Fedaykin schrieb:Fourier strebte nach der Überwindung dieser Phase. Er wollte von der dritten Phase der Zivilisation (die er als gegenwärtig betrachtete) zur vierten Phase gelangen, welche er als „Soziale Garantien“ bezeichnete. Dies wäre der Übergang zu einer höheren, harmonischen Gesellschaftsordnung (Phalanstère) gewesen.
Schön durcheinandergewürfelter Unsinn. Leistungsstark! Wieder einmal etwas, was man selber gar nicht verstanden hat unters Volk zu schreiben. Unverständnis? Unwillen? Dekonstruktivismus? Oder Trollerei?
@mitH2CO3 Lass Dich von solchen Schwarzmalern ewig gestriger Natur nicht aus dem Konzept bringen. Das mit der Care-Arbeit, da bist Du schon auf einem guten Weg. Mach weiter so, bleib aber nicht da stehen. Und nimm nicht alles so starr im Denken. Gesellschaftliche Entwicklung ist eher eine Spirale. Und manchmal denkt man, dass etwas ein Rückschritt wäre. Und wenn man dann mit mehr Abstand und Überlegung an die Sachen ran geht erkennt man vielleicht, dass es doch eher ein Fortschreiten ist, eine Findungsphase, die sein muss. Der Niedergang des Realsozialismus wurde vorausgesagt und konnte sich daher nur erfüllen, aber die wenigsten Menschen glauben etwas einfach so, sie wollen Beweise und Versuche. Die Phasen von z.B. Fourier sind ja nicht starr. Genauso wenig wie die heutige Gesellschaft. Neben all dem Elend hat sie auch viel Gutes hervorgebracht, aber eben auch viel Elend. Vor allem im Dschungel, während der Garten blüht...noch ;-). Es gibt ja auch heutzutage noch Monarchien und feudalistische Ansätze, aber eben auch sozialere Ansätze und eben auch patriarchalische Ansätze. Frei nach dem alten Griechen Epikur: Alles fließt, ist in ständiger Bewegung und Veränderung begriffen.
Und wenn das von Dir hier vorgebrachte Konzept nur bewirken würde, Systemverteidiger, knallharte Kapitalisten, Denkverweigerer oder ewig gestrige Gegendiskutanten zu ärgern und bloßzustellen ist schon was bewirkt. Es wurde ja auch immer schön in dieser Diskussion Vermögen, Reichtum, Profit durcheinandergeworfen. Und wehe wenn diese Steuern kommen, dann wird ja gar nichts nicht überhaupt nie mehr investiert und Manche wissen dann nicht mehr wo ihr Brot herkommt. Lass sie auf der Wiese sitzen und Sauerampfer kauen. Es geht um Vermögen, um die dritte Jacht, den 6ten Ferrari, die 4te Luxusvilla. Davon wird gar nichts re- oder neu investiert. Das gehört besteuert, verkauft und an Care-Arbeiter vergeben!
Der Kapitalismus kommt immer an seine Grenzen, weil die Art der Verteilung mit der Art und Weise der Produktion aneinandergerät. Im Radio während einer Fahrt zur Arbeit im Jahr 2001 hörte ich, wie die Welternährungsorganisation bekannt gab, dass im Jahr 2000 weltweit Lebensmittel produziert wurden, die 12 Milliarden Menschen satt machen könnten. Und 26 Jahre später gibt es immer noch Hunger auf der Welt? Fortschritt, Rückschritt oder Gleichschritt?
mitH2CO3 schrieb:Gender Pay Gap: Frauen verdienen im Schnitt 18% weniger als Männer. Bei gleicher Qualifikation immer noch 6% weniger.
Lohnarbeit und Kapital vorausgesetzt ist das das gleiche Prinzip wie die industrielle Reservearmee. Muss sein wegen Teile und Herrsche. Sonst funktioniert die nicht Bezahlung von Arbeit nicht und der Mehrwert kann nicht in die Taschen fließen. Erhebe den Einen über die Andere und er wird Dir hörig bei der Aufrechterhaltung der Gesellschaft behilflich sein, solange es Anderen schlechter geht, ist die Welt in Ordnung...
Venom schrieb:m Gegensatz zu einer freien Marktwirtschaft und einer kapitalistischen Demokratie ist man hier radikal eingeschränkt.
Meinst Du hier jetzt oder da dann? Wie kommst Du darauf? Warst Du da? Und wenn Du Dich wegen fehlender Fähigkeiten eingeschränkt fühlst, warum lernst Du dann nicht Neue?