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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

26.04.2016 um 22:27
@eckhart
eckhart schrieb:Meinst Du, ich hätte meine Intelligenz versoffen?
Das ist ja ein rein hypothetisches Beispiel.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

26.04.2016 um 22:39
Durchfall schrieb:Du kannst Durchschnittsbürger auch mit einem x beliebigen Bürger ersetzen.
Oder eben durch das, damit das geschriebene für dich Sinn macht.
Egal was ich mache, es gibt keinen Sinn.
Im Unterbewusstsein sind wir Menschen alle Alles.Von Gott bis zum Mörder.

Nur wir Menschen verfügen alle über ein fortwährendes Veto des Bewusstseins gegen das Unterbewusste,
wenn nicht schädliche Substanzen wie Alkohol oder Hetzer andauernd versuchen unser Bewusstsein dahin gehend zu beeinflussen, gegen die Ethik zu verstoßen.

Hetzer sind für mich Rechtsextremisten wie Islamisten wie der DDR nachtrauernde.
Das ist aber keine Gruppe
sondern Individuen, die dafür selbst verantwortlich sind.

Sie könnten es auch von Heute auf Morgen lassen!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

26.04.2016 um 22:39
Wenn Dein Post keine Ironie darstellen sollte, dann bezeugt er eindrucksvoll eine Bevorzugung für Schubladendenken.
Ist schon ziemlich anmaßend... so eine Selbsterhöhung gegenüber dem kleinbürgerlichen Kumpel der unter Tage schuftet und sich auf seinen Schrebergarten und seine Taubenzucht freut, vlt. weil zu Weltreisen das Kleingeld fehlt.

Im übrigen gibt es auch reichlich Migranten die kleinbürgerlich leben... und mittnichten DVU und Rep Wähler waren/sind.
Nein das war keine Ironie ! Was soll daran anmaßend sein ?
Das Kleinbürger nun mal nur einen begrenzten Horizont haben, ist nun mal so !
Der Kumpel der als Bergmann arbeitet kann sich schon einen normalen Urlaub leisten.
Die Zeit wo hauptsächlich ungelernte Arbeiter mit schlechter Bezahlung in Bergwerken in Deutschland gearbeitet haben, ist schon seit Mitte der 1970er Jahre vorbei.

Auf der anderen Seite ist es natürlich so, das in einfachen Berufen auch die Zahl der BILD-Leser immer noch relativ hoch ist.

Das unter den Gastarbeitern der ersten Generation in den 1960er Jahren aus der Türkei, Akademiker nicht vertreten waren ist jetzt keine Überraschung. Da wurden Arbeiter für die Industrie in der Produktion gesucht.
Das waren in der großen Masse Menschen die aus Süd-Ost Anatolien, dem ärmsten Teil der Türkei, die froh darüber waren das sie in Deutschland arbeiten konnten. Denn in der Türkei gab es für diese Leute keine Arbeit.

Diese Leute hatten auch nur die Grundschule in der Türkei besucht und dadurch nur die elementarste Bildung. Diese Menschen aus Süd-Ost Anatolien sind auch sehr konservativ in ihren Wertvorstellungen und deshalb auch in großen Teilen kleinbürgerlich.

Und natürlich waren diese kleinbürgerlichen Gastarbeitern aus der Türkei keine DVU oder REP-Wähler, die Leute hatten vielleicht nur eine schlechte Bildung, aber die waren ja deshalb nicht dumm.
Wie DVU und die REP hier zu Wahl antraten, haben die Gastarbeiter schon gemerkt, das gegen sie Stimmung gemacht wird !


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26.04.2016 um 22:43
@Moses77
Moses77 schrieb:ich finde, man muss das ganze Islamthema noch mehr enttabuisieren und ähnlich wie Kritik am Christentum handhaben, nämlich aushalten.
Niemand hat vor, die Demokratie abzuschaffen, nur weil er den Islam skeptisch sieht, eher im Gegenteil sorgt er sich um die Demokratie, o berechtig oder nicht, ist wieder eine andere Frage.
Weißt du, was der entscheidene Unterschied ist und warum man teils "Islamkritik" "tabuisiert"?
Nehmen wir nochmal das Beispiel von letztens, diesen Unfall, bei dem dieses 19 jährige Mädchen überfahren wurde.
Du sprachst an dieser Stelle von "muslimischen Rasern", die restlichen Eigenschaften, die da zugewiesen wurden, erspare ich der Menschheit an dieser Stelle. Anschließend hast du noch ein Bild von den beiden Männern geliefert. Weder gab es irgendeinen Hinweis auf die Religionszugehörigkeit noch stand diese irgendwie in Zusammenhang mit diesem Fall und dennoch...
Und das auf Basis des Aussehens und der Namen der Protagonisten.
Auch wenn ich mich darüber geärgert habe, fühle ich mich an dieser Stelle genötigt zu erwähnen, dass du am Tage darauf zurückegrudert bist und eingesehen hast, dass du da über die Stränge geschlagen bist und somit wohl noch die Fähigkeit zur Reflexion besitzt.

Diese "Islamkritik" verwischt längst mit der Kritik an einer Ethnie, Kultur, blabla, jedes andere x-beliebige Ersatzwort für Rasse. Sie verwischt längst mit der Kritik an Menschen, nicht an einer Ideologie.
Mir kann es nicht passieren, dass mir hier aufgrund eines Aussehens oder meines Namens irgendeine Religion oder Ideologie unterstellt wird und auch wenn ich jemanden überfahre, muss ich nicht damit rechnen, dass jemand von der "christlichen Raserin" spricht. Ich werde als Person aufgrund meines Aussehens und der damit verbunden Staatsangehörigkeit aber auch nicht entindividualisiert und mir werden auch pauschal keine Eigenschaften zugeschrieben.
Und genau das ist der Punkt, gegen den sich hier die meisten Menschen wenden, nicht gegen die Kritik an einer Religion.
Mit der Kritik am Christentum hat ein Großteil der "Islamkritik" nämlich nicht das Geringste zu tun.


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26.04.2016 um 22:50
Übrigends glaube ich, @Gwyddion dass Jemand, der vielleicht oberflächlich betrachtet kleinbürgerlich lebt, aber sich gewerkschaftlich engagiert -wozu ich zB. die Teilnahme an Arbeitskämpfen wie Streiks, oder Eintreten für Betriebsräte zähle-
niemals Kleinbürger genannt werden darf.

Die Differenzierung ist also eine sehr feine.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

26.04.2016 um 23:00
@che71
@Fierna
@eckhart
@Golfkrank
@Issomad
@Flatterwesen
@canales


Sooo, Leute - für alle die nochmal eine Liste der Ereignisse haben möchten:

Das Duisburger Institut für Sprach- Und Sozialforschung hat eine Dokumentation angefertigt.

Sie nennt sich >

Höcke-AfD-Tagebuch:
11. Dezember 2015 bis 17. März 2016

http://www.diss-duisburg.de/wp-content/uploads/2016/03/Höcke-AfD_Tagebuch-2016-03-17.pdf

Alles belegt mit Quellen.


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26.04.2016 um 23:11
@Fierna
Wunderbar auf den Punkt gebracht


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26.04.2016 um 23:36
Hier kommen wir den Ursachen schon näher. Das Problem ist, dass niemand diese Ursachen abstellen will. Facebookbeiträge sind schnell mal gelöscht, aber gegen Wahlenttäuschung vorzugehen, erfordert mehr, als nur von Arvato/Bertelsmann bezahlte Zensoren.
Bezahlte Schreiberlinge wolltest du doch eigentlich sagen ?

Facebookhetzbeiträge mit Holocaustleugnung und Fremdenfeindlichkeit müssen auch gelöscht werden !
Klar ist Putin ein Schurke, keine Frage. Aber er macht daraus wenigstens keinen Hehl. Er wirkt authentisch, und das macht ihn sympatisch.
Das müsste dir die Mafia auch sehr sympathisch sein, denn die sind ja auch "authentisch" ?!
Wie schätzt ihr das ein? Finanziert Putin die AfD oder nicht?
Der Putin ist viel zu sehr Realist, als das er eine kleine Oppositionspartei wie die AFD in Deutschland unterstützt. Putin denkt in größeren politischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen, denn er muss ja nach Europa trotz allem sein Gas verkaufen.
So gute Kunden wie die Europäer kann er lange suchen, die Zuverlässigkeit bei der Bezahlung und die Abnahmemenge !
Die großen Gaspipelines sind ja nicht aus Langeweile gebaut worden.
Quellen dafür bitte.
Das hat doch bestimmt Ulkotte, Compact-Else, AFD-Schwätzer oder ein ähnlicher Spinner fantasiert, dann braucht man doch keine Quellen !
Realo schrieb:Wir können nur hoffen, dass Deutschalnd nicht auf Sicht zum neuen Balkan der 90er wird.
Die Lebenswelten und Einstellungen sind einfach zu verschieden und bergen gewaltiges Potenzial für Spannungen, auch wenn das viele schon seit Jahren immer wieder vorhersehen wollen. Langsam wird jedem die unaufhaltbare bisher schleichende Veränderung unseres Landes klar.
Ach du liebe Zeit ! Du solltest dich mal mit den Ursachen des Jugoslawien-Krieges beschäftigen, bevor du so etwas schreibst !
In Russland weiß man als Bürger zumindest wer der Boss ist und muss nicht rätselraten von welchen unterschiedlichen einflussreichen Interessengruppen der Präsident geleitet wird.
Wer sind den diese Interessengruppen ?! NWO; Illuminaten ?!
Eine lesbische Frau ist wohl so wirklich das allerletzte, was einige hier bei der AfD im Vorstand erwarten würden :D
Vielleicht interessiert sich die AfD doch ehrlicher für Frauenrechte und für Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen als man so landläufig denkt.
Die AFD und Frauenrechte ?! Das ist jetzt nicht dein Ernst ?!

Wer, wie die AFD für das 1950er Jahre Familienbild eintritt, von Gendermainstreaming und Frühsexualisierung schwadroniert, wird ganz sicherlich nicht für eine moderne Gleichberechtigung der Frau einsetzen !
Moses77 schrieb:Wenn selbst gut integrierte und gebildete Studenten Anschläge begehen können, hat der Islam anscheinend ein inhärentes Radikalisierungspotenzial.
Die Studie aus England, die ich vor einer Woche oder so hier mal gepostet habe, zeigt doch, dass ein nicht unbedeutender Teil der Muslime muslimisches Recht persönlich über die Errungenschaften des Rechtsstaats stellt und konservativere/bedenklichere Glaubensansichten hat, als man vielleicht auf den ersten Blick denken würde.
Du hast anscheinend noch nicht verstanden, warum sich auch gut integrierte und ausgebildete Studenten sich dem IS anschließen, hat unterschiedliche Gründe und oft auch persönliche Gründe, die keinen Zusammenhang mit ihrem Studium/Beruf haben müssen.
In England ist die Szene der fundamentalistischen Gemeinde viel größer als in Deutschland. Alleine schon durch den großen pakistanischen Bevölkerungsanteil in England.
Moses77 schrieb:Auch vielen AfD-Wählern traue ich es zu, einen autoritären Staat zu tolerieren, in dem man sich selbst auf der Siegerseite stehen sieht.
Man weiß halt vorher immer nicht, wie die Menschen sich letztlich entscheiden werden, wenn es hart auf hart kommt, also z.B. zu einem fiktiven Krieg gegen die Türkei, aus welchem Grund auch immer.
Nur werden sich die meisten Wähler der AFD, in einem autoritären Staat ala AFD, nach der Bundesrepublik zurücksehnen !
Einen Krieg mit der Türkei als Nato-Partner wird es ganz sicher nicht geben.
Durchfall schrieb:Und warum funktioniert das jetzt erst und nicht schon früher?
Das hat doch schon mit der DVU und den Republikanern in den 1990er Jahren schon geklappt !


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26.04.2016 um 23:43
@Killing Time
Dir ist aber schon aufgefallen, dass ganz Europa einen Rechtsruck erlebt? Dänemark, Frankreich, Polen, Ungarn, Österreich... Die AfD ist nur in Deutschland. Siehst du nicht, dass es da gemeinsame Ursachen gibt? Dass eure Anti-AfD-Hetze nicht zieht, weil nicht die AfD das Problem ist?
Sorry, bin noch mit dem Lesen 20 Seiten im Rückstand bei gestern Abend um diese Zeit, daher kann ich auch jetzt wieder nur auf einen alten Beitrag antworten.

Das stimmt, was du sagst. Der Totalitarismus des Dritten Reichs war auf Deutschland und die eroberten Gebiete begrenzt; Wenn es einen neuen Totalitarismus gibt, wird dieser eben die ganze EU umschließen. Der Unterschied ist nur der,dass die dann neu entstehende Form von Totalitarismus - auch wenn es sich um eine "Light Version" handelt - nicht nach 12 Jahren wieder wie schlechtes Wetter verschwindet, wenn der Frühling kommt.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass die meisten AfD-Fanboys gar keine Vorstellung davon haben, was dann auf uns zukommt, weil sie nur bis zum Sturz der derzeitigen Regierung denken können. Nein, das Paradies wartet nicht auf der anderen Seite. Eher eine "schöne neue Welt" mit fortgeschrittener Technologie und Rundumüberwachung, Sicherheit vor Freiheit. Bei der man nicht weiß, was mit den ganzen Leuten los ist, die man plötzlich nicht mehr im Straßenbild wahrnimmt. Können ja nicht alle plötzlich so jung gestorben sein...


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26.04.2016 um 23:58
Warum fühlen sich die Menschen von rechten Parteien angezogen? Woran liegt das?
Weil sie sich von der immer schnelleren (technologischen) Entwicklung und dem bunten Völkergemisch mit den vielen fremden Sprachen und dem permanent zunehmenden Leistungsdruck - dies alles Folge der Globalisierung - überfordert fühlen. Sie wollen, dass die dafür Verantwortlichen damit anfangen, endlich wieder zur Entdeckung der Langsamkeit zurückzufinden, damit sie den Anschluss nicht völlig verlieren. Und sie glauben, dass Parteien wie die AfD mit ihrer völkischen Gartenzwerg-Idylle genau dafür steht, diese Langsamkeit wieder herbeizuführen. So wie Höcke seine Spaziergänge am Waldrand mit dem Hund macht.

Das Problem ist wesentlich komplexer als die meisten denken, und "die Flüchtlinge" sind hierbei auch nur die "willkommenen" Ersatzfeinde - weil sie statusmäßig tatsächlich noch unter einem selbst stehen und man an ihnen daher den ganzen Frust ablassen kann.

Als ob die Globalisierung an dem Tag aufhörte, wo ein Land sich dicht macht und sich einigelt. Damit erreicht es lediglich einen Wohlstandskollaps, und dann geht es allen und jedem tatsächlich spürbar schlechter. Aber wenn ihr euch so sehr nach so einer neuen Armut in Langsamkeit sehnt...


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27.04.2016 um 00:01
@Realo
Es ist auch die Art und weise der Rechten Propaganda, eines muss man der AfD und co. lassen. Sie verstehen die Demagogie richtig gut und nutzen sie wo es nur geht, obwohl die Aussagen der AfD und ihre Forderungen oft extrem widersprüchlich ist. Wird man aber konkret wie Katja Kipping gegenüber Petry kam dann allerdings nur noch gestammelt von Seitens Frauke Petry....


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27.04.2016 um 00:05
Dabei ist Petry noch die Integrationsfigur, die versucht es allen Seiten recht zu machen. Wenn sie, was man wohl annehmen muss, ebenfalls rausgeekelt wird und der Höcke-Block übernimmt, unterscheidet sich die AfD nur den 3 Buchstaben nach noch von der NPD.


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27.04.2016 um 00:08
@Realo
Das ist es ja, der Rechtsruck in der AfD hält an und bis zur NPD ist es nicht mehr weit. Seit Höcke immer Einflussreicher wird, hält das völkisch-rassische Gedankengut immer grösseren Einzug in die Partei. Dabei werden die Volksmassen immer mehr Emotionalisiert und zwar so das sie kaum noch empfänglich für Argumente sind.


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27.04.2016 um 01:48
@tudirnix
Hervorgehoben wird
Höckes Vorliebe für Gustave Le Bons Abhandlung über die „Psychologie der
Massen" und seine Erzählung über eine Begegnung seines Großvaters mit Hitler,
dessen „unglaublich blaue Augen" Höcke als zentrales Element des Führerkults
gewertet habe.
http://www.diss-duisburg.de/wp-content/uploads/2016/03/Höcke-AfD_Tagebuch-2016-03-17.pdf
Es folgten zwischen 1894 und 1903 weitere Studien über Völker, Gruppen und Massen, darunter sein Hauptwerk Psychologie der Massen (1895), das ihn zum einflussreichen Soziologen seiner Zeit machte. Im Alter begann Le Bon sich intensiv mit dem Katalogisieren der Menschheit zu befassen, indem er Hierarchien aufstellte für Rassen (die er etwas unklar nicht streng biologisch verstand, sondern als kulturell ererbte Komplexe, s.u.), Geschlechter, Intelligenz und politische Strömungen.
Wikipedia: Gustave_Le_Bon#Hauptwerk:_Psychologie_der_Massen

Höcke hat eine Vorliebe für einen der größten Vordenker des Nationalsozialismus, ist aber angeblich kein Rassist ?! Wie soll das denn gehen ?
In Cicero sagt der inzwischen
emeritierte Philosoph Peter Sloterdijk am 28. Januar 2016: „Auf die
Dauer setzt der territoriale Imperativ sich durch. Es gibt schließlich keine moralische
Pflicht zur Selbstzerstörung.“ - „Der Lügenäther ist so dicht wie seit
den Tagen des Kalten Kriegs nicht mehr.“ Im Journalismus trete die „Verwahrlosung“
und die „zügellose Parteinahme allzu deutlich hervor“. Das Bemühen
um Neutralität sei gering, „die angestellten Meinungsäußerer werden für SichGehen-Lassen
bezahlt, und sie nehmen den Job an.“4
http://www.diss-duisburg.de/wp-content/uploads/2016/03/Höcke-AfD_Tagebuch-2016-03-17.pdf

Der Sloterdijk geht wohl den gleichen Weg wie der Sarazzin ?!
Als Dummschwätzer in die Geschichte einzugehen !
Aufgebaut und geleitet wird die JA in BadenWürttemberg
von einem Kader der „Identitären Bewegung“ (IB): Moritz Brodbeck.“
Ausführlich befasst sich das Dossier mit dem Freiburger Dubravko Mandic,
der meint: "Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser
bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte." Auch innerhalb
der AfD stellt sich der JA-Kreisverband an den rechten Rand: Björn Höcke wird
als "Idol" gefeiert. Ähnliches hat auch Markus Frohnmaier im Netz gepostet:
"Björn Höcke schenkt uns jungen Menschen den Glauben an eine sichere
Zukunft."172
http://www.diss-duisburg.de/wp-content/uploads/2016/03/Höcke-AfD_Tagebuch-2016-03-17.pdf

Wie jetzt ?! Die Unterschiede zwischen AFD und NPD sind nicht so sehr groß ?!

Aber die AFD sagt doch immer, sie wären nicht rechtsextrem ?
Und Höcke sei ein Idol ? Das muss wohl eine Krankheit sein !
Der rheinland-pfälzische
Spitzenkandidaten Uwe Junge will die Lebensleistung einer
Frau ausschließlich davon abhängig machen, ob sie schon Kinder zur Welt gebracht
hat.
http://www.diss-duisburg.de/wp-content/uploads/2016/03/Höcke-AfD_Tagebuch-2016-03-17.pdf

Hahaha ! Uwe Junge hat wohl eine Zeitreise in NS-Zeit gemacht ?!


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27.04.2016 um 02:01
che71 schrieb:Nein das war keine Ironie ! Was soll daran anmaßend sein ?
Das Kleinbürger nun mal nur einen begrenzten Horizont haben, ist nun mal so !
Der Kumpel der als Bergmann arbeitet kann sich schon einen normalen Urlaub leisten.
Die Zeit wo hauptsächlich ungelernte Arbeiter mit schlechter Bezahlung in Bergwerken in Deutschland gearbeitet haben, ist schon seit Mitte der 1970er Jahre vorbei.
@che71
aus deinen beitrag konstatiere ich also dass du den deutschen kleinbürger
für dumm hälst.
che71 schrieb:Und natürlich waren diese kleinbürgerlichen Gastarbeitern aus der Türkei keine DVU oder REP-Wähler, die Leute hatten vielleicht nur eine schlechte Bildung, aber die waren ja deshalb nicht dumm.
aus diesen beitrag von dir kann man gut herauslesen dass du türkische
kleinbürger nicht für dumm hälst.

danke, ein herrlicher beweis wie die anti-afd fraktion hier tickt:
deutsche kleinbürger sind dumm, kleinbürger aus anderen nationen nicht !


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egaht
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27.04.2016 um 02:18
wer hat die doku über die AFD am sonntag abend gesehen ?
gleich zu beginn die frage des dokumachers ?
" was macht die AFD aus deutschland ? "
ich habe gelernt dass der hund mit den schwanz wedelt,umgekehrt
ergibt das keinen sinn.
also ein ganz schlechter einstieg in die doku.
überraschenderweise wurde sie im mittelteil aber ganz gut.
bis auf die annahme dass der meuthen, als "moralisches gewissen und
zauberer gandolf gleichzeitig " sämtliche misstöne in der AFD zum schweigen bringen kann.
entscheidend ist aber wie man so eine doku ausklingen lässt.
hier unterscheidet sich der filmemacher aber keinen deut von den
meisten thread teilnehmern. er misstraut unserer demokratie
und er glaubt dass der schwanz mit den hund wedelt.

die frage zu beginn des films hätte lauten müssen:
wie geht deutschland mit der AFD um ?
die antwort gab dann der filmemacher selbst: sehr unsouverän.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

27.04.2016 um 02:32
@egaht

Uns geht es wirtschaftlich glänzend.
Merkel hat eine Rolle rückwärts gemacht und kommt mit TTIP nicht wirklich weiter.
Flüchtlinge kommen fast überhaupt keine mehr an,
damit ist auch "der Islam" kein Thema mehr.
Heute schon der wievielte Tag in einer Reihe, in der nichts über Flüchtlinge und AfD in den Medien steht?

Diagnose für die AfD: akute mediale Unterernährung mit der Gefahr des Blutsturzes
besonders wenn man erst mal Petry rausgeekelt haben wird.

Was ist eigentlich mit Pegida? Schon seit Wochen nichts mehr gehört und gelesen
gibts die überhaupt noch?

Mit anderen Worten: Seit mehr als 1 1/2 Jahren war es nicht mehr so "still" in der Medienlandschaft.
Das wird sich am kommenden WE noch mal kurz ändern, wenn die AfD ihr Programm vorstellt,
wird noch einige Kommentare geben bis Montag, Dienstag, und dann ist auch das vorbei.

Gefühlt lag der Peak der AfD so etwa in der 2., 3. Januarwoche dieses Jahres nach den Vorfällen von Köln.
Die hohen Prozente bei den Landtagswahlen fielen aber bereits in eine Periode, wo es schon leicht bergab ging,
auch wenn sie noch von Köln zehrten.
Wahrscheinlich hatte die AfD im Januar noch ein paar Prozentpunkte mehr, aber da wurde ja nicht gewählt.

Insgesamt glaube ich also, dass es doch nur eine Protestpartei ist und die hat, wie wir wissen, kurze Beine.


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27.04.2016 um 08:00
@Realo

So schätze ich das auch ein. Zurzeit geht es bei der AfD eh nur um die Ordnung innerhalb der Partei, bzw. auf Teufel komm raus nach neuen Themen suchen.
Was die Bundestagswahl angeht, ich vertraue da ganz auf die Vernunft der Bevölkerung. Wie du schon geschrieben hast. Eine Protestpartei. Nicht mehr, nicht weniger.

Pegida wird sich auch erledigen. Lutz entwickelt sich ja eher zur Skandalnudel. Er ist eher mit sich selbst beschäftigt und man wird ihn wohl bald im Dschungel Camp sehen.


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27.04.2016 um 08:20
che71 schrieb:Höcke hat eine Vorliebe für einen der größten Vordenker des Nationalsozialismus, ist aber angeblich kein Rassist ?! Wie soll das denn gehen ?
Meine Güte, was ist denn das für ein Unfug?

Le Bon war kein Vordenker des Nationalsozialismus, sondern man hat seine Thesen genutzt, um die eigene Propaganda aufzuziehen.
Die Abschnitte in "Mein Kampf" zur Massenpsychologie sind von Le Bon abgekupfert, ja, teils direkt abgeschrieben.

Es gibt derart viele sinnvolle Punkte, anhand derer man Björn Höcke kritisieren kann, da muss man sicher nicht Le Bon zu "einem der größten Vordenker des Nationalsozialismus" machen.
Sagst du sowas wie oben zitiert auch über Freud, dessen Bücher man 1933 verbrannte und dessen 4 Schwestern in Konzentrationslagern umgekommen sind?
Über alle, die sich heute noch mit Le Bons Thesen auseinandersetzen?
Natürlich vertritt Le Bon rassistische Konzepte (obwohl sich der Rassebegriff klar von dem der Nazis unterscheidet) und auch Antisemitismus, ansonsten hat er mit dem Nationalsozialismus absolut nichts gemein.
Da können wir auch Kant und Karl Marx zu "Vordenkern des Nationalsozialismus" machen.
Am Ende seines Werkes beschreibt und beurteilt Le Bon noch besondere, in der französischen Gesellschaft auftretende Formationen. Laienrichter an Geschworenengerichten ließen sich durch Unwesentliches leicht blenden, seien aber immer noch objektiver als die kontrollfreie Kaste der Berufsjuristen,[1] die eine Masse höchster Homogenität und Organisationsgrades sei.[2] Das Geschworenengericht sei zu erhalten, weil es wohl die einzige Art der Masse sei, die durch keine Individualität zu ersetzen sei.[3] Wählermassen seien nicht zu überlegten Urteilen fähig, sondern nur zu eingeflößten.[4] Dennoch sei das allgemeine Stimmrecht zu erhalten.[5] Die Beschränkung des Stimmrechts auf besondere Personengruppen führe nicht zu besseren Entscheidungen, denn auch diese seien Masse und ließen sich hauptsächlich durch ihre Gefühle und ihren Korpsgeist leiten.[6] Parlamente neigten zur Geldverschwendung und zur Beschränkung individueller Freiheiten.[7] Parlamente seien aber nur in bestimmten Momenten Masse.[8] In vielen Fällen bewahrten die Parlamentarier ihre Individualität, und könnten sachgemäße Gesetzesvorschläge einbringen. Trotz ihrer Schwierigkeiten seien die Parlamente noch das Beste, was die Völker zu ihrer Regierung eingerichtet hätten.[9]

In seinem Hauptwerk Die Psychologie der Massen (1895) bewertet Le Bon Massen und ihr Verhalten als sehr schlecht (vgl. Wikiquote: Gustave Le Bon). Häufig schimmert regelrecht Verachtung durch, und seine Argumentation ist die des elitären konservativen französischen Bildungsbürgers, der ein wenig auf die Plebs und die sie beherrschenden sozialistischen Vorstellungen herabsieht und kulturpessimistisch beklagt, dass Massen, die er für vorwiegend zerstörerisch hält, nun das bestimmende Element der Politik sein werden und nicht mehr Aristokraten und andere Eliten - eine Tatsache, die er im Einleitungskapitel: Das Zeitalter der Massen ausdrücklich bedauert. Auch mit modernen politischen und gesellschaftlichen Strukturen kann Le Bon wenig anfangen, zumal er der Meinung ist, dass Gesetze und Institutionen auf das Verhalten von Massen wenig Einfluss haben.

Zum Schluss behauptet Le Bon eine Art pessimistischer Kulturmorphologie, die mit ihrem zyklischen Charakter schon ansatzweise an Oswald Spengler erinnert. Danach ist Geschichte das Ergebnis rassischer (in seinem kultursoziologischen Sinne) oder nationaler Eigenschaften und wird nicht von rationalen, sondern von emotionalen Kräften angetrieben, wobei allerdings auch geistige Eliten eine wichtige Rolle spielen.
[...]
Führer von Massen:

Führer und Ideen erhalten rasch charismatische Eigenschaften (Nimbus bzw. "prestige").
Ohne Führer ist die Masse wie eine Herde ohne Hirten.
Führer sind keine Denker, sondern Männer der Tat, gelegentlich findet man unter ihnen Nervöse, Reizbare und Halbverrückte.
Führer wirken oft durch eine große Rednergabe. Große Führer können einen Glauben erwecken und damit ganze Völker steuern.
Führerherrschaft ist meist gewaltsam.
Es gibt zwei Arten von Führern: kurzfristig wirksame und langfristige. Das hängt von der Ausdauer ihres Willens ab.
Führer wirken vor allem durch drei Methoden: Behauptung, Wiederholung sowie Ansteckung und Übertragung, deren bekannteste Wirkung die Nachahmung ist.
Hat ein Führer keinen Erfolg, verliert er rasch seinen Nimbus und geht unter.
[...]
Die moderne Literatur zum Nationalsozialismus zitiert ihn allerdings fast nie.
Wikipedia: Psychologie_der_Massen
Wogegen kämpft Gustave Le Bon mit den schwachen Waffen der wissenschaftlichen, der skeptischen Vernunft? Gegen nichts Geringeres als ein Ungeheuer, eine tausendgliedrige, tausendköpfige Bestie. Er nennt sie „die Masse“. Er würde das Ungeheuer gern töten, doch er weiß, daß die Vorsehung gegen ihn ist: „Das Zeitalter, in das wir eintreten, wird in Wahrheit das Zeitalter der Massen sein.“
[...]
Der „außerordentliche geistige Tiefstand der Massen“ wird beklagt, ihre Triebhaftigkeit, ihr Wankelmut, ihr Terror. Die Masse, das ist ein ganz und gar unmännliches Ungeheuer, erregbar und leichtgläubig. In der Masse wird auch der vernünftigste einzelne unaufhaltsam zu einem unberechenbaren Triebwesen, zum Weib, zum Kind, zum Wilden. Die Masse sehnt sich nach der Macht, mehr aber hoch nach Unterwerfung. Nach dem „Führer“ und, das ist mehr als ein Wortspiel: nach dem Verführer, dem „Bändiger der großen Bestie“. Die Politik ist, im Zeitalter der Massen, zu einem erotischen, animalischen Akt pervertiert – und darüber erregt sich Le Bon, wie sich nur ein Puritaner erregen kann.

Einen Rassisten hat man Le Bon geschimpft, weil er, ziemlich dunkel zumeist, von der „Rassenseele“ raunt; vielleicht auch, weil er sich eifrig an so obskuren wissenschaftlichen Unternehmungen wie der Vermessung von Schädeln beteiligt hat. Eine Schule der Diktatoren könnte man die „Psychologie der Massen“ nennen, ein Lehrbuch der Demagogie – mit hundert praktischen Hinweisen darauf, wie ein skrupelloser Politiker, allein durch die dämonische Kunst der Rede, eine Masse in den Massenwahn treiben kann. Dies und Le Bons wunderliche Theorie der Geschlechter (Wahn, dein Name ist Weib) müßten genügen, um ihm den Prozeß zu machen: angeklagt ein Rassist, Demagoge, Frauenfeind.
[...]
So ist es gerade nicht: Gustave Le Bon war ein enttäuschter Aufklärer, ein skeptischer Demokrat, ein Liberaler in des Wortes alter, unvergenscherter Bedeutung.

Sein Trauma, lebenslang, war die Französische Revolution und ihre Entartung in den Terror. Sein Traumbild, lebenslang, war die angelsächsische Demokratie mit ihrer prosaischen Nüchternheit, ihrem Pragmatismus, ihrem Widerstand gegen allen ideologischen Zauber.
[...]
Er schrieb nicht gegen die Massen und für die Diktatoren. Seine politische Utopie war ein Gemeinwesen, das ohne Massen und ohne Despoten auskommt. Die Diktatoren hat er wohl noch gründlicher verachtet als ihre Diener und Opfer, die Massen: „Meistens sind die Führer keine Denker, sondern Männer der Tat. Sie haben wenig Scharfblick und könnten auch nicht anders sein, da der Scharfblick im allgemeinen zu Zweifel und Unfähigkeit führt. Man findet sie namentlich unter den Nervösen, Reizbaren, Halbverrückten, die sich an der Grenze des Irrsinns befinden.“
[...]
Im Strafrecht war er sogar ein Radikalliberaler: An „Abschreckung“ glaubte er nicht, und so fand er ein Gesetz „vortrefflich“, „welches die Strafe des Verurteilten aufschiebt, bis er rückfällig wird“. Dem Sozialismus, seinem Erbfeind, prophezeite er den Sieg und danach raschen Niedergang: „Seine Macht wird nur bis zum Tage seiner Verwirklichung wachsen.“ Sein Konzept von Politik will allem faulen Zauber abschwören: Die Verhütung der Katastrophe, vielleicht auch nur ihre Verzögerung, ist schon das Äußerste, was Politik erreichen kann.
[...]
Die Diktatoren des 20. Jahrhunderts (die faschistischen wie die kommunistischen) hat er porträtiert, als die Herren noch im Kindesalter waren: Als die „Psychologie der Massen“ erschien, war Stalin sechzehn, Mussolini zwölf, Hitler sechs. Lange vor dem Auftritt von Eichmann und Höß hat Le Bon den Biedersinn des Bösen gekannt: „Die Menschenschlächter sind im übrigen sehr gewissenhaft ...“
http://www.zeit.de/1983/42/psychologie-der-massen
"Die großen Führer aller Zeiten, die der Revolution hauptsächlich, waren sehr beschränkt und haben deshalb den größten Einfluss ausgeübt."
"Die legendären Helden, nicht die wirklichen Helden haben Eindruck auf die Massen gemacht."
"Die Menge wird sich immer denen zuwenden, die ihr von absoluten Wahrheiten erzählen, und wird die anderen verachten."
https://de.wikiquote.org/wiki/Gustave_Le_Bon


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