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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

13.04.2017 um 09:07
Nevrion schrieb: Ich erlebe es ja immer wieder, dass, wenn ich unterwegs bin in bestimmten Vierteln, kaum noch deutsch gesprochen wird.
Und du lebst immer noch obwohl du durch diese Viertel, in denen kaum deutsch gesprochen wird, läufst. 
So etwas gibt es halt und ist auch kein Problem. 
Die jungen Menschen in diesen Vierteln können meistens deutsch und die Sprache ihres Herkunftslandes bzw. ihrer Eltern. Nur weil auf der Straße kein deutsch gesprochen wird, heißt es nicht das sie es nicht können. 

Und warum sollte mich das auch überhaupt interessieren in welcher Sprache sie sprechen? Weil ich es dann nicht verstehe und ich Angst haben muss das sie über mich reden?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.04.2017 um 12:14
Sorgen vor Überfremdung zum Beispiel. Sorgen um das Sozialsystem. Sorgen um die Sicherheit Deutschlands. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass ich mit nach wie vor über die Entwicklung der AfD informiere. Ich erlebe es ja immer wieder, dass, wenn ich unterwegs bin in bestimmten Vierteln, kaum noch deutsch gesprochen wird.Das ist nun nicht gerade eine Entwicklung, die ich für förderlich halte, von der ich aber zumindest weiß, woher sie kommt.
Sorgen vor Überfremdung ?! 
Hier mal vier Beispiele wie dieses Wort "Überfremdung" immer verstanden wurde:
Der deutsche Akademikertag nahm 1925 einstimmig einen Antrag an, in dem es hieß: „Der Überfremdung der deutschen Hochschulen durch jüdische Lehrkräfte und Studierende ist ein Riegel vorzuschieben. Weitere Lehrer jüdischer Abstammung sind nicht mehr zu berufen. Für die Studierenden ist der Numerus Clausus einzuführen.“
Die NSDAP machte die Abwehr einer angeblichen jüdischen und ausländischen Überfremdung von Beginn an zu einem Hauptziel. Ihr 25-Punkte-Programm von 1920 schloss Juden von vornherein aus der „deutschen Volksgemeinschaft“ aus.
Mit der Gründung der NPD 1964 tauchte auch der Begriff wieder in politischen Debatten auf: stets in einem ausländerfeindlichen Zusammenhang, z. B. als Ablehnung von Gastarbeitern mit der Forderung „Deutsche Arbeitsplätze nur für Deutsche“ (1965). Nach zwischenzeitigem Niedergang versuchte die NPD 1980, mit Bürgerinitiativen zum „Ausländerstop“ auf sich aufmerksam zu machen.

1993 wurde der Ausdruck zum deutschen Unwort des Jahres gewählt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Überfremdung
Also wie man sehen kann, ist das Blödsinn der von rechten Spinnern in Umlauf gebracht wird, um Stimmung gegen alles Fremde zu machen.
Sorgen um das Sozialsystem.
Warum machen die Leute sich erst jetzt mit den Flüchtlingen sorgen um das Sozialsystem ?
Die AfD und deren Anhänger haben schon den Schaum vor dem Mund. „Flüchtlinge verursachen Milliardenloch bei den gesetzlichen Krankenkassen“.

Diese Schlagzeile machte nach einem Bericht dieser Zeitung die Runde. Empörte Leser riefen in der Redaktion an: „Jetzt müssen wir wegen der Asylbewerber auch noch höhere Zusatzbeiträge zahlen“, beschwerte sich einer der Anrufer.

Die Sache hat aber einen Haken.

In dieser sehr verkürzten Variante bekommt die Meldung eine sehr gefährliche Schlagseite: Nicht die Flüchtlinge verursachen Finanzierungslöcher. Es ist die Politik, die Systemfehler zulässt und aus unterschiedlichen Gründen nichts unternimmt, sie zu korrigieren.

Der Zuzug von Flüchtlingen verschärft bestehende Probleme, ist aber nicht die Ursache.
http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/sozialsystem-fluechtlinge-zahlen-unsere-rente-a-376226
Man weiß längst das für eine bestimmte Gruppen im unseren Gesundheitssystem zu wenig monatlich eingezahlt wird.
Es ist auch nicht so das kein Geld da wäre, sondern das ist eine politische Entscheidung.
Sorgen um die Sicherheit Deutschlands.
Inwieweit ist denn die Sicherheit in Deutschland gefährdet mit den Flüchtlingen ?

Dazu mal diese Allensbach Grafik:

infografik-misstrauen-an-der
  http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/allensbach-umfrage-interessen-schlagen-fakten-14889066.html

Hier kommen auch wieder "gefühlte Wahrheiten" zum Zug. 
Ich erlebe es ja immer wieder, dass, wenn ich unterwegs bin in bestimmten Vierteln, kaum noch deutsch gesprochen wird.
In New York sprechen die Chinesen in Chinatown untereinander auch chinesisch.
In Chinatown sprechen noch heute weniger als 55 % der Bewohner Englisch und das Straßenbild ist von chinesischen Schriftzeichen und Läden geprägt.
Wikipedia: Chinatown_(New_York_City)


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13.04.2017 um 13:26
Die Sebstdemontage geht weiter.....
In einer Erklärung, die morgen im Internet veröffentlichen wird, schreibt der publizistische Berater: „Frau Petry mag vielleicht die talentierteste Politikerin der AfD sein, aber wem das Schicksal der Partei am Herzen liegt, der darf diese Frau nicht unterstützen. Frauke Petry sollte weder Spitzenkandidatin der AfD für die Bundestagswahl werden noch einem Kandidatengremium angehören, denn auch das würde sie im Nu spalten.“

Der Grund für sein Urteil, so Michael Klonovsky, sei nicht Petry selbst. „Der Grund ist Marcus Pretzell, ihr Ehemann.“ Und weiter: „Pretzell ist eine Hochstaplerfigur, ein unseriöser Mensch mit krankhaftem Drang zur Intrige und zum Schüren von Konflikten, ein Politiker, der Verträge für unverbindlich und Versprechen für elastische Floskeln hält.“ Das Problem sei, dass Pretzell mittlerweile einen sehr starken Einfluss auf die Parteichefin ausübe.
Petry und Pretzell sind in der Partei so isoliert wie noch nie

Tatsächlich stehen beide kurz vor dem entscheidenden Parteitag in Köln so isoliert da wie noch nie. Gegen Pretzell, AfD-Chef in Nordrhein-Westfalen und Spitzenkandidat für die Landtagswahl im Mai, prüft die Staatsanwaltschaft Bochum eine Anzeige wegen des Verdachts, der Politiker habe Sozialabgaben hinterzogen. Konkret geht es darum, dass Pretzell zwar einen Arbeitsvertrag mit Michael Klonovsky unterzeichnet hatte, den Publizisten aber nie wie vereinbart bezahlte und auch keine Sozialbeiträge für ihn abführte. Dazu ist ein Arbeitgeber auch dann verpflichtet, wenn er das Gehalt für einen Angestellten schuldig bleibt.
http://www.focus.de/politik/deutschland/petry-und-pretzell-in-der-kritik-focus-ex-spin-doktor-von-frauke-petry-rechnet-m...


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13.04.2017 um 14:02
Namakubi schrieb:Und du lebst immer noch obwohl du durch diese Viertel, in denen kaum deutsch gesprochen wird, läufst.
So etwas gibt es halt und ist auch kein Problem.
Die jungen Menschen in diesen Vierteln können meistens deutsch und die Sprache ihres Herkunftslandes bzw. ihrer Eltern. Nur weil auf der Straße kein deutsch gesprochen wird, heißt es nicht das sie es nicht können.

Und warum sollte mich das auch überhaupt interessieren in welcher Sprache sie sprechen? Weil ich es dann nicht verstehe und ich Angst haben muss das sie über mich reden?
che71 schrieb:In New York sprechen die Chinesen in Chinatown untereinander auch chinesisch.
Ich lege eure beiden Anfragen mal zusammen, weil sie sich inhaltlich gleichen.

Erstens habe ich nie behauptet, dass ich mich in den besagten Vierteln nicht sicher fühle. Das hast du mir jetzt unterstellt. Das hängt entweder damit zusammen, dass du nicht richtig gelesen hast oder das du voreilige Schlüsse ziehst.

Die Frage, die sich mir also eigentlich stellt ist, sehe ich Deutschland eher so wie die USA, als multikulturellen Staat, bei ganze Stadtviertel sich so weit abkapseln, dass dort nicht mal die deutsche Sprache gängig ist oder ist meine Erwartung eben gegenteilig.
Hier geht es nicht um Angst oder Sicherheit, sondern um das Lebensgefühl. Wenn ich zum Italiener gehe, erwarte ich Pizza und Nudeln und nicht Gulasch und Sushi. In Bayern wil man Lederhosen sehen und nicht Burkas. Und wenn ich deutsche Städte besuche, erwarte ich zumindest die allgemeinde Anwendung der deutschen Sprache. Was meint ihr eigentlich wie sich ein Kind fühlt, das 3 Mitschüler hat, von denen sich alle neben Deutsch auf Türkisch unterhalten können, man selbst aber nicht mitreden kann, weil es kein türkisch kann. Und so ist es nun mal heute auch. Ausländer bleiben oftmals unter sich und bilden kleine wie große Parallelgesellschaften.

Das mögt ihr anders empfinden und ich kann es verstehen, tolerieren oder anerkennen. Das ist nun auch nicht das erste mal, dass ich das sage, dass ich eine andere Vorstellung habe, wie sich das Land entwickeln und gestalten sollte. Multi-Kulti ist für mich nun mal keine Bereicherung. Und das sind dann auch Punkte, wo ich die AfD gut verstehen kann, weil die es ähnlich sieht.
che71 schrieb:Man weiß längst das für eine bestimmte Gruppen im unseren Gesundheitssystem zu wenig monatlich eingezahlt wird.
Es ist auch nicht so das kein Geld da wäre, sondern das ist eine politische Entscheidung.
Ich  denke, die Sorge darf durchaus berechtigt sein, wenn Leuten Sozialwohnungen gekündigt werden, damit Flüchtlinge dort einziehen können. Und das ist 2015 nun mal passiert. Dazu kommt noch die Sorge, wie sich die Zuwanderung auswirkt. Bekommt man diese Menschen alle in Arbeit? Bleiben sie? Welche finanziellen Belastungen wird das alles für den Staat nach sich ziehen? Kostenneutral ist die Flüchtlingswelle von 2015 jedenfalls nicht an Deutschland vorrüber gezogen. Allein schon die Mittel die für Sprach- und Integrationskurse bereit gestellt werden mussten.

Das sind ja alles essentielle und berechtigte Fragen, die man freilich sachlich beantworten und aufklären kann, aber die man den Menschen nicht als irrational absprechen darf. Das muss man selbst nicht verstehen, aber zumindest nachvollziehen können.
che71 schrieb:Inwieweit ist denn die Sicherheit in Deutschland gefährdet mit den Flüchtlingen ?
Auch hier ziehst du, obwohl ich es gar nicht so gesagt habe, voreilige Schlüsse. Warum wird Sicherheit mit Flüchtlingen gleich gesetzt? Warum nicht mit Ehrenmorden, Arabischen-Clans und islamistischen Gefährdern? (Und ich bin noch einer derjenigen, der die Vorfälle zum Silvester in Köln für aufgebauscht hält.) Denn das hatte ich bei der Formulierung zuerst im Auge und auch hier wähne ich die AfD näher an der Programmatik als andere Parteien.


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13.04.2017 um 14:43
Nevrion schrieb: Und wenn ich deutsche Städte besuche, erwarte ich zumindest die allgemeinde Anwendung der deutschen Sprache.
Du kannst hier mit jedem Deutsch sprechen - kaum einer kann die Sprache nicht.

Nur: Wenn im Restaurant am anderen Tisch 3 Türken sitzen und sich auf Türkisch unterhalten - warum sollten sie nicht? Was gehts dich an? Sollen sich die Spanier beschweren, weil auf Mallorca nicht an allen Tischen Spanisch gesprochen wird? Was erwartest du? Willst du Kultur diktieren? Wenn du dich an den "Türkentisch" wendest und fragst: "Hat mal einer Feuer?" wird es sicherlich keinen geben, der deine Frage nicht versteht, und wenn er dir was antwortet, dies nicht auf deutsch tut.

Auf den Rest gehe ich nicht ein. Du willst Kulturhegemonie (Leitkultur) und möchtest einen kulturell homogenen Staat. Das impliziert, du möchtest eine homogene Bevölkerung - also entweder durch Assimilation an das Deutsche (was verquer zum Gedanken der Integration läuft) oder eben "keine Ausländer". Das führt dann wieder sehr schnell über den Überfremdungsbegriff zum Völkischen. Und das hatten wir schon einmal.


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13.04.2017 um 15:07
@Nevrion
Ne Freundin von.mir hat nen türkischen Stiefvater und ne mazedonische Mutter,zuhause sprechen sie deutsch.
Sie kann aber auch türkisch,serbokroatisch und mazedonisch.
Englisch sowieso.
Mein Freund Mehmet hat ne kurdische Mutter unf nen türkischen Vater.
Mit seiner Schwester spricht er deutsch,mit dem Eltern kurdisch oder türkisch,mit beiden deutsch.
Dazu soricht er nahezu fliessend französisch und spanisch.
Die sind besser integriert als du jemals sein wirst,du bist nämlich nicht integriert.
Die besten Pasta die ich jemals futterte waren die von Mehmets Mutter
Und wenn du zum Italiener futtern gehst,dann heisst Angelo in Wirklichkeit Ali,der tut nur so als sei er Angelo,weil du Angelo erwartest...in der Küche steht ein Mensch aus Pakistan


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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.04.2017 um 15:47
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-04/frauke-petry-vorwuerfe-bjoern-hoecke-npd-pseudonym

Nur eine neue Eskalation des Machtkampfes innerhalb der AfD, weil Petry immerhin einen als linksliberalen eingeschätzten Soziologen als Referenz heranzieht, oder Fakt?

Müsste Höcke im zweiten Falle nicht vom VS beobachtet werden?

Egal, ich denke der Parteitag in Köln nächstes Wochenende wird das reinste Chaos.


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13.04.2017 um 16:04
Nevrion schrieb:Ich  denke, die Sorge darf durchaus berechtigt sein, wenn Leuten Sozialwohnungen gekündigt werden, damit Flüchtlinge dort einziehen können. Und das ist 2015
da wird wohl ein bischen mehr vorgefallen sein, einen vermieter kann einen mieter nicht so einfach kündigen und bei einer sozialwohnung ist es noch ein wenig schweriger.


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13.04.2017 um 16:26
Realo schrieb:Du kannst hier mit jedem Deutsch sprechen - kaum einer kann die Sprache nicht.

Nur: Wenn im Restaurant am anderen Tisch 3 Türken sitzen und sich auf Türkisch unterhalten - warum sollten sie nicht? Was gehts dich an? Sollen sich die Spanier beschweren, weil auf Mallorca nicht an allen Tischen Spanisch gesprochen wird? Was erwartest du? Willst du Kultur diktieren? Wenn du dich an den "Türkentisch" wendest und fragst: "Hat mal einer Feuer?" wird es sicherlich keinen geben, der deine Frage nicht versteht, und wenn er dir was antwortet, dies nicht auf deutsch tut.
Es geht nicht um den Inhalt des Gespräches, sondern die Führung desselbigen. Überall wo Gemeinschaften existieren, sei es nun auf Arbeit oder beim Sport in der Freizeit, orientiert man sich an der Landessprache. Man kann das Gefühl für jemand anderen schlecht erklären, aber es ist ungefähr so, als wärst du Nichtraucher und neben dir sitzen 3 Leute und rauchen. Es spielt keine Rolle, ob es erlaubt ist, sondern nur, dass es unbehagen in dir auslöst. Warum reden sie nicht deutsch? Ist denn das nicht das größte Bekenntnis zum Heimatland? Werde ich im eigenen Land mit der Sprache ausgegrenzt? Vielleicht bin ich da auch einfach nur zu empflindlich, weil mir die Anglisierung der deutschen Sprache auch schon so auf den Nerv geht.
Realo schrieb:Auf den Rest gehe ich nicht ein. Du willst Kulturhegemonie (Leitkultur) und möchtest einen kulturell homogenen Staat. Das impliziert, du möchtest eine homogene Bevölkerung - also entweder durch Assimilation an das Deutsche (was verquer zum Gedanken der Integration läuft) oder eben "keine Ausländer". Das führt dann wieder sehr schnell über den Überfremdungsbegriff zum Völkischen. Und das hatten wir schon einmal.
Ja, aber ist eine Leitkultur falsch? Ist das schlimm? Es wird immer so getan als wäre es etwas schlechtes. Ich verlange doch nicht, zum Christentum zu konvertieren oder irgend etwas krasses. Habe ich übertriebene Erwartungen an die Gesellschaft? Immerhin habe ich mir auch angefangen, mehr Gedanken darüber zu machen. Ich bin nicht ausländerfeindlich, auch wenn das natürlich nahe liegt. Ich versuche die Dinge zu bewerten und der Trend der letzten Jahre zeigt mir, dass die Politk an dieser Stelle regelmäßig versagt. Wenn es allein danach geht, müsste ich die AfD wohl wählen, aber ich Gewichte diese Thematik dann doch nicht so hoch, dass ich das wirklich in Erwägung ziehen würde.
Warhead schrieb:Die sind besser integriert als du jemals sein wirst,du bist nämlich nicht integriert.
Ahja. Bist du so eine Art Gott, dass du darüber bestimmen darfst, wer integriert ist und wer nicht? Versuch dich mit solchen Aussagen doch etwas zurück zu halten, denn auch wenn du es selbst freilich so empfindest. Mit selbigen Denkmuster könnte ich dir das genauso gut absprechen.
dasewige schrieb:da wird wohl ein bischen mehr vorgefallen sein, einen vermieter kann einen mieter nicht so einfach kündigen und bei einer sozialwohnung ist es noch ein wenig schweriger.
Süß .... aber nein. Kündigung wegen Eigenbedarf hat nichts mit Verfehlungen des Vermieters zu tun. Ich wundere mich, wie man das nicht mitbekommen haben kann. Es ist doch nun auch erst 2 Jahre her.


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13.04.2017 um 16:51
@dasewige

Dieses angebliche "Stadt schmeisst Omas aus Wohnungen um Platz für Neger zu schaffen" hatten wir als beleglose Diskussion doch schon 2015 abgehakt.


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13.04.2017 um 16:55
Vielleicht hilft einfach noch mal ein wenig Geschichtsunterricht. Dann wird man feststellen, dass "die Deutschen" in den vergangenen zwei, drei Jahrhunderten ein Volk von "Wirtschaftsflüchtlingen" und "Asylbewerbern" waren, die sich aufgemacht haben, von der Wolga bis in die Karpaten, von Alaska bis Feuerland, von Afrika bis Asien und Australien ihr Glück zu suchen.

Was die freiwillige Ghettobildung angeht: Es ist wohl nicht so ungewöhnlich, dass sich Menschen gern mit "Ihresgleichen" umgeben. Man denke an die deutschen Dörfer und Städte in Ungarn, Rumänien, der ehemaligen UdSSR - oder an deutsche Ansiedlungen in Namibia, in Südamerika oder auf Malle. Selbst die USA hatten, zumindest bis zum Eintritt in den Ersten Weltkrieg, fast rein deutschstämmige Stadtteile, Städte und Gemeinden. Mit deutschen Schulen, deutschen Zeitungen und deutschen Festivitäten. Selbst Kaisers Geburtstag oder der Sedantag wurden dort gefeiert. Ein Wiederaufleben ergab sich (ohne Feiern) durch die Menschen, die vor dem Faschismus aus Deutschland flüchten mussten. Froh konnte von den Flüchtlingen der sein, der ein deutschsprachiges Netzwerk für Bürokratie, Unterkunft, Arbeit vorfinden konnte.

Geschäfte und Restaurants, in denen deutschstämmige Migranten heimische Speisen und Getränke vorfinden, gibt es wohl weltweit - von der Bierbar in Shanghai oder Thailand bis zum Currywurststand in Spanien oder "Feinkost"-Läden in New York.

Warum sollen andere Menschen also nicht die gleichen Ansprüche ans Leben stellen wie unsere (ehemaligen) Landsleute?

Schon merkwürdig: Wenn sich Wolgadeutsche, Sudetendeutsche, Donauschwaben oder Siebenbürger Sachsen in Jahrhunderten nicht in ihre Heimatländer Russland, Tschechien, Ungarn oder Rumänien integrierten, sondern an ihrer Parallelgesellschaft mit eigener Sprache, eigenen Medien, eigenen Sitten, Religionen und Gebräuchen festhielten: Dann freut sich der Deutsche hierzulande, dass diese allen Widrigkeiten zum Trotze ihre "nationale und kulturelle Identität" bewahrt haben. Und die unterschiedlichsten Regierungen der BRD subventionieren diese "Parallelgesellschaften" mit unserem Steuergeld.


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13.04.2017 um 16:56
@dasewige
@Nevrion
Sozialwohnungen können nicht wegen Eigenbedarf gekündigt werden...das ist Fakenews,Hoax,Nazipropaganda...wasauchimmer
Diese Neger,erst schleppen sie Krankheiten ein,dann klauen sie die Wohnung und heiraten die blonden Töchter weg



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13.04.2017 um 16:59
@Doors
Aber das ist doch was gaaaaaanz anderes...ein Strohmanargument jawohl,und OT,und Troll,jawoll


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13.04.2017 um 16:59
@Doors
Die Diskussionen wiederholen sich in solchen Threads alle immer wieder.
Einer postet einen neuen, naziverdächtigen, Skandal; alte oder neue pro-User, die die restlichen Posts nicht lesen, argumentieren dass man daraus keine Schlüsse ziehen sollte, restliche User bestreiten das und verweisen auf die 300 vorigen Skandale, wobei mindestens einer der Posts einen Satz enthält den man auch anders deuten könnte wenn man will, woraufhin die Stohmänner kommen und dem/den User(n) Faschismus vorwerfen (ab und zu passierts auch andersrum, gegen die pro-AfD-User). Diese bestreiten das dann und die Diskussion weicht zum Whataboutism Links vs Rechts aus, bis ein Mod kommt und das wieder zurechtrückt, kurz bevor es den nächsten Topic related Skandal gibt, rinse and repeat.


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13.04.2017 um 17:03
Ach, das bilden wir uns alle nur ein, dass AfDler Nazis seien. Also sozusagen Halluzinazis.


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13.04.2017 um 17:13
Nevrion schrieb:Es geht nicht um den Inhalt des Gespräches, sondern die Führung desselbigen. Überall wo Gemeinschaften existieren, sei es nun auf Arbeit oder beim Sport in der Freizeit, orientiert man sich an der Landessprache. Man kann das Gefühl für jemand anderen schlecht erklären, aber es ist ungefähr so, als wärst du Nichtraucher und neben dir sitzen 3 Leute und rauchen.
Völlig daneben, und zuletzt: Seit wann ist Türkisch tödlich?

Bisher hattest du eigentlich ziemlich intelligent geschrieben, aber wenn du allen Enstes verlangst, dass Türken unter sich in der Landessprache sprechen (in diesem Fall Deutsch), dann hast du etwas vom Kernrecht Freiheit (sofern sie nicht mit Gemeinschaftsrechten kollidiert) missverstanden. Also du willst eine völkische Rep... nein falsch, eine völkische Kultur. Von Republik kann man da ja nicht mehr sprechen, weil du dann zunächst mal die Hälfte der Grundrechte eindampfen müsstest. Wir wären dann schon im Totalitarismus, der vorschreibt, was und wie man zu sprechen hat und das am liebsten auch noch aufs Denken ausdehnen würde, wenn das technisch iwie möglich wäre.

Tja, damit endet unser Diskusrsverlauf, denn nach dem, was du da geschrieben hast, kann ich leider nicht mehr mit dir diskutieren.


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13.04.2017 um 17:34
@Nevrion

In Nordfriesland werden im Alltag fünf Sprachen gesprochen: Friesisch, Süderjütisch, Plattdeutsch, Hochdeutsch und Dänisch.

oder aber auch:

"Önj Nordfraschlönj wårde önj e warkeldäi fiiw spräke brükd: friisk, sönerjüsk, plååttjüsch, huuchtjüsch än dånsch."

Welche Sprache soll ich den Sprechern neben mir wegen Gefährdung durch "Passivhören" (analog zu Deinem Raucherbeispiel) denn nun verbieten?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.04.2017 um 18:32
Ich weiß gar nicht wieso sich manche aufregen wenn Fremde untereinander in ihrer Ursprungssprache sprechen, mir ist das immer viel angenehmer als Deutsche deren peinliches Privatgetratsche ich dann unfreiwillig in der Bahn mithören muss. 

Dass man überhaupt von Fremden verlangt gefälligst so zu sprechen dass mans selber auch mithören kann finde ich ehrlichgesagt eine Frechheit. Meine Mutter ist Italienerin, spricht aber auch deutsch. Wisst ihr wie oft wir in der Öffentlichkeit die Landessprache benutzen?
Niemals.

War auch noch nie so. Wenn ich zusammen mit jemandem in einer überfüllten Bahn sitze dann fühle ich mich einfach wohler wenn nicht alle 100 Insassen mitbekommen was wir gerade besprechen. Deswegen sind Chats geschlossene Bereiche, deswegen gibts PN.
Wenn jemand sich dabei wohl fühlt vor Fremden zu besprechen zu welchem Modell er am liebsten masturbiert oder welche Kinderserie er insgeheim immer noch gern schaut, dann ist das sein gutes Recht, aber das will nicht jeder. Und immer im Flüsterton reden oder warten bis keiner da will ich ebenfalls nicht.

Von daher ist es absolut natürlich dass man in der Öffentlichkeit, falls möglich, zu der Sprache wechselt, die von den wenigsten verstanden wird. Erst recht wenn vielleicht auch noch einer der Gesprächspartner seine Muttersprache einfach besser beherrscht. Meine Mutter spricht auch noch 40 Jahren Deutschland noch besser italienisch als deutsch. Was wird als nächstes gefordert, dass man auch noch im Dialekt der Region zu sprechen hat?


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13.04.2017 um 19:15
@Nevrion

Beim Querlesen ist mir ein Gedanke bei dir in den Sinn gekommen: Ist es nicht zu spät? Ja, das Gefühl der Alternativlosigkeit und der Ohnmacht liest man hier auch bei sehr vielen heraus. Man muss sich seinem Schicksal fügen und nicht jammernd untergehen.

Das erinnert mich wie immer an Titanic:


Aber was ich eigentlich sagen/schreiben will: Die Bulgaren und Rumänen gehören in meiner Heimatstadt mittlerweile zum Stadtbild dazu. Die vielen Flüchtlinge auch. Deutsche sind seltener geworden, dass stimmt.Manchmal ist es sogar befremdlich, wenn anscheinend wo eine Veranstaltung oder ähnliches ist, und da viele Deutsche als Gruppe unterwegs sind.Manchmal kuck ich da gerne zu, weil es so selten geworden ist.

Ich merk das, wenn ich in andere Städte reise.Ich vermisse was. Meine Bulgaren und Rumänen, wo manche als Bettler unterwegs sind, ich vermisse die vielen Sprachen, die vielen Ausländer. Ich glaube, regional gesehen gehen die Erfahrungswerte einfach auseinander. Wenn ich dich lese, hab ich das Gefühl, du hängst einem Deutschland nach, dass es so nicht mehr gibt und nicht mehr geben wird. Zumindest hier und da. Wir sind schon viel, viel weiter und sollten eher um gemeinsame Gestaltung bemüht sein als um Abgrenzung. Geben und Nehmen.

Flüchtlinge? Deutsche entscheiden selbst und souverän, wie Politik in ihrem Land gestaltet wird. Es gibt für die derzeitige Politik eine politische Mehrheit, was ja nicht unbedigt schlecht ist. Es fehlt nur an manchen Stellen ein Korrektiv, wie man vielleicht an Städten wie Berlin oder Duisburg sieht. Die AfD kann aber die Rolle eines Korrektivs nicht einnehmen, die sind selbst ein Problem, dass korrigiert werden muss. Aber im Leben muss es doch immer irgendwie ne Alternative geben.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

13.04.2017 um 19:24
Ich warte noch auf den ersten Kanzler / die erste Kanzlerin mit Migrationshintergrund, so wie die USA lange auf einen schwarzen Präsidenten warten mussten.

Erst dann sind wir ein voll entwickeltes souveränes Land.

Ich selbst und meine Kinder werden es wohl nicht mehr erleben. Bei uns dauert alles immer etwas länger.


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