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Wie geht es weiter mit der AfD?

71.061 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

26.12.2016 um 22:14
86 Prozent der AfD-Wähler sollten also ausblenden, was AfD-

thomas74 schrieb:
Führungspersonen

sagen?
Wäre ein Fortschritt. Heute sind es etwa 97,5%


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26.12.2016 um 22:27
Zitat von thomas74thomas74 schrieb:Nochmals in aller Deutlichkeit: Ich bin dafür mit den Wählern der AfD in eine Diskussion zu treten, sie nicht zu verteufeln.
Das kannst du leider komplett vergessen i nder heutigen politischen Zeit. Bei Beispielen wie Brexit oder den US wahlen wurde lieber die verteuflerungs schiene gewählt, aufgrund des irrglaubens das man so den Leuten angst einjagen könnte udn sie sich anders entscheiden würden.
Zitat von thomas74thomas74 schrieb:und vor allem nicht bewusst anderen Menschen etwas in den Mund legen was sie niemals gesagt haben.
Auch das wirst du weder hier noch von den gegnern der jeweiligen Sache jemals zu sehen bekommen. Grundlegend scheint es wirklich Trend zu sein Menschen in Schubladen zu stecken, um ihnen eher ein unbehagen gefühl zu vermitteln. Das Größte Problem ist aber, wenn man worte immer und immer wieder ohne sinn und verstand rauswirft, so verlieren sie irgendwann ihre bedeutung, vorallem wenn der kontext nicht der situation gleich.

Grundlegend köntne 2017 wirklich DAS eintreffen was sowohl in Großbritanien und in den USA passiert ist. Statt zu Diskustieren wird lieber Denunziert. Statt die Leute von der AFD zurückholen zu wollen, werden dann lieber noch ein paar dutzend hinüber gescheucht.


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26.12.2016 um 22:43
Zitat von MechMech schrieb:Das Größte Problem ist aber, wenn man worte immer und immer wieder ohne sinn und verstand rauswirft, so verlieren sie irgendwann ihre bedeutung, vorallem wenn der kontext nicht der situation gleich.
zB. "Merkel muss weg"
"Es droht eine Umvolkung"
und ähnliches.


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27.12.2016 um 00:10
@eckhart

Ich rede von eurem ständigen denunzieren. Ich weiß eure auffassung von den Leuten die die AFD wählen ist nicht sonderlich groß, aber dennoch ist das Schubladen denken da stehts das gleich. Leute Wählen die afd, stimmen enigen punkte zu oder überlegen sich auch nur gerade ob das Probgramm schon etwas wares hat und stat tdiese Leute dann ENTWEDER, mit den eigene Ideen zu den jeweiligen Situationen umzustimmen ODER aber die Leute auf euren weg zu bringen, wird zu allererst imemr zuerst die Schubladenkeule in Form von "Nazi, Islamophob Etc." rausgehauen.

Das Proble mist dieses Prinzip brignt einen sch...! Wir haben es beim Brexit gesehen, wir haben es bei der US wahl gesehen wir sehen es in den anderen EU ländern, wo die gleichseitigen Parteien ebenfalls Punkten. WANN kapiert einige das diese schiene nichts bringt?

Statt diese Leute mit ihren:
Zitat von eckharteckhart schrieb:"Merkel muss weg"
"Es droht eine Umvolkung"
Sofort zu deklarieren und abzuschreiben wie ein kurz verendendes Tier, wäre es denn dann nicht ENDLICH mal an der Zeit die leute in eine Diskussion reinzusetzen, ohne Keulen, ihnen schritt für schritt mal die Standpunkte mal entgegenzubringen? Und ich rede nicht nur vom OTTO normal Forumschreiber und gegner der afd, sondern auch von der Politik. Was genau hat den die ständige denunzierung genau gebracht? Den kurzen moment der freude darüber, mal verbal was rausgelassen zu haben, gegen eine Partei der man eigentlich das selbe andichtet was man selbst tut?

Von beginn an hat man sie einfach nur unterschätz, sei es, als sie unter 5 % waren, sei es als sie BEI 5 % waren ,sei es als sie bei 10 % waren, sei es bei den Landtags wahlen udn auch jetzt wo sie bei 15,5 % sind, WOHLGEMERKT laut einer momentan statistik die schon bei zwei anderen Events versagt hat, weil der großteil der Leute wohl ungern an solchen Statistiken teilnimmt, anders kann ich mir nämlich die fehlkalkulation beim Brexit und bei der US wahl nicht erklären.

Trotz der Lapalien und der Sachen die sich die AFD geleistet hat sollte man sie nicht aufs leichte kron nehmen udn zum anderen mal den "dämlichen" kurs mal überdenken weswegen schon andere Schiff abgesoffen sind.

Was kann man dagegen machen? Diskutieren, Diskutieren, Diskutieren und die Keulen ins Feuerwerfen wo sie hingehören. Den NICHT nur unsere Politiker sind verantwortlich das solche Parteien zuwachs gewinnen sondern jeder einzele auch der die Leute zu ihnen drängt.


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27.12.2016 um 01:09
@Mech
Zitat von MechMech schrieb:Trotz der Lapalien und der Sachen die sich die AFD geleistet hat sollte man sie nicht aufs leichte kron nehmen udn zum anderen mal den "dämlichen" kurs mal überdenken weswegen schon andere Schiff abgesoffen sind.
Ich glaub du siehst das völlig falsch. Es wurde ja versucht aufzuzeigen, was das für Leute sind, in der AfD. Nur wenn man das macht, dann kommt wer und nennt das denunzieren oder "in die braune Ecke schieben".
Die eine Seite argumentiert mit Fakten, die andere mit Emotionen.
Brexit und US Wahlen sind ja schöne Beispiele dafür. Trump und auch die Leave-Leute haben so viel falsches erzählt, was ihnen auch nachgewiesen wurde. Und, hats was genützt? Eher nich. Solange die Wähler Meinungen über Tatsachen stellen, hat ne Diskussion keinen Sinn, dennoch wäre ich dazu bereit, nur nach meiner Erfahrung wollen die gar nich diskutieren.

@thomas74
Zitat von thomas74thomas74 schrieb:Die 14 % der Wähler die vorher die NPD gewählt haben werden durchaus der von Dir genannten Gruppierung zugehörig sein. Von den anderen 86 % möchte ich das zumindest bezweifeln.
Nett von dir anzunehmen, dass CDU, SPD,FDP... Wähler grundsätzlich keine xenophoben oder islamophoben Ansichten haben würden, glaub ich aber nich. Die haben nur früher nich die NPD gewählt, weil die denen zu weit rechts draußen standen, sonst hätten sie sich selbst noch für Nazis halten müssen und wer will das schon.
Die AfD gibt sich nach Außen bürgerlich und versucht rechte Themen gesellschaftsfähig zu machen, sie aus der Schmuddelecke rauszuholen. Offenbar is sie damit sehr erfolgreich.

mfg
kuno


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27.12.2016 um 01:13
Zitat von MechMech schrieb:Trotz der Lapalien und der Sachen die sich die AFD geleistet hat
Mehr kann man die Denke der AfD Politiker, die Parteiarbeit und alles was für diese Partei steht gar nicht relativieren... :X


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27.12.2016 um 01:37
Zitat von kuno7kuno7 schrieb: Was ich meinte waren eher so Sachen wie EU/Euro/Nato- Austritt, Einschränkung oder gar Verbot des Islam oder auch die Abschaffung der öffentlich Rechtlichen. Warum wurde sowas nich diskutiert? Weil keiner der anderen Parteien sowas will, aber wenn einer sowas wöllte, könnte und würde man sicher darüber diskutieren.
Ich würde sogar mit AfD Anhängern über sowas diskutieren, nur is mein Eindruck, dass die sowas garnich wollen. Von denen hörste eher sowas wie "Merkel muss weg", "Volksverräter" oder "Wahltag ist Zahltag".
Quasi alle, die zumindest kurz mal versucht haben zu argumentieren, haben geäußert, keine AfD Wähler zu sein.
Möglicherweise bemängelst du fehlende Diskussionsbereitschaft auf der falschen Seite?
Das erinnert mich an eine Diskussion die ich erst neulich mit einem AfD-Sympathisanten hatte.
Als ich ihn auf die anderen reaktionären Ziele der Partei, welche also nicht die Flüchtlingspolitik betrafen, ansprach antwortete er mir nur, dass ihn das alles gar nicht interessiere sondern er nur keine weiteren Flüchtlinge mehr hier wolle, alles andere war für ihn erstmal zweitrangig, unabhängig davon ob er die weiteren politischen Vorhaben der AfD teile oder nicht und ich bin mir sicher so sehen das auch viele andere die vorhaben nächstes Jahr die AfD zu wählen. Dafür haben Petry und Co. auch alles getan, das Flüchtlingsthema lies sich für ihre Zwecke einfach viel zu gut ausschlachten und das haben sie eiskalt genutzt.


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27.12.2016 um 01:57
@kuno7

Dann stelle ich die frage einma landers, schließlich nimmst du dich ja hier wie es scheint raus, aus dem denunzieren ( nicht negativbitte gemeint).

1) Glaubst du das irgend eine denunzierung der Leute(sei es AFD oder deren Wähler) die sich schon jetzt als Wähler für die AFD ansehen oder nur momentan beim gedanken sind diese zu wählen bzw. deren Programm gut finden, helfen könnte diese davon abzubringen diese zu wählen?

2) Glaubst du, der kurs, der auch beim Brexit und bei den US wahlen eingeschlagen wurde und zweimal versagt hat, würde HIER irgendwie wurzeln finden?

Die diskussion hier ist 3 Jahre alt, ab den 28 Februar nächsten Jahres 4! Die AFD sache ebenso lange in der Politik. Und ich muss sagen, wenn ich das Sachlich mal betrachte, das der Kurs bis dato eher alles andere als "gut" verläuft jenachdem wie man es auch ansehen mag.

Und wenn bis dato sich wirklich nichts ändert, dann sehe ich den dritten Strike aufkommen.


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27.12.2016 um 02:33
@Mech
Ich glaube die Diskussion hier erübrigt sich. Bei vielen hier schreibenden hat sich so ein Feindbild manifestiert das sie gar nicht mehr mit Argumenten erreichbar sind. Sie bemängeln zu Recht eine Partei (eigentlich ein Sammelbecken) die manchen zwielichtigen Funktionär hat. Sie vergessen aber das es hunderttausenden Wählern dieser Partei nur um einen Politikwechsel geht. Die große Koalition hat die Parteienlandschaft zunichte gemacht. In der Mitte gibt es keine Alternative mehr. Die Grünen und die Linken sind zu oft in Wolkenkuckucksheim unterwegs. Die CSU wäre für viele noch eine Alternative, aber außerhalb Bayerns nicht wählbar.

Sie wissen selber das sie keine Argumente haben die eine konservative Wählerschaft ansprechen könnte, daher versuchen sie es mit Hetze. Möchtegernfreiheitskämpfer die anderen die Freiheit zu denken absprechen möchten. Eine absurde Situation die einen laut lachen lassen könnte.

Das Lachen bleibt einem aber im Halse stecken wenn sie mit ihrem Realitätsverlust gerade der Partei die sie bekämpfen wollen die Wähler in die Fänge treibt.

Jeder der klar bei Verstand ist weiß das über 90 % der Muslime hier friedlich mit uns in Koexistenz lebt. Aber man muss auch über die sprechen dürfen die nicht friedlich mit uns leben möchten.

Wenn sie sich mal in einer stillen Minute fragen würden Warum die AfD in ihrem vorläufigen Grundsatzprogramm
Ein Islam,
der unsere Rechtsordnung nicht respektiert oder sogar
bekämpft und einen Herrschaftsanspruch als alleingültige
Religion erhebt, ist mit unserer Rechtsordnung und Kultur
unvereinbar. Viele Muslime leben rechtstreu sowie integriert
und sind akzeptierte und geschätzte Mitglieder unserer
Gesellschaft.
stehen hat statt den Islam verbieten, würden sie vielleicht, normale Intelligenz vorausgesetzt auch zu dem Schluss kommen das sie genau mit dem Text Wahlen gewinnen können, und gerade nicht mit dem Satz alle Ausländer raus.

Ich hoffe das sich die Mitte noch mal neu zusammenfindet und das der ganz rechte, wie der ganz linke Rand Randerscheinungen bleiben.


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27.12.2016 um 03:35
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Die eine Seite argumentiert mit Fakten, die andere mit Emotionen.
Beide argumentieren mit Fakten und Emotionen. Zumal mit Fakten argumentieren schwer wird, wenn das Vertrauen verloren ist. Es gibt Leute, die einfach nicht verstehen können, dass einige mit der Regierung nicht zufrieden sind. Da sind Fakten irrelevant, weil das Ergebnis zählt. Die AfD verkauft sich als Protestpartei. Wenn man sie wählt ärgern sich die anderen besonders. Das kann die AfD den Leuten glaubhaft machen.

Wenn eine Gruppe von Menschen merkt, dass sie nicht mehr ernst genommen werden, weil deren Protest mit einer Schönwetterpolitik unterdrückt wurde, dann wollen sie diese Schönwetterpolitik zerstören. Und dazu sind AfD, Trump und co. ideal. Wem die Welt nicht mehr gefällt und keine Zukunft mehr in sie findet, der will sie nur noch untergehen sehen!


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27.12.2016 um 08:37
Zitat von MechMech schrieb:Trotz der Lapalien und der Sachen die sich die AFD geleistet hat sollte man sie nicht aufs leichte kron nehmen udn zum anderen mal den "dämlichen" kurs mal überdenken weswegen schon andere Schiff abgesoffen sind.
Das ist nicht nur kurz überdacht worden, sondern schon ein über 200 Jahre währender Denkprozess.
Muten die Werte der Aufklärung seit Kant manchen Menschen zuviel zu?
Wäre es nicht besser, nur ein bißchen Aufklärung zuzulassen?

In einem Bereich, in sich dem die Aufklärung praktisch ereignete und die Welt erfassen sollte,
fordern einige, sie wieder abzuschaffen.
Im 20.Jahrhundert erreichten sie die weitgehende Annulierung der Aufklärung.
Darausfolgend ist es also falsch, Forderungen Einzelner nach nur ein bißchen Aufklärung den kleinen Finger zu reichen.
Die langsame Erarbeitung der Werte derAufklärung als "dämlichen Kurs", "naives Gutmenschentum" u.ä. zu bezeichnen, ist uns geläufig.
Davon darf man sich jedoch nicht irre machen lassen.
Nicht mehr und nicht weniger geschieht jetzt.
Zitat von MechMech schrieb:Was kann man dagegen machen? Diskutieren, Diskutieren, Diskutieren und die Keulen ins Feuerwerfen wo sie hingehören. Den NICHT nur unsere Politiker sind verantwortlich das solche Parteien zuwachs gewinnen sondern jeder einzele auch der die Leute zu ihnen drängt.
Es wird diskutiert,diskutiert und diskutiert, auch hier im Forum.

Die AfD wird an den Maximalforderungen der Aufklärung gemessen, wohl wissend dass die von der AfD als Feinde angesehenen sogenannten "Etablierten"
bezüglich der Umsetzung der Werte der Aufklärung auch häufig herzlich wenig aufzuweisen haben.
(Manchen geht ja sogar eine Leitkultur vor den Werten der Aufklärung vor.)


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27.12.2016 um 08:53
@thomas74
Zitat von thomas74thomas74 schrieb:Sie vergessen aber das es hunderttausenden Wählern dieser Partei nur um einen Politikwechsel geht.
Aha.
Um was für einen Wechsel denn genau?
Welche Konstellation soll alles besser machen?
Wünscht sich jemand ernsthaft die AfD in die Regierungsverantwortung?
Bundesweit?
Wenn du dir jetzt mal die gestammelten Werke (Äusserungen und Forderungen) der AfD-Oberen genüsslich auf der Zunge zergehen lässt, wen möchtest du denn in welcher Regierungsposition sehen?


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27.12.2016 um 09:18
@Zyklotrop
Ich fürchte mich vor einer Regierung mit Beteiligung der AfD wenn Du meine Diskussionsbeiträge alle gelesen hast....... Meine Utopie wäre eine Regierung unter einer Bundeskanzlerin Schwesig .... Leider sind wir nicht bei wünsch Dir was


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27.12.2016 um 10:09
@eckhart
Bedeutungen und Problematik des Begriffs Humanismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Entstehung und traditionelle Verwendungen des Begriffs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der deutsche Begriff Humanismus wurde erstmals von Friedrich Immanuel Niethammer in der 1808 erschienenen Schrift Der Streit des Philanthropinismus und Humanismus in der Theorie des Erziehungs-Unterrichts unserer Zeit verwendet. Er verteidigt die an der griechischen Klassik orientierte Bildung gegen die praktisch-technische Ausbildung an den Realschulen. Der praktische Nutzen soll nicht allein im Vordergrund stehen. Die humanistische Bildung gibt den Jugendlichen klassische Muster vor, die zu einer ästhetischen, moralischen und geistigen Entwicklung beitragen. Nach Niethammer hat der von den Griechen thematisierte Logos den Menschen über seine rohe Natur hinaus zum Geistigen geführt. Erst damit wurde seine wahre Menschlichkeit begründet. Der Logos, der sich in Jesus Christus inkarniert habe (Joh 1,14 EU), sei zugleich das Urprinzip menschlicher Bildung
Quelle
Wikipedia: Humanismus



Auch Immanuel Kant, zumindest ein "Mitbegründer" des Humanismus bemerkte
Die Existenz der Bibel als ein Buch für die Menschen ist der größte Gewinn, den die menschliche Rasse je erfahren hat. Jeder Versuch, sie zu schmälern, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Dagegen schrieb @eckhart
Zitat von eckharteckhart schrieb:Manchen geht ja sogar eine Leitkultur vor den Werten der Aufklärung vor
Beschreibt Leitkultur, der Begriff wurde durch eine Debatte des damaligen CDU Abgeordneten Merz von dem Politologen Bassam Tipi eingeführt, nicht einen Wertekonsens?
Die Bundesrepublik besteht noch aus 60 % Christen, Deutschland ist nicht erst seid der Reformation Martin Luthers vor 500 Jahren ein christliches Land.
Was ist so schlimm wenn sich einige wünschen das traditionelle Werte beibehalten werden?
Leitkultur ist nicht gegen die Aufklärung..... Wenn schon, jetzt durch massiven Missbrauchs vor allem linker Kreise, mit negativ behafteten Wörter um sich geschmissen wird, um wieder Personen auszugrenzen nicht mal endlich aufklären. Fakten sprechen lassen?

Dieses Wort steht für die Integration der Einwandernden. Durch die missbräuchliche Nutzung dieses Wortes wird wieder in die falsche Richtung geschrien. Es spielt den Personen in die Hände die gerade gegen Freiheit und Aufklärung sind. Eine Leitkultur verbietet keinen Minarettbau, sie verbietet keine Aufklärung sondern beinhaltet sie, sie ist für freie Religionsausübung. Sie möchte nur einen Leitfaden für ein Zusammenleben der Menschen in diesem Land bieten.


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27.12.2016 um 10:26
@Mech
Zitat von MechMech schrieb: Glaubst du das irgend eine denunzierung der Leute(sei es AFD oder deren Wähler) die sich schon jetzt als Wähler für die AFD ansehen oder nur momentan beim gedanken sind diese zu wählen bzw. deren Programm gut finden, helfen könnte diese davon abzubringen diese zu wählen?
Nein, aber ehrlich gesagt sehe ich gar kein Denunzieren. Vielleicht kannste ja mal ein zwei Beispiele bringen, wo du Denunzierung erkannt haben willst.
Zitat von MechMech schrieb:Glaubst du, der kurs, der auch beim Brexit und bei den US wahlen eingeschlagen wurde und zweimal versagt hat, würde HIER irgendwie wurzeln finden?
Auch hier nein. Die Ursache dafür, für Trump oder Brexit zu stimmen, sind imho ähnlich wie bei der AfD. Ich denke sogar, Viele würden dennoch die AfD wählen, sollten andere Parteien die Positionen der AfD übernehmen, weil den Etablierten prinzipiell misstraut wird.
Helfen tut imho nur eines: Die Populisten müssen gewinnen!
Schön zu sehen derzeit im UK, dass die Ganze Leave-Bewegung letztlich Null Plan hatten und jetz eigentlich keiner so recht weiß, was man machen soll und man wird erkennen, dass die EU wohl doch mehr geholfen als geschadet hat. Das wird dann wohl den Einen oder Anderen überzeugen, dass Fakten doch entscheidender sind als Meinungen.

@Mech
Zitat von thomas74thomas74 schrieb:Ich glaube die Diskussion hier erübrigt sich. Bei vielen hier schreibenden hat sich so ein Feindbild manifestiert das sie gar nicht mehr mit Argumenten erreichbar sind.
Warum glaubst du das, weil deinen Positionen widersprochen wird?
Zitat von thomas74thomas74 schrieb:Sie wissen selber das sie keine Argumente haben die eine konservative Wählerschaft ansprechen könnte, daher versuchen sie es mit Hetze. Möchtegernfreiheitskämpfer die anderen die Freiheit zu denken absprechen möchten.
Obwohl du ja wohl eher Gegner der AfD bist, hast du deren Opferrolle gut verinnerlicht, Chapeau.
Wenn sie sich mal in einer stillen Minute fragen würden Warum die AfD in ihrem vorläufigen Grundsatzprogramm...stehen hat statt den Islam verbieten, würden sie vielleicht, normale Intelligenz vorausgesetzt auch zu dem Schluss kommen das sie genau mit dem Text Wahlen gewinnen können, und gerade nicht mit dem Satz alle Ausländer raus.
Du scheinst dir ja die Minuten genommen zu haben. Zeig uns doch mal das Ergebnis hier auf, normale Intelligenz tät ich mir schon noch zutrauen...

@Foss
Zitat von FossFoss schrieb: dass einige mit der Regierung nicht zufrieden sind. Da sind Fakten irrelevant, weil das Ergebnis zählt.
Was würdest du denn vorschlagen, wie man mit Menschen umgehen sollte, denen Fakten egal sind?

@Libertin

Ja, solche Diskussionen habe ich auch regelmäßig mit ner AfD Anhängerin. Sie sagt sogar offen, dass sie die niemals wählen würde, wenn die etablierten Parteien dafür sorgen würden, dass die ganzen Asylanten hier wieder verschwänden. Es geht (zumindest bei ihr) einzig um Angst, Angst vor Terror, Angst vor Übergriffen durch islamische Männer, Angst vor kultureller Veränderung... und die AfD nutzt diese Angst und schürt sie noch.

mfg
kuno


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27.12.2016 um 10:43
@kuno7
@eckhart
@Zyklotrop

Wie wäre es denn mal damit Alternativen zur AfD darzustellen. Vorschläge, Utopien zu entwickeln die ein Deutschland in eurem Sinne darlegen. Ist euer Credo weiter so? Soll sich nichts ändern, alles fein? Welche Ansätze habt ihr? Bleiberecht für alle? Wie stellt ihr Euch Deutschland in 15 Jahren vor? Was wollt ihr ändern damit es so wird?

Statt über Wörter zu diskutieren bringt Ihr doch mal Fakten, macht Vorschläge was sich ändern soll? Nur die AfD entfernen und alles schicki?

Ich hoffe das jetzt mal etwas konstruktives kommt um eine freie humanistische Bundesrepublik nach vorne zu bringen.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

27.12.2016 um 10:49
Die ganze Politik ist doch nur noch lächerlich egal welche Partei man Wählt es ändert sich nichts, da kann ich meine Stimme auch gleich den Grauen Parthern geben...

Die AFD hat gute Ansätze und versucht die Radikale zu Entfernen, was ich gut finde. Allerdings kann ich sie auch nicht Wählen, da ich nur für einige Punkte für die AFD bin und das ist noch zu wenig.


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27.12.2016 um 12:28
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Nein, aber ehrlich gesagt sehe ich gar kein Denunzieren. Vielleicht kannste ja mal ein zwei Beispiele bringen, wo du Denunzierung erkannt haben willst.
Es fängt doch schon dabei an das man die Leute ALLE, ohne Ausnahme als Gesocks, braunes Pack etc. betitelt. Ich will nicht verteidigen DAS es welche gibt die leider in den falschen Zeiten wohl noch leben und Worte un Taten ausüben die nicht vereinbar sind, dennoch wird nach JEDER aktion eines einzeln die gesammte GRUPPE denunziert.

Sollte man da nicht eher auf den oder die jenige draufzeigen die den jeweiligen Tweet, Ansprache, oder Aktion geleistet hat, als die gesammte Gruppe die dann halt an dem Ort da war? Im Grundgesehen ziehen sich Gegner beider seiten die selben Schuhe an. Sie hegen einen Generalverdacht gegen ALLE des jeweiligen Feindbildes und gehen nicht auf DIE Person/Personen die halt dafür zuständig waren.

Ich meine welche Gruppe hätte mehr recht: die, die rechtesbraunes Pack ruft oder jene die links versiffte ruft? Für MICH wären es beides gruppen von Leuten die eher die fronten mehr verhärten als aufweichen. In dieser Zeit, in dieser Politik ,denke ich ist das der falsch weg und da kommt es halt auch shcon darauf an, was du hier schon schreibst, auf meien zweite Frage:
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Helfen tut imho nur eines: Die Populisten müssen gewinnen!
Und da gebe ich dir recht, denn wie heißt es so schön Ein Bild sagt mehr als Tausend worte und Taten erzeugen Bilder. Aber ich denke der weg der denunzierung, des ständigen auf den finger zeigens ist da der falsche weg, weder beim Brexit, noch bei den Us wahlen, noch bei den anderen Ländern in der EU irgendwas gebracht.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:weil den Etablierten prinzipiell misstraut wird.
Und hier liegt denke ich ein großer Punkt, den WIR als Bürger dieses Landes nicht lösen können, das können nur unsere Parteien selbst. Das sie endlich versuchen dieses misstrauen in sie wieder zurückzugewinnen.


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27.12.2016 um 12:38
@eckhart
Zitat von eckharteckhart schrieb:"naives Gutmenschentum" u.ä. zu bezeichnen, ist uns geläufig.
Ich möchte hier und heute gerne von DIR MEINE Zitierte stelle nun vorgezeigt bekommen wo ich DIESEN ausdruck hingeschrieben habe, ansonsten scheint der verdacht des reinintepretierents, der dir schon einmal vorgeworfen wurde schon berechtigt.

Ich möchte nämlich NICHT das man mir Sachen andichtet, die ich NICHT geschrieben habe. Mein Bezug, zu dme Dämlichen Kurs, war damit gedeutet, das mehr kraft und wut in eine denunzierung der Leute gelegt wird, als auf die Diskussion mit ihnen, das Problem behandeln und der Aufklärung.


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27.12.2016 um 12:47
@thomas74
Zitat von thomas74thomas74 schrieb:Die Bundesrepublik besteht noch aus 60 % Christen, Deutschland ist nicht erst seid der Reformation Martin Luthers vor 500 Jahren ein christliches Land.
du vergiss nur eins, dass der christliche glaube unseren vorfahren aufoktroyiert wurde und zwar von kaiser konstantin und später setzte karl der große mit gewalt überall in seinem herrschaftsgebiet, den christlichen glauben durch.

das soll jetzt kein plädoyer gegen den christlichen glauben sein, sondern ein plädoyer für den wandel von werten und kultur sein, denn werte und kultur sind keine statischen gebilde.
sie haben schon immer den wandel unterlegen. im mittelalter war die leibeigenschaft die damaligen werte und kultur, heute sind wir von dieser unseligen lebensart ab.

somit muss man werte und kultur unter der jeweiligen zeitepoche ansehen und es findet eine art der evolution der werte und kultur mit jeder neuen zeitepoche satt und jegliche rückwendung hat nur katastrophen ausgelöst.

wir stehen nun wieder an einen wendepunkt, wo sich der mensch sich neu anpassen muss, denn wir leben heute in einen großen dorf (die welt ist ein dorf) mit ganz neuen herausforderungen, zum beispiel ist die arbeitswelt 4.0 und wieder müssen wir werte und kultur neugestalten, nur angst davor ist kein guter ratgeber, sie lähmt und führt wiedermal in die katastrophe.

die geschichte lehrte mich eins, jegliche weiterentwicklung der werte und kultur hat am ende, was gutes hervor gebracht.


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