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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.754 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

29.12.2020 um 23:31
Zitat von bone02943bone02943 schrieb:So eine Meldung war ja irgendwann zu erwarten.
Tolle (angeb.) Vorbildfunktion.

Dagegen waren die ursprünglichen AfD'ler um Lucke/Petry und Co. ja im weitesten Sinne Musterknaben und -damen, wenn man denn heute mit damals vergleicht und die Akteure betrachtet.

Bei aller Kritik an Parteien in Regierungsverantwortung sowie anderen Parteien, ich glaube ich kann ad-hoc mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass man so eine "Konfliktspanne" und im Zusammenhang mit gewissen Regeln wohl in der Form derzeit bei keiner anderen Partei finden wird.

Was ich also etwas kryptisch kritisiere ist, dass "man" gerne als Mitglied in erhöhter Position und als Partei an sich mehr oder weniger der Biedermann sein will, jemand der auf Unrecht hinweist und Fehler und folglich der Gegenpol dazu sein will. Aber dann selbst in der Form dazu beiträgt. Wenn einem am Ende "Fuck the (Corona-)System" wichtiger ist, auf biegen und brechen, muss man sich irgendwann als Partei nicht mehr wundern, nicht so ernst genommen zu werden.

2021 wird weitere Schlüsselereignisse und Meilensteine hervorbringen, die die Partei maßgeblich prägen wird. Ob zum "Besseren" bezweifle ich derzeit.


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30.12.2020 um 11:53
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Das mag ein ehrbares Ziel sein, aber Neonazis bleiben Neonazis (Aussteiger sind selten) und Rassisten bleiben Rassisten. Man braucht sich diesem Rand der Gesellschaft auch nicht annähern, da deren Wünsche nicht gesetzeskonform umsetzbar sind. Das würde ja wieder gegen die Mehrheit sein. Also warum auf eine Minderheit hören, die keinen Kompromiss kennt?
Diese Argumentation impliziert dass alle AfD-Wähler Neo-Nazis und Rassisten sind, ..was allerdings nicht der Realität entspricht! Diese Menschen sind nicht über Nacht alle zu Extremisten geworden.
Vielmehr gibt es unter den Wählern auch entäuschte, hart arbeitende Menschen die sich von der Gesellschaft nicht wertgeschätzt fühlen und sich von der AfD eine gerechtere Gesellschaft erhoffen.
Insbesondere in Ostdeutschland, wo es Bürger gibt die sich als Menschen zweiter Klasse fühlen, weil manche Löhne und die Rentenwerte niedriger sind als im Westen, ist der Anteil von AfD-Wählern hoch.

Jetzt zu behaupten das diese Menschen nur eine faschistische Minderheit darstellt denen man nicht zuhören bräuchte, weil sie eh keine Kompromisse kennen, ist nicht nur faktisch falsch, ..diese Ignoranz spielt der AfD sogar noch in die Hände.

Nein. Wenn wir der AfD die Nahrung entziehen wollen, müssen wir uns diese Wähler wieder zurückholen. Ihnen zuhören statt sie zu ignorieren oder zu beschimpfen.
Und selbst eine migrationskritische Meinung ist eine legitime Meinung, wenn sie nicht Volksverhetzend oder Rassistisch ist.


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30.12.2020 um 12:13
Zitat von martenotmartenot schrieb:Dann schildere gern, was deiner Ansicht nach die Ränder der Gesellschaft sind, auf die die Politik weniger Rücksicht als bisher nehmen sollte. Nicht, dass wir noch aneinander vorbei reden...
Alle die sich ausserhalb des GG bewegen wollen. Neonazis am rechten Rand und Stalinisten am linken Rand. Menschen, die sich gegen die freie Entfaltung, Meinungsfreiheit, Chancengleichheit engagieren sollten kein Teil dieser Gesellschaft sein.
Zitat von JaymanJayman schrieb:Diese Argumentation impliziert dass alle AfD-Wähler Neo-Nazis und Rassisten sind, ..was allerdings nicht der Realität entspricht! Diese Menschen sind nicht über Nacht alle zu Extremisten geworden.
Das habe ich nicht behauptet und ist mir auch durchaus bewusst, dass es Protestwähler gibt. Ich bezog mich auf die Ausrichtung der Partei, welche immer mehr - und in letzter Zeit offensichtlich - dem rechten Rand eine Bühne bietet. Nur weil sich der "Flügel" aufgelöst hat, sind die Neonazis und Rassisten weiterhin in der Partei aktiv und beeinfluss die Parteilinie.
Wer sich die Argumente von solchen Individuen zu eigen macht, der braucht sich nicht wundern, wenn man sie auf die gleiche Stufe stellt.
Zitat von JaymanJayman schrieb:Vielmehr gibt es unter den Wählern auch entäuschte, hart arbeitende Menschen die sich von der Gesellschaft nicht wertgeschätzt fühlen und sich von der AfD eine gerechtere Gesellschaft erhoffen.
Worin siehst du die Wertschätzung, die eine AfD diesen Menschen geben "möchte" und andere Parteien verwehren?
Wie sieht eine gerechtere Gesellschaft gemäß AfD aus? Ich kenne nur Aussagen, welche nicht grundgesetzkonform sind!
Zitat von JaymanJayman schrieb:Insbesondere in Ostdeutschland, wo es Bürger gibt die sich als Menschen zweiter Klasse fühlen, weil manche Löhne und die Rentenwerte niedriger sind als im Westen, ist der Anteil von AfD-Wählern hoch.
Unterschiedliche Löhne gibt es in ganz Deutschland. Diese entstehen übrigens durch Vereinbarungen der Tarifparteien. Wenn keine Wirtschaftskraft vorhanden ist, kann man nicht gleiche Löhne zahlen. Das viele Menschen zwischen Harz und Oder den Kapitalismus nicht verstanden haben liegt an schlechter Vorbildung aus DDR-Zeiten.
Zitat von JaymanJayman schrieb:Jetzt zu behaupten das diese Menschen nur eine faschistische Minderheit darstellt denen man nicht zuhören bräuchte, weil sie eh keine Kompromisse kennen, ist nicht nur faktisch falsch, ..diese Ignoranz spielt der AfD sogar noch in die Hände.
Wie hoch die faschistische Minderheit ist lässt sich nur erahnen. 5-10% der Gesellschaft sind im Osten offen rechts. Das Sachsen ein ausgeprägtes Problem am rechten Rand hat, weiß man schon länger:

https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/296068/braune-wurzeln

https://gedenkstaette-sachsenburg.de/kompass/machtuebertragung-an-die-nationalsozialisten-in-sachsen/
Zitat von JaymanJayman schrieb:Nein. Wenn wir der AfD die Nahrung entziehen wollen, müssen wir uns diese Wähler wieder zurückholen. Ihnen zuhören statt sie zu ignorieren oder zu beschimpfen.
Wie willst du Faschisten und Rassisten zurückholen? Das geht nicht, wenn man Ihre Wünsche erfüllt! Viel wichtiger ist Bildung für alle! Unbelehrbare wird es immer geben. Diese gesellschaftlich zu isolieren kann nur das einzige Gebot sein.
Zitat von JaymanJayman schrieb:Und selbst eine migrationskritische Meinung ist eine legitime Meinung, wenn sie nicht Volksverhetzend oder Rassistisch ist.
Das bestreitet niemand. Die AfD ist aber gemäß deines 2. Halbsatzes unterwegs.


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30.12.2020 um 12:25
Zitat von JaymanJayman schrieb:weil manche Löhne und die Rentenwerte niedriger sind als im Westen, ist der Anteil von AfD-Wählern hoch.
Und deshalb wählen sie dann eine Partei die immer noch kein Rentenkonzept hat und so neoliberal ausgerichtet ist, dass sich sogar die FDP schämen würde? Nein, das dürfte eher damit zusammenhängen, dass im Osten eine stärkere Demokratieskepsis herrscht.

Zitat von JaymanJayman schrieb:weil sie eh keine Kompromisse kennen, ist nicht nur faktisch falsch,


Umfragen stützen aber diese Einschätzung. Bei keiner Wählerschaft ist die Fremdenfeindlichkeit ubd Demokratieverachtung so ausgeprägt wie bei der der AfD. Und letztendlich muss man den Wählern auch eine gewisse Mündigkeit zusprechen. Wer im Jahr 2020 (bald 2021) trotz aller Skandale, einschlägigen Äußerungen von Höcke und Co. immer noch der AfD nachläuft, der tut das aus Überzeugung und weil ihm die Stoßrichtung der Partei gefällt.
Zitat von JaymanJayman schrieb:Ihnen zuhören statt sie zu ignorieren oder zu beschimpfen.
Wieder so eine schöne Phrase die aber an der Realität scheitert. AfD-Wähler wollen doch gar nicht mehr mit anderen reden. Das sieht man immer wieder, wenn demokratische Politiker mit ihnen zu diskutieren versuchen und dann niedergebrüllt werden.

Beim Thema Asyl zeigt sich das sehr gut. In den letzten 5 Jahren gab es etliche Gesetzesverschärfungen, aber hat das AfD-Wähler überzeugt? Nein, denn die lehnen das Asylrecht zumindest für Muslime pauschal ab, was aber nicht Grundgesetzkonform ist. Diese Leute kann man nicht mehr abholen.


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30.12.2020 um 13:20
Zitat von JaymanJayman schrieb:Nein. Wenn wir der AfD die Nahrung entziehen wollen, müssen wir uns diese Wähler wieder zurückholen. Ihnen zuhören statt sie zu ignorieren oder zu beschimpfen.
Und selbst eine migrationskritische Meinung ist eine legitime Meinung, wenn sie nicht Volksverhetzend oder Rassistisch ist.
Aber es ist leider sehr billig und einfach für die einfach gestrickten Linken, diese Rassismuskeule bei jeder sich erdenklichen Gelegenheit auszupacken. Entweder das, oder man ignoriert sachliche Kritik einfach (mein letzter Beitrag hier vor ein paar Jahren wurde auch kassiert, mit einem blöden Kommentar wie "Kein Mehrwert"). Die wollen die rationalen Argumente schlicht nicht sehen, das könnte ja Lücken in der eigenen "Argumentation" (Ideologie) aufdecken.

Gleichzeitig zieht man mit der scheinbaren Anti-Rassismus-Propaganda durch die Gegend. Natürlich fühlt sich da jeder in seiner Intelligenz beleidigt, wenn man ihn ständig dieses dümmliche "Du bist Rassist weil du weiss bist"-Mantra unter die Nase reibt.


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30.12.2020 um 13:24
Zitat von ZarastroZarastro schrieb:Und letztendlich muss man den Wählern auch eine gewisse Mündigkeit zusprechen. Wer im Jahr 2020 (bald 2021) trotz aller Skandale, einschlägigen Äußerungen von Höcke und Co. immer noch der AfD nachläuft, der tut das aus Überzeugung und weil ihm die Stoßrichtung der Partei gefällt.
Sieh dich mal um in der aktuellen Gesetzgebung. Vorratsdatenspeicherung, Crypto-Verbot (natürlich für normale Bürger die man überwachen möchte, die wahren Kriminellen halten sich einfach nicht dran), Online-Zensur durch die Hintertür. Steuergeldverschwendung wie Lufthansa höher als sie Wert ist "kaufen" aber auch nicht kaufen (keine Kontrolle vereinbart). Unfähige Ministerin, die zig Millionen (oder sogar dreistellig?) an Berater-Zecken verplempert hat und dafür zur obersten EU-Leiterin gemacht wird? Unfähige Ministerin, die wegen Beschiss ihre Diss aberkannt bekommen und sich trotzdem als "die fähigste alternativlose Person" zur nächsten Wahl aufstellen?

Und du meinst, mit solchem Müll ist man der AfD überlegen?


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30.12.2020 um 13:57
Zitat von Species8472Species8472 schrieb:Und du meinst, mit solchem Müll ist man der AfD überlegen?
Mit jeder aktuell existierenden Realpolitik ist man der AfD überlegen. Diese hat bisher nämlich nichts zustande gebracht außer vollkommen idiotische Anfragen und formal fehlerhafte Anträge zu stellen. Wer sowas wählt, der verwandelt seine politische Ohnmacht in vollendete Selbstentmündigung.


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30.12.2020 um 14:05
Zitat von Species8472Species8472 schrieb:Aber es ist leider sehr billig und einfach für die einfach gestrickten Linken, diese Rassismuskeule bei jeder sich erdenklichen Gelegenheit auszupacken.
Es ist aber nun mal so, dass die Afd sich zweifelsfrei am rechten Rand, bzw darüber hinaus platziert hat.
Und mittlerweile weiß jeder, wen er wählt. Protest mag ja sein, aber wenn ich damit wissentlich Rechte, bzw Rechtsradikale wähle, muss ich mich als Wähler zwingendermaßen auch als Unterstützer Rechter bezeichnen lassen.
Zitat von JaymanJayman schrieb:Diese Argumentation impliziert dass alle AfD-Wähler Neo-Nazis und Rassisten sind, ..was allerdings nicht der Realität entspricht!
Entweder das oder Strohdumm. Oder zumindest Willens, diese Eigenschaften zu tolerieren und zu akzeptieren. Was sie auch nicht besser macht.


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30.12.2020 um 14:11
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Wie willst du Faschisten und Rassisten zurückholen?
Woher soll ich das wissen? Extremisten zurückzuholen gehörte nie zu meiner argumentativen Intention.
Ich bezog mich in meinen Beitrag allein auf den Wählerkreis den ich bereits beschrieben hatte. Faschisten und Rassisten haben da keinen Platz.
Ich dachte das hättest Du verstanden?
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Worin siehst du die Wertschätzung, die eine AfD diesen Menschen geben "möchte" und andere Parteien verwehren?
Wie sieht eine gerechtere Gesellschaft gemäß AfD aus?
Das muss Du die Menschen fragen die sich diese "gerechtere Gesellschaft" von der AfD erhoffen.
Ich bin nicht der richtige um Dir die Strategie einer intoleranten Partei, die die Gerechtigkeit eher mit einer autoritär-nationalistisch verfassten Gesellschaft verknüpft, zu erklären.

Dir scheint einfach nicht klar zu sein das ich die AfD genauso ablehne wie Du. Andernfalls würdest Du mir nicht solche Fragen stellen.

Mir geht es hier nicht um das Partei-Programm der AfD, sondern um die Menschen die sich von der Gesellschaft und der Politik abgehängt und unverstanden fühlen und sich deswegen aus Protest einer Partei hinwenden von der sie hoffen wahrgenommen zu werden.
Diese Wähler nicht aufzugeben und zurückzuholen sollte doch ein lohnendes Ziel sein, ..stattdessen aber wird jeder AfD-Sympathisant gleich als hoffnungsloser Rassist und Nazi diskreditiert.

Und so zeigt sich der Populismus eben in all seinen Farben.


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30.12.2020 um 14:16
Zitat von JaymanJayman schrieb:Diese Wähler nicht aufzugeben und zurückzuholen sollte doch ein lohnendes Ziel sein, ..
Und wie stellst du dir das konkret vor?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

30.12.2020 um 14:34
@Jayman
Ok, verstanden. Es ist in deinen Ausführungen bisher nicht klar für mich herausgekommen.
Zitat von JaymanJayman schrieb:Mir geht es hier nicht um das Partei-Programm der AfD, sondern um die Menschen die sich von der Gesellschaft und der Politik abgehängt und unverstanden fühlen und sich deswegen aus Protest einer Partei hinwenden von der sie hoffen wahrgenommen zu werden.
Ja, Protestwähler sind wahrscheinlich aber keine homogene Gruppe. Monokausal ist damit nicht vieles. Es gibt aber ein großes Thema im Osten: Migration:

https://www.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/afd/273131/wahlergebnisse-und-waehlerschaft

Von daher kann man davon ausgehen, dass Angst ein wesentlicher Treiber ist.

Wie soll man solche Menschen zurückholen?

Schaue dir mal die Wanderbewegungen aus der letzten LT-Wahl in Sachsen an:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/323543/umfrage/waehlerwanderung-von-und-zu-der-afd-bei-der-landtagswahl-in-sachsen/

Die Nichtwähler haben hier den Ausschlag gegeben. Bedeutet, die haben die AfD genau aus bestimmten Gründen gewählt. Einer ist wie beschrieben die Migration und der dürfte bei vielen am ausgeprägtesten gewesen sein.


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30.12.2020 um 14:34
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Und wie stellst du dir das konkret vor?
Würde ich darauf eine realistisch umsetzbare Antwort haben, hätte ich diese bereits artikuliert.

Aber einen Anfang könnte man bspw. damit machen dass man aufhört AfD-Wähler und Sympathisanten kollektiv zu diffamieren und stattdessen anfängt zwischen Rechtsextremen Rassisten und Protestwähler zu differenzieren.


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30.12.2020 um 14:40
Zitat von JaymanJayman schrieb:Aber einen Anfang könnte man bspw. damit machen dass man aufhört AfD-Wähler und Sympathisanten kollektiv zu diffamieren
Also soll man denen nicht mehr sagen, dass ihr Verhalten jemandem ähnelt, der aus Frust seine ganze eigene Wohnung zu klump schlägt?
Das ist machbar.
Aber jeder der es sieht, will es ihnen trotzdem sagen!


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30.12.2020 um 15:40
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:Entweder das oder Strohdumm. Oder zumindest Willens, diese Eigenschaften zu tolerieren und zu akzeptieren. Was sie auch nicht besser macht.
Nein, du kommst aus deiner Filterblase nicht heraus. Nicht jeder, der AfD wählt, will sie regieren sehe. Vermutlich sind es sogar die wenigsten. Es geht aber darum, die etablierte Politik in ihre Schranken zu weisen. Irgendeine andere, scheinbar vernünftige Partei, zu wählen, bringt faktisch gar nichts. Das sind immer nur Kleinstparteien, deren Stimmen in den Müll gekippt werden (5%-Regel, LMAA). Also kann man nur jemanden wählen, der nicht ganz bescheuert ist und über die 5% kommt.


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30.12.2020 um 15:43
Zitat von Species8472Species8472 schrieb:Es geht aber darum, die etablierte Politik in ihre Schranken zu weisen.
Das Problem könnte darin bestehen, dass eine Partei, die zu viele Stimmen bekommt, auch anfängt zu regieren. Ich würde niemals eine Partei wählen, die ich mir nicht auch in der Regierung vorstellen könnte. Die etablierte Politik in die Schranken zu weisen, sollte nicht dazu führen, dass man sich am Ende etwas noch Schlimmeres einhandelt.


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30.12.2020 um 15:45
Zitat von eckharteckhart schrieb:Also soll man denen nicht mehr sagen, dass ihr Verhalten jemandem ähnelt, der aus Frust seine ganze eigene Wohnung zu klump schlägt?
Das ist machbar.
Aber jeder der es sieht, will es ihnen trotzdem sagen!
Warum zitierst du ihn nicht zu Ende? Gegenbeispiel, wenn jemand ständig auf mein Auto kackt und die Hausverwaltung meine Beschwerden ignoriert, und ich am Ende sage: es reicht, wir müssen ihnen mit der Ablösung und Neuausschreibung drohen, und dann wird mir von Nachbarn (ohne Auto) vorgeworfen, ich wäre nur ein Rassist und nichts anderes, weil ich die Obdachlosen diskriminiere?

DAS ist das Spiel mit den Predigern von "AfD ist unberühbar".


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30.12.2020 um 15:48
Zitat von martenotmartenot schrieb:Das Problem könnte darin bestehen, dass eine Partei, die zu viele Stimmen bekommt, auch anfängt zu regieren. Ich würde niemals eine Partei wählen, die ich mir nicht auch in der Regierung vorstellen könnte. Die etablierte Politik in die Schranken zu weisen, sollte nicht dazu führen, dass man sich am Ende etwas noch Schlimmeres einhandelt.
Das hätten sich die Etablierten überlegen müssen, bevor sie die Schrottgesetze dieses Jahr durchgepeitscht haben. Ich sehe auch keine neue Piratenpartei am Horizont (also die ursprüngliche Piratenpartei, bevor sie von den linksradikalen Spinnern unterwandert wurde).


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30.12.2020 um 15:53
Zitat von Species8472Species8472 schrieb:Das hätten sich die Etablierten überlegen müssen, bevor sie die Schrottgesetze dieses Jahr durchgepeitscht haben.
Aber unabhängig davon werden wir (die Bevölkerung) die Leidtragenden sein, wenn die AfD wirklich zu regieren anfängt. Ich sehe nicht ein, warum ich mich dem auch noch aussetzen soll - Corona reicht mir voll und ganz, da brauch ich nicht als nächstes eine Regierung, bei der die AfD beteiligt ist.


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30.12.2020 um 15:58
Zitat von martenotmartenot schrieb:Aber unabhängig davon werden wir (die Bevölkerung) die Leidtragenden sein, wenn die AfD wirklich zu regieren anfängt. Ich sehe nicht ein, warum ich mich dem auch noch aussetzen soll - Corona reicht mir voll und ganz, da brauch ich nicht als nächstes eine Regierung, bei der die AfD beteiligt ist.
Was können Sie denn, realistisch betrachtet, noch schlimmer machen?

Die einzige für mich relevante Wirkung der AfD bisher war die Aussetzung der Erhöhung der GEZ-Abzocke. Also eine positive Wirkung.

Die AfD-Hasser malen ständig den Teufel an die Wand, als würden von jetzt auf nachher braune Horden auf den Strassen marschieren, sobald die AfD es über die 5% schafft. Lächerlich.


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30.12.2020 um 16:01
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Von daher kann man davon ausgehen, dass Angst ein wesentlicher Treiber ist.

Wie soll man solche Menschen zurückholen?
In dem man ihnen zeigt, dass die Staatsgewalt nicht langsam aber sicher zu Stasi 2.0 mutiert. Die Ex-DDR-Bürger kennen die erste Version schon zu gut.


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