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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2016 um 15:14
KMüller schrieb: Verfassungsfeindlich ist nicht verfassungswidrig.

Das solltest Du bitte berücksichtigen, das ist in einer Demokratie essentiell wichtig.
Was ist der Unterschied? @KMüller ?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2016 um 15:16
thomas74 schrieb:und dann erstaunt sein wenn die AfD bei der Bundestagswahl tatsächlich eine 3 vorne stehen hat und nicht nur eine drei. Vor dem Prozentzeichen natürlich.
Sehr unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen.
Dann hätten wir 1933 2.0: AfD wird mit der Regierungsbildung beauftragt; Höcke als Kanzler(kandidat). Statt Reichstagsbrand nehmen wir mal so etwas wie "Köln 2.0", und etwas später werden dann im deutschen Interesse "vorübergehend" erst mal alle anderen Parteien verboten.

Nein, natürlich wird es nicht so kommen, allerdings wird dieses Szenario, je weiter es geht und je näher die Bundestagswahlen heranrücken, immer weniger als Gedanken eines Wahnsinnigen ausgeschlossen werden können. Bisher hat die AfD immer mit wesentlich besseren Ergebnissen als prognostiziert aufgewartet, und Brexit und Trump zeigen uns, dass rationales Wählerverhalten Geschichte geworden und längst durch Emotionswahlen abgelöst worden ist. Aber die warnenden Stuimmen werden auch immer seltener und selbst im Forum hier macht sich flächendeckend AfD-Mentalität breit ("Natürlich würde ich nie die AfD wählen, aber"), zumindest in der inhaltlichen Argumentationsweise.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2016 um 15:16
thomas74 schrieb:Ich habe mehrfach dargelegt wie ich zu den inhaltlichen Positionen des vorläufigen Parteiprogramms stehe.
Darüber unterhalten wir uns doch gerade überhaupt nicht.
thomas74 schrieb:Das ich nicht pausenlos Leute kritisiere die herumschreien ist ein anderes Thema. Ich sprach immer von den Wählern der AfD, nicht von einem Teil der Gemeinschaft der A. Keine Erziehung hat und B. mit normalen Argumenten nicht zu erreichen ist. Weil vielleicht 10000 Irre unterwegs sind kann ich nicht 650.000 normale Leute außer acht lachen. Ich finde das dürfte sich um den gleichen Prozentsatz von Hooligans zu normalen Fußballfans handeln. Ich verteufel auch nicht jeden Fußballfan weil es Hooligans gibt die schreiend und pöbelnd durch die Gegend ziehen.
Ich rede nicht von Leuten, die tatsächlich pöbelnd und schreiend durch die Straßen ziehen, sondern benutze "schreien" und "brüllen" um meinen Eindruck von deren Dialogführung zu umschreiben.
Eine Haltung, bei der man herumpoltert und stampft, aber sich nicht mit Argumenten auseinandersetzt sondern sich als Opfer gibt.
Aber um mal auf tatsächliches Brüllen einzugehen:

Hälst du "Lügenpresse", "Volksverräter" und "Merkelmussweg" eher für eine Minderheitenposition der AfD-Wähler bzw wird diese nicht mit einer gewissen Aggressivität vorgetragen?
thomas74 schrieb:Seid ihr Gott? Wie könnt ihr belegen das über die Hälfte der AfD Wähler, sogar den Kreis erweitert auf Sympathisanten, nicht an einem Dialog interessiert waren. Gibt es da eine Quelle oder ist das auch nur gefühlt?
Siehst du, das ist auch so ein Problem bei der Dialogführung. Wenn man von "viele" spricht ist die Wortbedeutung ja nicht "statistisch die Mehrheit", völlig egal, wie ich das jetzt tatsächlich einordne.
Natürlich kann man das nicht belegen.

Was man belegen kann, ist aber das Auftreten vieler Wählern/Sympathisanten in der Öffentlichkeit, das Auftreten von Wählern/Sympathisanten im Internet (das ist natürlich auch Öffentlchkeit, ich differenziere trotzdem mal), das Auftreten gewisser Parteikreise, sowie das Auftreten gewisser Parteifunktionäre und auch die Politik in so manchen Landtagen.
Das wird in diesem Thread auch ständig getan.

Das wird dann nur zu Einzelfäälen deklariert (paradox, nicht?), oder zu "Ja, voll schlimm, aaaaaaaaaaaaaber..." relativiert, oder zu "Ist doch bei allen anderen auch so" relativiert etc und später hat man dann wieder den Vorwurf der Hetze, des Pauschalurteils usw.
Dass man zu Pauschalurteilen natürlich selbst nicht abgeneigt ist, wenn sie dem Aufzeigen von vermeintlichen Nachteilen für die AfD und deren Anhang bzw irgendeiner ungerechten Behandlung dieser dienen, spricht dann halt für sich.


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KMüller
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2016 um 15:21
eckhart schrieb:
KMüller schrieb:
Verfassungsfeindlich ist nicht verfassungswidrig.

Das solltest Du bitte berücksichtigen, das ist in einer Demokratie essentiell wichtig.

Was ist der Unterschied? @KMüller ?
Das kannst Du Dir ergoogeln, eckhart. Ich bin allerdings davon ausgegangen, dass Du das wissen würdest.
Ich verwehre mich aber nicht wie Du einer ausführlichen Stellungnahme, wenn ich darum gebeten werde:

Hier ist sie, sogar als Hofberichterstattung:

https://www.verfassungsschutz.de/de/service/glossar/_lV#verfassungswidrig


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Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2016 um 15:32
Danke @KMüller
Und was ist Deiner Meinung nach das mit Demokratie vereinbare?
Verfassungfeindlich?
oder
Verfassungswidrig?


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30.12.2016 um 15:49
@Fierna
Diese Opferrolle kritisiere ich auch, allerdings bedenke ich den Umgang mit dieser Partei. Leider werden sie auch oft zu Opfern gemacht. Der Ton macht die Musik. Jetzt noch mal ausdrücklich, wenn die ihr unterstellten Positionen die Wirklichen wären ist diese Partei absolut zu verachten. Um es zu belegen kann ich mich nur auf das Programm beziehen, und die öffentlichen Aussagen. Ohne Interpretationen. Ich versuche wertfrei mit den Wählern umzugehen. Eine Frau von Storch zum Beispiel gibt Kommentare ab. das war gestern hier Thema im Thread. Sie hat diese bewusst so abgefasst (das unterstelle ich ihr mal, da ich ihr aufgrund des bestandenen Studiums einen höheren Intellekt zuspreche.) das man ihn missverstehen kann. Ich habe mir mit Tünnes seitenlange Diskussionen über den Inhalt geliefert.

es ist in meinen Augen so das man sich ohne Gefühle nur mit dem geschrieben oder nachweisbar im Zusammenhang gesprochenen Wort auseinandersetzen muss. Und darauf antworten muss. Alles andere gibt doch gerade die Möglichkeit sich als Opfer zu stilisieren. Opfer kann es nur geben wenn es Täter gibt. wenn auf Argumente fundierte Gegenargumente formuliert werden kann man kein Täter sein, also entfällt die Opferrolle.

Lese hier den Thread bitte mal komplett durch wenn es Deine Zeit erlaubt und markiere wo sachliche Kritik oder Polemik geäußert wurde. Du wirst zu einem keinesfalls repräsentativen aber durchaus eindeutigen Ergebnis kommen.

Eine Wählergruppe stumpf zu betiteln anstatt ihnen vorzuführen das die Argumente falsch sind, das ist der momentane Zustand. Genau wie es falsch ist Lügenpresse und Merkel du V.... zu schreien ist es falsch zu schreien rechtes Pack, Neue Rechte, Identitäre Bewegung. Auf die tatsächlich nachweisbaren Forderungen eingehen und Alternativen anbieten und seien sie noch so weit weg von den Forderungen. Nie etwas verallgemeinern, immer klein klein.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2016 um 15:59
Hier hab ich für euch wieder einen überaus intelligenten und differenzierten Beitrag den sich wieder einige hinter die Ohren schreiben sollten :
Zur Frage, ob die AfD nicht vom Regen in die Traufe ist, habe ich im Interview argumentiert, dass ich als Bürger mich von CDU und SPD nach Strich und Faden verarscht fühle, und die natürlich Reaktion auf sowas ist, dass dann halt eine andere Partei erstarkt. Ich weiß nicht, ob euch das mal aufgefallen ist, aber alle Hoffnungsträgerparteien haben bisher massivst verkackt, sobald sie Regierungsverantwortung haben. Aus allen hehren humanistischen Werten von vor der Wahl wird dann ganz schnell Austerität und Neoliberalismus, auch bei den Linken.

Es gibt zur AfD aus meiner Sicht folgende Argumentationslinien und zu bedenkende Punkte:

- Macht doch nichts, wenn die AfD an die Macht kommt, denn das sind Populisten.
Populisten hören auf die Bevölkerung. Das ist doch sogar demokratischer als was wir jetzt haben!

- Das sind doch bloß Protestwähler, die die AfD wählen. Nächste Wahlperiode sind die wieder weg. Das wird bei der AfD wie bei den Piraten laufen.

- Rechtspopulismus ist generell gefährlich und ein Wahlsieg von denen stiftet Leute zu ausländerfeindlichen Taten an, daher muss man die AfD bekämpfen.

- Wenn die AfD jetzt ins Parlament einzieht, dann müssen sich entweder die anderen Parteien von ihren "parteinahen Stiftungen" trennen, oder der AfD steht auch eine zu.

- Wenn die AfD in Regionalparlamente einzieht, dann kriegen die neben den Abgeordneten noch ein paar Mitarbeiterstellen bezahlt, und die machen dann Vollzeit Unterstützung für das rechte Spektrum.

Ich habe mich auf dem 33c3 mit einigen Leuten unterhalten, die mir übereinstimmend berichtet haben, dass sie von Leuten aus dem rechten Spektrum angeschrieben/angesprochen worden, und die daher einen direkten Vergleich haben zwischen dem Gebahren auf der Linken und der Rechten, und deren Erfahrung war, dass die Rechten einen umarmen und einem Abweichungen von der Parteilinie nicht übelnehmen sondern eher eine "das wirst du schon auch noch verstehen eines Tages"-Strategie fahren. Auf der Linken hingegen werden Ausgrenzungsgründe geradezu von einer Strichliste durchgegangen, und gerade weiße Männer fühlen sich halt abgestoßen, wenn man ihnen am Eingang sagt, dass hier nur Veganer aus unterdrückten Minderheiten willkommen sind und die anderen sollen halt mal ihre Erbschuld akzeptieren und ihre Privilegen prüfen.

In meiner persönlichen Erfahrung stimmt das nur partiell überein. Ich habe auch diverse unflätige Beschimpfmails vom rechten Spektrum gekriegt, aber während es der Linken bei ihren Vorwürfen darum zu gehen scheint, dem Gegenüber (also mir) möglichst verletzende Dinge zu sagen, geht es bei den Rechten eher darum, dass die mir mal ins Gesicht wagen wollen, für wie überlegen sie sich und ihre Ideologie halten. Ansonsten kann ich aber bestätigen, dass die Rechten viel inklusiver auf ihre Neuzugänge zugehen. Das ist eine Beobachtung, die ich einigermaßen bestürzend finde, weil Inklusion und Toleranz doch eigentlich traditionell ein Konzept der Linken sind.

Update: So, sorry, musste kurz einpacken und ins Hotel, geht noch ein bisschen weiter. Also die Inklusivität bei den Rechten bezieht sich natürlich auf die Erfahrung von meinen Gesprächspartnern, und das waren weiße Deutsche ohne Migrationshintergrund. Aber das waren ja letztlich in den USA bei Trump die Wahlentscheidenden, insofern ist das glaube ich einer der springenden Punkte, wieso die Linke vergleichsweise unattraktiv auf Neulinge wirkt. Ich will das jetzt mal aus Illustrationsgründen übertreiben. Bei den Rechten kommen so Mails wie "du bist ja voll antiamerikanisch, ich betrachte dich jetzt mal als Bruder im Geiste. Dass das jüdische Finanzkapital Schuld am Holocaust ist, das merkst du bestimmt auch noch." Von der Linken kommen eher so Beschimpfungstiraden ala "Du misogynes homophobes Stück Kackscheiße, dein Putin-Apologetentum und deine unreflektiertes Amerika-Bashing werden uns alle umbringen".

Ansonsten ist es mir als Nerd ein Bedürfnis, die Argumentation der Gegenseite verstanden zu haben, und dabei nicht in die "die sind halt alle doof"-Falle zu tappen. Und in einem sehr interessanten Gespräch heute abend fiel auf, dass ich "die NSDAP, das waren eigentlich Sozialisten" immer abgetan habe. Ich habe mir gedacht, das Argument ist so offensichtlich Unsinn, das ist bestimmt ein Übertragungsfehler zwischen den Eliten und dem tumben Fußvolk auf der Straße, das die ARD dann in ihren "Befragungen" zeigt, die kaum einen kohärenten Satz rausbringen können. Aber es stellt sich raus, dass das kein Übertragungsfehler ist. Die meinen das ernst, auch Leute in oberen Schichten, über so ARD-Pegida-Demonstranten. Wenn man das als Axiom betrachtet, klären sich nämlich auch plötzlich andere Bizarritäten auf. Dann gibt es nämlich eine Kontinuität der Opferrolle von "die NSDAP hat uns kaputt gemacht" über "die Alliierten haben uns kaputt macht" hin zu "die Gutmenschen machen uns jetzt kaputt". Und daraus ergibt sich die Begründung für die Verachtung von "den Sozialisten" (denn die sind Schuld an der NSDAP), den Amerikanern für die Zeit im kalten Krieg und den Moslems für ihre "Umvolkung" jetzt (Der Begriff wird im exzellenten Maha-33c3-Vortrag erklärt). Für mich ist diese Axiomatik der Unterschied von "die glauben an 20 bizarre Dinge" und "die haben ein kohärentes Weltbild mit diesen 20 bizarren Ausprägungen".

Es gibt da eine Reihe von "deutschen Werten", die man an der Stelle annehmen muss, sowas wie traditionelles Familienbild und westliche Errungenschaften (damit ist sowas gemeint wie "wir haben hier die Aufklärung, die Moslems haben nur die Scharia"), und wir werden auf der einen Seite von verweichlichten Gender-Ideologen angegriffen, auf der anderen Seite von religiösen Fanatikern aus dem Nahen Osten, die uns alle in die Luft sprengen wollen.

Ich hoffe, ich habe das rechte Gedankengerüst grob korrekt zusammengefasst und bitte ausdrücklich um Korrektur, wenn das nicht so ist.

Die nächste Frage ist, wie man die AfD sieht:

Eine Gruppierung von ungebildeten Idioten
Eine Elite aus schlauen Leuten und drumherum ein Haufen ungebildeter Idioten
Die Lage in Europa ist gerade wie ein Pulverfass und die AfD rollt wie eine Handgranate darauf zu. Ob die jetzt schlau sind oder nicht ist egal, das führt zur Explosion.
Ich warne ausdrücklich immer vor Erklärungsversuchen, die auf "die sind halt alle doof" basieren, und bin mir sicher, dass es in der AfD gebildete, schlaue Leute gibt, die da aus aus ihrer Sicht völlig rationalen Gründen mitlaufen. Wenn wir diese Gründe verstehen können, können wir möglicherweise auf sie einwirken. Das sollte unser aller Ziel sein.
https://blog.fefe.de/?ts=a69b7946


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30.12.2016 um 16:07
@xxrabiatorxx
Besser kann man es nicht formulieren, einfach mal auf den Punkt gebracht. Jetzt werde ich die Antworten darauf mit großem Interesse verfolgen.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2016 um 16:21
@thomas74
Den Punkt suche ich sowohl hier als auch schon bei @xxrabiatorxx
xxrabiatorxx schrieb:Die nächste Frage ist, wie man die AfD sieht:

Eine Gruppierung von ungebildeten Idioten
Eine Elite aus schlauen Leuten und drumherum ein Haufen ungebildeter Idioten
Nur die zwei Antworten sind möglich?

Dann bleibt ja nur die Zweite übrig:
Die AfD ist Eine Elite aus schlauen Leuten und drumherum ein Haufen ungebildeter Idioten

Der schlaue Gründer des Institutes für Staatspolitik schrieb:
"Es geht immer ziemlich komfortabel weiter.
Es wird immer alles kompensiert. Da hat dann der konservative Begriff vom Leben, unser Begriff vom Leben, überhaupt keine Chance mehr. Überhaupt in die Tiefe vorstoßen zu können ist ja nurmehr ein frommer Wunsch. Die Aushebelung des Schicksals, die Aushebelung der falschen Entscheidung hat das Konservative an sich zerstört.
Also die Hierarchie, die Würdigung der besseren Leistung, die Würdigung der besseren Erziehung, die Würdigung der Anstrengungsbereitschaft, die Würdigung dessen, der Schmerz aushalten, der sich zusammenreißen kann, das ist ja alles passé. Sich nicht zu verkrümeln, wenn’s drauf ankommt – das spielt keine Rolle mehr.

All das, was ein Konservativer unterschreiben kann als notwendiges Sortierungskriterium innerhalb einer Gesellschaft – wenn das alles ausgehebelt ist, dann haben wir, mit unserer Weltanschauung, überhaupt keine Chance mehr."
Diskussion: Rechtsextremismus - Ernst der Lage so hoch wie nie (Beitrag von eckhart)

"Der dumme Haufen drumrum" will sich nur nicht sortieren lassen, weder von der AfD noch von der AfD.
thomas74 schrieb:Jetzt werde ich die Antworten darauf mit großem Interesse verfolgen.
Da hast Du sie. Die Antwort,
@thomas74
und
@xxrabiatorxx auch!


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30.12.2016 um 16:31
@eckhart
Ich glaube Du hast den Kern der Aussage nicht verstanden. Du stellst Dich jetzt als Opfer dar, das hätte ich Dir niemals zugetraut. Hast Du Dir die Mühe gemacht die Ziele die einige Leute verfolgen zu verstehen?
Wem ist denn jetzt geholfen mit dem Zitat des schlauen Gründers des Institutes für Staatspolitik?
Ist dort ein Wahlziel der AfD inkludiert? Kompensation? Ein frommer Wunsch sich an die Ziele des Lebens heranzutasten?.
Weltanschauungen kann man diskutieren, man kann sie ändern, anpassen. Ignorieren oder pauschal diffamieren ist eigentlich gerade die Kernkompetenz der "dummen" . Bloß sind zum Glück nicht alle dumm


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30.12.2016 um 16:38
thomas74 schrieb:Ich glaube Du hast den Kern der Aussage nicht verstanden.
Der Kern der Aussage wäre nämlich?:
thomas74 schrieb:Du stellst Dich jetzt als Opfer dar, das hätte ich Dir niemals zugetraut.
Ach ja,
hat die hier vorgetragene Wahlkampfpropaganda schon in irgendeiner Weise gefruchtet?
Die nächste Frage ist, wie man die AfD sieht:

Eine Gruppierung von ungebildeten Idioten
Eine Elite aus schlauen Leuten und drumherum ein Haufen ungebildeter Idioten

Nur die zwei Antworten sind möglich?

Dann bleibt ja nur die Zweite übrig:
Oder ist die dritte Antwort richtig?


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30.12.2016 um 16:40
@eckhart
xxrabiatorxx schrieb:Eine Gruppierung von ungebildeten Idioten
Eine Elite aus schlauen Leuten und drumherum ein Haufen ungebildeter Idioten
Die Lage in Europa ist gerade wie ein Pulverfass und die AfD rollt wie eine Handgranate darauf zu. Ob die jetzt schlau sind oder nicht ist egal, das führt zur Explosion.
Ich warne ausdrücklich immer vor Erklärungsversuchen, die auf "die sind halt alle doof" basieren, und bin mir sicher, dass es in der AfD gebildete, schlaue Leute gibt, die da aus aus ihrer Sicht völlig rationalen Gründen mitlaufen. Wenn wir diese Gründe verstehen können, können wir möglicherweise auf sie einwirken. Das sollte unser aller Ziel sein.
Kannst Du das bitte einmal zusammenhängend lesen?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2016 um 16:47
xxrabiatorxx schrieb:Ich warne ausdrücklich immer vor Erklärungsversuchen, die auf "die sind halt alle doof" basieren, und bin mir sicher, dass es in der AfD gebildete, schlaue Leute gibt, die da aus aus ihrer Sicht völlig rationalen Gründen mitlaufen. Wenn wir diese Gründe verstehen können, können wir möglicherweise auf sie einwirken. Das sollte unser aller Ziel sein.
@thomas74
Das habe Ich doch von Dir schon unzählige Male gelesen:
Wir die wir die AfD und ihre Mitläufer noch nicht verstanden haben,
sollen versuchen sie zu verstehen und versuchen der AfD den Wind aus den Segeln nehmen, indem wir uns zu ändern versuchen, zu Verstand kommen oder sonstnochwas.

Ein alter Wahlkampftrick.
Auf so einen altbekannten Kram gehe ich gar nicht mehr ein!


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30.12.2016 um 16:51
@eckhart
Klar, Du bleibst einfach auf Deinem Standpunkt, hast natürlich die Wahrheit gepachtet und siehst auch keinen Grund den Leuten die Sicht auf Deinen Standpunkt zu begründen. Das hast du zum Glück hinter Dir. Und dann wunderst Du dich das manche Personen Dich nicht ernst nehmen. Wahlkampftricks, hat ja nur die AfD nötig, die wird sich schon selbst demaskieren, lach. Bleib so wie Du bist und reibe Dir Herbst 2017 die Augen.


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Philipp
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2016 um 16:53
xxrabiatorxx schrieb:Ich warne ausdrücklich immer vor Erklärungsversuchen, die auf "die sind halt alle doof" basieren, und bin mir sicher, dass es in der AfD gebildete, schlaue Leute gibt, die da aus aus ihrer Sicht völlig rationalen Gründen mitlaufen. Wenn wir diese Gründe verstehen können, können wir möglicherweise auf sie einwirken. Das sollte unser aller Ziel sein.
Ich weiß jetzt gar nicht, was es da nicht zu verstehen gibt, denn die rationalen Gründe für ein Mitlaufen von gebildeten und schlauen Leuten in der Partei sind doch völlig klar. Irgendwer muss den Haufen organisieren und ihn vermarkten, und dabei fallen jede Menge guter Jobs ab.


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30.12.2016 um 16:54
thomas74 schrieb:und siehst auch keinen Grund den Leuten die Sicht auf Deinen Standpunkt zu begründen.
AfD ist kein Anlass, mich ihretwegen mit ständigen Wiederholungen zum Affen zu machen.


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30.12.2016 um 16:55
@thomas74
thomas74 schrieb:Bleib so wie Du bist und reibe Dir Herbst 2017 die Augen.
Warum meinst du eigentlich das jemand, nur weil er deine Einschätzung der Gründer von Menschen, die AfD zu wählen nich teilt, sich nächstes Jahr im Herbst die Augen reiben müsste?

mfg
kuno


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30.12.2016 um 16:57
eckhart schrieb:Wir die wir die AfD und ihre Mitläufer noch nicht verstanden haben,
sollen versuchen sie zu verstehen und versuchen der AfD den Wind aus den Segeln nehmen,
Das wäre denke ich die Richtige Lösung, um den zulauf der AFD mal zu stoppen, den, seien wir mal beide ehrlich, das was bis dato versuch twurde hat eher dazu geführt das Leute die anderen Parteien verlassen haben, nichtwähler die afd wählten und die afd nun bei 15 % liegt bzw. dritt stärkste partei wäre, laut Umfragen.

Um ehrlich zu sein ist es traurig mit anzusehen wie Leute imemr wieder mit dme kopf gegen eine holzwand laufen udn nicht mal bemerken das sie durch ihr handel ndiese eher nun zu eine eisenwand umgewandelt haben.
eckhart schrieb:ndem wir uns zu ändern versuchen, zu Verstand kommen oder sonstnochwas.
Irgendwas MUSS ja doch irgendwie/Irgwndwo falsch laufen, den schließlich wäre doch wie schon seit fast 3 /fast 4 jahren ab Februar, die AFD doch schon längst hinabgesunken in die tiefen der Piraten etc. wie es doch schon öfters prognostiziert wurde. Vielleicht muss eine Änderung erfolgen, dafür müssen doch erst mal die Gründe analysiert werden und gegebenfalls geändert werden, wenn sie ausschlaggebend sind.


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30.12.2016 um 16:58
thomas74 schrieb:Bleib so wie Du bist und reibe Dir Herbst 2017 die Augen.
Vermutlich ist gemeint, dass bis zum Herbst 2017 bei Bedarf noch ganz große Dinge passieren werden? @kuno7


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Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2016 um 16:58
eckhart schrieb:Ein alter Wahlkampftrick.
Auf so einen altbekannten Kram gehe ich gar nicht mehr ein!
Das ist ja wohl eine wirklich billige Ausrede. Warum man die Leute verstehen sollte, dann lese den Beitrag, dann wirst auch du es verstehen was man bewirken kann.

Diskussion: Anschlag mit LKW auf Berliner Weihnachtsmarkt (Beitrag von xxrabiatorxx)

Und hier ist noch so eine Geschichte, passend zur Weihnachtszeit. Es geht um einen schwarzen Pianisten, der in einer Kaschemme in Maryland, einem Truck Stop, Klavier gespielt hat, und im Publikum saß ein Ku-Klux-Klan-Mitglied. Die haben ins Gespräch, der Pianist ließ sich weiterreichen unter den Klansmen, und erreichte so den "Grand Dragon", den Klan-Chef von Maryland.

Er fordere die Rassisten heraus, »aber nicht auf unhöfliche oder grobe Art. Man macht das höflich und klug. Wenn man die Dinge auf diese Weise angeht, stehen die Chancen gut, dass sie zuhören und dir auch eine Plattform geben. Kelly und ich haben uns über die Jahre immer wieder hingesetzt und uns ausgetauscht. Der Mörtel, der sein Weltbild betonierte, begann zu bröckeln. Dann zu zerbrechen. Und dann fiel es ganz in sich zusammen.«
Es ist eben schwer, jemanden zu hassen, den man gut kennt.


Und mit dieser Herangehensweise hat er erreicht, dass sich der Klan in Maryland aufgelöst hat.
Ein schwarzer Pianist. Hat den KKK in Maryland aufgelöst. Völlig gewaltfrei. Durch mit den Leuten reden.

Und was mich an der Story am meisten mitnimmt: Er wird auch noch angefeindet für seine Methoden. Von anderen Schwarzen, die ihn als Verräter beschimpfen. Hier ist seine Antwort:

An dieser Stelle zieht Davis gerne seine zwei Dutzend Klan-Roben aus dem Schrank und sagt: »Schau, das habe ich gemacht, um dem Rassismus einen Denkzettel zu verpassen. Ich habe die Roben und Hauben von mehr als zwei Dutzend Menschen in meinem Schrank, die ihre Ansichten geändert haben, weil ich mich mit ihnen an einen Tisch gesetzt habe. Und, was machen Sie? Wie viele Roben haben Sie gesammelt?« Das lässt die meisten Kritiker verstummen.


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