-ripper- schrieb:
hier geht es um die lebensqualität von menschen, welche die letzten 50 jahre in heimen am stadtrand exkludiert wurden und nun ihren rechtmäßigen platz in der gesellschaft einfordern.
Durchfall schrieb:Wo steht das konkret?
Ich les nur was "behinderte Menschen intergrieren" und das ist recht allgemein.
Du hast wohl immer Verständnisprobleme ?!
Behinderte wurden in den letzten Jahrzehnten immer noch ausgeschlossen, das ist allgemein bekannt.
In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird, aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander.
Das ist doch alles nur leeres Geschwätz wie aus einem Werbeprospekt.
Genauso bei
@Moses77, immer Verständnisprobleme !
Moses77 schrieb:Die AfD hat sicher nichts gegen Behinderte, sondern will einfach Sonderschulen beibehalten und die sonstogen derzeitigen Behindertenregelungen und Gesetze größtenteils belassen. Ich habe noch keine offziellen Aussagen der AfD zur Einschränkung der Rechte Behinderter gefunden.
Die AfD Rheinland-Pfalz kritisiert im Wahlprogramm die "ideologisch motivierte Inklusion". Studien zeigten "keine generellen positiven Wirkungen der Inklusion".
Laut Institut für Sonderpädagogik Hannover zeigen Studien, dass bei individualistischem Unterricht und einer "guten Mischung" von leistungsstarken und leistungsschwachen Kindern alle von der Inklusion profitierten. Deutschland hat sich in der UN-Behindertenrechte-Konvention verpflichtet, dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu integrativem Unterricht haben.
Fazit Die AfD versucht, Behinderte und Nicht-Behinderte gegeneinander auszuspielen. Studien widerlegen den Ideologie-Vorwurf.
http://www.rp-online.de/politik/afd-die-forderungen-der-alternative-fuer-deutschland-im-faktencheck-aid-1.5706917Sachsens AfD-Vize und Landtagskandidat Thomas Hartung spricht Menschen mit Trisomie 21 die Fähigkeit ab, den Beruf eines Lehrers ausüben zu können.
Seine extrem behindertenfeindliche Äußerung auf seiner Facebookseite empört Menschen aus ganz Deutschland: „Was sagt uns das: Sei nur blöd genug, reise in der Welt herum, die Dummen wenden sich schon ganz allein dir zu. Er kam im andalusischen Malaga zur Welt mit Down Syndrom. Jetzt will er Lehrer werden. Wo soll das hinführen, wenn es als normal gezeigt wird?“
Vom Gegenwind seines Beitrags befeuert, legte er auf Facebook trotzig noch eine Schippe oben drauf: „Ich stelle fest: ich spreche einem Menschen mit Trisomie 21 die Befähigung ab, in Deutschland den Hochschulberuf eines Lehrers zu ergreifen, und gebe kund, dass ich als Nichtbehinderter von einem solchen nicht unterrichtet werden möchte.“
http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Behindertenfeindlichkeit-darf-nicht-salonfaehig-werden-Gastbeitrag-von-Julia-Probst-zum-Fall-HartungAber diese Äußerungen sollten einen nicht überraschen, denn wer etwas gegen Flüchtlinge, Homosexuelle, gleichgeschlechtliche Partnerschaften hat, der hat natürlich auch etwas gegen Behinderte ! Wäre auch komisch, wenn das anders wäre !
Warum wurde Peter Singer noch nicht zu einem Vortrag bei der AFD eingeladen ?!
Wikipedia: Peter SingerDieser Vorschlag in Hinsicht auf psychisch Kranke darf natürlich auch nicht fehlen:
Psychisch Kranke ins Gefängnis
Zitat: "Nicht therapierbare Alkohol- und Drogenabhängige sowie psychisch kranke Täter, von denen erhebliche Gefahren für die Allgemeinheit ausgehen, sind nicht in psychiatrischen Krankenhäusern, sondern in der Sicherungsverwahrung unterzubringen." Strafe statt Behandlung – dieses Konzept hat die USA bereits ausprobiert, mit katastrophalen Folgen. Die Zahl der Gefängnisse dort ist stark gestiegen, in ihnen sitzen viele psychisch Kranke, die weggesperrt werden, anstatt Hilfe zu bekommen.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/afd-partei-programm-entwurfDie Vorschläge der AFD im Blick auf Behinderte und psychisch Kranke sind entweder offene oder subtile Beleidigungen oder haben sich in der Praxis als nicht praktikabel erwiesen.