emanon schrieb:Die Verbindung zur AfD
Ich will nicht in Frage stellen, ob es wichtig ist einen Blick auf die Verbindung zwischen AfD und Burschenschaften zu richten. Aber das ist so unfassbar normal, dass ich persönlich glaube es wäre klug sich auf die rechtsextrem eingestuften Burschenschaften zu konzentrieren. Das soll nicht die Relevanz aller anderen Verbindungen zwischen den Organisationen in den Boden stampfen. Die meisten werden den Ausdruck "den Wald vor lauter Bäume nicht mehr sehen" kennen und glaube ich verstehen, worauf ich hinaus will.
Außerdem sei die »persönliche Ehre« von AfD-Bundessprecherin Alice Weidel angegriffen worden, als Loose sie in einem Interview als »Alice Merkel« bezeichnet habe.
Das hat jetzt keinen sachlichen Mehrwert aber das die Weidel sich von so etwas angegriffen fühlt, finde ich spricht schon bände über ihre Person. Wie peinlich will man sich als Politikerin eigentlich verhalten? Hat die ein Mindestmaß an Verständnis für den Blick den andere auf sie haben? Es gab bisher keine Situation in der ich das Gefühl habe, dass Alice Weidel ein höheres Verständnis für ihre Wirkung nach außen hatte, als mein Hund.
Analysieren Politiker in der Regel nicht ihr auftreten von Kameras? Oder sollten es zumindest? Hinter Weidels Auftreten müsste sich schon ein wahrer Geniestreich verbergen, wenn das irgendeinen nutzen haben soll.
gastric schrieb:Das finde ich ganz spannend, weil es in meiner ecke quasi ähnlich ist. Ich sehe regelmäßig AfD stände.... letztens haben die sogar ein sommerfest durchgezogen inkl diverser AfD redner. Von allen anderen parteien sehe ich nichts.... gar nichts, keinerlei gezeigte bürgernähe. Und ich fürchte das ist nicht nur hier so. Die AfD ist die mit abstand präsenteste partei hier.
Man kann von Gysi halten was man möchte, aber er ist abgesehen von der AfD wirklich der einzige, der das perfektioniert hat. Warum sage ich das?
Naja wenn ein Anwalt aus der ehemaligen DDR (mit inzwischen über 70?) besseren Wahlkampf betreiben kann, als 95% der Politiker*innen außerhalb der AfD dann steckt die deutsche Politik in einer noch viel tieferen Krise als ein großer Teil der Bevölkerung aktuell bereits annimmt.
SvenLE schrieb:Niemand wird mit Angst geboren, aber ängstliche Menschen machen Fehler und sind anfällig für Rattenfänger wie die AfD.
Das klingt so als würde es eine Kohärenz zwischen Ängstlichkeit und sich selbst schadenden Entscheidungen geben. Tut mir leid, aber das ist einfache Stigmatisierung und schlicht weg falsch. Ich bin tendenziell eine ängstliche Person und kenne sehr viele ängstliche Personen. Surprise aber die haben alle mehr Angst vor der AfD als vor dem was die AfD anprangert. In deiner Erklärung sehe ich einfach nur eine Erklärung die es möglichst vereinfachen soll. K.P. ob bewusst oder unterbewusst. Die bewusste Entscheidung würde ich dir nie unterstellen. Aber das ändert leider nichts an dem Ergebnis imo :/