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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.684 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke
Butterbirne
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

28.06.2014 um 20:13
@yelram
Und warum wurde er dann in der akademischen Welt nicht anerkannt?


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rockandroll
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

28.06.2014 um 20:13
Butterbirne schrieb:In der Psychologie ist nichts verifizierbar.
Es beruht alles auf Meinungen und ist ständig im Wandel. Weißt du bis wann Homosexualität noch als psychische Krankheit galt?
da irrst du dich. Es ist wie Medizin eine Wissenschaft, die zwar noch nicht ganz erforscht ist, wie das Körperliche, aber trotzdem eben eine Wissenschaft


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Butterbirne
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

28.06.2014 um 20:14
@yelram
Demokratischer Sozialismus ist das beste was auf dem Papier steht, er funktioniert in der Realität aber nicht. Damals nicht und heute erst recht nicht.


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Butterbirne
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

28.06.2014 um 20:15
@rockandroll
Die in den Kinderschuhen steckt. Wenn wir Bedenken bis wann Homosexualität noch als Krankheit gesehen wurde.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

28.06.2014 um 20:15
@Butterbirne
Abgesehen von dieser einen Aussage habe ich noch nie etwas dergleiches über Fromm gehört. Deswegen weiß ich nicht, woher diese Aussage kommen soll, abgesehen von Wikipedia...

Der Kapitalismus funktioniert auch nicht!


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rockandroll
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

28.06.2014 um 20:16
@Butterbirne
wenn du damit psychologisch argumentierst, dass der Mensch laut dir "so und so" sein soll -strebt nach mehr und so- dann musst du dir auch die Gegenargumente von echten Fachleuten gefallen lassen


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Butterbirne
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28.06.2014 um 20:17
@yelram
Er funktioniert schon seit Jahrzenten, damit länger als jedes andere System.


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Butterbirne
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28.06.2014 um 20:18
@rockandroll
Ein Sozialist der für Sozialismus spricht, dessen Theorien vor über 50 Jahren aufgestellt wurden, ist für mich kein Fachmann.


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rockandroll
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28.06.2014 um 20:19
@Butterbirne
er ist ein Psychologe der über Psychologie spricht, und damit ist er mehr Fachmann, als wir es je werden können


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Butterbirne
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

28.06.2014 um 20:20
@rockandroll
Beschäftige dich mal mit max weber.
Der redet den Kapitalismus nicht schön, zeigt auch Fehler auf, ist aber sachlich.


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28.06.2014 um 20:21
@Butterbirne
Sieht man ja an der Staatsverschuldung und dem Reichtum der Reichsten (
Beispiel Europa ... Staatsverschuldung 11 Billionen Euro ... reines, nicht bewegtes Geldvermögen der reichsten Reichen 17 Billionen Euro). Der Kapitalismus funktioniert nur mit Krisen!
Butterbirne schrieb:Ein Sozialist der für Sozialismus spricht, dessen Theorien vor über 50 Jahren aufgestellt wurden, ist für mich kein Fachmann.
Er spricht über die menschliche Psychologie! Und darum ging es ursprünglich!


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Butterbirne
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

28.06.2014 um 20:22
@yelram
Aber er funktioniert.
Der demokratische Sozialismus würde nie funktionieren.
Bzw. Jeder Sozialist hat ja eigentlich eine andere Vorstellung davon, erklär mir mal deine. Evtl. Überzeugst du mich ja.


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rockandroll
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28.06.2014 um 20:24
@Butterbirne
ich denk nicht, dass ein Wirtschaftstheoretiker einem Psychologen erzählen kann, wie der Menschen funktioniert


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Butterbirne
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28.06.2014 um 20:25
@rockandroll
Max weber war auch Soziologe.
Als Soziologe ist er wesentlich besser geeignet als ein Psychologe.


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rockandroll
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28.06.2014 um 20:29
@Butterbirne
nicht wenn es um die grundsätzlichen Mechanismen geht, die einen Menschen dazu machen, was er ist, und wie er sich verhält


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Butterbirne
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28.06.2014 um 20:31
@rockandroll
Um msl eine Grundlage zu haben, wie sieht denn dein System aus was du dir wünscht?


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28.06.2014 um 20:35
@Butterbirne
Die Psychologie nach Fromm beschreibt jedenfalls die menschliche Psychologie und danach sollten wir ein Wirtschaftssystem aufbauen, welches nicht mit Ausbeutung funktioniert, weshalb man Arbeit und Einkommen trennen sollte. Der Kapitalismus ist jedenfalls nicht das Ende und wir sollten uns nicht vor emanzipatorischen Gesellschaftsveränderungen verschließen, so wie du es ja gerne machst. Mit den immer gleichen Argumentationsmustern kann man auch nichts verändern und so sind auch keine Alternativen möglich, wenn man sich bspw. immer im Schuldgeldsystem bewegen möchte. Man muss grundsätzlich etwas verändern, denn das jetzige Wirtschaftssystem ist wider der Natur des Menschen.

Zudem hat sich Fromm auch sehr stark mit der Gesellschaft auseinander gesetzt, weshalb er wohl dazu geeignet ist, gesellschaftliche Fehlentwicklungen klar zu benennen. Dabei sind beispielsweise die Faulheit, der Egoismus und viele psychische Krankheiten (wie die soziale Phobie und die Agoraphobie) zu nennen.

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Gesellschaftsveränderung ist ein langer Prozess. Aber man muss damit anfangen, bspw. damit, dass man mehr Steuergerechtigkeit schafft. Man muss sich auch was wagen, den ersten Schritt gehen, denn sonst wird sich nie etwas verändern. Und wenn ich dir jetzt mit der Postwachstumsökonomie ankomme, dann wirst du das wahrscheinlich als Steinzeit bezeichnen.


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rockandroll
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28.06.2014 um 20:35
@Butterbirne
ich wünsch mir keinen Systemwechsel, denn ich mag die soziale Marktwirtschaft. Hab darin persönlich einen guten Stand erwischt, wenn man so will. Ich mag es aber nicht, wenn man pauschal irgendwas vorverurteilt und verteufelt.

Nichts gegen eine angebrachte Kritik, aber einfach sagen, "nö, mag ich nicht, also geht auch nicht" ist mir zu flach


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Butterbirne
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

28.06.2014 um 20:38
@rockandroll
Deshalb verweise ich ja auf max weber.
@yelram
Das ist so Larifari. Bist du für die Abschaffung von Geld oder nicht?
Bist du dafür dass alle gleich viel Gehalt bekommen oder nicht?
Bist du für oder gegen Privateigentum?
Das aktuelle System kritisieren schön und gut, dann doch bitte aber auch ein Konzept vorlegen.


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28.06.2014 um 21:08
@Butterbirne
Nichts da "larifari". Das ist nur dein irrsinniges Gerede.

Ich denke nicht, dass ich das jetzt alles hier niederschreiben muss, denn ein Konzept in einem Forenbeitrag niederzuschreiben ist irrsinnig und passt hier nicht hin, da dies den Rahmen sprengen würde. Mir ist bewusst, dass Gesellschaftsveränderungen nicht von jetzt auf gleich geschehen können und der Kapitalismus hat sich auch nicht von jetzt auf gleich entwickelt, weshalb kein Konzept perfekt sein wird! Aber das bedeutet nicht, dass man einfach alles so belassen sollte, wie es ist.

Deshalb muss man kleine Schritte gehen, die jedoch bisher ausbleiben, weshalb sich die Lage zwischen Armut und Reichtum nur verschärft. Für den Anfang muss man Steuergerechtigkeit schaffen, einen gerechten, zum Leben ausreichenden Mindeslohn einführen und natürlich auch Reichtum begrenzen. Zudem bin ich dafür, dass Eigentum verpflichtet, so wie es in unserem Grundgesetz steht, weshalb man die Reichen stärker heranziehen darf! Was bringen einem 100 Autos? Was bringen einem tausend Häuser? Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn Reichtum gleich verteilt wird, weshalb man irgendwo Grenzen setzen muss, sonst wird es auf kurz oder lang zum Ungergang dieser westlichen Zivilisation kommen, wie uns bisher alle Zivilisationen vor unserer gezeigt haben.

Auf kurz oder lang wird man auch um ein bedingungsloses Grundeinkommen (bzw. Arbeit vom Einkommen trennen) nicht herumkommen, da immer mehr Menschen durch Automatisierung und andere Faktoren arbeitslos werden. Und wer soll dann noch die Produkte kaufen, wenn die Menschen nicht das nötige Geld haben? ...

Außerdem braucht man eine nachhaltige Wirtschaft und wir müssen von der Weg-Werf-Gesellschaft wegkommen, denn sonst wird diese Zivilisation wie die Zivilisation auf den Osterinseln enden (durch Ressourcenknappheit zu Grunde gehen). Deshalb muss auch die Lebensdauer der Produkte erhöhen und sie nicht wie jetzt durch geplante Obsoleszenz verkürzen. Glühbirnen und andere Produkte können ein Leben lang halten, wenn man sie so konstruieren würde. Im Grunde bin ich für eine abgewandelte Form der Postwachstumsökonomie. Wir müssen die ursprüngliche Natur des Menschen beachten, was Fortschritt jedoch nicht ausschließt!

Zudem muss man die Infrastruktur weltweit aufbauen, damit auch der Krisenkontinent Afrika (und andere Krisenherde) zur Ruhe kommen kann und nicht einfach ausgebeutet wird. Hätte man während der Kolonialisierung eine Infrastruktur aufgebaut, dann würde es dort heute nicht soviele Probleme geben! Aber mann kann nicht alles niederschreiben, auf Grund der Komplexität und der Zusammenhänge und Abhängigkeiten in dieser Form der Wirtschaft.

Und wenn du so für Fortschritt bist, dann solltest du auch für emanzipatorische Gesellschaftsveränderungen sein, denn sonst endest du nur im Stillstad, den du ja bemängelt hast, obwohl es im Grunde in dieser Gesellschaft der Fall ist.

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Wegen dieser Gedanken bin ich übrigens laut unser Bundesregierung schon linksextrem, obwohl ich mich eher als einen Verfechter für mehr Freiheit und gleiche Lebensbedingungen für alle einsetze.


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