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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.754 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

25.11.2019 um 10:38
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Wie will man sich denn selber besser darstellen wenn man mit den gleichen Mitteln drauf haut?
Verstehe ich auch nicht.
Jegliche (konstruktive) Kritik ist zu unterlassen.
Reden wir doch lieber von "blühenden Landschaften", alles ist schön u. es gibt keine Probleme :D


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25.11.2019 um 10:39
@Zyklotrop
Das können wir so machen! Guter Plan!


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25.11.2019 um 10:41
Die Linksextremen sind am ende kein Deut besser als die Rechtsexteremen.

Extremismus ist nie gut.

So ist nicht jeder Linke oder Rechte gleich böse.


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25.11.2019 um 10:47
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Wie will man sich denn selber besser darstellen wenn man mit den gleichen Mitteln drauf haut?
Man muss hier schon das Verursacherprinzip anwenden. Denn wenn jemand einen Dieb zu Boden wirft so wie dieser zuvor sein Opfer, dann ist diese Person eben nicht auf demselben Level wie der Dieb.
Zudem finde ich es keinesfalls verwerflich auf Falschbehauptungen hinzuweisen. Das ganze hier unwidersprochen stehen zu lassen, wäre der tatsächliche Fehler.


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25.11.2019 um 11:00
@paranomal
Du verstehst mich falsch. Mir geht es nicht um das „dass“, sondern um das „wie“. Teilweise unterscheiden sich beide Lager erschreckend wenig voneinander.
Wenn sich einer nicht gegen die AfD ausspricht kommen alle aus ihren Löchern gekrochen und schlagen Kollektiv auf ihn ein. Sicher in einem Forum mit anderer Schwerpunkt Ausrichtung wäre das bestimmt genauso. Deswegen sag ich ja, ich Dreh da keine Hand rum.
Ich hoffe nur für einige, das ist im realen Leben anders.


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25.11.2019 um 11:04
Geschichtsrevisionismus gehört neben Xenophobie und Nationalismus zum Markenkern der AfD. Da ist es nur natürlich, dass ihre Fangirls und (Nicht-) Fanboys hauptsächlich aus der Ecke stammen.
Welche Gründe gibt es nocht die AfD zu wählen?
Protest gegen etablierte Parteien?
Weil ich die CDU, SPD ect. Scheisse finde wähle ich einen Fascho (Höcke)?
Wer glaubt denn noch an Märchen?
Wer Rechtspopulisten und Typen wie Poggenburg und Höcke wählt, der macht das weil ihm das Gedankengut in die Tasche spielt. Ginge es nur um Protest, dann könnte er eine ungültige Stimme abgeben oder, ganz abwegig, den politischen Dialog suchen.


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25.11.2019 um 11:05
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Wenn sich einer nicht gegen die AfD ausspricht kommen alle aus ihren Löchern gekrochen und schlagen Kollektiv auf ihn ein.
mimimi, mehr les ich da nicht.
Wer AfD wählt muss sich Kritik gefallen lassen. Ist ja nicht so, dass AfDler nicht alles und jeden kritisieren würden.


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25.11.2019 um 11:13
@Zyklotrop
Worauf ich eigentlich raus wollte, dass eure oftmals sehr guten Argumente zumindest für mich durch die Art wie sie rüber gebracht werden entkräftet werden. Stichwort auf eine Stufe stellen.
Da ist dann der eine nicht besser als der andere.

@Tussinelda
Mimimi und trallala höre ich eigentlich nur von dir.


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25.11.2019 um 11:22
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Worauf ich eigentlich raus wollte, dass eure oftmals sehr guten Argumente zumindest für mich durch die Art wie sie rüber gebracht werden entkräftet werden. Stichwort auf eine Stufe stellen.
Auch das sehe ich anders.
Wenn ich hier hingehe und aufzeige, z. B. anhand von Zitaten der AfD-Aushängeschilder, was da für ein Theater aufgeführt wird, dann wird das nicht durch die Art des Vortrages entkräftet.
Die Zitate sind Fakten und das bleiben sie, ganz gleich ob ich deutlich werde oder sie in Watte packe.
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Da ist dann der eine nicht besser als der andere.
Wie gesagt, mir gehts um die Inhalte.
Und da trennen Xenophobe, Nationalisten, Geschichtsrevisionisten und mich Welten.


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25.11.2019 um 11:26
@Zyklotrop
Kann ja auch jeder machen wie er will.
Und dass du Zitate wiedergibst wie sie sind, liegt auch in der Natur der Sache.

Ich frage mich da einfach immer wie der Dialog ausfällt wenn man sich gegenüber steht.


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25.11.2019 um 11:34
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Ich frage mich da einfach immer wie der Dialog ausfällt wenn man sich gegenüber steht.
Das ergibt sich.
Wenn das Gegenüber fest im Glauben an Geschichtsrevisionismus und falsch verstndenem Nationalstolz ist, dann wirds halt schwierig. Man kann nicht jeden abholen.
So wie in der Schule nicht jeder am Ende das Klassenziel erreicht, so ist es auch in der Diskussion.

Das kann natürlich auch der Rassist so sehen, der mich nicht zum Einschwenken auf sein krudes Weltbild bringen kann.


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25.11.2019 um 11:52
Anscheind gilt hier die Devise; "...keine Toleranz den Intoleranten..."
Oder auch; "... wir haben zu bestimmen, wer ein Faschist.. ein Nazi ist..."
Gröhnemeyer ging in Wien noch ein Stück weiter; "... es liegt an uns zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat..."

Die Guten sind selbstverständlich WIR!
Frei nach dem damaliger Wiener Bgm. Karl Lueger, der sagte auch: "Wer ein Jud' ist, bestimme ich!

Da will ein fanatischer Mop mithilfe der MM das vermeintlich Böse mit denselben Mitteln bekämpfen, die sie an den Anderen kritisieren und wird schließlich selbst zum intoleranten Bösen.
Der Hassende nimmt die Eigenschaft des Gehassten an.

Was hier zwischen den Zeilen so manche Beiträge durchsickert, ist blanker Hass der AfD und deren Wählern gegenüber.

Ich sah kürzlich eine Doku über eine ehem. DDR Industriestadt, die nach der Wende komplett abwirtschaftete,
deren Bürger wählten zu 40% die AfD!
Sie die jetzt alle Nazis, Rassisten, Rechtsradikale?


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25.11.2019 um 11:58
Zitat von shureshure schrieb:Sie die jetzt alle Nazis, Rassisten, Rechtsradikale?
Weiss nicht, erzähl mal.
Warum wählt man denn die AfD, wenn man nicht mit ihrem Gedankengut übereinstimmt?


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25.11.2019 um 12:01
@shure
Kannst du dich mal entscheiden? Nazi? Rassist? Rechtsradikal? Faschist? Das sind alles völlig verschiedene Dinge. Nazis? Nein, die Nazionalsozialisten sind weitestgehend ausgestorben. Rechtsradikal? Ja, einige und wenn nicht selbst, dann haben Sie zumindest kein Problem damit. Rassisten? JA, UNBEDINGT! ALLE!

Und ja: Keine Toleranz der Intoleranz, ganz richtig. Faschisten die demokratisch gewält werden, müssen undemokratisch bekämpft werden.


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25.11.2019 um 12:05
Zitat von LexterLexter schrieb:müssen undemokratisch bekämpft werden.
Wie stellst du dir das in einer Demokratie vor... eimmal ganz praktisch... ohne die Rechtsstaatlichkeit zu verlassen?


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25.11.2019 um 12:06
Zitat von LexterLexter schrieb:Keine Toleranz der Intoleranz, ganz richtig. Faschisten die demokratisch gewält werden, müssen undemokratisch bekämpft werden.
Da ist es wieder. Wie kann man denn von Demokratie sprechen wenn man den Gegner undemokratisch bekämpfen will? Das sind doch genau die selben Sprüche die von den braunen kommen.


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25.11.2019 um 12:09
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Die AfD steht nicht die ganze Zeit diesbezüglich in der Diskussion, weil ihre Meinung anderen nicht passt, sondern weil sie menschen- und verfassungsfeindlich sind.
soweit ich weiß, ist diese pauschale Aussage (derzeit) unzutreffend.

Es gibt in der AfD, und das ist schlimm genug, persönliche Ansichten und Aussagen, die mit unserem Grundgesetz unvereinbar sind, da sie menschenverachtend, rassistisch etc sind.
Wäre die AfD in toto so wie du sie betitelst, wäre ein Verbotsantrag längst eingereicht.
Es gibt innerhalb der AfD einen rechtsnationalistischen Flügel, es gibt die Junge Alternative.


sowohl die Junge Alternative als auch der sog. "Flügel" stehen im Verdacht, verfassungsfeindlich zu sein (sog. Verdachtsfall)
dazu führt das Bundesamt für Verfassungsschutz aus:
1. Die Junge Alternative (JA) wird zum Verdachtsfall erhoben.

Dem BfV liegen sowohl inhaltlich wie auch numerisch hinreichend gewichtige Anhaltspunkte dafür vor, dass es sich bei der Jugendorganisation der AfD um eine extremistische Bestrebung handelt. Sie richtet sich augenscheinlich gegen die Garantie der Menschenwürde aus Art. 1 Abs. 1 GG. Eine gründliche politikwissenschaftliche und juristische Analyse der Aussagen der JA zeigt, dass sie auf den Vorrang eines ethnisch-homogenen Volksbegriffs abzielt. Diejenigen, die dieser ethnisch geschlossenen Gemeinschaft nicht angehören, macht die JA in offensichtlicher Weise verächtlich. Sie respektiert den Menschen als obersten Wert der Verfassung nicht.

Dem BfV liegen deutliche Anhaltspunkte für eine migrations- und insbesondere islamfeindliche Haltung der JA vor.
...

und
2. Die Teilorganisation der AfD „Der Flügel“ wird zum Verdachtsfall erhoben.

Auch hinsichtlich der Sammlungsbewegung der AfD „Der Flügel“ um den Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke liegen dem BfV stark verdichtete Anhaltspunkte dafür vor, dass es sich bei ihr um eine extremistische Bestrebung handelt. Das durch den „Flügel“ propagierte Politikkonzept ist primär auf die Ausgrenzung, Verächtlichmachung und weitgehende Rechtlosstellung von Ausländern, Migranten, insbesondere Muslimen, und politisch Andersdenkenden gerichtet. Es verletzt alle Elemente der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, die Menschenwürdegarantie sowie das Demokratie- und das Rechtsstaatsprinzip. Die Relativierung des historischen Nationalsozialismus ist zudem prägend für die Aussagen der „Flügel“-Vertreter.

Der Fortbestand eines organisch-einheitlichen Volkes wird vom „Flügel“ als höchster Wert angesehen. Der einzelne Deutsche wird nur als Träger des Deutschtums wertgeschätzt. „Kulturfremde“ Nicht-Deutsche gelten als nicht integrierbar. Ihnen soll eine Bleibeperspektive konsequent verwehrt werden. Ziel des „Flügels“ ist ein ethnisch homogenes Volk, welches keiner „Vermischung“ ausgesetzt sein soll.
...


welche Folgen hat die Beobachtung?
m Rahmen der Verdachtsfallbearbeitung wird der Verfassungsschutzverbund unter Federführung des BfV nun die AfD-Teilorganisationen JA und „Der Flügel“ systematisch beobachten. Dies ermöglicht eine personenbezogene Auswertung und eine Speicherung von personenbezogenen Daten in Dateien und Akten. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen auch nachrichtendienstliche Mittel eingesetzt werden.

Sofern sich die tatsächlichen Anhaltspunkte mit Blick auf die JA und/oder die Teilorganisation „Der Flügel“ zur Gewissheit verdichten sollten, werden diese Organisationen zur sog. erwiesenen Bestrebung erhoben.
...

ganz klare Aussge: nicht die Gesamtpartei ist ein Verdachtsfall sondern die JA und der "Flügel".

In der ganzen, notwendigen Auseinandersetzung mit der AfD und der zwingend notwendigen Verurteilung von rechtsradikalem Gedankengut sollte man aber nicht übers Ziel hinausschießen. Denn damit tut man der Demokratie in unserem Land keinen Gefallen - die AfD in Gänze ist derzeit keine verfassungsfeindliche Partei. Sie ist (soweit ich den Verfassungsschutz verstehe) eine Partei am rechten Rand mit rechtsradikalen Rändern und einzelnen rechtsextremen Personen, die derzeit unter Beobachtung stehen.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Es bringt da auch nicht die Wähler als "Protestwähler" zu euphemisieren.
Glaubt irgendjemand Höcke wäre gewählt worden weil nachts auf dem Land keine Busse mehr fahren (Infrastruktur) oder Höcke die Wirtschaft nach vorne bringt?^^
ich wundere mich immer, dass Höcke im Thüringer Landtag sitzt. Ein Landtag, in dem die SED-PDS-Nachfolgepartei "Die Linke" den Ministerpräsidenten stellt.
Aber Ramelow als Linker, der im Landtag weit öfter direkt mit Höcke und dessen Ansichten konfrontiert sein dürfte als jeder xbeliebige user hier, versprüht weder Gift noch Galle gegen die AfD. Keine Hassrede gegen die AfD ist mir von ihm bekannt.
Welchen Ansatz verfolgt Ramelow in der Auseinandersetzung mit der AfD?
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Das ist so nicht richtig. Die Hürden um eine Partei zu verbieten sind recht hoch.
Reisst die AFD, oder welche Partei auch immer, diese Hürden, dann wird sie ausgeschlossen.
Völlig zu recht.
Gehört halt zu den Spielregeln.
An die hat sich auch die AfD zu halten
es ist richtig und gut so, dass die Hürden zu einem Parteiverbot hoch liegen.
Solange eine Partei als Ganzes vom VS nicht beobachtet wird sollte man ihr als Ganzes auch keine Verfassungsfeindlichkeit unterstellen, oder? Hält man sich als Diskutant auch an diese Spielregeln, oder steht man darüber?
(davon ab gibt es die o.g. Teile in der AfD, die bereits unter Verdacht stehen, nicht mit dem GG vereinbar zu sein)
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Die Art und wieder wie ihr Leute nieder macht die sich nicht gegen die AfD aussprechen, unterscheidet sich wenig von teilweisen Aussagen der AfD selbst. Ihr habt’s drauf.
Und nein ich bin kein „AfD-Fanboy“
Bin ebenfalls AfD-Gegner, aber deiner Aussage stimme ich voll zu.
Wer auf Hass mit Hass antwortet, wer Menschenverachtung mit Menschenverachtung bekämpft hat die Regeln der (politischen) Auseinandersetzung nicht verstanden und führt die Auseinandersetzung schlimmstenfalls abseits von Grundgesetz und Rechtsstaatlichkeit.

Wer die politische und inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD gewinnen will muss Konzepte, Kompetenzen und Inhalte anbieten, mit denen er/sie die Menschen nachhaltig vom AfD-Konzept abbringt und die Menschen stattdesen zum Mitgestalten und zur Mitverantwortung für die gesamte Gesellschaft überzeugt.
Wer sich in Hass, Unwahrheit und Unrecht flüchtet, wer Menschen und Meinungen diskreditiert* und meint, dies diene dem "Kampf gegen rechts" wird die Auseinandersetzung nicht gewinnen.
Davon bin ich überzeugt

*Wenn jemand als Motiv, die AfD zu wählen angibt, er/sie tue es als Protest gegen die etablierten Parteien, dann ist das kein Euphemismus.
Es gab und gibt, vorallem im Osten Deutschlands, viele WählerInnen, die keine traditionelle Wählerbindung an die ehemaligen Volksparteien CDU und SPD aufweisen.
Viele haben in der Vergangenheit als Protest die direkte Nachfolgepartei der SED, die PDS gewählt, und sind nun von links auf Rechts (AfD) umgeschwenkt. Aus Protest, nicht aus Überzeugung.
Das anzuerkennen, wäre schon mal ein Fortschritt, denn Protestwähler sind keine Stammwähler. Sie sind auch keine Überzeungungswwähler.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Welche Gründe gibt es nocht die AfD zu wählen?
Protest gegen etablierte Parteien?
Weil ich die CDU, SPD ect. Scheisse finde wähle ich einen Fascho (Höcke)?
Wer glaubt denn noch an Märchen?
siehe oben.

Die ostdeutsche, in Teilen überalterte Bevölkerung mit Diktaturerfahrung und Diktatursozialisierung, tickt anders als die demokratieerfahrene Bevölkerung der alten Bundeswähler, wo sich Parteien über Jahrzehnte hinweg ihrer Stammwählerschaft sicher sein konnten.


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25.11.2019 um 12:10
@shure

Genau so, wie es gerade im Bundestag und überall in der Politik passiert. Die AfD einfach auflaufen lassen, ignorieren, bloßstellen, mit den eigenen schäbigen Mitteln bekämpfen. Ich bin mittlerweile größtenteils sehr zufrieden damit, wie die Politik mit der AfD umgeht. Klar, hier und da gibt es dann mal wieder merkwürdige Koalitionsideen, aber im Großen und Ganzen läuft es doch ganz gut gerade. Wenn jetzt noch die Medien verstehen würde, dass man die AfD einfach nur "links liegen lassen" muss, dann wären wir ein ganzes Stück weiter.


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25.11.2019 um 12:21
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Welchen Ansatz verfolgt Ramelow in der Auseinandersetzung mit der AfD?
Hhm, was meinst du. Könnte das nicht am besten Ramelow selbst beantworten?
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Solange eine Partei als Ganzes vom VS nicht beobachtet wird sollte man ihr als Ganzes auch keine Verfassungsfeindlichkeit unterstellen, oder? Hält man sich als Diskutant auch an diese Spielregeln, oder steht man darüber?
Hhmm, da wird es wohl bei der Einzelfallentscheidung bleiben.
Wer hat denn der AfD Verfassungsfeindlichkeit attestiert?
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Wer die politische und inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD gewinnen will muss Konzepte, Kompetenzen und Inhalte anbieten, mit denen er/sie die Menschen nachhaltig vom AfD-Konzept abbringt und die Menschen stattdesen zum Mitgestalten und zur Mitverantwortung für die gesamte Gesellschaft überzeugt.
Die Kernkompetenzen der AfD wurden ja schon benannt Geschichtsrevisionismus, Nationalismus und Xenophobie. Wie bringt man Fan dieser Denke davon ab.
Kannst du das mal etwas breiter ausführen?
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:*Wenn jemand als Motiv, die AfD zu wählen angibt, er/sie tue es als Protest gegen die etablierten Parteien, dann ist das kein Euphemismus.
Es gab und gibt, vorallem im Osten Deutschlands, viele WählerInnen, die keine traditionelle Wählerbindung an die ehemaligen Volksparteien CDU und SPD aufweisen.
Aha.
Und das ist ein Grund seine Stimme dem rechten Rand zu geben (ohne mit dessen Denke konform zu gehen)?
Glaubst du das wirklich?
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Viele haben in der Vergangenheit als Protest die direkte Nachfolgepartei der SED, die PDS gewählt, und sind nun von links auf Rechts (AfD) umgeschwenkt. Aus Protest, nicht aus Überzeugung.
Nach der Devise ich wähl jetzt mal aus Protest einen Fascho (Höcke Thüringen) obwohl ich seine Meinung widerlich finde?
Sorry, da fehlt mir der Glaube.
Verantwortungsbewusstsein sieht für mich anders aus.


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25.11.2019 um 12:32
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Es gibt in der AfD, und das ist schlimm genug, persönliche Ansichten und Aussagen, die mit unserem Grundgesetz unvereinbar sind, da sie menschenverachtend, rassistisch etc sind.
Wäre die AfD in toto so wie du sie betitelst, wäre ein Verbotsantrag längst eingereicht.
Nur weil noch kein Verbotsantrag eingereicht wurde ist das absolut kein Beleg dafür dass diese Partei NICHT menschenverachtend, rassistisch etc. ist. Gerade dieser Thread hier strotzt nur so von Belegen die aufweisen dass diese Partei all das ist. Personen in dieser Partei die das möglicherweise nicht sind sind, da die Macht innerhalb der Partei beim rechten Flügel liegt, zumindest äußerst zweifelhaft.

Ich persönlich lehne das in dieser Partei vorherrschende Gedankengut ab und bin der Meinung dass man menschenverachtendes, rassistisches usw. Gedankengut weder tolerieren noch akzeptieren kann oder darf. Toleriere, akzeptiere oder unterstütze ich dieses Gedankengut, mache ich diese widerwärtige Denk- und Handlungsweise stark und unterstütze gleichzeitig dessen Verbreitung. Deswegen kann man nicht oft genug den Finger in die Wunde legen, auch wenn es AfD und Unterstützern weh tut.


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