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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.079 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

13.07.2016 um 19:41
Bruderchorge schrieb:sondern das eben trotzdem im Umfeld genug Wohnraum zur Verfügung steht, auf den man ausweichen kann.
Es kommt eben darauf an, wie du Umfeld definierst. Fakt ist, dass in der BRD 1,5 Mio. Wohnungen fehlen (von der Nachfrage ausgehend).

Für mich bedeutet Umfeld, dass es noch zumutbar ist, eine Stunde am Tag zur und von der Arbeitsstätte zu pendeln, aber nicht länger, denn dann wäre es wieder infrastrukturell falsch und würde zu viel Lebensqualität kosten, denn niemand sitzt gern freiwillig jeden Tag 2 Studen in der Bahn, im Bus oder im Auto.

Es ist also weniger eine Luftnummer als ein ernstes Qualitätsproblem, das wir haben.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wohnen-in-deutschland-regierung-streitet-ueber-neubaufoerderung-a-1089431.html


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13.07.2016 um 19:48
@Realo

Genau und für diese Missstände hätte ich jetzt gern was handfestes, mangelnde bzw keine Angebot 1 Stunde Fahrweg um Berlin oder sonst wo.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

13.07.2016 um 19:57
Mich wundert immer die mögliche, unzumutbare lange Anfahrt zur Arbeit in die City. Wie sieht es denn mit den Industrieflächen außerhalb der Großstädte aus? Da wäre das Pendeln von der City zu den Arbeitsplätzen am Stadtrand ein ähnliches Problem.

Also Arbeitsweg kann nicht alleine der Grund sein, unbedingt in der City wohnen zu müssen.


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Rho-ny-theta
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13.07.2016 um 20:07
@Gwyddion

Ein großer Teil der Personen, die sich über die Gentrifizierung beschwert, besteht ja aus Studierenden - daher ist diese Pendelproblematik dort nicht so extrem relevant, da die Unis klassisch eher in den Alt- und Innenstädten liegen.

Dass die gleichen Studis selbst mal Teil einer Gentrifizierungswelle waren und die klassischen Arbeiterviertel "aufgewertet" haben, wird dabei auch mal gerne übersehen.


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13.07.2016 um 20:08
@Bruderchorge

Naja, abgesehen von den Fahrzeiten von den Stadträndern oder Vorstadtgemeinden in die Zentren ist der Wohnraummangel immer noch akut...
Besonders in den deutschen Großstädten nimmt der Wohnraummangel den Angaben zufolge besorgniserregende Ausmaße an, während auf dem Land vielerorts Leerstand droht. Vor allem in Berlin liegen Nachfrage und Angebot beim Wohnraum laut IW weit auseinander. Pendle sich die Zuwanderung auf jährlich rund 500.000 Menschen ein, so müssten in der Hauptstadt pro Jahr mehr als 30.000 neue Wohnungen entstehen. "Gebaut wird aber nicht einmal ein Drittel", stellten die Wirtschaftsforscher fest.
http://www.trend.at/branchen/immobilien/weiter-wohnungsmangel-grossstaedten-6525401


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Warhead
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

15.07.2016 um 03:19
Ja wo sind sie denn alle hin die grossmäuligen Rechtsbeugefans??

http://m.taz.de/Hauptstadt-CDU-und-Rigaer-Strasse/!5319281;m/


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def
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15.07.2016 um 09:44
@Warhead

LoL. Obwohl der von dir gefeierte Erfolg über den Rechtsweg zustande kam und hier nicht dieser, sondern steinewerfende Pyromanen kritisiert wurden, glaubst du eine Welle machen zu können?

Und warum feierst du diesen Formfehler als Erfolg? Der Eigentümer bringt nächstes mal einfach einen Titel und einen Gerichtsvollzieher mit. Und was dann? Bläst du wieder zum Revoluzzersturm auf den Klassenfeind. :palm:

Linksextremismus wird immer gefährlicher da ändert auch eine läppische Formalie nix.


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Warhead
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15.07.2016 um 11:28
@def
Aber das hätten sie doch wissen müssen das sie den brauchen...oder sie kriegen vielleicht gar keinen?
Ohne Grundbucheintrag und andere läppische Formalien...ersparen wir uns die,lassen wir die Bullen die Arbeit machen,wie immer,fragt ja keiner ob überhsupt alles da ist
Vor allem haben die Mietverträge...da steht nix von politischer Gesinnung,welche man haben darf und welche nicht


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def
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

15.07.2016 um 13:55
@Warhead

Wurde nicht in besagtem Urteil erwähnt, dass bei korrekter Durchführung durchaus das Recht beim Eigentümer ist?

Woher weißt du das es keinen Grundbucheintrag gibt? Quelle?


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Warhead
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15.07.2016 um 14:46
@def
Darf ich nicht sagen


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def
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15.07.2016 um 15:54
LoL... keine Antwort ist auch eine...


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Warhead
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21.07.2016 um 22:06
Jetzt beraten die Bullen die Spekulantenschweine schon wie sie ihre Mieter am besten räumen lassen...inclusive steinewerfender U-Boote liefern sie offenbar alles


http://m.taz.de/Hausprojekt-Rigaer94-in-Berlin/!5321104;m/


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24.07.2016 um 17:32
def schrieb am 15.07.2016:Linksextremismus wird immer gefährlicher
Wegen der Qualität oder der Quantität und woran machst du das fest?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.07.2016 um 20:29
Ich weiß nicht, ob Linksextremismus immer gefährlicher wird aber in meinen Augen sind die Typen nicht weniger krank im Hirn als die Rechtsextremisten auch. Ich bin jetzt Student und spiele mit dem Gedanken, mich einer Studentenverbindung anzuschließen(keine Burschenschaft oder ähnliches). In die engere Wahl kam dabei eine Verbindung, die zum "Verband der Vereine Deutscher Studenten" gehört. Jetzt hat die linskextremistische Seite linksunten.indymedia.org im Juni per Leak eine Liste von Mitgliedern dieses Verbandes mit Namen, Geburtsdaten, Adressen und Studiengängen auf der Seite veröffentlicht und da frage ich mich doch, mit welchem recht?
Nicht alle Mitgleider von Studentenverbindungen sind automatisch gewaltbereite Rassisten oder ähnliches aber das scheint ja egal zu sein oder wird nicht geglaubt.
Bei dem Gedanken, dass da da auch irgendwann mein Name, Adresse usw. für fanatische Linke frei zugänglich stehen könnte, wird mir ganz anders. Warum sperrt man solche Seiten nicht?
In den Kommentaren wird von "wertvollen" Informationen gesprochen. Wie soll ich das verstehen? Wertvoll deshalb, weil man diesen Leuten das Leben zur Hölle machen kann, bis sie sterben(Lebensbund in den Verbindungen), wenn man das möchte oder wie?
Glücklicherweise hatte ich in meinen Leben mit Extremisten bisher nie direkt etwas zu tun aber soetwas macht mich einfach nur stinksauer.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.07.2016 um 20:35
Redan schrieb:Nicht alle Mitgleider von Studentenverbindungen sind automatisch gewaltbereite Rassisten oder ähnliches aber das scheint ja egal zu sein oder wird nicht geglaubt.
Ne, aber im besten Fall immernoch stramm konservativ und patriarchal ausgerichtet. Teile der linken Szene liefern sich mit manchen Burschen-/Studentenschaften einen regelrechten Krieg. Habe selbst schon indirekt mitbekommen, wie in linken Szenekneipen Fensterscheiben eingeschlagen wurden oder Burschis mit Telestöcken in der Tür standen. Die Burchis hingegen müssen jedoch in 90% der Fälle nur ihre Fassade ab und zu neu streichen, weils ein paar Farbbeutel gegen die Hauswand gab.

Was versprichst du dir persönlich denn von einem Beitritt in so eine Verbindung?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.07.2016 um 20:45
Erstmal habe ich mit Burschenschaften absolut nichts zu tun. Das habe ich aber schon im Beitrag geschrieben, also vergiss Burschenschaften, Corps, strengreligiöse Verbindungen, schlagende Verbindungen und ähnliches. Darum geht es bei dieser Verbindung und bei mir wirklich überhaupt nicht.
Ich war immer fasziniert von diesem Zusammenhaltsgedanken, wie er in manch anderen Ländern zum Beispiel über Schuluniformen praktiziert wird(das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer Gemeinschaft, wenn man so will, zumindest wenn es gut praktiziert wird).
Klar, es ist schön, sich mit Freunden zu treffen aber der Gedanke, sich einer Gruppe mit ähnlichen Weltanschauungen anzuschließen, die über eigene Rituale/Traditionen, Symbole, Wappen etc. verfügt, übt für mich eine große Anziehungskraft aus.
Vielleicht ist das ganze natürlich nicht so "romantisch" wie ich es mir vorstelle bzw. erhoffe aber dafür muss ich mir die entsprechenden Veranstaltungen erstmal ansehen, um das beurteilen zu können.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.07.2016 um 20:56
Redan schrieb:Klar, es ist schön, sich mit Freunden zu treffen aber der Gedanke, sich einer Gruppe mit ähnlichen Weltanschauungen anzuschließen, die über eigene Rituale/Traditionen, Symbole, Wappen etc. verfügt, übt für mich eine große Anziehungskraft aus.
Vielleicht ist das ganze natürlich nicht so "romantisch" wie ich es mir vorstelle bzw. erhoffe aber dafür muss ich mir die entsprechenden Veranstaltungen erstmal ansehen, um das beurteilen zu können.
Gerade dieser männerbündlerische Elitarismus ist jedoch zu kritisieren. Auch haben Bünde und '-schaften' in Deutschlandn nur sehr wenig mit beispielsweise den US-amerikanischen Verbindungshäusern gemeinsam. Am ehehsten gehen in diese Richtung vielleicht noch sog. Turnerschaften oder ähnliches. Das was du beschreibst ist jedoch nur im Rahmen bestimmter weltanschaulicher Milieus (und Fachrichtungen) zu finden. Das man sowas als Mensch mit progressiver Ausrichtung kategorisch ablehnt, versteht sich fast von selbst.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.07.2016 um 21:09
Kritisieren kann man so einiges aber das mit der veröffentlichten Liste ist ja wohl etwas ganz anderes.
Aber du hast schon gut erkannt, wonach ich suche als du die amerikanischen Verbindungshäuser angesprochen hast.
Mir ist schon klar, dass es nicht das Gleiche ist aber da ich nunmal nicht in den USA studiere, wollte ich es mit etwas zumindest ansatzweise ähnlichem versuchen.
Und nach wie vor finde ich das verallgemeinern deinerseits doch sehr bedenklich, wenn es darum geht, sämtlichen Studentenverbindungen "bestimmte Weltanschauungen" zu unterstellen und stimme dir da auch nicht zu.
Hast du denn persönliche Erfahrungen mit sämtlichen deutschen Studentenverbindungen gemacht, die nichtschlagend sind und auch nicht zu den Burschenschaften gehören?
Ich bezweifle es. Menschen sind einfach zu unterschiedlich, um sie so einfach über einen Kamm scheren zu können und auch das ist etwas, was mich an dieser geleakten Liste stört. dahinter steckt ein primitives, engstirniges Weltbild, eingeteilt in schwarz und weiß und natürlich sind die Betreiber von indymedia die "guten". Wie simpel deren Weltbild sein muss...


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nunavit
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.07.2016 um 22:14
Ich würde den Linksextremismus als vergessene Gefahr bezeichnen, da die RAF alleine 34 Menschen getötet hat. Die Dunkelziffer dürfte noch größer sein. Außerdem wurde der Großteil der Judenfeindlichen Attacken in Nachkriegsdeutschland durch Linke verübt. So hat die linksextreme Gruppe Tuparamos West-Berlin ein Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin verübt bei der zum Glück niemand verletzt wurde. Die Linksextremen von Tuparamos München haben dagegen bei ihrem Anschlag auf ein jüdisches Altersheim 7 jüdische Holocaustüberlebende ermordet. Ich denke auch an den versuchten Anschlag von Linken auf einen Bus von nach Israel emigrierenden jüdische Emigranten aus Russland, ich denke an die Selektion von Entebbe, durch deutsche Linksextremisten durchgeführt. Es gibt dutzende weitere Anschläge auf jüdische oder israelische Einrichtungen oder Personen, die von deutschen Linksextremisten ausgeführt wurden.

So ist es nicht verwunderlich, dass Ulrike Meinhof (RAF Terroristin) die 12 massakrierten israelischen Olympiateilnehmer von München 1972, als "Geldjuden" bezeichnete.


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Warhead
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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

27.07.2016 um 23:05
@nunavit
Das ist innerhalb der Linken schon vielfach durchgekaut worden und schmerzt immer noch,die totale Ignoranz der Geschichte einerseits,andererseits aber mit den Nazieltern abrechnen wollen,aber selbst eine antisemitische Haltung im Kopf haben die einem Julius Streicher und einem Heinrich von Treitschke zur Ehre gereichen würde.
Auch Dieter Kunzelmann,den ich eigentlich für integer hielt,ist offenbar ein glühender Antisemit.
In nem Interview nahm er einen klaren Standpunkt ein und legitimierte die Bombe im jüdischen Gemeindehaus noch...später rückte er halbherzig davon ab


Wikipedia: Dieter_Kunzelmann
@Redan
Indymedia ist nicht Indymedia.Linksunten,Indymedia Deutschland ist Teil des internationalen Indymedianetzwerks,Linksunten ist eine Abspaltung.
Ich halte auch nicht allzuviel davon undifferenziert Datensätze zu veröffentlichen,allerdings gehe ich da mit paranormal konform.
Wer sein Glück und seine Identität bei patriarchalischen Männerbünden sucht hat ein Identitätsproblem und leidet nicht an zuwenig sondern eher zuviel Ego,dafür sieht es umso ärger mit dem Selbstbewusstsein aus.
Ansonsten sind die Karrierechancen ausgezeichnet,die alten Herren sorgen für die richtige Seilschaft auf das auch der unfähigste Trottel noch zu Posten und Ansehen kommt


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