Warhead schrieb:@Nevrion
Wahrscheinlich hats dir noch keiner gesagt,würd es mich nicht geben hätts dir auch keiner gesagt und du müsstest blöd sterben.
Der kleinste Teil der parlamentarischen Arbeit findet in den Plenarsälen statt.
Die eigentliche Arbeit findet in den Fachausschüssen statt.
Da entsenden die Parteien ihre Spezialisten,die ringen...oder kungeln/ streiten/handeln...dann die Kompromisse aus die im Plenum zur Abstimmung kommen.
Wer zum handeln zu dämlich ist,wie die AfD,die NPD,DVU usw,und ausser NEIN nix beizutragen hat,der bleibt diesen Ausschüssen auch früher oder später von selber fern,weil diese Parteien meist keine Spezialisten haben
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Ausschuesse/buchstaben.jsp
jenfalls finde ich keine Ausschüsse für Volkverhetzung,Homophobie,Inklusionsverhinderung und Ausländerhass
Nett, aber danke, ich bin mir den Abläufen der palamentarischen durchaus vertraut. Das ändert aber nichts daran, das Oppositionsparteien in aller Regel weniger zum regierenden Handeln beitragen können als die, die auch tatsächlich an der Regierung sind. Dir ist klar, wie das mit dem Mehrheitsprinzip bei Gesetzesabstimmungen funktioniert?
E.Schütze schrieb:Nuja, ist ja nicht so, als wenn man das mit ein bisschen Zeit nicht recherchieren könnte. Wir leben in tollen Zeiten, in denen die Parlamente ausgiebig online über die Aktivitäten ihrer Ausschüsse informieren.
Schauen wir doch mal beispielhaft in den Ausschuss für Bildung und Kultur im Landtag von Sachsen-Anhalt:
http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/landtag/ausschuesse-gremien/ausschuesse-detailseite/ausschuss/ausschuss-fuer-bildung-und-kultur/
Hier kannst du nachlesen, mit welchen Themen der sich seit Beginn der laufenden Legislaturperiode so beschäftigt hat. Mit weitem Abstand sind das alles Themen, die von den Linken eingebracht wurden, aber auch SPD, Grüne und die Landesregierung haben da ein bisschen was beigesteuert.
Die AfD taucht hingegen nur ein einziges Mal auf, nämlich in der 9. Sitzung - und zwar mit der Forderung nach Kürzung der Zuschüsse zur Erwachsenenbildung.
Sieht für mich so aus, als würden die Linken ihren begrenzten Handlungsspielraum hammerhart ausnutzen, während die AfD eher das Gegenteil tut - aber da der einzige eingebrachte Vorschlag eher negativ ist, ist das vielleicht auch gut so.
Ja, man kann sich natürlich die Welt so machen, wie sie einem gefällt, aber vielleicht solltest du mal anfangen den Tunnelblick abzuschalten und zunächst mal den richtigen Link benutzen.
http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/landtag/ausschuesse-gremien/Dort wirst du dann noch ganz viele weitere Ausschüsse finden, die sich um andere Themenkomplexe kümmern, wo die AfD auch deutlich regelmäßiger vertreten ist.
Ich will dabei gar nicht die Qualität der Anträge hervor heben, sondern einfach nur mal darauf hinweisen, dass selbst bei der AfD die Leute nicht nur ihre Zeit dort absitzen.
tudirnix schrieb:Das ist der springende Punkt. Mehr braucht man da auch gar nicht zu kommentieren.
Ja, das ist ja leider das Entscheidende. Ich habe noch nicht mal für die AfD geworben, aber weil ich eine neutrale Meinung zur Arbeit der AfD dargelegt hatte, wird hier ein riesen Faß aufgemacht. Und das ist halt immer wieder so. Es ist ja gerade der Irrwirtz, das ich selbst sage, dass ich die AfD nicht so genau beobachte, sondern eher auf die achte, die tatsächlich regieren und das schon reicht, damit sich etliche Leute hier an Nebensächlichkeiten aufgeilen.
che71 schrieb:Es geht hier nicht um subjektives Empfinden, sondern das die Auflösung des Staatsvertrages mit den öffentlich-rechtlichen Medien totaler Quatsch ist und das ist nicht subjektiv !
Der Bildungsauftrag in den öffentlich-rechtlichen Medien hat keinesfalls an Berechtigung verloren, trotz des Internet !
Das immer noch ein "Kampf", der doch eher ein Krampf ist, gegen die GEZ-Gebühr/den Rundfunkbeitrag in seiner jetzigen Form, zeigt ja nur das die AFD jedem Quatsch hinterher rennt, der sich gegen "die da oben" richtet !
Was du als totaler Quatsch beschreibst ist total subjektiv. Und wenn du dich schreiend am Boden wälzt, es ändert nichts an der Tatsache, das man die Meinung vertreten kann, dass das ÖR-System einer Reform bedarf. An deiner Argumentation merkt man auch schon, dass du dich zu wenig mit der Thematik beschäftigt hast, aber dafür gibt es hier ja auch einen eigenen Thread, wo man sich u.a. auch noch mal belesen kann.