nur schlecht vorstellen, dass Menschen, die so leben, tatsächlich zufrieden mit sich und dem Leben sind. Auf mich wirkt das doch sehr ziel- und hilflos.
Zitat von VenomVenom schrieb:Da verstehe ich dich vollkommen und bin grundsätzlich bei dir, aber es hat alles einen Preis. Wenn die bestens bezahlt werden (die Frage ist wie viel denn genau im Vergleich zu jetzt), wie machen wir es dann mit den anderen Berufen? Und die Führungskraft wird dann erst recht top bezahlt sein. Da gibt es so einige an Herausforderungen sowohl für den Staat als auch für die Arbeitgeber.
Ist zwar verpönt hier bei einigen, aber ich denke, dass sollte man in der Folge diskutieren. Wichtig wäre erst mal so ein gesellschaftliches Übereinkommen, dass bestimmte Werte (wie Fürsorge für Mensch, Tier und Natur, also unserer Lebensgrundlagen) zu priorisieren wären, und dass zerstörerisches Verhalten, wie Investitionen in den Raubbau an der Natur, Ausbeutung von Arbeitskräften oder Qualhaltung von Tieren etc. nicht mit Gewinn in diesen Bereichen "belohnt" werden darf ... mal so als Ansatz.

Auf jeden Fall sollte man auch im Hinblick auf diese Dinge an der Milliardärssteuer dran bleiben :Y:


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