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AfD

96.979 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

09.05.2026 um 02:34
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Ist dir das eigentlich klar?
Nein, bei uns ist das populär. Entweder man wählt Linkspartei oder AFD. Ich finde linke wegen sozialmaßnahmen gut, wegen Demokratie. AFD weill sie stärker gegen kriminelle Ausländer vorgehen wollen. Ich habe noch nie gewählt und weiß nicht, ich bin paranoid etc


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09.05.2026 um 02:44
Zitat von rainloverainlove schrieb:Entschuldige bitte, dass ich erwerbsunfähig bin, dass ich schwer krank bin. Unfassbar.
Dann ist die AfD "leider" nichts für dich.


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09.05.2026 um 02:46
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Dann ist die AfD "leider" nichts für dich
Je mehr ich hier lese auch aber ich finde die Zustände nicht gut. Abschiebepraxis bei kriminelle. Ich schaue jeden Tag RTL aktuell, Talkshows etc. Da hieß das nur ein Bruchteil der Abschiebung klappt. Ich bin schwerbehindert, habe Angst auf der straße.


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09.05.2026 um 03:02
@rainlove

Vielleicht solltest du weniger Sensations-TV schauen, weniger RTL, weniger Hartz4-TV.
Was dir dort gezeigt wird spiegelt die Realität nicht wirklich wieder.
Das ist TV zugeschnitten auf Stereotypen.
Lass dich doch nicht so aufhetzen.

Und mit verlaub, die AfD hat nichts für Menschen wie dich übrig, auch für mich nicht. Die werden dir mehr wegnehmen als geben.

Du musst auch keine Angst haben auf die Straße zu gehen. Eher stolperst du über eine Teppichkannte daheim oder so und "Ausländer" sind mitm Notarzt da um dir zu helfen.

Ja, ich verstehe das Kriminelle Ausländer am besten abgeschoben werden sollten. Und das wird ja auch getan. Aber es ist nunmal nicht immer so einfach, wie man es gerne hätte.


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09.05.2026 um 03:14
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Vielleicht solltest du weniger Sensations-TV schauen, weniger RTL, weniger Hartz4-TV.
Was dir dort gezeigt wird spiegelt die Realität nicht wirklich wieder.
Das ist TV zugeschnitten auf Stereotypen.
Lass dich doch nicht so aufhetzen.
Ja der sehen macht oft wütend. Aber man will sich ja wenigstens etwas bilden und auf dem neusten Stand sein.


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09.05.2026 um 06:07
Zitat von LanzaLanza schrieb:Muss eine Verbesserung immer nur finanzieller Natur sein?
Nein, für manche mag es schon ausreichen, dass ihren Phobien und Ideologien endlich mal entsprochen wird und Menschen an die Macht kommen, die ähnlich XXXXX strukturiert sind.
So behummt, um die AfD wegen ihres Wirtschafts- oder Bildungsprogrammes zu wählen, kann man ja wohl nicht sein.


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09.05.2026 um 06:17
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:NSAFDAP
Zitat von rainloverainlove schrieb:Was soll das sein? Ich versteh nur bahnhof
Damit wird die AfD der NSDAP gleichgestellt:
Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) war eine in der Weimarer Republik gegründete politische Partei, deren Programm und Ideologie (der Nationalsozialismus) von radikalem Antisemitismus und Nationalismus sowie der Ablehnung von Demokratie und Marxismus bestimmt war. Sie war als straffe Führerpartei organisiert. Ihr Parteivorsitzender war ab 1921 der spätere Reichskanzler Adolf Hitler, unter dem sie das sogenannte Dritte Reich von 1933 bis 1945 als einzige zugelassene Partei beherrschte.
Sie wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs durch die Kontrollratsproklamation Nr. 2 vom 20. September 1945 für völlig aufgelöst und illegal erklärt sowie durch das alliierte Kontrollratsgesetz Nr. 2 vom 10. Oktober 1945 mit allen ihren Untergliederungen abgeschafft, als verbrecherische Organisation eingestuft und damit verboten. Ihr Vermögen wurde, wie schon 1923, beschlagnahmt und eingezogen
Quelle: Wikipedia: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei#:~:text=Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP,Demokratie%20und%20Marxismus%20bestimmt%20war.

Mit der Vermischung der Abkürzungen beider Parteien, wird die Botschaft gesendet, das beide Parteien gleich sind und die gleichen Ziele verfolgen.


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AfD

09.05.2026 um 08:14
Zitat von emanonemanon schrieb:Nein, für manche mag es schon ausreichen, dass ihren Phobien und Ideologien endlich mal entsprochen wird und Menschen an die Macht kommen, die ähnlich XXXXX strukturiert sind.
So behummt, um die AfD wegen ihres Wirtschafts- oder Bildungsprogrammes zu wählen, kann man ja wohl nicht sein.
Ja, das ist auch meine einzige Erklärung dafür, mir fällt nichts anderes ein.
Das erklärt für mich auch, warum einige AfD-Wähler (auch in meinem Umfeld) diese Partei entgegen ihrer eigenen Interessen wählen.
Das ist auch kein "Protest-Wählen", da könnte man ja auch Kleinstparteien wie die Tierschutzpartei wählen, wenn man die etablierten Parteien nicht wählen will - so hab ich das auch früher gemacht.
Wenn man seine Stimme anders gewichten möchte, so dass sie nicht verpufft, kann man das kleinere Übel der etablierten Parteien wählen - so versuchte ich es die letzten Jahre.
Ich würde mir wünschen, dass AfD-Wähler offen ihre Gründe angeben würden, abseits von "Es muss mehr Abschiebungen geben", dass kennt man ja schon, ist nichts Neues. Ich würde gerne weitere Gründe erfahren, das fänd' ich interessant.
Und die Lösungen, die die AfD da bietet würden mich auch interessieren.


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AfD

09.05.2026 um 08:39
@Lepus
Schau dir mal die ganzen Vielschreiber im Migrantengewaltthread an.
Wo waren die beim Terroranschlag von Leipzig?
Leipzig findet hier gar nicht statt, ich vermute mal, weil der Täter kein Migrant/Ausländer war.
Von dererlei Gestalten gibt es halt in Deutschland eine ganze Menge und die AfD holt sie genau dort ab.
Auch hier seh ich jeden Einzelnen selbst in der Verantwortung und nicht die Umwelt, die Politik oder was auch immer.


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09.05.2026 um 10:24
Zitat von StirnsängerStirnsänger schrieb:Genau wie @DerThorag wirfst du wilde Behauptungen bzw. Reizwörter in den Raum, die in keinen sinnvollen Zusammenhang zu setzen vermagst.
Mach mich nicht dafür verantwortlich, das bei dir die Ideologie kickt.
Zitat von emanonemanon schrieb:Leipzig findet hier gar nicht statt, ich vermute mal, weil der Täter kein Migrant/Ausländer war.
Klar! Es wird uninteressant wenn Taten in keine Schublade passen. Für Empörung braucht es ein Muster. Im Fall Leipzig liest man wieder von Hetzern, er sei entweder in Antifa-Kreisen oder AFD-nah gewesen. Je nachdem welche Seite bedient werden soll. Das es ein Blackout gewesen sein kann, der weder einen religiösen, noch politischen Hintergrund hat, scheint für viele Menschen nicht akzeptabel zu sein.
Zitat von emanonemanon schrieb:Auch hier seh ich jeden Einzelnen selbst in der Verantwortung und nicht die Umwelt, die Politik oder was auch immer.
Es geht auch nicht um die Verantwortung, sondern wer befeuert was.

Sowas hier kann ja schlecht als Hilfreich gegen die AFD erachtet werden:
Zitat von AfricanusAfricanus schrieb:Tja, so ist es eben mit den faulen Ossis, die nie richtig gearbeitet haben und tagein, tagaus in ihren VEBs herumgammelten! Diese Leute, die dann nach der Wende in die westdeutschen Sozialsysteme eingefallen sind wie die Hunnen ins römische Reich und diese ausgeplündert haben! Es ist höchste Zeit, dass wir dieses arbeitsscheue Gesindel, das seit Jahrzehnten vom westdeutschen Steuerzahler durchgefüttert werden muss, endlich remigriert wird! Es ist an der Zeit, dass wir dieses undankbare Pack endlich loswerden!
Im Prinzip ist das AFD-Sprech, nur in die andere Richtung. Kann man machen, hilft nur nüscht.


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AfD

09.05.2026 um 11:50
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Mach mich nicht dafür verantwortlich, das bei dir die Ideologie kickt.
Schon wieder eine völlig sinnlose Bemerkung, die auch nicht dazu angetan ist, die "Erfüllungsgehilfen-Rolle" der AfD-Gegner zu erklären.

Aber wie halt auch, gell?


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AfD

09.05.2026 um 12:22
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Es geht auch nicht um die Verantwortung, sondern wer befeuert was.
Mir geht es um die Verantwortung.
Irgendwelche fadenscheinigen Entschuldigungen aka "meine Handlungen wurden befeuert/die CDU-SPD-Grünen sind schuld/der Döner ist teurer geworden"etc. interessieren mich überhaupt nicht.
In der Wahlkabine ist jeder ganz allein für seine Handlung verantwortlich. Das schließt selbstverständlich die Auseiandersetzung mit gefühlten Befeuerungen mit ein.
Recht(sextrem)e wählen und dann die Verantwortung dafür wegschieben.
Genau mein Humor ... ^^
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Im Prinzip ist das AFD-Sprech, nur in die andere Richtung.
Ich denke, da wurden lediglich die Ironietags vergessen.


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AfD

09.05.2026 um 13:01
Zitat von LepusLepus schrieb:Ich würde gerne weitere Gründe erfahren, das fänd' ich interessant.
Ich bin zwar kein AfD-Wähler, aber einige Gründe fallen mir schon ein. Wenn man sich im Umfeld mal umhört, kriegt man viel mit, und das ist dann durchaus sehr aufschlussreich, um verstehen zu können, warum die vielen potenziellen AfD-Wähler so ticken, wie sie ticken.

Zunächst ist es illusorisch anzunehmen, es ginge diesen Leuten um eine positive Veränderung ihrer jeweiligen Situation - das würde zwar im Rahmen der allgegenwärtigen Mitnahme-Mentalität zwar billigend in Kauf genommen werden, wäre aber nur ein willkommener Begleiteffekt. Der primäre Impuls ist ein destruktiver: man will den etablierten Parteien deutlich machen, dass man sie nicht mehr in Verantwortung wissen will. Man ist mit ihnen fertig, schätzt sie als Versager ein und lehnt damit zugleich das politische System ab, welches durch diese Parteien repräsentiert wird.

Auf legalem Weg ist dieser destruktive Impuls am effizientesten durch die Wahl derjenigen Partei zu beschreiten, die diese prinzipielle System-Opposition nach außen hin kommuniziert. Im Unterschied zu linksextremen Parteien kommt die AfD weniger theorie- und ideologielastig daher, bedient daher einfachste intellektuelle Ansprüche und ist erfolgreich mittels Demagogie und Opportunismus, indem sie Stimmungen aufgreift, thematisiert und dann über Polarisierungen neue Stimmungen erzeugt. Auf diese Weise schließt sich ein Kreis, der sich als Feedback-Schleife selbst verstärkt.

Über diese Feedback-Schleife werden Erwartungen geweckt, die zwar nicht eingelöst werden können, aber deren Nichterfüllung dann das Narrativ der Ablehnung des politischen Systems bestärkt, welches nur noch als zu beseitigendes Hindernis begriffen wird. Das wiederum verstärkt die Hoffnungen auf eine Lösung mittels einer AfD-geführten Politik, die sich dem Systemkampf stellt, der als Kulturkampf begriffen wird (Wir - das Volk - gegen die, die uns mit dem Rechtsstaat gängeln).

Damit bin ich bei der Ost-Spezifik angelangt. Der Slogan "Wir sind das Volk" oder "Wir vollenden die Wende" u.a. ist dem Kampf gegen das SED-Regime der ehemaligen DDR im Herbst 1989 entnommen. Die Zeit nach dem Sturz der SED-Herrschaft, insbesondere nach der Währungsunion und nachfolgend mit der Praxis der Treuhandgesellschaft Anfang der 1990er Jahre unter Birgit Breuel wurde von den Ostdeutschen weitgehend traumatisch erlebt. Geglaubte Illusionen von "blühenden Landschaften", in denen es "keinem schlechter geht, dafür aber vielen besser" mündeten in die Desillusion angesichts erfahrener Arbeitslosigkeit und materiellem Abstieg in prekäre Verhältnisse.

Diese Enttäuschung führte zur Frustration und zur reflexhaften Ablehnung des westdeutschen Systems und allem, was damit zu tun hatte. Dieser antiwestdeutsche Reflex führte dazu, dass man erst bewusst die SED-Nachfolgepartei PDS mit 20 bis 30 Prozent in die Landesparlamente wählte bzw. zu einem erheblichen Anteil der Wahl überhaupt fernblieb. Nachdem sich die PDS als Linke in das Parteienspektrum etabliert hatte, verlor diese Art von Protestwahl ihren Reiz. Mit dem Aufstieg der AfD - im Kontext mit den PEGIDA-Spaziergängen in Dresden - bot sich ein neuer Stachel an, mit dem die Ossis die Wessis ärgern konnten.

Das Ausländer-Thema war im Osten seit den 1990er Jahren ohnehin präsent (Hoyerswerda 1991, Rostock-Lichtenhagen 1992) und musste über die PEGIDA-Bewegung nur für die AfD als politisches Thema erschlossen werden, was dann recht schnell erfolgte und zu einer fortschreitenden Radikalisierung des Führungspersonals durch Wechsel der Parteispitze führte (Lucke --> Petry --> Meuthen --> Weidel/Chrupalla). Das ohnehin virulente Ausländerthema fand nun Eingang in die politische Diskussion, wobei die Ereignisse des Jahres 2015 hier beschleunigend wirkten.

Über oben beschriebene Feedback-Schleife sind nun auch hier Erwartungen geweckt worden, was Remigration in großem Ausmaß betrifft. Die latent und unterschwellig vorhandene Xenophobie ist nun oberschwellig geworden. Nun wird sichtbar, was vorher verdeckt vorhanden gewesen ist. Die AfD präsentiert sich als Anwalt der kleinen Leute und die vielen kleinen Leute fühlen sich verstanden und vertreten, weil sie ja ebenso wie sie selber ein grundsätzliches Problem mit "denen da" haben, die da völlig abgehoben über die Köpfe hinweg debattieren und entscheiden.

Es ist diese gefühlte Arroganz der Etablierten, die unangenehme Erinnerungen weckt an die Zeit, als eben solche importierten westdeutschen Eliten und Beamten mit der gleichen Arroganz über die Angelegenheiten der Ostdeutschen entschieden und Fakten geschaffen hatten, die oft zum Nachteil von Ostdeutschen und dafür zum Vorteil von Westdeutschen gewesen waren. Die allgegenwärtige Regierungspraxis in Bund und Ländern wird als arrogant empfunden und triggert insbesondere die Ostdeutschen in großer Zahl dazu an, das etablierte System mit seinen etablierten Parteien zu stören, um es längerfristig zu zerstören. Die AfD ist dafür ein willkommenes Werkzeug, um diesem destruktiven Impuls wirkungsmächtig Ausdruck zu verleihen.

Am Ende ist aber jeder froh, wenn alles so bleibt wie es ist, denn es lebt sich auf den Dörfern recht bequem und komfortabel im Eigenheim mit Carport und SUV sowie Vorgarten und Swimming-Pool, wo man lieber unter sich bleibt ...


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AfD

09.05.2026 um 13:31
Zitat von LepusLepus schrieb:Ich würde mir wünschen, dass AfD-Wähler offen ihre Gründe angeben würden, abseits von "Es muss mehr Abschiebungen geben", dass kennt man ja schon, ist nichts Neues. Ich würde gerne weitere Gründe erfahren, das fänd' ich interessant.
Hier sollte man ansetzen imo.
Denkst du es gibt Gründe warum die Wahrnehmung sein kann, das man die Motive der Wähler nicht mehr erkennt?
Denkst du das dies nur AfD Wähler betrifft?


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AfD

09.05.2026 um 13:51
@Neustarter
Boah! Danke für diese ausführliche und genial nachvollziehbare Erklärung!

Das war ein sehr guter Einblick in diese Gedankengänge.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Am Ende ist aber jeder froh, wenn alles so bleibt wie es ist, denn es lebt sich auf den Dörfern recht bequem und komfortabel im Eigenheim mit Carport und SUV sowie Vorgarten und Swimming-Pool, wo man lieber unter sich bleibt ...
Und die weniger Betuchten können weiter meckern und irgendwie habe ich den Eindruck, dass sie das ganz "gerne" machen, weil das zusammenschweißt.

Das Ganze macht mich traurig und desillusioniert mich immer mehr. -.-
Ich fürchte, es wird nie besser, nur schlimmer.
Wo endet das?
Ich fürchte bei einer AfD-Regierung.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Hier sollte man ansetzen imo.
Denkst du es gibt Gründe warum die Wahrnehmung sein kann, das man die Motive der Wähler nicht mehr erkennt?
Denkst du das dies nur AfD Wähler betrifft?
Wenn ich jetzt von mir ausgehe, dann erkenne ich einige Motive schon, aber die sind in meinen Augen eben nicht konstruktiv und rechtfertigen meiner Meinung nach nicht, dass man Faschisten wählt, die alles nur noch schlechter machen werden.
"Ausländer raus" und andere Lügen der AfD helfen halt nicht und für die wirklichen Probleme hat die AfD auch keine Lösung.


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AfD

09.05.2026 um 13:57
Zitat von LepusLepus schrieb:Wenn ich jetzt von mir ausgehe, dann erkenne ich einige Motive schon, aber die sind in meinen Augen eben nicht konstruktiv und rechtfertigen meiner Meinung nach nicht, dass man Faschisten wählt, die alles nur noch schlechter machen werden.
"Ausländer raus" und andere Lügen der AfD helfen halt nicht und für die wirklichen Probleme hat die AfD auch keine Lösung.
Unterscheidet sich jedoch wenig von den anderen Parteien. Die Wahlentscheidung diese zu wählen kann man easy alleine anhand der Realpolitik ebenfalls auseinandernehmen.

Aber die Frage war ja eine andere:
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Denkst du es gibt Gründe warum die Wahrnehmung sein kann, das man die Motive der Wähler nicht mehr erkennt?



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AfD

09.05.2026 um 14:01
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Unterscheidet sich jedoch wenig von den anderen Parteien. Die Wahlentscheidung diese zu wählen kann man easy alleine anhand der Realpolitik ebenfalls auseinandernehmen.
Unterscheidet sich nicht, das kotzt mich ja auch an, aber hier wollte ich nur bei der AfD bleiben, sonst ist es OT.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Aber die Frage war ja eine andere:
Sorry, ich dachte mir schon, dass ich es falsch verstanden habe.
Kannst du das bitte nochmal anders formulieren?


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AfD

09.05.2026 um 14:07
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Mit der Vermischung der Abkürzungen beider Parteien, wird die Botschaft gesendet, das beide Parteien gleich sind und die gleichen Ziele verfolgen.
Krass was Du so in Eigenarbeit rausfinden konntest, was keiner vorher gerafft hat, Sherlock!
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Im Prinzip ist das AFD-Sprech, nur in die andere Richtung. Kann man machen, hilft nur nüscht.
Ich hielte Dich für intelligenter um ein Spiegeln der Argumentation nicht zu erkennen, aber Du hast mich belehrt.

@thread

ich finde es immer noch bezeichnend wie die ganzen rechten und halbrechten und mittelrechten hier Ausreden erfinden, die erklären warum es Menschen gibt die Faschisten wählen.

Um mich selbst zu wiederholen - nur Idioten oder Faschisten wählen Faschisten, ihr könnt euch gerne selber einordnen.


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AfD

09.05.2026 um 14:22
Zitat von cejarcejar schrieb:ich finde es immer noch bezeichnend wie die ganzen rechten und halbrechten und mittelrechten hier Ausreden erfinden, die erklären warum es Menschen gibt die Faschisten wählen.
Wenn man sich mit dem Thema halt auch sachlicher auseinandersetzt statt emotionalen meltdown zu haben für jeden Scheiss dann sind es keine Ausreden, es ist unter anderem eine Analyse und mehr. Zudem wählt man ja nicht unbedingt Faschisten. Aber heute ist wohl jeder ein Faschist der konservativer als CDU/CSU ist und je nach dem welchen Trottel man fragt auch schon wer rechts von strammlinkem Gedankengut ist.
Zitat von cejarcejar schrieb:Um mich selbst zu wiederholen - nur Idioten oder Faschisten wählen Faschisten, ihr könnt euch gerne selber einordnen
Ja gut für dich, und für mich sind es auch jene Idioten die es sich einfach machen im "Kampf gegen rechts" auch wenn sie zum Teil recht Jedem das Seine.

Edit: Ja, Verschwörungstheoretiker und ähnliche Gesindeln unter den AfD Anhängern oder Wählern sind für mich sehr wohl auch Idioten. Da ist eine Diskussion mit denen oft kaum bis gar nicht möglich. Been there.


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AfD

09.05.2026 um 14:24
Zitat von LepusLepus schrieb:Wo endet das?
Ich fürchte bei einer AfD-Regierung.
Hier in Sachsen-Anhalt ist man ja kurz davor. Selbst wenn es gelingen sollte, noch mal eine Alleinregierung zu verhindern, ist die Kuh damit nicht vom Eis - dann muss die CDU die "Brandmauer" nach links einreißen, um regieren zu können, denn neben einer einstellig abschneidenden SPD bleibt da nur noch "Die Linke" als Regierungspartner übrig - ob in einer Koalition oder als Tolerierung nimmt sich da nicht viel. Und da Landespolitik nun mal in ihrer Wirkungsbreite eingeschränkt ist, fördert das weiteres Wasser auf die Mühlen der AfD, die dann eben fünf Jahre später die Alleinregierung übernimmt. Die können ja warten ...


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