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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

17.11.2017 um 23:57
Landluft schrieb:Solange sie nicht dumm genug sind, selbst auf ihr Mandat zu verzichten, ist das finanzielle Auskommen dank der Diäten in den kommenden Jahren gesichert.
Das ist der eigentliche Skandal, der ein guter Grund ist, die AfD nicht in Ruhe zu lassen!

Dass die AfD  Deutschland homogenisieren möchte und nicht mal ihren eigenen Laden zu "homogenisieren" schafft, ist fast schon Nebensache.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

18.11.2017 um 12:00
@eckhart

Wie meinte die  Weidel jüngst noch?
Die politische Korrektheit gehört nochmal genau wo hin?

"Schwere Kritik in AfD-Vorstand an Alice Weidel – Parteifreunde stören sich an ihrer Homosexualität"
Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS meldet, warfen mehrere Vorstandsmitglieder Weidel in einer Telefonkonferenz am 10. November Alleingänge und Missachtung der Mitgliederinteressen vor. So kritisierte der baden-württembergische AfD-Vorsitzende Ralf Özkara Weidels Aussage, die AfD stünde für die Tolerierung einer schwarz-gelben Minderheitsregierung ohne Angela Merkel bereit.
Wie FOCUS weiter berichtet, hat Özkara außerdem bei zahlreiche Delegierten per Telefon Stimmung gegen Weidel gemacht. Dabei habe Özkara sich auch abfällig über die Homosexualität der AfD-Fraktionschefin geäußert.
http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-47-2017-schwere-kritik-in-afd-vorstand-an-alice-weidel-parteifreunde-sto...


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Wie geht es weiter mit der AfD?

18.11.2017 um 12:03

So kritisierte der baden-württembergische AfD-Vorsitzende Ralf Özkara Weidels Aussage, die AfD stünde für die Tolerierung einer schwarz-gelben Minderheitsregierung ohne Angela Merkel bereit.
Dabei wäre dieser Vorschlag sogar im Sinne der AfD und wird sicher auch noch von vielen AfD-Mitgliedern gut geheißen werden.
:D

Die müssen total konfus geworden sein. :D


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Wie geht es weiter mit der AfD?

18.11.2017 um 15:36
eckhart schrieb:Die müssen total konfus geworden sein.
Das waren die schon immer. ;-)


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 00:13
tudirnix schrieb:"Schwere Kritik in AfD-Vorstand an Alice Weidel – Parteifreunde stören sich an ihrer Homosexualität"
Das war doch klar, das diese Einstellung gegenüber Homosexuellen früher oder später kommt !

Man ist doch nicht einfach rechtsextrem und dann tolerant gegenüber Homosexuellen ?!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 00:35
Die AfD wird sich jetzt gerade ins Fäustchen lachen nach dem scheitern der Koalitionsgespräche.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 19:32
@Nerok

Das ist die Frage: Besteht die Gefahr, daß sie bei Neuwahlen noch mehr Stimmen von enttäuschten Wählern erhalten? Das könnte zwar passieren, aber ich denke sie würden eher Stimmen einbüßen, da die meisten Wähler vom letzten Mal inzwischen wohl gemerkt haben, für was für einen Bockmist sie da gestimmt haben.

Neuwahlen wären wohl frühestens Ende Februar machbar.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 20:12
@Grymnir

Das ist die Große Frage...aber Frauke Petry wäre natürlich die größte Verliererin bei Neuwahlen.. :D


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 20:22
Nerok schrieb:Das ist die Große Frage...aber Frauke Petry wäre natürlich die größte Verliererin bei Neuwahlen.. :D
Das hat sich der Postillion auch gedacht :D

"Vor möglichen Neuwahlen: Frauke Petry will AfD-Parteiaustritt "nicht so gemeint" haben"

http://www.der-postillon.com/2017/11/petry-afd.html

:troll:


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 20:26
@tudirnix
@Nerok

Haha :D

Vielleicht hat sie ja Chancen auf eine Mauritius-Koalition, wer weiß ^^

2411-004-6C1E4263


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 21:50
Grymnir schrieb:Das könnte zwar passieren, aber ich denke sie würden eher Stimmen einbüßen, da die meisten Wähler vom letzten Mal inzwischen wohl gemerkt haben, für was für einen Bockmist sie da gestimmt haben.
Das bezweifle ich. Die Stimmen für die AfD waren in der Mehrzahl keine "Protestwahl", sondern ein Abbild der rechtsextremen Bevölkerungsschichten, die es trotz aller politischen Bildung immer noch in Deutschland gibt. Wenn es zu Neuwahlen kommt, ist eher zu befürchten, dass einige Wähler demokratischer Parteien enttäuscht zuhause bleiben, während die Rechtsextremen ihr Wählerpotential erneut mobilisieren.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 22:15
Landluft schrieb:Das bezweifle ich. Die Stimmen für die AfD waren in der Mehrzahl keine "Protestwahl", sondern ein Abbild der rechtsextremen Bevölkerungsschichten, die es trotz aller politischen Bildung immer noch in Deutschland gibt.
Naja, ich glaube aber nicht wirklich, dass es 10-15 % der Bevölkerung sind, die wirklich wollen, dass wieder Rechtsextremisten an die Macht kommen ...


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 22:27
@Issomad

Stimmt, in manchen Regionen wie in Sachsen sind es noch deutlich mehr...

Nein, ich halte das Wort Protestwahl nach wie vor für eine billige Ausrede, um nicht zugegeben zu müssen, dass die verfassungsfeindlichen Positionen der AfD tatsächlich geteilt werden. Über die genaue Größe des Anteils dieser rechtsextremen Wählerschaft an der Gesamtzahl der Wahlberechtigten lässt sich sicher streiten, aber wenn man sich ansieht, wer in der AfD das Sagen hat und mit wem offen oder verdeckt kooperiert wird, dann ist kaum zu glauben, dass die Rechtsextremisten in der AfD die Minderheit stellen. Das ist vermutlich auch den Wählern der Salonnazis bekannt.

Außerdem wächst offenbar der Anteil an der Bevölkerung, der dem Parlamentarismus und der Demokratie im Allgemeinen mit mehr oder minder offener Verachtung begegnet und der möglicherweise in einer Stimme für die AfD eine willkommene Gelegenheit sieht, es dem verhassten System zu zeigen.

Vor diesem Hintergrund befürchte ich, dass 10 bis 15 Prozent noch zu niedrig gegriffen ist.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 23:00
Landluft schrieb:Nein, ich halte das Wort Protestwahl nach wie vor für eine billige Ausrede, um nicht zugegeben zu müssen, dass die verfassungsfeindlichen Positionen der AfD tatsächlich geteilt werden.
Ich auch. Das ist eben aber genau das was ich heute verlinkt habe, ich nehme da einen Satz raus:
Venom schrieb:Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus sind weit verbreitete Ideologien. Bei Millionären wie bei Obdachlosen, bei Einheimischen wie bei Migranten. Der Rassist mit Anzug und Universitätsabschluss hat nur gelernt, seinen Hass eloquenter auszudrücken als der Obdachlose.
So machen es ja auch viele AfD-Anhänger. Die anderen wiederum machen es deutlich offensichtlicher indem sie offen Verbrechen der Wehrmacht leugnen u.Ä.
Landluft schrieb:Außerdem wächst offenbar der Anteil an der Bevölkerung, der dem Parlamentarismus und der Demokratie im Allgemeinen mit mehr oder minder offener Verachtung begegnet und der möglicherweise in einer Stimme für die AfD eine willkommene Gelegenheit sieht, es dem verhassten System zu zeigen.

Nun, ich bin auch kein Anhänger der heutigen Pseudodemokratie mehr. Wieviele Opfer hat bspw die Demokratisierung vieler Länder gekostet? Was machen die Demokraten hinter den Vorhängen in unterschiedlichen Ländern usw. deshalb bezeichne ich mich auch nicht mehr als Demokrat und ich muss mich auch nicht deswegen schlecht fühlen. Ich vertrete einige radikalen Ansichten bspw im Bezug auf Rassismus und Sexismus und Chauvinismus und sage, dass Diplomatie bspw nicht immer ausreicht.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 23:14
@Landluft @Issomad
Landluft schrieb:Das bezweifle ich. Die Stimmen für die AfD waren in der Mehrzahl keine "Protestwahl", sondern ein Abbild der rechtsextremen Bevölkerungsschichten, die es trotz aller politischen Bildung immer noch in Deutschland gibt
[...]
Vor diesem Hintergrund befürchte ich, dass 10 bis 15 Prozent noch zu niedrig gegriffen ist.
Eben.

"In jeder Demokratie sind 20 bis 25 Prozent faschistisch"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-09/donald-trump-rassismus-usa-interview

In dem Interview geht es zwar um Trump und dessen Wähler, aber die Aussage lässt sich schließlich übertragen. Daher wiederhole ich sie noch mal.

"In jeder Demokratie sind 20 bis 25 Prozent faschistisch"

Man sollte hinsichtlich der besorgten Bürger alias Wutbürger, also dem "das Volk" , mit wachsender Besorgnis reagieren.


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Rho-ny-theta
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 23:27
@tudirnix

Auch wenn es ein Zitat ist, würde ich schwer dafür plädieren, den Begriff faschistisch durch faschistoid oder totalitär zu ersetzen. Sonst versuchen sich wieder einige Leute, über Details der Faschismusdefinition herauszureden, nach dem Muster IBKNA.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 23:31
@Rho-ny-theta
Du erwartest doch jetzt nicht ernsthaft von mir, dass ich ein Zitat fälsche, wegen irgendwelcher Deppen, die eh nichts peilen?.


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Rho-ny-theta
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 23:33
@tudirnix

Ich meinte nicht, dass du das Zitat verfälschen sollst (wtf?), sondern dass man es für die Übertragung/Anwendung auf faschistoid/totalitär erweitern sollte.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 23:45
Denk auch nicht dass die Prozente sinken. Die Leute die am Ende noch wählten waren nirgends reine Petryanhänger bzw Anhänger ihrer "gemäßigten" Linie, das waren alles Personen die entweder auf der Seite Höcke/Gaulands waren oder denen alles scheißegal ist, die sehen nur "Flüchtlinge raus" und dann wird alles schwarz, das ist das einzige was die interessiert und die Mittel zum Zweck sind denen ebefalls egal. 

@Venom
Stimme voll zu, aber was du nicht magst ist der Pseudopart der Demokratie nicht Demokratie an sich. Dich stört, wie die meisten im Forum hier wohl auch, dass Demokratien nicht so gerecht sind wie sie sich darstellen. Landluft meint eher dieser aufkeimende Hass gegen Demokratie und Gleichstellungen an sich sowie der grassierende VT Hype der oft damit einhergeht.

Es gibt einfach unendlich viele Leute die die 70er zurückhaben wollen, entweder wollen sie den Status Quo erhalten weil irgendwelche selbstverschuldeten oder nicht selberverschuldeten Probleme die Zukunftsängste schüren oder weil sie sich damals irgendwie subjektiv besser fühlten. Hatte auch gestern die Diskussion wieder mit einem Alten, Bekannter meiner Mutter: Alle Ausländer raus, Jugend ist dumm und heute kann man ja gar nichts mehr machen es fahren schon keine Renter mehr Auto oder feiern, weil wegen jedem Glas Wein ein Alkoholtest gemacht werden kann und man den Führerschein los ist, die Ehe hält heute nicht mehr und daran sind die Frauen schuld, usw. Als ich was erwiedern wollte wurde der aggressiv und  drohte "DU wirst mir gar nichts sagen versuch bloß nicht blabla!!!1".

Was soll man von denen für Rationalität erwarten? Und so sind alle Alten dieser Art oder Sozialschicht die ich kenne, Ausnahmen sind nur welche die entweder selbst Ausländer sind oder die irgendwie sehr akademisch sind, oder kulturinteressiert usw. weil all diese Gruppen gemeinsam haben aufgeschlossen zu sein und Neues zu wagen (sonst zieht man auch in kein anderes Land zb). 
Klar ists nicht generell so aber ich kenns gar nicht anders und ehrlich gesagt wunderts mich sogar dass die AfD nur 13% hat und nicht 30.

@Rho-ny-theta
Denk auch dass faschistoid gut zutrifft weil faschistisch ja schon sowas wie eine Gesinnung ist und das haben diese Leute meist nicht. Die wollen nur auf Tod und Verderben etwas bestimmtes, oft was Irrationales, das sie als Heilsversprechen ansehen, und wählen dafür faschistische oder faschistoide Parteien und dass diese faschistisch sind ist denen egal. Das sind diese Typen die sich nach einer Katastophe wundern würden weil sie das gar nicht gewollt hätten und das Schlimmste ist dass das sogar noch ansatzweise der Wahrheit entspricht. Weil die einfach nie überhaupt an irgendwas denken sondern nur wählen und ihr Ziel wollen ohne dabei zu bedenken dass bestimmte Ziele nur durch Faschismus erreicht werden können.


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MirkoLammer
ehemaliges Mitglied

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Wie geht es weiter mit der AfD?

20.11.2017 um 23:58
Aus der Neuwahl wird die AfD sicher noch stärker hervorgehen, als aus der letzten Wahl.


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