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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.950 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

24.04.2016 um 22:27
@Tripane
Dein Verständnis von links/rechts lässt sehr zu wünschen übrig. Lies dich erstmal in die Thematik ein, bevor du dich hier weiter versuchst zu blamieren - nicht dass du am Ende noch meinst, die NSDAP wäre ne linke Partei gewesen, da sie ja ne "sozialistische Arbeiterpartei" war.

Kleine Veranschaulichung, warum:
Wikipedias Einführungssätze zu "Politische Linke":
McPane schrieb:Mit linker Politik werden sehr unterschiedliche Umsetzungsversuche jener ideologischen Ansätze bezeichnet, welche die Aufhebung von Ungleichheit und als Unterdrückung begriffenen Sozialstrukturen, zugunsten der wirtschaftlich oder gesellschaftlich Benachteiligten, zum Ziel haben.
Demgegenüber ein kleiner Wikipedia-Ausschnitt aus "Stalinismus":
Nach Trotzki entstand unter Stalin eine „neue privilegierte Schicht […] die, gierig nach der Macht, gierig nach den Gütern des Lebens, Angst hat um ihre Positionen, Angst vor den Massen – und jegliche Opposition tödlich hasst“.
(evtl. ist dir ja geläufig, dass die DDR zumindest bei Gründung stalinistisch geprägt war)

So wie du hier mit Begriffen wie links/rechts/sozialistisch um dich wirfst, sagt mir das nur eines: du hast dich - wenn überhaupt - nur oberflächlich mit der Thematik beschäftigt.

EDIT: und zu deinem "Freie Marktwirtschaft"-Käse fällt mir auch nur staunend die Kinnlade runter :palm:


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Flatterwesen
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24.04.2016 um 22:32
@Durchfall
Natürlich ist es nur ein Ideal, aber Konsequente Nächstenliebe wäre es.

@Tripane
Freie Marktwirtschaft, an die glaube ich genauso wenig wie an die Planwirtschaft. Ich denke das Wirtschaften sollte vor allem nicht dem Profit unterworfen sein, sei es nun der Staat oder ein Unternehmen, es sollte vor allem solidarisch sein. Gemeineigentum sollte auch Gemeineigentum sein, die Produktionsmittel sollten weder in den Händen einer Partei liegen noch in den Händen eines Geldadels, sondern in den Händen der Allgemeinheit. sicherlich Utopisch, aber ich glaub das freie Marktwirtschaft keine Freiheit bringt. Den im Endeffekt wird sich auch dort immer eine Elitäre Schicht herausbilden, die einen freien markt dominiert, weswegen ich auch gegen Antikapitalismus ala Killing time bin. Man muss nicht die Eliten angreifen sondern die Verhältnisse die die elite zur Elite macht. Wirkliche Freiheit kann nur mit einer Egalitären Gesellschaftsordnung möglich sein. Weswegen ich auch den Realexistierenden Sozialismus ablehne weil sie letztendlich elitär ist und ich eher Anarchistin bin.


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24.04.2016 um 22:41
@Flatterwesen

Da werden wir keine Einigkeit erzielen.


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Flatterwesen
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24.04.2016 um 22:45
@Tripane
Ich denke du verstehst mich falsch, ich will gar nicht den Kapitalismus von Heute auf Morgen beseitigen sondern er muss mit der Zeit überwunden werden und an deren Stelle ein Solidarisches Wirtschaften treten kann. Ich halte nicht viel von Revolution wenn nichts bei rum kommt. Aber das grösste Fehler des Kapitalismus ist seine Profitorientierung, es war und ist teilweise seine grösste Stärke aber auch sein grösster Schwachpunkt, da hatte Marx durchaus recht.


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Flatterwesen
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24.04.2016 um 22:54
@Tripane
Denk nur mal an das Ehrenamt, was gherade in Strukturschwachen Regionen Deutschlands immer wichtiger wird, da sie nicht Profitorientiert arbeiten.


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24.04.2016 um 23:19
@Flatterwesen
Flatterwesen schrieb:Denk nur mal an das Ehrenamt, was gherade in Strukturschwachen Regionen Deutschlands immer wichtiger wird, da sie nicht Profitorientiert arbeiten.
Keine Ahnung, was du da konkret für Ehrenämter meinst, aber die meisten Ehrenämter sind überhaupt nur in effizienter Form möglich, wo der "Kapitalismus" nicht (!) überwunden wurde. Sonst wären dafür gar keine Reserven vorhanden.


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Flatterwesen
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24.04.2016 um 23:53
@Tripane
Ich sage es mal so, ich wohne in einer Region Ostdeutschland wo es nicht zum besten steht. Die Bevölkerung ist vollkommen überaltert, die Jugend zieht weg. Und so weiter, aber gerade in der Spate Kultur ersetzen gemeinnützige Vereine immer mehr den Unternehmer. Für die Unternehmer ist die Region wo ich lebe recht unintressant, es sei den es geht um Volkstümliche Schlager, was eben aufgrund der Altersstruktur sehr gewinnbringend ist. Aber in anderen bereichen ist es für ein Unternehmen nicht sehr Attraktiv zu investieren, da man eben meist nur + - 0 raus hat und das ist ja nicht das Ziel eines wirtschaftlichen Unternehmen, das ja Gewinnorientiert arbeiten will. So ist es gekommen das in unserer Stadt das beliebteste Fest von einen Gemeinnützigen Verein organisiert, wo jedes Mitglied Ehrenamtlich arbeitet, selbst der Vorsitzender hat finanziell nichts davon, aber er macht es trotzdem. Ein Gewinnorientiertes Unternehmen würde da nie Investieren, weil nichts bei raus kommt. obwohl dieses Fest beliebt ist, ist es nicht möglich ohne das Ehrenamt. Es geht darum Freiräume zu schaffen und somit auch Alternativen zum Gewinnorientierten wirtschaften zu schaffen. Ohne Zweifel ist der Kapitalismus zum grossen fähig, aber nur bis zu einer gewissen. Ich will den Kapitalismus gar nicht verteufeln, den er ist notwendig in der Entwicklungsstufe der Gesellschaft, er ist keine Entartung oder Fehlentwicklung. Aber auch er zerbricht an seinen Widersprüchen früher oder später, und genau das sagte Marx im Grunde genommen. Und deswegen sagte er auch eine Gesellschaft muss den Kapitalismus in all seinen Phasen durchlebt haben um zum Kommunismus zu gelangen. Mit anderen Worten auch nach Marx kann der Kommunismus ohne den Kapitalismus bestehen. Der Untergang des Real existierenden Sozialismus hat Marx eher bestätigt als Widerlegt, aber das Wissen die wenigsten.


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Warhead
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25.04.2016 um 00:00
@Flatterwesen
Ha...du wohnst in der Uckermark


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Flatterwesen
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25.04.2016 um 00:01
@Warhead
Südthüringen in Suhl....


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25.04.2016 um 00:43
@Flatterwesen

Bist du bereit, zu warten bis der "Kapitalismus" von selbst zerbricht, oder willst du nachhelfen durch staatliche Eingriffe?
Ich bezweifle ja, dass er zerbricht, weil er eben kein planmäßig verordnetes "System" ist, sondern immer wieder, im Rahmen der Freiheit, Handel zu treiben, neu entsteht.

Die Sache mit dem ehrenamtlich organisierten Fest ist ja nett, aber ich sehe nicht, wo das in Widerspruch zur freien Marktwirtschaft stünde. Es ist doch eher eine Ergänzung.

Wissen, Können, Fähigkeiten und Leistungen auszutauschen und damit allen am Tausch Beteiligten zu einem Mehrwert zu verhelfen, ist der Grundgedanke der Marktwirtschaft.
Wenn sowas nicht als Handel umgesetzt wird, sondern als Ehrenamt, dann meist doch nicht weil die Marktwirtschaft das fehlerhafte Prinzip darstellt, sondern weil bürokratische Hürden, Vorschriften und der Staat (weil er ja "sozial" zu sein vorgibt) mit seinen Steuern und Abgaben alles bis zur Unrentabilität erdrückt.


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Warhead
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25.04.2016 um 00:59
@Flatterwesen
Arme Sau...mein Mitgefühl


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Warhead
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25.04.2016 um 01:04
@Tripane
Wissen,Können,Fähigkeiten und Leistungen hat er zur Ware gemacht...damit wurde natürlich nichts besser wie der Kapitalismus gerne behauptet,nur teurer und schlechter
.


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Deepthroat23
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25.04.2016 um 13:20
Vor kurzem noch im Bundestag gelobt, mittlerweile hat sogar der Ramelow die Schnauze voll von der Antifa.

Letzens unterstellte er ihnen noch Nazi-Methoden, jetzt hat er nochmal nachgelegt:
http://www.huffingtonpost.de/2016/04/24/ramelow-video-ausraster_n_9769290.html?icid=maing-grid7|germany|dl1|sec1_lnk3%26pLid%3D453055


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Flatterwesen
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25.04.2016 um 13:23
@Deepthroat23
Er kritisiert zurrecht die Antideutsche Aktion Berlin, davon abgesehen sind Antideutsche keine Linken....


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25.04.2016 um 13:27
@Flatterwesen

Das weiss er, das wurde ihm schon tausend mal erklärt. Er versucht es halt immer wieder anders darzustellen.


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25.04.2016 um 13:40
@Flatterwesen

Im dem Artikel geht es um eine Aktion in Halle. Woraus schließt du, dass es sich um Antideutsche handelte?


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Deepthroat23
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25.04.2016 um 13:49
@Flatterwesen

In dem Artikel steht wortwörtlich
Er warf den Antifa-Aktivisten Arroganz und Intoleranz vor
Wo also war jetzt genau mein Fehler in dem Post?


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Flatterwesen
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25.04.2016 um 13:53
@Aldaris
Der streit spitzte sich schon vorher, er sagte es nur in halle, es geht um eine Aktion vor dem Haus Björn Höcke, Ramelow hat Kritisiert vor dem Privatgebäude von Politikern eine Demo stattfindet umso Druck auszuüben. Solche Methoden sind in der regel nur in rechten kreisen und bei "Besorgten Bürgern" üblich das man ganz bewusst mit einen Mob vor Privathäusern auftauchen. Es ist aber lustig das die besorgten bürger sich als erstes darüber aufregen....


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Flatterwesen
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25.04.2016 um 14:10
@Deepthroat23
Davon abgesehen gibt es "Die antifa" gar nicht....


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25.04.2016 um 14:12
@Flatterwesen
Flatterwesen schrieb:...davon abgesehen sind Antideutsche keine Linken....
Das sehe ich anders. Wer alles, was nicht explizit antinational ist, als rechtsextrem verschreit, muß zwangsläufig selbst links verortet werden.


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