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AfD

97.840 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

gestern um 19:59
Zitat von socialmesocialme schrieb:es ging darum, dass es nicht nur bei der AFD Rassisten gibt.
Meine Güte begreifst du es nicht?

Ja, Rassisten gibt es überall.

Aber bei der Afd gibt es nur Rassisten und das Programm ist schwer rassistisch.
Ein gravierender Unterschied, den du endlich mal zur Kenntnis nehmen solltest.


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gestern um 20:00
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Wenn du mal wen neues in der Regierung haben willst, kannst du doch auch Die Linke wählen.
Von einem Extrem ins andere – und auch nur alter Wein in neuen Schläuchen.


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gestern um 20:02
Zitat von soomasooma schrieb:Von einem Extrem ins andere – und auch nur alter Wein in neuen Schläuchen.
Mir scheint mir Extremen haben Wähler der AfD keine Probleme.


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gestern um 20:03
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Wenn du mal wen neues in der Regierung haben willst, kannst du doch auch Die Linke wählen. Oder mit der Stimme einer anderen, noch kleineren Partei, zu mehr verhelfen
und wen soll man wählen wenn man gerne rechtskonservative Politik möchte? Da gibt es leider nicht wirklich viel Auswahl. Links sind sie mittlerweile alle und das will die meiste Wählerschaft eben nicht mehr.


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AfD

gestern um 20:05
Zitat von socialmesocialme schrieb:und wen soll man wählen wenn man gerne rechtskonservative Politik möchte? Da gibt es leider nicht wirklich viel Auswahl. Links sind sie mittlerweile alle und das will die meiste Wählerschaft eben nicht mehr.
Wer glaubt die Union sei eine Linke Partei, hat seinen politischen Kompass scheinbar irgendwo abgegeben. Da wählt man dann natürlich lieber eine rechtsextreme Partei, klar.

Und was "die meiste Wählerschaft" betrifft, die wählt noch immer keine AfD. Scheinbar würde dann "die meiste Wählerschaft" links wählen. huch


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gestern um 20:06
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Wer glaubt die Union
die Union ist eine Marionette der SPD und diese ist ultralinks. Zudem hat sie sich selber durch diese blöde Brandmauer geknebelt und quasi auf dem goldenen Tablett der SPD angeboten. Die CDU ist für mich nicht mehr wählbar.


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gestern um 20:07
Zitat von socialmesocialme schrieb:die Union ist eine Marionette der SPD und diese ist ultralinks.
Natürlich, so wie die Demokraten in den USA Kommunisten sind.

alter Falter


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gestern um 20:10
Zitat von vx110vx110 schrieb:Ich verspreche mir nichts aber was Ich weiß, dass Ich solchen Leuten, die Wahlversprechen einfach nicht einhalten, keine Bühne mehr geben werde.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Ich gebe lieber etwas neuem eine Chance, was mich auch anspricht, aber Ich bleib' doch nicht bei dem Zeug wo Ich weiß, es wird eh so weitergehen.
Alles klar. Gut, dass du offen zugibst, dass dich die AfD inhaltlich anspricht. Die Erzählung von der rein neutralen „neuen Alternative“ ist damit vom Tisch.

Ich halte es allerdings für extrem gefährlich, diese Partei als „Chance'“zu sehen. Wer eine Partei wählt, in der Rechtsextreme den Ton angeben, Martin Sellner hofiert wird und Minderheiten wie queeren Menschen die Würde abgesprochen wird, betreibt keinen Protest mehr, sondern trägt diese Ideologie mit.

Vor allem, weil es genug andere Alternativen gibt, deren Akteure nicht immer wieder eine Zerstörung des Systems ankündigen.


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AfD

gestern um 20:19
Zitat von socialmesocialme schrieb:Was ich mir von der AFD verspreche? Dass sie zumindest 10 % ihrer Versprechungen erfüllen. D. h. keine Geldgeschenke mehr ans Ausland, sondern einfach mehr an die eigenen Bürger denken.
Das machen sie nicht, sie wollen die Reichen noch reicher machen, nicht die normalen Bürger.
Das erzählen sie ihrem Wahlvolk und das glaubt diese Lügen auch noch.
Und sich selbst bereichern sie ja jetzt schon - Weidel und Chrupalla im Bundestag und Abgeordnete durch Kreuzanstellungen ihrer Familienangehörigen.
Eine DIW-Analyse des AfD-Wahlprogramms zeigt: Die Partei verspricht „fiskalisch utopische“ Steuerentlastungen von 182 Milliarden Euro pro Jahr. Die allergrößten Profiteure wären Superreiche. Schmerzhafte soziale Einschnitte wären die Folge.

Folge seien „umfassende Einsparungen in den öffentlichen Haushalten, deutliche Kürzungen bei öffentlichen Leistungen, Sozialleistungen und Subventionen“. Das belaste „vor allem die Armen, die arbeitende Mitte, aber auch Besserverdiener“.
Quelle:
https://www.rnd.de/politik/afd-steuerversprechen-politik-vor-allem-fuer-superreiche-MFNK62AO2JESNJLHNQ27JR5BZA.html


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gestern um 20:21
Zitat von socialmesocialme schrieb:und wen soll man wählen wenn man gerne rechtskonservative Politik möchte? Da gibt es leider nicht wirklich viel Auswahl. Links sind sie mittlerweile alle und das will die meiste Wählerschaft eben nicht mehr.
Laut letzten Umfragen steht die AfD bei ca 28%, geben wir ihnen einfach mal 30%.

Wäre die Union, wie von dir behauptet, eine Linke Partei dann wählen 70% der Menschen in Deutschland links.
Sollte dir vielleicht zu denken geben, vor allem in bezug, warum denn dann die AfD regieren sollte. Schließlich macht sie nur Politik für etwa 30% im Land. Und mit Minderheiten hat man es bei der AfD ja auch nicht so. Also... *pfeif

Quelle: https://www.wahlrecht.de/umfragen/


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AfD

gestern um 20:27
Zitat von socialmesocialme schrieb:die Union ist eine Marionette der SPD und diese ist ultralinks. Zudem hat sie sich selber durch diese blöde Brandmauer geknebelt und quasi auf dem goldenen Tablett der SPD angeboten.
Du trollst doch.
Die SPD ist ultralinks?! Die Union eine Marionette der SPD?

Klar. Deswegen die Verschärfungen des Bürgergelds, das bald schlicht Grundsicherung heißt. Und die weitere Verschärfung der Sanktionen für Arbeitslose…
Das ist wirklich total ultralinks und eine deutliche Machtdemonstration gegenüber der Union, die sich total dagegen gestemmt hat…

Deswegen auch die verstärkten Grenzkontrollen, die immer öfter stattfindenden Abschiebungen nach Afghanistan (trotz der Taliban) und auch die erkennbare Entfremdung der Gewerkschaften mit der SPD. Und wer hat es nicht mitbekommen, die ultralinke SPD und ihre drastische Zusammenstreichung der Verteidigungsausgaben unter der Ampel…

Das ist wirklich völlig an der Realität vorbei.


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AfD

gestern um 20:28
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Wenn du mal wen neues in der Regierung haben willst, kannst du doch auch Die Linke wählen. Oder mit der Stimme einer anderen, noch kleineren Partei, zu mehr verhelfen.

Aber am Ende geht es dir sicherlich weit mehr um eine bestimmte Politik, um das was die AfD verspricht und nicht nur, damit da einfach mal wer "neues" sitzt.
Zumal so "neu" ist die AfD ja nun auch nicht mehr. Weidel, Chrupalla, Höcke und co. sitzen ja auch schon länger in ihren Ämtern. Und das nicht gerade mit Bravour, wenn ich an so manche Anträge und Reden der AfD denke.

Meiner Meinung nach, müssten viele Menschen entäuscht werden weil vieles, was die AfD verspricht, gar nicht umsetzbar ist.
Den Grünen wird ja auch immer vorgeworfen, aus der Opposition heraus Dinge zu fordern, aber die AfD macht doch nichts anderes. Schlimmer noch, die betreibt selbst auf Kommunal und Landtagsebene einen Wahlkampf(Versprechen) die sie unter Einhaltung rechtsstaatlicher Befugnisse nicht erfüllen kann.
Dazu dann auch so völlig weltfremdes wie die Abschaffung der EU, die Reinkarnation der D-Mark und vielen Quatsch mehr.
Da ist doch jetzt schon ersichtlich, dass es Deutschland allein nicht besser gehen kann, wenn solche Spinnereien wirklich umgesetzt werden würden.
Kann ja alles sein aber meine Stimme gebe Ich den Linken und all den anderen bestimmt nicht. Und eine kleine Partei, da hilft die Stimme auch nicht, da diese noch zu klein sind.

Am Ende hat ja jeder Angst von den jetzigen, die da in Ihren Sesseln sitzen, dass Sie diese abgeben müssen. Sollten die auch haben und endlich mal wieder eine normale Politik führen mit "ohne Lügen". Vielleicht hilft das ja.
Zitat von mchomermchomer schrieb:Alles klar. Gut, dass du offen zugibst, dass dich die AfD inhaltlich anspricht.
Und jetzt? Nicht alles aber einige Sachen schon. Und diese Sachen haette die CDU auch regeln koennen.


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AfD

gestern um 20:31
Zitat von vx110vx110 schrieb:Am Ende hat ja jeder Angst von den jetzigen, die da in Ihren Sesseln sitzen, dass Sie diese abgeben müssen. Sollten die auch haben und endlich mal wieder eine normale Politik führen mit "ohne Lügen". Vielleicht hilft das ja.
Die AfD ist aber keine "normale Partei". Und das weißt du sicher selbst.

Was die Lügen betrifft, da steht doch die AfD schon jetzt ganz oben im Kurs. Der "Mut zur Wahrheit" ist doch zum absoluten Scherz verkommen.

Edit: sry ich habe falsch gelesen, sagen wir es ist die Hitze.

Eine "normale Politik" sollen dann wohl Union und co. führen.
Da fragt sich aber was ist "normal".

Gerade wenn ich an die AfD denke, dann ist "normal" bei denen vorallem Homophob.


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gestern um 20:32
Zitat von vx110vx110 schrieb:Und jetzt?
War das unklar?
Zitat von mchomermchomer schrieb:Wer eine Partei wählt, in der Rechtsextreme den Ton angeben, Martin Sellner hofiert wird und Minderheiten wie queeren Menschen die Würde abgesprochen wird, betreibt keinen Protest mehr, sondern trägt diese Ideologie mit.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Am Ende hat ja jeder Angst von den jetzigen, die da in Ihren Sesseln sitzen, dass Sie diese abgeben müssen. Sollten die auch haben und endlich mal wieder eine normale Politik führen mit "ohne Lügen". Vielleicht hilft das ja.
Und dann die AfD wählen…


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AfD

gestern um 20:49
Zitat von mchomermchomer schrieb:Und dann die AfD wählen…
Geschichtsklitterung ist ja keine Lüge, muss man wissen. ^^
Beim Verfolgen der Diskussion kam mir die Idee, dass eine manifeste Argumentationsschwäche, gepaart mit fortgeschrittener Rückgratlosigkeit, neben inhaltlichen Übereinstimmungen die Wahl der AfD begünstigen.


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AfD

gestern um 21:04
Zitat von socialmesocialme schrieb:die Union ist eine Marionette der SPD und diese ist ultralinks.
Man muss schon ultra ultra rechts sein um die SPD als links wahrzunehmen.....
Zitat von mchomermchomer schrieb:Klar. Deswegen die Verschärfungen des Bürgergelds, das bald schlicht Grundsicherung heißt. Und die weitere Verschärfung der Sanktionen für Arbeitslose…
Das ist wirklich total ultralinks und eine deutliche Machtdemonstration gegenüber der Union, die sich total dagegen gestemmt hat…

Deswegen auch die verstärkten Grenzkontrollen, die immer öfter stattfindenden Abschiebungen nach Afghanistan (trotz der Taliban) und auch die erkennbare Entfremdung der Gewerkschaften mit der SPD. Und wer hat es nicht mitbekommen, die ultralinke SPD und ihre drastische Zusammenstreichung der Verteidigungsausgaben unter der Ampel…
Wie gesagt, man muss schon sehr sehr weit rechts außen stehen, um das auch nur irgendwie links zu finden, geschweige denn "ultralinks"


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AfD

gestern um 21:11
Zitat von emanonemanon schrieb:Geschichtsklitterung ist ja keine Lüge, muss man wissen. ^^
Darum geht es mir nicht mal.
Es geht einfach darum, dass diese beiden AfD-Wähler sich bewusst eine Partei schönreden, die sie als neu und anders betiteln, obwohl schon Wahlplakate belegen, dass sie es nicht sind.

Auch die AfD wirbt in Landtags- oder Kommunalwahlkämpfen mit Themen, die nur im Bund eine Rolle spielen. Zudem wird nicht verstanden, dass die AfD nicht neu ist, sondern in Parlamenten sitzt und allein schon deswegen bereits mitwirkt.

Sie als ehrlich eingestuft wird, obwohl sie dies nachweislich nicht ist. Noch nie war:
[…]
Die ZEIT hatte berichtet, wie sich gewählte Abgeordnete der AfD in den vergangenen Jahren als Teilnehmer an Pseudo-Wahlbeobachtungen für die Außenpolitik von Putins Russland einspannen lassen. Organisiert werden die Reisen in Gebiete der ehemaligen Sowjetunion auch vom Deutschen Zentrum für Eurasische Studien e.V. Der Verein, der sich selbst als Think Tank sieht, wurde erst 2016 gegründet. Unter den sieben Gründern war auch Mateusz Piskorski, ein polnischer Politiker.

Nur wenige Tage nach der Gründung des Vereins wurde Piskorski in Warschau festgenommen. Polnische Ermittler werfen ihm vor, er sei ein russischer Agent. Demnach gehe es um die Anstachlung eines ethnischen Konflikts in der West-Ukraine, Spionage für den russischen Geheimdienst FSB und um Geldzahlungen aus Russland. Über eine Tarnfirma soll Piskorski über seinen polnischen Wahlbeobachtungsverein mindestens 21.000 Euro russisches Schwarzgeld erhalten haben. Auch deutsche Behörden halten Piskorski nach Informationen der ZEIT für einen zentralen Akteur bei Russlands Versuchen, seine Nachbarstaaten zu destabilisieren.

Dieser Mann mit engen Kontakten zum Kreml gründet also vergangenes Jahr einen Verein in Deutschland, um deutsche und österreichische Politiker rechtspopulistischer Parteien wie der FPÖ und der AfD für Wahlbeobachtungen in osteuropäischen Staaten, im Einflussbereich Russlands anzuwerben. Am Abend der Vereinsgründung im Restaurant Britzer Mühle, unweit des Parks Britzer Garten in Berlin-Neukölln, waren nicht nur der Chefredakteur des rechtsextremen Magazins Zuerst! anwesend, sondern auch zwei hochrangige AfD-Funktionäre: Markus Frohnmaier und Thomas Rudy. Laut Protokoll der Sitzung leitete der Thüringer Landtagsabgeordnete Rudy sogar das Treffen als Wahlleiter. Frohnmaier ist Bundestagskandidat der AfD, Vorsitzender der Nachwuchsorganisation Junge Alternative und Sprecher von AfD-Bundestagsspitzenkandidatin Alice Weidel.

Darum hatten vor zwei Wochen zuerst die ZEIT und wenig später auch andere Medien über die Nähe der AfD zu einem mutmaßlichen russischen Spion berichtet. Einen Tag später wies der Pressesprecher der AfD, Christian Lüth, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP die Vorwürfe zurück, Politiker der Partei hätten Verbindungen zu einem mutmaßlichen russischen Spion: "Diese Meldungen entbehren jeglicher Grundlage." Diese Behauptung nahmen einige Medien wie dieFAZ, Tagesspiegel, n-tvaber auch ZEIT ONLINE auf.

Das Statement des Pressesprechers widersprach den Fakten komplett. Denn der ZEIT lag nicht nur das Gründungsprotokoll des Vereins vor, aus dem schwarz auf weiß hervorgeht, dass Mateusz Piskorski mindestens am 1. April 2016 bei der Vereinsgründung eine Verbindung zu zwei AfD-Politikern gehabt hat. Selbstverständlich waren wir im Vorfeld der Veröffentlichung auch zu den betroffenen AfD-Funktionären gefahren und hatten mit ihnen über diese Verbindung gesprochen.

Thomas Rudy trafen wir im Landtag in Erfurt für ein langes Gespräch. Mit Markus Frohnmaier stehen wir seit Monaten in Kontakt zu dem Thema, ein Kollege hatte ihn für die Recherche im April sogar auf einer Reise bis nach Serbien begleitet. Beide Männer bestätigten uns persönlich ihre Verbindung zu Piskorski. Frohnmaier ist heute offenbar noch immer stolz auf seinen Kontakt zu dem angeblichen Spion: Auf seiner Website zeigt er das Foto eines Treffens mit Piskorski im April 2016 – kurz vor dessen Festnahme. Ein Justiziar prüfte unseren Text vorab und gab ihn juristisch frei. Außerdem gaben wir der AfD vor unserer Veröffentlichung viele Tage lang die Möglichkeit für eine Stellungnahme, die sie jedoch ungenutzt ließ. Spitzenkandidatin Alice Weidel wollte sich nicht zu den Aktivitäten eines ihrer engsten Mitarbeiter äußern. Nach der Veröffentlichung unseres Artikels jedoch äußerte sich auf einmal Pressesprecher Lüth und streut plötzlich Zweifel an den Ergebnissen unserer Recherche.

[…]

Darum baten wir AfD-Sprecher Lüth, uns Beweise vorzulegen, für seine Kritik an unserer Recherche. Nach vier Tagen, mehreren Mails und mehrfachen Versuchs der telefonischen Kontaktaufnahme, sandte er uns einen schmalen Satz: "An der Sachlage hat sich nichts geändert."
Mit Kälte und Unverfrorenheit beharrt die AfD auf ihrer Behauptung, sie leugnet die Fakten.

[…]
https://www.zeit.de/fragen-der-zeit/2017/09/afd-polen-mateusz-piskorski-luegen

Wäre sie eine so ehrliche und so aufrichtige Partei, dann gebe es solche Dinge nicht.


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gestern um 21:14
Als AFD Sympathisant/Wähler/Unterstützer würde man doch viel nachhaltiger fahren wenn man einfach zugibt Rassist zu sein und offen dazu steht. Ich finde das doch deutlich "sympathischer" als sich in irgendwelche fadenscheinige Erklärungen zu verlaufen.


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gestern um 21:26
Zitat von Ataraxie89Ataraxie89 schrieb:Als AFD Sympathisant/Wähler/Unterstützer würde man doch viel nachhaltiger fahren wenn man einfach zugibt Rassist zu sein und offen dazu steht. Ich finde das doch deutlich "sympathischer" als sich in irgendwelche fadenscheinige Erklärungen zu verlaufen.
das ist wirklich so albern. Vielleicht sollte man weniger Panikmache betreiben. Unsere Politiker haben es doch in der Hand, sie sitzen an der Quelle, warum wollen sie Wähler nicht wieder zurück gewinnen? Dann bräuchte man auch nicht so viel Energie in Richtung AFD zu verschwenden. Ich weiß, dass es bei uns miserable läuft, in die Zukunft kann ich aber nicht blicken, denn manche tun so, als ob eine AFD alles aushebeln könnte, da hat man dann doch so wenig Vertrauen in unsere Demokratie, dass man davon ausgeht, sie ließe sich so einfach aushebeln.


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AfD

gestern um 21:32
Zitat von socialmesocialme schrieb:ob eine AFD alles aushebeln könnte, da hat man dann doch so wenig Vertrauen in unsere Demokratie, dass man davon ausgeht, sie ließe sich so einfach aushebeln.
Es ist ziemlich bizarr:
Dir ist also bewusst, dass die AfD eine Gefahr für unsere Demokratie ist, wählst sie aber trotzdem und hoffst danach, dass es schon nicht so schlimm wird, denn so einfach lässt sich die Demokratie schon nicht aushebeln?!

Hoffnung ist keine Strategie.

Wäre es da nicht viel einfacher, die AfD einfach nicht zu wählen?!


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