Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
04.04.2026 um 23:31Mid 2 - 5 Leute sind eh im Pn. 2 werden wohl bald ins Körbchen springen🤦♂️
Amen
Amen
Sorry, aber das wäre ja total bescheuert! Bei der Wegzugsbesteuerung wird ja nur der nich realisierte Wert Zugewinn von Unternehmensanteilen besteuert, also nur ein Teil des Wertes und natürlich nich mit 100%.vx110 schrieb:Ich stelle mal und wage mal eine These:
Das Firmen pleite gehen, liegt vielleicht nicht manchmal daran, dass es keine Auftraege mehr gibt, sondern dass einige vielleicht auch extra Pleite machen um hier ein Business gegen die Wand zu fahren, paar Jahre zu warten um dann eventuell die Wegzugsbesteuerung, welche auch eine Diktatur-Art und Weise hat… , zu umgehen.
Exakt so und nicht anders :)kuno7 schrieb:Es sei denn man is so drauf, dass man lieber alles verliert, ehe man dem Staat auch nur einen einzigen Cent überlässt (was ich so schon hier und da mal gelesen hab) und freut sich dann.
Ne du, den Unternehmen, die ggf. Umweltzerstörend agieren isses völlig egal, wer ihre Aktien kauft, das Geld bekommt ja nich das Unternehmen, sondern der Verkäufer.mitH2CO3 schrieb:Oder wenn du wieder Aktien von iwelchen Umweltzerstörern kaufst, dann hat das einen Preis, nämlich die zerstörte Umwelt.
Ich mach sowas. Hab ein Haus extra so gebaut, dass es günstig vermietbar is und geringe Nebenkosten verursacht, mit dem Ziel, dass sozial Schwache da günstig drin wohnen können und so mehr für andere Sachen übrig haben. Geld verdiene ich damit trotzdem, nur eben nich das Maximum, was rauszuholen wäre.ApexOne schrieb:In Deutschland leider nicht, die Steuer und Abgaben sind zu hoch - und der Kunde muss auch noch mitmachen.
Aber, hey, Moment: wo ist dein Unternehmen das so wirtschaftet? Gute Ratschläge sind zwar gut, Vormachen überzeugt auf der Stelle.
Der Multimillionär sagt, große Vermögen würden nicht gerecht versteuert. Es sei notwendig, Schlupflöcher, die Steuergestaltung ermöglichten, zu schließen.recht hat er (leider weiß ich nicht mehr, welcher user das verlinkt hatte, aber es geht ja um den Inhalt)
Das finde ich klasse 😊👍kuno7 schrieb:Ich mach sowas. Hab ein Haus extra so gebaut, dass es günstig vermietbar is und geringe Nebenkosten verursacht, mit dem Ziel, dass sozial Schwache da günstig drin wohnen können und so mehr für andere Sachen übrig haben. Geld verdiene ich damit trotzdem, nur eben nich das Maximum, was rauszuholen wäre.
Win-Win Situation
Jeder tut das, was er/sie für richtig hält. Ich erzähl das ja auch nich, weil ich dafür Applaus will oder so, sondern weil mir das Getue von einigen hier ziemlich auf den Sack geht und teilweise so getan wird, als wenn man entweder den Profit maximieren muss oder sonst Pleite geht, umsonst arbeitet oder drauf zahlt.Optimist schrieb:Das finde ich klasse 😊👍
Wenn alle Unternehmer und Vermieter so drauf wären, wäre es eine richtig gute kapitalistische Marktwirtschaft.
Kapitalisten unterstellen dir möglicherweise, du seist kein guter Kapitalist. 😉
Ich warte eigentlich darauf, dass mir jemand sagt welche Schlupflöcher denn hier so verpönnt sind, reden wir hier von jeglichen Steuerentlastungsmechanismen für Unternehmer von klein bis ganz groß?Optimist schrieb:recht hat er (leider weiß ich nicht mehr, welcher user das verlinkt hatte, aber es geht ja um den Inhalt)
Respekt! :) Ich habe auch gewisse Pläne vor bzgl. Wohltätigkeit, allerdings anders als bei dir und noch bin ich kein Unternehmer.kuno7 schrieb:Ich mach sowas. Hab ein Haus extra so gebaut, dass es günstig vermietbar is und geringe Nebenkosten verursacht, mit dem Ziel, dass sozial Schwache da günstig drin wohnen können und so mehr für andere Sachen übrig haben. Geld verdiene ich damit trotzdem, nur eben nich das Maximum, was rauszuholen wäre.
Win-Win Situation.
Ich bin auch angestellt, hab aber auch Einkünfte aus Unternehmerischer Tätigkeit.Venom schrieb:anders als bei dir und noch bin ich kein Unternehmer.
Ok. Nur ist es kein Unternehmen dass in dem Korsett der Steuern, Abgaben und Bürokratie ist...so war die Frage gemeint.kuno7 schrieb:Ich mach sowas. Hab ein Haus extra so gebaut, dass es günstig vermietbar is und geringe Nebenkosten verursacht, mit dem Ziel, dass sozial Schwache da günstig drin wohnen können und so mehr für andere Sachen übrig haben. Geld verdiene ich damit trotzdem, nur eben nich das Maximum, was rauszuholen wäre.
Wo ist dein Unternehmen?Optimist schrieb:Das finde ich klasse 😊👍
Wenn alle Unternehmer und Vermieter so drauf wären, wäre es eine richtig gute kapitalistische Marktwirtschaft.
Vermietung und Verpachtung - Anlage V. Hat das Haus eine Betriebsnummer und du eine Unternehmensnummer? Wenn nein, dann hast bist Du kein Unternehmer.kuno7 schrieb:hab aber auch Einkünfte aus Unternehmerischer Tätigkeit.
Doch, ich bin Unternehmer, hab ja wie gesagt noch weitere Einkommensquellen als Vermietung. Und wenn vermieten keine unternehmerische Tätigkeit is, was is es dann?ApexOne schrieb:Wenn nein, dann hast bist Du kein Unternehmer.
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.kuno7 schrieb:Und wenn vermieten keine unternehmerische Tätigkeit is, was is es dann?
das wusste ich, was anderes würde ich dir auch gar nicht zutrauen.kuno7 schrieb:Ich erzähl das ja auch nich, weil ich dafür Applaus will oder so
geht mir genauso.kuno7 schrieb:sondern weil mir das Getue von einigen hier ziemlich auf den Sack geht und teilweise so getan wird, als wenn man entweder den Profit maximieren muss oder sonst Pleite geht, umsonst arbeitet oder drauf zahlt.
ich bin gegen jegliche Schlupflöcher im Steuerrecht.Venom schrieb:Ich warte eigentlich darauf, dass mir jemand sagt welche Schlupflöcher denn hier so verpönnt sind, reden wir hier von jeglichen Steuerentlastungsmechanismen für Unternehmer von klein bis ganz groß?
ich hatte hier übrigens was vergessen:Optimist schrieb:Das finde ich klasse 😊👍
Wenn alle Unternehmer und Vermieter so drauf wären, wäre es eine richtig gute kapitalistische Marktwirtschaft
verstehe deine Frage nicht.ApexOne schrieb:Wo ist dein Unternehmen?
Wozu wollt ihr Euch um diese Begriffe "streiten"? Sh oben 😉kuno7 schrieb:Doch, ich bin Unternehmer
Die "vielen Ausnahmen" gibt es aber gerade wegen der vielbeschworenen "Gerechtigkeit" - es muss ja jeder Furz unbedingt wahlweise gefördert/steuerlich ausgeglichen werden oder umgekehrt durch die Besteuerung "gesteuert", weil alles andere "ungerecht" wäre.Optimist schrieb:ich bin gegen jegliche Schlupflöcher im Steuerrecht.
Zu DDR-Zeiten war es so, dass man einen bestimmten Prozentsatz ablatzen musste und konnte sich beim Finanzamt nichts wieder holen.
Das Steuerrecht war somit sehr einfach und jeder konnte da durchsehen.
Die vielen Ausnahmen und Regeln die es im jetzigen System gibt, finde ich nicht gut.
Dem stimme ich auch zu. Je nach dem von welchen Mechanismen wir eigentlich sprechen würde ich sagen sie sind sogar notwendig, damit sich eine Unternehmensführung überhaupt lohnt. Würde man es machen wie es manche Bürger verlangen würde sich Unternehmertum gar nicht mehr lohnen und man fährt die Wirtschaft komplett gegen die Wand.bgeoweh schrieb:Die "vielen Ausnahmen" gibt es aber gerade wegen der vielbeschworenen "Gerechtigkeit" - es muss ja jeder Furz unbedingt wahlweise gefördert/steuerlich ausgeglichen werden oder umgekehrt durch die Besteuerung "gesteuert", weil alles andere "ungerecht" wäre.
und weshalb gibts für AN eigentlich die Möglichkeit, sich Steuern zurück zu holen?Venom schrieb:Je nach dem von welchen Mechanismen wir eigentlich sprechen würde ich sagen sie sind sogar notwendig, damit sich eine Unternehmensführung überhaupt lohnt
Bist ja schon wieder bei Erschiessungen, Kim, unfassbar. Beruhige dich doch einfach mal.ApexOne schrieb:Aus der Geschichte lernen wir etwas über die Zukunft: jede kommunistische Revolution oder Machtübernahme startet und endet mit einer Säuberungswelle, Erschiessen ist das mildere Mittel.
Aber selbstverständlich, und wenn es nur der allgemein bewunderte Jen-Hsun Huang ist, nicht wahr :DApexOne schrieb:100 Vermögende von 21,7 Mio weltweit. Auch wenn es nur einer gewesen wäre, wäre er die Referenz für die Bubble.
Vermögen hilft (Vermögende für Steuergerechtigkeit): Eine Gruppe von Superreichen in Deutschland, die sich für eine stärkere Besteuerung von großen Vermögen einsetzt.Also tut ihnen doch endlich den Gefallen und TAX THE RICH 💰
Netzwerk Steuergerechtigkeit: Eine Organisation, die sich für ein faires Steuersystem einsetzt und regelmäßig Daten zu Vermögensverteilung und Steuerprivilegien veröffentlicht.
Bürgerbewegung Finanzwende: Setzt sich ebenfalls für Steuergerechtigkeit ein und fordert, dass große Erbschaften und Unternehmensvermögen stärker belastet werden.
Millionäre für eine Vermögensabgabe: Eine internationale Bewegung von Reichen (oft Teil von "Patriotic Millionaires"), die fordern, von ihrem Vermögen mehr an den Staat abzugeben.
Initiativen reicher Erben (z.B. um Marlene Engelhorn): Einzelne vermögende Personen, die sich für die Umverteilung ihrer geerbten Vermögen starkmachen.
Stiftungen und Philanthropen: Viele Vermögende engagieren sich über eigene Stiftungen, oft jedoch mit dem Ziel der Privatisierung gesellschaftlicher Aufgaben statt direkter Steuerzahlungen.
Weil unterschiedliche Arbeitnehmer unterschiedliche Belastungen haben, die man aus Gründen der Gerechtigkeit ausgleichen will.Optimist schrieb:und weshalb gibts für AN eigentlich die Möglichkeit, sich Steuern zurück zu holen?
Wie gesagt, würde es nicht reichen, soundsoviele Prozente als Abgabe festzulegen und gut ist?
Stellst Du dazu bitte mal was ein, einfach zur besseren Nachvollziehbarkeit?Venom schrieb:In Dänemark läufts aber auch nicht sonderlich rund gerade. Die Sozialdemokraten haben eine Menge an Stimmen verloren, dafür sind die rechtspopulistischen Nationalisten wiedergeboren, hast du das Ergebnis gesehen?
Die gibt es überall, diese Egomanen. Aber es gibt eben eine wachsende Anzahl von Vermögenden, welche die Problematik sehr wohl erkennen. Der soziale Frieden wird durch noch mehr Ungleichheit gefährdet. Ganz einfach.Venom schrieb:Die großen Firmen inklusive LEGO verüben scharfe Kritik an die Sozen dort wegen dem Vorschlag bzgl. Vermögenssteuer.
Ich finde es nicht vertretbar, dass Vermögende bisher diverse Möglichkeiten nutzen können, Steuerlücken auszunutzen, um weniger bis gar keine Steuern zu zahlen. Daher braucht es dringend einer Steuerreform. Hier die zumeist genutzten Mittel, um sich "arm" zu rechnen, sich einer Besteuerung zu entziehen.Venom schrieb:Ich würde zudem gerne wissen was konkret du an Schlupflöchern schlecht findest, denn die gibts auch in Dänemark und diese werden bewusst vom Staat zugelassen.
Holding-Strukturen: Vermögende nutzen Holding-GmbHs, um Gewinne aus operativen Tochtergesellschaften steuergünstig (zu ca. 1,5 %) zwischenzuparken, anstatt sie privat zu entnehmen. Gewinne, die von einer Tochtergesellschaft an die Holding ausgeschüttet werden, sind zu 95 % von der Körperschaftsteuer befreit.Google KI
Stiftungen (Familienstiftungen): Vermögen wird in Stiftungen eingebracht, wodurch es dem Zugriff der privaten Einkommensteuer entzogen wird. Stiftungen zahlen oft deutlich weniger Steuern als Privatpersonen oder GmbHs, insbesondere bei Immobilien oder Aktienanlagen. Zudem fällt die Vermögenssteuer in Deutschland derzeit nicht an, da sie seit 1997 ausgesetzt ist.
„Kaufen, Leihen, Vererben“-Strategie: Anstatt Vermögenswerte (wie Immobilien oder Aktien) mit hohen Gewinnen zu verkaufen und zu versteuern, werden diese gehalten und als Sicherheit für Kredite genutzt (Leihen). Das liefert Liquidität ohne Steuerpflicht.
Ausnutzung von Verlustverrechnung: Verluste aus dem einen Investment können gegen Gewinne aus einem anderen Investment aufgerechnet werden, wodurch die Steuerlast sinkt.
Wohnsitzverlagerung (Steueroasen): Reiche verlegen ihren Wohnsitz in Länder mit geringer oder gar keiner Einkommensteuer.
Investitionen in steuerbegünstigte Anlagen: Nutzung von Immobilien (nach 10 Jahren steuerfreier Verkauf) oder bestimmten Finanzprodukten, die steuerliche Vorteile bieten.
Gemeinnützige Stiftungen: Durch Spenden an eigene, gemeinnützige Stiftungen kann das zu versteuernde Einkommen stark reduziert werden, während man gleichzeitig Kontrolle über das Vermögen behält