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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

26.09.2017 um 09:21
Bauz schrieb:Schön das es hier linksextreme gibt ,die ohne AFD viel weniger Sinn im Liebe hätten .Wo sonst könntet ihr ein solches Überlegenheitsgefühl ausleben und alle Argumente als nationalistisch oder braunes Pack beschimpfen .Ihr feiert immer noch eure Weltsicht ,aber es gibt genug Bürger ,die euch  den ,,ihr seid Nazis “ nicht mehr abkaufen .So gesehen beschleunigen eure Vorwürfe nur noch rechtere Positionen .Den wenn ich als normal Bürger schon ein Nazi bin ,dann gewöhnt man sich irgendwann daran .Manche sollten echt mal überlegen ,was sie hier verzapfen .
Der Logik nach erstärt "ihr" dann aber auch die Linken, oder auch Grüne. Denn wenn man als normaler Burger schon ständig nur noch als Linksextrem, oder gar Links-Grünfaschist bezeichnet wird, dann gewöhnt man sich daran. So gesehen beschleunigen eure Vorwürfe nur noch linken Positionen.
Merkst du selber das du etwas anprangerst, was du anderen im ersten Satz anderen gleich selbst vorwirfst oder?
Denn nur weil die AfD behautet die ganze Politik wäre komplett Links, dann hat das mit der Realität nicht viel gemein. Aber wenn man etwas wohl nur lange genug widerholt, dann wird es schn genug geben die das dann glauben.


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26.09.2017 um 09:22
che71 schrieb:Das war auch damals der Wahlerfolg der Partei "Die Republikaner" oder "DVU", die haben was gegen Asylanten gesagt, also hat der Mensch der Ausländer immer schon verdächtig fand, und /oder wirtschaftlich in einer schwierigen Lage war, gedacht die nehmen mir jetzt auch noch etwas weg.
Richtig. Ich kann mich an damals noch gut erinnern und an die Pauschalaussage "Die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg!". War früher in aller Munde.

Das Problem des Ostens: es gibt kaum Arbeit, die weggenommen werden kann. Die Politik hat es all die letzten Jahre versäumt, den Osten wirklich und tatsächlich, nachdem er destabilisiert wurde, wieder aufzubauen.

Ich kann den Unmut der Menschen dort verstehen, gerade auch nach Einführung der Agenda2010. Man kann sich natürlich darüber streiten, ob man dann in letzter Konsequenz gerade die AfD wählen muss - denn Lösungen haben die ja auch nicht wirklich parat. Deswegen wird sie wahrscheinlich kaum wegen ihres Programmes gewählt worden sein, sondern eher weil sie den größten Lärm verursacht.
Sie hat aufgemischt - sogar die Wahlen dieses Jahr. Denn jetzt muss die CDU (wahrscheinlich) gucken, wie sie zusammen mit der FDP, mit den Grünen zurechtkommen wird.

Man muss sich fragen, wieso diese Partei gerade im Osten so erfolgreich war. Natürlich gibt es dumme Menschen dort (aber nicht mehr, als im Westen), aber der Anteil derer, die ihre Lebensumstände nicht mehr als tragbar erachten, ist wohl größer, als die Hardcorenazis da. Wenn man sich die Statistiken ansieht, wieviele von der SPD, der CDU und den Linken zur AfD "abgewandert" sind, wird das auch nochmal deutlich, dass die wenigsten Springerstiefeltragende Nazis sind, sondern eher Menschen, die unter Existenzängsten leiden.
Und da ich selbst vor 2 Jahren unter erheblichen Existenängsten litt, kann ich sagen, dass einem in dem Zustand fast alles andere egal ist. Das ist eine Urangst, die jegliche Rationalität álá "die kann ich nicht wählen - die erzählen regelmäßig völkischen Unsinn" ausschaltet.

Wenn man sich über die Menschen lustig macht und sich moralisch über sie erhebt, macht man es nur schlimmer, da man so niemals in der Lage dazu sein wird, das Problem an seiner Wurzel zu packen.


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26.09.2017 um 09:23
Wie schnell man linksextrem wird, nur weil man eine neoliberale Steuerpolitik und rechten Populismus der AfD ablehnt.
Wie schnell man linksextrem ist, wenn man sich klar gehen die AfD positioniert.


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26.09.2017 um 09:23
wichtelprinz schrieb:Und genau für so Leute brauchts kein Entgegenkommen.
Genau. Machen wir weiter, wie bisher. Ursachen müssen nicht ergründet werden .. weil halt.
Und der kleine Mann, der interessiert sowieso nicht.


Gott sei Dank bist du nicht in der Politik.


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26.09.2017 um 09:27
Nunja ich kann den Unmut der Duisburger verstehen oder dem Ruhrgebiet, den Unmut über 20 Jahre Solidaritätszuschlag.
Wieso kommt der Strukturwandel im Osten trotz Subventionen und finanzieller Unterstützung nicht in die Pötte?

Die Antwort :"Die Politik" ist mir da zu einfach. Wirtschaftsunternehmen würden sich dort ja ansiedeln, wenn Sie dort eine Perspektive erkennen würden.
Das Ruhrgebiet hat den Strukturwandeln fast perfekt hinbekommen, vom ersten Sektor in den dritten Sektor.
Klar sind Gegenden wie Marxloh Kriesenherde, jedoch mit Perspektive.


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26.09.2017 um 09:33
Capspauldin schrieb:Wieso kommt der Strukturwandel im Osten trotz Subventionen und finanzieller Unterstützung nicht in die Pötte?
Es ist nicht all zu einfach Firmen her zu locken, wenn sie schon in den alten Bundesländern ihren Standort haben. Dieser müsste dann wohl nicht selten schließen und wirklich geholfen hätte man damit auch keinem.
Es sind zum teil auch Standortprobleme, wie in der Lausitz Abseits der A4. In meiner Stadt fährt man erstmal 45min in alle Richtungen durch den Wald, bevor man mit dem LKW auf die Autobahn kommt. Da lockst du halt nur schwer Firmen in diese Region.
Ich sehe das ganze aber auch gar nicht so schlimm wie viele andere. Es wurde viel erreicht und in 20 Jahren wird man sehen, ob die neue Lausitzer Seenplatte touristisch etwas abwerfen kann.
Und ob der Strukturwandel im Ruhrgebiet "fast perfekt" hinbekommen wurde wage ich zu bezweifeln. Es gibt auch da noch genug Ecken mit hoher Arbeitslosigkeit.


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26.09.2017 um 09:33
@Kältezeit
Kältezeit schrieb:Genau. Machen wir weiter, wie bisher. Ursafchen müssne nicht ergründet werden .. weil halt.
Und der kleine Mann, der interesssiert sowieso nicht.
Erstens haben sich 87% Prozent ziemlich zurfrieden mit den Altparteien geoutet, zweitens ist  unter diesen 87% bestimmt auch der kleine aber nicht frustrierte Mann zu finden und drittens haben sich die Altparteien um 87% der Wahlbevölkerung wohl gekümmert. 
Es wird in der Politik auch nie vorwärts gehen wie bisher sondern es werden immer neue Entscheidungen zu neuen Problemen getroffen. 
Das das Problem aber immer Ausländer heisst ist wohl totaler quark und kann wenn nur abgefangen werden in dem man seiner Bevölkerung eine anständige Bildung zukommen lässt. Es geht also nicht darum das der abtrünnige CDU Wähler wieder nach Hause zurückfindet aus der AfD sondern das die Voraussetzung geschaffen wird, dass seichte Problembewältigungsvorschläge selbständig und kognitiv erfasst werden können so das die Leute sich nicht mehr sowas zuwenden.


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Kältezeit
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26.09.2017 um 09:38
wichtelprinz schrieb: und drittens haben sich die Altparteien um 87% der Wahlbevölkerung wohl gekümmert.
Würde ich so nicht sagen. Ich habe gewählt, nicht, weil ich das Gefühl hatte, dass sich um mich gekümmert wurde, sondern vielmehr, um dem rechten Spektrum entgegenzuwirken. Das ist ein Unterschied. Ich habe also aus Protest gegen rechts gewählt, nicht, weil ich mit der Politik der letzten Jahre zufrieden bin. Und so ging es vielen, mit denen ich geredet habe.


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26.09.2017 um 09:40
wichtelprinz schrieb:kann wenn nur abgefangen werden in dem man seiner Bevölkerung eine anständige Bildung zukommen lässt.
Das hieße ja, dass viele Ostdeutsche eine schlechte Bildung besitzen?
Oder ist die Ursache nicht vielmehr in der drohenden Perspektivlosigkeit zu suchen?

Ich denke nämlich, bei den meisten reicht die erworbene Bildung durchaus aus. Sie brauchen nur eine Perspektive, um dieser gerecht zu werden.


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26.09.2017 um 09:42
@Bone02943

Das Ruhrgebiet hatte mit viel größeren Problemen zu kämpfen und platt gesagt, dort wurde es ohne Solidaritätszuschlag gemeistert.
Ja es gibt noch Städte mit höherer Arbeitslosigkeit, darum auch nur fast perfekt.
Es anders jedoch nichts, dass es funktioniert hat.

Nun sollte dann der geneigte AfD Wähler nicht eher sauer auf den lieben Gott sein, wieso er das Land mit so viel Grün und freier Fläche hat gesegnet?

Wenn jemand aus Gerechtigkeitsgründen Protest wählen wollte, hätte er die Linke wählen müssen.
Ich mein, das Kreuz bei der AfD zu machen würde ja bedeuten, ohne Flüchtlinge ging es den Bürgern besser.

Wie wir ja feststellen konnten, war dem nicht so. Somit erschließt sich mir diese Logik nicht.


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26.09.2017 um 09:44
Eine schlechte Bildung ist es eher nicht. Was oft fehlt ist das Leben zusammen mit Ausländern aus verschiedensten Regionen dieser Welt.
Im Osten kennt man doch höchstens Polen, Russen(beide auch nicht selten sehr nationalistisch und ausländerfeindlich), Vietnamesen(die noch immer Fidschis genannt werden) und eine Hand voll Kubaner oder jemand aus Chile.
Es fehlt der Kontakt vorallem mit Türken, Italienern oder anderen die in den alten Bundesländern mehr verbreitet sind. 
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Ossis die weggezogen sind, nach Bayern, ins Ruhrgebiet oder Hamburg, weit weniger pauschal gegen Ausländer argumentieren.


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26.09.2017 um 09:48
Capspauldin schrieb:Wenn jemand aus Gerechtigkeitsgründen Protest wählen wollte, hätte er die Linke wählen müssen.
So erging es mir..

Das Problem ist einfach, und deswegen hatte ich anfangs immernoch gehadert, dass die Linke oftmals noch mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Das wird ja auch von vielen AfD-Wählern bemängelt und immer wieder als Grund gegen die Linke vorgeschoben.
Bone02943 schrieb:Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Ossis die weggezogen sind, nach Bayern, ins Ruhrgebiet oder Hamburg, weit weniger pauschal gegen Ausländer argumentieren.
Es ist nicht nur die Nähe zu Ausländern, sondern auch, dass Ossis, die in den Westen flüchteten, allermeistens in Arbeit sind.


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26.09.2017 um 09:49
Capspauldin schrieb:Das Ruhrgebiet hatte mit viel größeren Problemen zu kämpfen und platt gesagt, dort wurde es ohne Solidaritätszuschlag gemeistert.
Das kannst du abr nicht vergleichen, nach der Wende blieben zu 90% wohl nur Firmen in Deutschland über, die aus den alten Bundesländern stammen. Warum also sollten diese nun in den Osten abwandern, wenn sie doch schon ihren Platz im Westen haben?
Sicher es wurden neue Zweigstellen eröffnet, auch Produktionsanlagen, die Hauptfirmensitze und alles andere blieben aber in der Regel da wo sie waren.

Ich kann schon verstehen das noch heute viele sagen die westliche Wirtschaft hat den Osten kaputt gemacht. Denn auch da steckt schon eine Wahrheit drin. Firmen wurden zugemacht um keine Konkurenz aufzubauen. Die Grundvorraussetzungen waren also ganz andere.
Und ich finde es nicht mal so schlecht, was trotzdem alles geschaffen wurde. Bin also keiner der jammert, auf den "blöden Westen". Ich sehe das als einen normalen wirtschaftlichen Vorgang an, nicht schön, aber nunmal die Realität.


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26.09.2017 um 09:50
Capspauldin schrieb:Wenn jemand aus Gerechtigkeitsgründen Protest wählen wollte, hätte er die Linke wählen müssen.
Ich mein, das Kreuz bei der AfD zu machen würde ja bedeuten, ohne Flüchtlinge ging es den Bürgern besser.

Wie wir ja feststellen konnten, war dem nicht so. Somit erschließt sich mir diese Logik nicht.
Verstehen kann ich das auch nicht, außer wenn ich mit denen rede die AfD gewählt haben. Als erstes kommt immer "Massenzuwanderung" Also kann die eigene Entäuschung über persönliche Probleme ja nicht sehr groß gewesen sein.


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26.09.2017 um 09:51
Bauz schrieb:Schön das es hier linksextreme gibt ,die ohne AFD viel weniger Sinn im Liebe hätten .Wo sonst könntet ihr ein solches Überlegenheitsgefühl ausleben und alle Argumente als nationalistisch oder braunes Pack beschimpfen .Ihr feiert immer noch eure Weltsicht ,aber es gibt genug Bürger ,die euch  den ,,ihr seid Nazis “ nicht mehr abkaufen .So gesehen beschleunigen eure Vorwürfe nur noch rechtere Positionen .Den wenn ich als normal Bürger schon ein Nazi bin ,dann gewöhnt man sich irgendwann daran .Manche sollten echt mal überlegen ,was sie hier verzapfen .
Und was ist das hier wieder ? Äußerungen von einem "AFD-Versteher" ?!

Wer die AFD wählt, weiß was er macht ! Da gibt es kein Missverständnis.

Eine Partei die Leute wie Palandt als Mitglied hat, der doch allen Ernstes meint, der Reinhard Heydrich "wäre doch ein toller Mann gewesen."
Da muss man schon fragen ist das Dummheit, Absicht oder Geschichtsrevisionismus ?

Höchstwahrscheinlich eine Mischung aus allen drei Zuschreibungen !

Höcke, Gedeon, die Email der Weidel, das sind keine Zufälle, auch wenn du @Bauz das für einen solchen hälst.

Gauland lässt andere rechtsextreme Sprüche ohne einzuschreiten, wie Hans-Olaf Henkel schon berichtet hat.


Das ist eine Einschätzung von Henkel zum Innenleben der AFD:
Die Welt: Würde ein Ausschluss Höckes die erneute Spaltung und damit den Zerfall der AfD bedeuten?

Henkel: Die Partei wird sowieso zerfallen, denn sie ist ja nicht nur von Rechtsextremen, Verschwörungstheoretikern und Spinnern an der Basis unterwandert worden, sie wird inzwischen auch von teilweise unappetitlichen Personen geführt, die sich nur noch um ihre Pfründen schlagen. Die Öffentlichkeit wird das langsam, aber sicher merken.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article162081565/Die-AfD-wird-sowieso-zerfallen.html


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26.09.2017 um 09:53
Kältezeit schrieb:Es ist nicht nur die Nähe zu Ausländern, sondern auch, dass Ossis, die in den Westen flüchteten, allermeistens in Arbeit sind.
Mag sein das ein Arbeitsverhältnis auch dazu beiträgt. Aber auch der ständige Kontakt ist da sehr hilfreich.


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Kältezeit
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26.09.2017 um 09:59
Bone02943 schrieb:Aber auch der ständige Kontakt ist da sehr hilfreich.
Da gehe ich konform mit dir. Das erste Mal, dass ich auf Türken stieß, war in der Berufsschule in Frankfurt am Main. Obwohl ich in Berlin großgeworden bin.

Das Problem ist aber, dass der Ausspruch, der zu meiner Zeit sehr aktuell war (die Ausländer nehmen uns die Arbeit weg) ja bereits aussagt, welche Urangst diesen Ausspruch begründet. Nämlich drohende (oder reale) Arbeitslosigkeit, ergo finanzieller Abstieg / finanzielle Schwierigkeiten. Das hätte sich wohl auch nicht geändert, wenn man 2-3 Ausländern mehr begegnet wäre.


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26.09.2017 um 10:01
@Kältezeit

Wobei sich der Spuch ja schon gewandelt hat.
Jetzt sind "Die Ausländer" ja alles nur noch Schmarotzer, die hier her kommen, ergo nehmen sie also keine Arbeit weg, sie kosten nur unnötig Geld, vergewaltigen alle und sind Kriminell und Terroristen...
So würde ich das heutige Bild beschreiben, was einer hat der gegen Ausländer/Flüchtlinge argumentiert und AfD gewählt hat.


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Kältezeit
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26.09.2017 um 10:05
Bone02943 schrieb:Jetzt sind "Die Ausländer" ja alles nur noch Schmarotzer, die hier her kommen, ergo nehmen sie also keine Arbeit weg, sie kosten nur unnötig Geld, vergewaltigen alle und sind Terroristen...
Und bekommen Smartphones geschenkt und mehr Geld vom Staat, als der deutsche Ottonormal-Langzeitarbeitslose .. :D

Früher wurde gegen die Hartzer gebasht, die sich nen Flachbildschirm leisten können, wo der normale Arbeitnehmer erst Monatelang drauf sparen muss ... heute sind es die Flüchtlinge und Asylanten.

Es braucht irgendwie immer eine Minderheit, die man attackieren kann, wenn man mit seinem Leben unzufrieden ist.


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26.09.2017 um 10:09
@Bone02943

Der Osten ist schön. Ich mag ihn.. wir fahren gerne und viel dorthin in Urlaub.
Das Problem im Osten ist allerdings, viel Land... wenig gescheite Infrastruktur, gescheiterte Großprojekte wie z. B.
Cargolifter oder Solarworld die in die Pleite gingen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/solarworld-glaeubiger-billigen-verkauf-deutscher-werke-a-1162547.html
https://www.cargolifter.de/geschichte_der_cl_ag.html

Im Gegensatz zu einigen anderen bin ich jedoch der Meinung, das die Politik durchaus etwas ändern kann. Auf kommunaler , Länder- oder Bundesstaatlicher Ebene. Die Strukturen können für Investoren auch durch vermehrte Steueranreize geschaffen werden. Durch Ausbau der Infrastruktur. Klar.. wenn man in einer Gegend wohnt wo die Autobahn schon 45 Minuten entfernt ist, wird es schwer. Zumindest für Großindustrie. Aber hat Thüringen nicht auch eine großartige Historie in der Glasherstellung?  Lauscha.. fällt mir da ein. Vlt. muß man einfach mal den Hintern hochbekommen und neue Ideen ausprobieren ( mit staatlicher Unterstützung... nicht mit "Höhle der Löwen" ).
Ich sehe den Aufbau Ost nicht als gescheitert an.

An @Capspauldin´s Beispiel des Ruhrgebiets kann man gut erkennen, das dies ein Projekt über Jahrzehnte ist.
Das Ruhrgebiet hat für sich einst reklamiert... nach den Zechenschließungen viel High-Tech Firmen anzulocken, das Ruhrgebiet teilweise zu renaturisieren und menschenfreundlicher zu gestalten. Die teilweise vorhandenen Industriekomplexe wurden teilweise in Erlebnis- oder Eventparks umgewandelt.

https://www.zollverein.de/
https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/henrichshuette.html

und mit der "Route Industriekultur" sogar eine Tagefüllende Ausflugsmöglichkeit geschaffen.
Bildung inclusive.

http://www.route-industriekultur.ruhr/

Im Ruhrgebiet hat man den Strukturwandel verstanden, danach gehandelt und heute profitiert man davon. Natürlich gibt es noch genug zu tun.


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