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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

15.371 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

03.09.2019 um 11:37
lkdwpi schrieb:Das ist alles Terrorismus. (Politische Einflussnahme durch Angstmache.) Und selbst wenn die andern Leute aus der Antifa es nicht mögen - so billigen sie doch diesen ganzen Kram, in dem sie die Leute decken bzw. nicht anzeigen und sie stattdessen beherbergen und sich nicht davon distanzieren. Da ist das auch nich so viel besser dasss nur ein geringer Teil (also vermutlich weniger als 50 Prozent und nur 20-30 Prozent oder so) gewalttätig sein sollen.
die Zustimmung zur sog. "antifaschistischen Militanz" gehört zur "Antifa" wie das Amen zur Kirche bzw das Allahu Akbar zur Moschee


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03.09.2019 um 11:41
postcrysis schrieb:Wieauchimmer, suum cuique.
Sprüche vom KZ-Tor werden auch auf Latein nicht besser.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

03.09.2019 um 11:58
bgeoweh schrieb:Sprüche vom KZ-Tor werden auch auf Latein nicht besser.
Wusst ich nicht - ich hatte das in einem anderen Kontext in der Schule.
Was möchtest du mir nun damit sagen? Schmierkampagne?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

03.09.2019 um 12:06
postcrysis schrieb:Was möchtest du mir nun damit sagen? Schmierkampagne?
Unangenehmes Gefühl, nicht wahr? So schnell kann es im Zweifelsfall gehen. Sei froh, dass wir hier normal sind und es einfach als unschuldigen Fehler akzeptieren, anstatt dein Auto anzuzünden.


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03.09.2019 um 12:08
bgeoweh schrieb:So schnell kann es im Zweifelsfall gehen. Sei froh, dass wir hier normal sind und es einfach als unschuldigen Fehler akzeptieren, anstatt dein Auto anzuzünden.
Krasses Zeug, das du dir hier so denkst.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

03.09.2019 um 12:11
postcrysis schrieb:Krasses Zeug, das du dir hier so denkst.
Leider nein - so funktionieren heute die sogenannten "Shitstorms". Eine unbedachte Äußerung wird aus dem Kontext gerissen, der Mob legt los und niemand kann ihn mehr aufhalten.


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03.09.2019 um 12:38
bgeoweh schrieb:Eine unbedachte Äußerung wird aus dem Kontext gerissen, der Mob legt los und niemand kann ihn mehr aufhalten.
Vielleicht ist dieser lat. Ausdruck ja kritisch zu betrachten.
Dass diesem schon was als Basis zugrunde liegt, das in unaussprechlicher Form im NS mündete.


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03.09.2019 um 12:49
Ich finde da sollte man aber die Kirche auch irgendwo im Dorf lassen. Jedem das seine heißt eigentlich nur „jeder wie er will“ dass die Nazis das in einem menschenverachtenden Kontext genutzt haben steht außer frage. Aber alles darauf immer wieder zu beziehen und nach Parallelen zu suchen halte ich für übertrieben.
Diese armen Menschen wurden in Zügen dahin verfrachtet und trotzdem fahren wir Bahn. Autobahnen...Sojabohnen... alles solche Sachen.
Man darf die Geschichte niemals vergessen, aber hinter jeder Aussage eine Naziparole zu riechen wird irgendwann lästig.


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03.09.2019 um 13:48
Kontext heißt das Zauberwort.


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03.09.2019 um 13:50
Belphegor84 schrieb:dass die Nazis das in einem menschenverachtenden Kontext genutzt haben steht außer frage.
Eben. Und deswegen kann in diesem Land gar nicht genug übertrieben werden, was Faschismus/Nationalsozialismus ... anbelangt. Das passiert aber eh nicht. Sieht man sich die aktuellen Wahlergebnisse mal an.

"Hitler hat den Menschen im Stande ihrer Unfreiheit einen neuen kategorischen Imperativ aufgezwungen: ihr Denken und Handeln so einzurichten, daß Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts ähnliches geschehe." (Theodor W. Adorno)


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03.09.2019 um 14:01
MokaEfti schrieb:"Hitler hat den Menschen im Stande ihrer Unfreiheit einen neuen kategorischen Imperativ aufgezwungen: ihr Denken und Handeln so einzurichten, daß Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts ähnliches geschehe." (Theodor W. Adorno)
Nur hat das bei Adorno eine ideologiekritische Dimension, die sich (für Nicht-Soziologen) sicherlich noch am ehesten verstehen lässt, wenn man ergänzend hierzu sein Essay/Vortrag zu "Was ist deutsch? " liest/anhört.
Youtube: Theodor W. Adorno - Was ist deutsch? [1965]


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03.09.2019 um 14:16
@MokaEfti
Also wenn ich bei einer Diskussion nicht weiter komme sag ich des Öfteren „naja, jedem das seine“ und ich Identifiziere mich in keinsterweise mit der Ideologie. Ich finde man kann es einfach auch übertreiben und mir persönlich ist es auch viel zu anstrengend hinter jedem Stein einen Nazi oder kommunisten zu vermuten.

Kommt jetzt allerdings jemand mit wirklich eindeutigen Sachen wie „Arbeit macht frei“ in einer bspw Diskussion über Arbeitslosigkeit oder sowas, gibts eine auf den Deckel. Man muss eben etwas differenzieren können/lernen/wollen.


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03.09.2019 um 14:22
Ok. Ich habe das immer wörtlich genommen....
paranomal schrieb:ideologiekritische Dimension
Könntest du das kurz ausführen? Oder geht das zu weit?
Ich höre mir das besser nach der Arbeit an.


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03.09.2019 um 14:30
@MokaEfti
Was denkst du wieviele jüngere Leute überhaupt noch wissen dass der Spruch an einer KZ Tür stand. Das allein ist traurig genug, aber ich denke die wenigsten würden das als Anlass nehmen um diesen Spruch zu bringen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
Und da fängt es schon an, du lernst jemanden in der Kneipe kennen wie mich jetzt zb, es geht um was, das der eine besser findet als der andere, nehmen wir Lautsprecher. Du findest A besser, ich B. Wir werden uns nicht einig, ich sage „nu gut, jedem das seine“. Denkst du dann „oh scheisse ein Nazi!“?

Ich hoffe es kommt rüber dass ich das in keiner Weise provozierend meine oder sonstwas, sondern einfach ein Beispiel aus dem täglichen Leben.


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03.09.2019 um 14:43
@Belphegor84

Ich komme nicht klar, wenn rechts und links in einem Topf geworfen werden. Das ist nicht nur inhaltlich ungenügend, sondern soll offensichtlich die eigene mittige Selbstverortung freisprechen. Immer eine Frage der Perspektive!
Das Beispiel mit den Lautsprechern untermauert, welche Gefahr darin liegt, Augen und Kopf zu verschließen. Es geht nicht um alttestamentarische Weisheit samt inflationäre Rundumschläge. Aber es geht doch sehr wohl darum, Positionen und Standpunkte zu entdecken und zu verstehen. Manchmal endet sowas dann halt doof. o_O


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03.09.2019 um 14:48
@MokaEfti
Also ich hab mir schon lang abgewöhnt die politische Ausrichtung meiner Gesprächspartner anhand einer getroffenen Aussage einzuordnen, kommt mir was spanisch vor hinterfrage ich und bilde meine Meinung evtl neu. Ich hab es irgendwann schon mal gesagt, nicht jeder Linke verprügelt Polizisten und nicht jeder Rechte will buchenwald wieder anfeuern.
Es gibt da viele Abstufungen auf beiden Seiten, die man dann einfach kennen lernen muss. Ich habe mit vielen intelligenten Menschen gesprochen sowohl aus dem rechten als auch aus dem linken Spektrum. Allerdings war keiner extrem links oder extrem rechts. Mit solchen Menschen fällt für mich jede diskussionsgrundlage weg.
Von daher werfe ich extrem links und extrem rechts schon in einen Topf, weil beides komplett überflüssig ist.


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03.09.2019 um 14:49
MokaEfti schrieb:Könntest du das kurz ausführen? Oder geht das zu weit?
Kann ich gerne tun, aber ich denke dafür ist dieser Thread nicht gut geeignet.


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03.09.2019 um 14:58
@paranomal
paranomal schrieb:Kann ich gerne tun, aber ich denke dafür ist dieser Thread nicht gut geeignet.
Dann schreibe doch kurz, was an dem Adorno Zitat mißverstanden werden kann, wenn man den ideologiekritischen Hintergrund ausblendet? Ich meine, wenn man es wie ich, 1:1 anwendet.


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03.09.2019 um 15:08
@Belphegor84

Die Grenzen von links zu linksextrem und von rechts zu rechtsextrem sind relativ fließend, wage ich zu behaupten. Prinzipiell finde ich deine Offenheit oder Unvoreingenommenheit prima. Trotzdem sehe ich eine gegebene Abgrenzung nach Vertiefung samt Dissens nicht als problematisch an. Für mich eher konsequent. Oft zeigt es sich, dass eine Meinung zu einem bestimmten Thema sich in anderen Facetten ebenfalls zeigt. Egal, jeder Dissens ist mir näher als dieses schwülstige Mittegefasel. ;) Da bin bei Nuhr.


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03.09.2019 um 15:30
Nachtrag: Nach nochmaliger Überlegung halte ich "links" und "rechts" für überholtes Propaganda ABC. Ich finde das auch irgendwie nicht mehr zeitgemäß. Gut, so als grober Kompass. Ich versuche das ebenfalls hinter mir zu lassen. Ich habe zuviele "linke" Meinungen gehört, welche mich zweifeln haben lassen. Die Sache mit den Standpunkten und den damit verbundenen Trennungen, lass ich aber mal so stehen.


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