Toxid schrieb:Bei 75.000 Euro Zahlungseingang im Jahr 2024 auf dieses Konto, dürfte wohl keiner der so reichen "Gernemehrsteuerzahler" darauf was eingezahlt haben.
Optimist schrieb:hhm 🤔
Die werden wie die wütende Engelhorn (34J, Mitbegründerin TaxMeNow) doch an sich denken, die hat ja die 2,5 Mio behalten "um sich den Einstieg ins Arbeitsleben zu erleichtern" 😂😂😂
Aber ich kann an dieser Stelle noch einen Hinweis geben: die "TaxMeNow"&Co. sind ca 100 Vermögende von ca. 21,7 Mio weltweit, ganze 0,00046082949%
ÖRR Artikel...zum Thema "Erbschaftssteuer":
mitH2CO3 schrieb:Hier noch eine Meinung von einem vermögenden Menschen, Sebastian Klein, der gerne mehr bezahlen würde.
Sebastian Klein hat ein Vermögen mit der App Blinkist gemacht. Der Unternehmer hat etwa 90 Prozent seines Vermögens gespendet. Er fordert dezidiert, dass Erben stärker besteuert werden sollten.
Ja, was denn nun Herr Klein? Wer 90% bezahlt hat und mehr zahlen will, hat noch 10%? Aber vielleicht will er sich den Ausstieg aus dem Arbeitsleben erleichtern. Der Verkauf vom Blinklist brachte 200 Millionen, auch wenn er nicht alles eingesteckt hat, dürften ihm auch nach der 90% Aktion zweistellig Millionen geblieben haben...und was hat das jetzt mit der Erbschaftssteuer zu tun? Er hat weder geerbt, noch ist er gestorben.
Der Nächste:
Das sieht Daniel Heidrich, mittelständischer Unternehmer, ähnlich. "Das Argument der Wirtschaftsvertreter, dass man durch eine Erbschaftsteuer nicht mehr wirtschaften kann, ist totaler Quatsch. Sie könnten kein einziges Unternehmen auf der Welt kaufen, wenn diese Argumentation stimmen würde. Wir kaufen Unternehmen und können mit einer Besteuerung auch sehr gut umgehen.
Er kauft also Unternehmen weil diese die Erbschaftssteuer nicht zahlen können und die Erbschaftssteuer ist kein Problem? Aha.
Albrecht von Sonntag (Idealo)
Der Nächste der mit der Erbschaftssteuer nichts zu tun hat, spricht von Leistung (oho, Achtung, Leistung)
Auch Albrecht von Sonntag gehört zur Klasse der Hochvermögenden in Deutschland. Er hat seinen Wohlstand mit dem Vergleichsportal Idealo erarbeitet. Für ihn sind Steuern der "notwendige Treibstoff für unsere Demokratie". Der Grundsatz, dass besonders starke Schultern mehr tragen, müsse auch im Erbrecht gelten. "In einer fairen Gesellschaft entscheidet Leistung über Lebenschancen, nicht die Höhe des Erbes."
Trivago Gründer...er findet die Idee "Erbschaftssteuer stunden gut". Tja, Rolf, gibt es schon: § 28 ErbStG – Stundung.
Auch Rolf Schrömgens hat sein großes Vermögen in der Techbranche erarbeitet und sieht Pläne für eine reformierte Erbschaftsteuer positiv. Im Jahr 2005 hatte Schrömgens mit zwei Studienkollegen die Hotelsuchmaschine Trivago gegründet. Der Multimillionär sagt, große Vermögen würden nicht gerecht versteuert. Es sei notwendig, Schlupflöcher, die Steuergestaltung ermöglichten, zu schließen. Auch er findet die Idee, die Erbschaftssteuer zu stunden, gut. So könnten Unternehmen ihre Steuerschuld aus zukünftigen Gewinnen bezahlen.
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https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/erbschaftsteuer-debatte-unternehmer-100.html
mitH2CO3 schrieb:Und ja, wo sind sie denn überhaupt die abgewanderten Sichdersteuerentzieher? In Transsilvanien?
Tja, tut mir leid für Dich wenn Du in DE bleiben muss...das scheint an Dich zu nagen, aber vielleicht wäre die Mauer mit Schiessanlagen eine Lösung, oder?