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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

27.09.2017 um 09:11
dieses antideutschen systemes ist gekommen
was ist dieses s.g. deutsche system? :ask:

ich kenne unser demokratie und die soll also ein antideutsches system sein, es muss im umkehrschluss, ein s.g. deutsches system geben.

somit stellt sich für mich die frage was ist das?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

27.09.2017 um 09:11
AfD, der totale Protest gegen dieses widerwärtigeste System das je auf deutschem Boden existierte.  ja ne, alles klar. 

Vielleicht ists aber auch gar keine Protestpartei sondern ein gröberes Problem mitten in der Deutschen Gesellschaft. 


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27.09.2017 um 09:36
wichtelprinz schrieb:Vielleicht ists aber auch gar keine Protestpartei sondern ein gröberes Problem mitten in der Deutschen Gesellschaft. 
Das sicher auch. Aber das ist nicht auf die deutsche Gesellschaft begrenzt. Ich kenne kein Land, in dem es nicht ähnlich viel latente Fremdenfeindlichkeit gibt. Von Weltbürgertum sind wir nach wie vor weit entfernt.
Und die Furcht, den gewohnten Wohlstand zu verlieren, reicht als Erklärung nicht aus. Man stört sich einfach an Menschen, die anders denken, anders leben oder anders glauben. Schon bei Landsleuten gibt es da Ablehnung, aber wenn es dann noch Menschen einer anderen Kultur sind, die zugezogen sind und ggf. auch noch anders aussehen, also sofort als "Fremde" zu erkennen sind, dann ist die Ablehnung sehr weit verbreitet.

Mehr Toleranz zu entwickeln ist in jeder Gesellschaft ein langwieriger und steiniger Prozess. Der zu beobachtende Aufstieg populistischer nationalistischer Parteien in vielen Ländern lähmt, ja stoppt jedoch diesen Prozess, weil er der Intoleranz eine Stimme gibt und sie wieder salonfähig macht.


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27.09.2017 um 09:46
Commonsense schrieb:Mehr Toleranz zu entwickeln ist in jeder Gesellschaft ein langwieriger und steiniger Prozess.
Toleranz heißt strengenommen dulden. Man kann eben nicht wirklich alles erzwingen, vielleicht gehören einige Dinge einfach nicht zusammen, zumindest scheinen sie nicht ad hoc zueinander zu passen.
Commonsense schrieb:Der zu beobachtende Aufstieg populistischer nationalistischer Parteien in vielen Ländern lähmt, ja stoppt jedoch diesen Prozess, weil er der Intoleranz eine Stimme gibt und sie wieder salonfähig macht.
Das Problem ist es doch den Leuten zu erzählen was sie mögen sollen wenn sie es von ihrem Inneren nicht wollen. Damit dies geschieht muss das neue aber eben auch was Positivies bieten. Fehlt dieser Effekt wird es schwer das neue, das andere zu akzeptieren.

Und das ist in allen Ländern gleich, geht auch umgekehrt (Dort wo der Westliche Lebenstil die etablierte GEsellschaft stört)


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27.09.2017 um 09:50
@Commonsense
Commonsense schrieb:Mehr Toleranz zu entwickeln ist in jeder Gesellschaft ein langwieriger und steiniger Prozess
in seinem gegenüber einen menschen zu sehen, wie man selber einer ist, finde ich doch nicht schwer.

intoleranz bedarf mMn aber eine harte arbeit, man muss argumentationen entwickeln, seinen gegenüber entmenschlichen etc.


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27.09.2017 um 09:52
@Commonsense
Das ist sehr richtig. Nur im geschichtlichen Kontext lähmt dies, ja erschreckt dies wenn in Deutschland eine Partei gewählt wird die das jetzige System als das widerwärtigste bezeichet das je auf deutschem Boden stattgefunden hat. 
Es scheint mir langsam zum zwei Frontenkrieg zu mutieren. Gegen die Systrmfeinde von aussen und von innen. Gegen die Demagogen von aussen und von innen. 
Fedaykin schrieb:Das Problem ist es doch den Leuten zu erzählen was sie mögen sollen wenn sie es von ihrem Inneren nicht wollen.
Ich erinnere mich da an jemanden der Bilder postet die man nicht mögen soll. Und bis Heute kam keine plausible Erklärung dazu warum ausser das es kulturfremd aussieht.


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27.09.2017 um 10:03
Fedaykin schrieb:Toleranz heißt strengenommen dulden
Es heisst natürlich ertragen und nicht dulden. Und dies ist ein wesentlicher Unterschied. Dulden suggeriert einen Anspruch etwas auch nicht  dulden zu dürfen. 


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27.09.2017 um 10:11
dasewige schrieb:in seinem gegenüber einen menschen zu sehen, wie man selber einer ist, finde ich doch nicht schwer.
Das ist nicht der Punkt. Intoleranz bewegt sich in viel kleineren Schritten.
Überall in dieser Welt gibt es sogenannte "Spießer". Was zeichnet denn einen "Spießer" aus? In erster Linie die Missbilligung anderer Lebensstile als dem eigenen.
Vorgärten ohne Jägerzäune, Hecken oder Mauern - je nach Gegend - nicht eingefasste Beete, ungemähtes Gras, sonntags nicht in die Kirche gehen, samstags nicht den Hof kehren, mehrmals wöchentlich Besuch bekommen usw.
All das wird registriert und negativ bewertet. Ein junger Mann, der ein teures Auto fährt, ist unvernünftig, macht Schulden oder ist Berufssohn, wenn er fremdländisch aussieht, ist er mit dem gleichen Auto Zuhälter oder Drogenhändler.

Intoleranz gibt es in unglaublich vielen Facetten. Sein Gegenüber als Mensch zu sehen, reicht da als Ansatz nicht aus und wenn Dir Toleranz nicht schwer fällt, dann, man muss es leider sagen, repräsentierst Du einen eher kleinen Teil der Gesellschaft.
wichtelprinz schrieb:Nur im geschichtlichen Kontext lähmt dies, ja erschreckt dies wenn in Deutschland eine Partei gewählt wird die das jetzige System als das widerwärtigste bezeichet das je auf deutschem Boden stattgefunden hat. 
Gut, nun wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen und zumindest einräumen, dass dies keine offizielle Verlautbarung der Partei war, sondern die eines einzelnen Mitglieds.
Sicher sind alle Mitglieder der AfD weit rechts, nicht aber alle von ihnen rechtsextrem.

Übrigens finde ich, dass solche Töne ebenso kritisch betrachtet werden müssten, wenn sie in Österreich zu hören sind.

Und auch in Italien und Frankreich, in der Schweiz und sogar in den Niederlanden halte ich solche Töne für bedenklich - damit scheine ich aber nicht die Sicht der Welt zu teilen, die z. B. die völkische Haltung vieler Schweizer nie anprangert, obwohl es die schon immer gibt und sie sich auch nicht grundlegend geändert hat.


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27.09.2017 um 10:14
wichtelprinz schrieb:Es heisst natürlich ertragen und nicht dulden. Und dies ist ein wesentlicher Unterschied. Dulden suggeriert einen Anspruch etwas auch nicht  dulden zu dürfen. 
Dann nenne es ertragen. Dinge die man Ertragen muss sind selten Erstrebenswert.
dasewige schrieb:in seinem gegenüber einen menschen zu sehen, wie man selber einer ist, finde ich doch nicht schwer.
Was wenn das Gegenüber aber nicht tut?


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27.09.2017 um 10:18
@Commonsense
Commonsense schrieb:Vorgärten ohne Jägerzäune, Hecken oder Mauern - je nach Gegend - nicht eingefasste Beete, ungemähtes Gras, sonntags nicht in die Kirche gehen, samstags nicht den Hof kehren, mehrmals wöchentlich Besuch bekommen usw.
All das wird registriert und negativ bewertet. Ein junger Mann, der ein teures Auto fährt, ist unvernünftig, macht Schulden oder ist Berufssohn, wenn er fremdländisch aussieht, ist er mit dem gleichen Auto Zuhälter oder Drogenhändler.
deine ganze aufzählung von ressentiments würden doch nur eins bewirken, ein zu hoher blutdruck durch das ständige aufregen und somit schade ich mir nur selbst.


@Fedaykin
Fedaykin schrieb:Was wenn das Gegenüber aber nicht tut?
sorry, das ist nicht mein problem sondern das problem meines gegenüber.


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27.09.2017 um 10:20
dasewige schrieb:sorry, das ist nicht mein problem sondern das problem meines gegenüber.
Ach so dann ist es wieder  OK.


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Kältezeit
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

27.09.2017 um 10:21
Mich würde mal interessieren, wie die AfD-Wähler die Absplittung von Petry und Co. von der AfD sehen?

Verrat oder notwendige Konsequenz, denn irgendwie war ja absehbar, dass sie sich in ihren eignen Reihen nicht (mehr) so wohlfühlte?

Und welche Konsequenz gäbe es hier bezgl. des Wahlverhaltens, wenn nur noch das rechte Spektrum um Höcke, Gauland und Co. in der Partei bleibt?


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27.09.2017 um 10:27
Commonsense schrieb:Übrigens finde ich, dass solche Töne ebenso kritisch betrachtet werden müssten, wenn sie in Österreich zu hören sind.

Und auch in Italien und Frankreich, in der Schweiz und sogar in den Niederlanden halte ich solche Töne für bedenklich - damit scheine ich aber nicht die Sicht der Welt zu teilen, die z. B. die völkische Haltung vieler Schweizer nie anprangert, obwohl es die schon immer gibt und sie sich auch nicht grundlegend geändert hat.
Sorry, das ist jetzt zu derb. Ihr wählt eine klar völkische Partei und Du unterstellst hier Schweizern eine vöklische Haltung? 
Nein die Schweizerdemokraten waren nie auf 13% und die SVP ist eine Volkspartei und keine völkische Partei. Zudem schwadroniert dort nicht die Spitze über Stolz einer Angriffsarmee oder Marionetten der Siegermächte. Zudem wird bei Euch schon ein Kulturkampf thematisiert bei einem Ausländeranteil von irgendwo um 12%
Ich sag Dir mal eins, bei uns werden Leute mit deutscher Reichskriegsflagge im Keller und zweifelhaften verbindungen zu Rechtsextremen abgewählt und nicht nach Bern geschickt.
Fedaykin schrieb:Dann nenne es ertragen. Dinge die man Ertragen muss sind selten Erstrebenswert.
So ein Müll. Das Tolerieren hat meist den Frieden gebracht. Und Intoleranz immer Konflikte. Erst als die Konfessionen sich hier gegenseitig tolerierten wars zB besser als vorher.  Du kannst wählen was da eher erstrebenswert ist. 


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27.09.2017 um 10:28
@Kältezeit

die afd müsste eine neue kategorie von vaterlandsveräterin einführen, eine für merkel mit schneller hinrichtung und eine für petry mit einer ganz langsamen und qualvollen hinrichtung. :troll:


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27.09.2017 um 10:29
wichtelprinz schrieb:So ein Müll. Das Tolerieren hat meist den Frieden gebracht. Und Intoleranz immer Konflikte. Erst als die Konfessionen sich hier gegenseitig tolerierten wars zB besser als vorher.  Du kannst wählen was da eher erstrebenswert ist. 
So PAuschal ist es nicht. Ich sagte, Dinge die man Ertragen muss sind nicht erstrebenswert. Schmerzen kann man auch Ertragen aber wünscht man sie sich?


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27.09.2017 um 10:32
@Fedaykin
Oh jetzt der Switch auf Schmerzen. Was hat das ertragen von anderen Weltanschauungen damit zu tun? Ach ja richtig gar nichts. Nein Schmerzen sollte man nicht ertragen und wenn andere Weltanschauungen schmerzen dann sollte man einen Arzt aufsuchen.


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27.09.2017 um 10:32
dasewige schrieb:deine ganze aufzählung von ressentiments würden doch nur eins bewirken, ein zu hoher blutdruck durch das ständige aufregen und somit schade ich mir nur selbst.
Gut, nun haben wir also festgestellt, dass Du nicht Teil des Problems bist und Du darfst Dir einen Orden anheften - das ist nur für die Debatte völlig uninteressant, weil eben die meisten Menschen auf die eine oder andere Weise intolerant sind - so gut wie niemand ist davon völlig frei. Allerdings ertappen sich viele Menschen selbst dabei und hadern dann mit sich, arbeiten an sich. Das ist der ständige Prozess, den ich meine: Seine eigenen Vorurteile zu erkennen und gegen sie anzukämpfen, sich ständig zu hinterfragen. Dieser Prozess ist aber schwierig, erfordert Selbstkritik und den Wunsch nach einer freien Gesellschaft. Die Resonanz der AfD zeigt, dass dieser Weg noch vielen Menschen zu mühsam, oder gar nicht möglich ist.
wichtelprinz schrieb:Ich sag Dir mal eins, bei uns werden Leute mit deutscher Reichskriegsflagge im Keller und zweifelhaften verbindungen zu Rechtsextremen abgewählt und nicht nach Bern geschickt.
Die deutsche Reichkriegsflagge ist ja wohl auch kaum Zeichen schweizer Nationalstolzes. Aber klar, ist immer einfacher, auf die anderen Länder einzuprügeln, als im eigenen Land mal zu hinterfragen.
So ausgeprägt ist die Begrüßungskultur der Schweizer gegenüber "Auschländern" nun auch wieder nicht...

Wir alle haben Probleme mit der bestehenden Völkerwanderung, nicht nur Deutschland.


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27.09.2017 um 10:32
@wichtelprinz
Danke. Ich wollte gerade das selbe schreiben. Nicht zu vergessen, dass wir in 10 jahren 12% Bevölkerungszuwachs hatten. Da wäre in Deutschland die Hölle los.


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27.09.2017 um 10:36
@Kältezeit
Ich finde den Austritt Petrys konsequent nach all den Skandalen um rechtsradikale Abgeordnete und die Sprache der Vorsitzenden.

Man darf allerdings nicht vergessen, dass sie den Begriff "völkisch" positiv besetzen wollte und selbst sehr rechts ist, bevor man ihr das Etikett "moderat" verpasst.

Wenn der das schon zu viele Nazis sind in der Partei, sehe ich schwarz für die Fraktion.

Wie immer in der Politik kann es sich aber auch nur um Machtspiele handeln, Petry ist sehr ehrgeizig und hat ihren Einfluss in der Partei verloren gehabt.

Schwierig einzuschätzen das  ganze.


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27.09.2017 um 10:41
Lucke war mir ja schon zu rechts. Danach kam er mir vor wie ein Moderater. Petry war dann aber absolut gar nicht tragbar und definitiv zu weit rechts. Kommt mir fast schon vernünftig vor..
Das ist das Problem an der Sache denke ich. Sie verschieben die Messlatte.


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