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AfD

99.725 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

um 08:20
Zitat von WardenWarden schrieb:Ist halt anstrengender, als sich mit den Kumpels auf die Schulter zu klopfen
Auf die Schulter kann man sich klopfen lassen wenn man auf diese scheiss Propaganda hereinfällt. Wer nicht merkt wohin diese Gesellschaft driftet, den kann ich persönlich nur noch verachten. Oder nicht ernst nehmen.


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um 08:32
Zitat von ToxidToxid schrieb:Diesen ganzen Haufen an sinnfreien NGOs die Gelder streichen, Arbeitspflicht für Asylbewerber. Wo ist bei den Punkten das Problem?
ganzen Haufen? dann kannst du ja sicher gleich mal 10 benennen die sinnfrei sind?

und Arbeitspflicht für Asylbewerber bei Jobplätzemangel?

selbst wenn man die nur in der Stadt kehren oder gießen lässt, das macht normalerweise schon ein Angestellter der Stadt der dafür bezahlt wird, also willst du das "da nimmt mir jemand den Arbeitsplatz weg" noch forcieren?


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AfD

um 08:33
Zitat von ickebindavidickebindavid schrieb:Wer nicht merkt wohin diese Gesellschaft driftet, den kann ich persönlich nur noch verachten. Oder nicht ernst nehmen.
@Warden hat mMn dennoch Recht, denn vom Abwerten der Wähler wird die Gefahr und der Zuwachs auch nicht geringer.

Seine Strategie dagegen hat zumindest das Potential, den einen oder anderen Wähler doch noch die Augen zu öffnen.

@Warden
mal eine gutgemeinte Anmerkung ganz direkt zu deinem Beitrag:
Leider glaube ich, dass nicht Alle Lust und Ausdauer haben, solch einen langen Beitrag vollständig zu lesen (meine Erfahrung halt, dass viele Menschen SO "gestrickt" sind.
Und so könnten einige deiner guten Gedanken verpuffen.


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AfD

um 08:35
Zitat von ickebindavidickebindavid schrieb:Auf die Schulter kann man sich klopfen lassen wenn man auf diese scheiss Propaganda hereinfällt. Wer nicht merkt wohin diese Gesellschaft driftet, den kann ich persönlich nur noch verachten. Oder nicht ernst nehmen.
Man möge mir den vlt. zu salopp formulierten Satz im Zitat von mir oben verzeihen.

Aber was ich im Grunde ja sagen will ist:
Es ist relativ leicht, sich mit Gleichgesinnten beim politischen Gegenüber zu einigen, dass es ein Problem, Wahnsinn, Scheiße, schlecht, etc. ist.
Anstrengender ist in aller Regel (je nachdem auf welcher Ebene) der Diskurs mit dem politischen Gegenüber.

Auch "AfD ist Scheiße" (Beispiel) ist ein Feedback. Leute die zustimmen, werden nicken. Aber spätestens wenn ich mir Deradikalisierung als Ziel setze, muss ich überlegen ob/wie ich ein Gegenüber erreichen kann.

Niemand muss sich das antun. Es gibt Stellen dafür. Aber ich sage mal: Man hat immer als Individuum die Möglichkeit, daran teilzunehmen - über Diskurs auf Social Media. Ne starke Zivilgesellschaft braucht das Individuum, nicht nur irgendeine NGO oder Institution. Ich werde ein Gegenüber nicht zum Nachdenken anregen wenn ich es stumpf beleidige. Ich kann es beleidigen oder seine Standpunkte ablehnen, alles gut. Aber ich erreiche jemanden ggf. dann nicht (so) nachhaltig als wenn ich die Kommunikationsstrategie anpasse.

Man möge mich nicht falsch verstehen, ich sag nicht jede/r hier soll jetzt anfangen den Diskurs von ad-hominem etc. weg zu mehr nachhaltigem Diskurs zu verschieben, zu bekehren. Ich mach mir auch nicht immer die Mühe online.

Aber wenn man mich fragen würde, was in Summe die beste Strategie wäre, vor allem mit Hinblick auf die allgemeine Diskursqualität auf den breiten Social Media Plattformen? Definitiv eine sachlichere Argumentation, die versucht, harte Punkte beim politischen Gegenüber aufzubrechen. Offene Fragen stellen, zum Nachdenken anregen. Beleidigung etc. geht auch aber da gehen mental meist nur dann Gitter runter und man blockt ab für Argumente. Stimmen dann ggf. andere zu, aber die Person oder auf der Kippe stehende Dritte werden so nicht so effektiv erreicht.


Edit:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:mal eine gutgemeinte Anmerkung ganz direkt zu deinem Beitrag:
Leider glaube ich, dass nicht Alle Lust und Ausdauer haben, solch einen langen Beitrag vollständig zu lesen (meine Erfahrung halt, dass viele Menschen SO "gestrickt" sind.
Und so könnten einige deiner guten Gedanken verpuffen.
Das Risiko ist mir generell bekannt, dann ist es so. Ich überlege künftig aber mehr "Kurzversionen" reinzupacken. Notfalls können Leute ja KI fragen, zusammenzufassen :D


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AfD

um 08:40
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Leider glaube ich, dass nicht Alle Lust und Ausdauer haben, solch einen langen Beitrag vollständig zu lesen
was sagt das über uns aus? da nehme ich michg gar nicht aus davon, auch ich lese lange Beiträge manchmal nicht.

wollen wir wirklich nur kurze schlafkräftige Slogans ohne Substanz in einer immer komplexer werdenden Welt in der es nun mal keine einfachen Lösungen mehr gibt?

mir fällt da einer meiner Lieblingszitate ein: "The pure and simple Truth is rarely pure and never simple"


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AfD

um 08:42
Zitat von SocialmeSocialme schrieb:ja, da hast du recht. Ich weiß nur nicht, ob alle potentiellen Wähler sich diesbezüglich gründlich informieren. Müsste ja letztlich unabhängig von der AFd bei allen Parteien so sein. Ich befürchte allerdings, dass dies tatsächlich viele gar nicht machen. Möglicherweise lediglich den Wahlbarometer betätigen und das war´s dann auch schon.
@Socialme
Genau das ist der Punkt.
Die Leute werden über die Sozialen Medien mit Info-Müll gefüttert und merken nicht, wie viel Zeit sie im Internet vergeuden. Es würde schneller gehen und wäre besser, sich sachlich zu informieren.
Die Zeit, in der die Wahlen im Westen zwischen CDU und SPD ausgemacht wurden und die FDP das Zünglein an der Waage war, war auch nicht besser.
Da wählten die Arbeiter und Arbeiterinnen klassisch die SPD, Konservative die CDU. Unentschlossene ließen sich mit Kugelschreibern überzeugen-oder gingen nicht wählen.
Das Bewusstsein, dass das Wählen ein erkämpftes Privileg ist, besonders Frauen müsste das klar sein,
Die sind noch nicht lange wahlberechtigt, fehlt.
Jedenfalls hat die Situation, wie sie heute ist eine Vorgeschichte.
Kann mich an Diskussionen Ender der 1980er erinnern, in denen es um die vielen "Nichtwähler" ging.
Ich sagte: Die könnten inzwischen eine eigene Partei gründen.
Und eine Freundin antwortete: Das wäre keine gute.
So ist es ja gekommen.


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AfD

um 08:44
Zitat von CapspauldinCapspauldin schrieb:Aber nur zu, dafür muss ich nicht Advocatus Diaboli sein, dass der Ansatz nichts bringt.
Habt ihr nichts anderes als diesen Strohmann?
Niemand erwartet, dass es "etwas bringt" wenn man AfD Wähler rassistisch und/oder als dumm bezeichnet.
Wirf doch anderen nicht vor die Wahrheit auszusprechen, nur weil diese Klientel zu dumm für Selbstreflexion ist und sich nichts daraus macht dumm oder rassistisch genannt zu werden und deshalb mal ihr Handeln zu überprüfen.

Da kannst du noch 112 verschiedene Motive die AfD zu wählen aus dem Hut zaubern, unter dem Strich bleibt es: rassistisch und/oder dumm.


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AfD

um 08:51
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Habt ihr nichts anderes als diesen Strohmann?
Ist es das hoheitliche Ihr?
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Niemand erwartet, dass es "etwas bringt" wenn man AfD Wähler rassistisch und/oder als dumm bezeichnet.
Der reinste circle Jerk.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Da kannst du noch 112 verschiedene Motive
Wenn du zu blöd bist diese zu verstehen, dann kannst du die gerne runterbrechen auf Dummheit.
Immer vorwärts.


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AfD

um 08:52
Zitat von OptimistOptimist schrieb:@Warden hat mMn dennoch Recht, denn vom Abwerten der Wähler wird die Gefahr und der Zuwachs auch nicht geringer.

Seine Strategie dagegen hat zumindest das Potential, den einen oder anderen Wähler doch noch die Augen zu öffnen.
Bin halt vlt. auch vorbelastet bzw. habe ja selbst am eigenen Leib die Erfahrung gemacht.
Ich will, auch wenn es melodramatisch klingt, ganz ehrlich und platt sagen: Meine Lebensqualität hat sich MASSIV gesteigert bzw. ich bin nicht weiter in ein elendiges Loch mit schlechtem Ausgang gefallen.

Warum? Weil es da draußen andere gab, die kostenlos ihre Zeit zur Verfügung gestellt haben für Aufklärung, auch über Satire und Humor, nicht immer nur nüchterne Sachbeiträge. Jedes Jahr denke ich mindestens einmal ein bisschen darüber nach, wie schlecht sich mein Leben (was eh schon mit Schicksalsschlägen gefüllt ist) hätte entwickeln können. Bei Radikalität bis hin zum Extremismus reden wir ja nicht nur immer über Personen die an sich im Leben stehen und online oder im Umfeld ggf. eine starke oder, im Netzslang, "edgy" Meinung vertreten. Sondern wir reden von Personen, die potenziell in soziale Isolation, den Gewaltbereich und gar Terrorismus abdriften, die sich selbst schaden weil Konsequenzen sie erreichen wie Jobverlust oder Knast oder sonstige Verringerung ihres Potenzials, etc. Und im Zweifel noch andere mitreißen, ob argumentativ (die dann auch leiden oder anderen Schaden) oder gar anderweitig wenn sie schlimme Taten begehen.

Es klingt jetzt vlt. wirklich etwas cheesy und schrullig aber andere haben mich quasi 'gerettet' bzw. gut genug beeinflusst, dass ich mit eigener Kraft da rausgefunden habe. Das war vor langer Zeit. Seitdem habe ich bestimmt 10000 Stunden oder so in Online-Diskurse gesteckt, mal satirisch, mal stumpf, mal sachlich-aufklärend. Ist glaube ich auch so ein Fluch von ex-Aluhüten oder Radikalen/Extremisten, dass die dann proaktiv werden :D.

Anyway, Feedback, dass sich wer "läutert", kriegst du in der Regel nie. Viele verändern sich erst über Zeit aber jede einzelne Bemühung, an die sich sich vlt. nicht mal mehr konkret erinnern, beeinflusst ggf. Leute positiv. Und wenn ich da draußen mindestens ne Hand voll Leute über all die Zeit positiv beeinflusst habe, war es das Wert und es genügt mir. Das ist halt Zivilgesellschaft für mich: Jede Person leistet auch abstrakt kleine Beiträge und beeinflusst das große Ganze. Auch wenn es manchmal undankbar oder anstrengend oder ohne konkretes Feedback ist, machts die Summe aus. Mal davon ab, dass es auch eine relative Debattenkultur bewahrt. Plätze wie Twitter/X sind an sich schon manchmal im Umgang die Hölle...



HA9AsM7bgAElQIo


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AfD

um 08:55
Zitat von OptimistOptimist schrieb:solch einen langen Beitrag vollständig zu lesen
und das in einem Thread in dem es um eine Partei geht, wo man eigentlich erwartet, dass zumindest ein Teil der Mitdiskutanten einen großen Teil des Wahlprogrammes in Länge von 177 Seiten gelesen hat!

aber lasst uns doch ganz einfach mal über das Kurzprogramm reden das sind nur 2 Seiten, oder ist das auch schon zu viel?

https://www.afd.de/wp-content/uploads/2025/01/2025-01-23-_-AfD-Flugblatt-_-20-Kernforderungen-aus-Bundestagswahlprogramm-_-Webversion.pdf

ich lese da mehrere Punkte, die meiner Ansicht nach viel Geld kosten (z.b. bessere Ausstattung Polizei, Grenzschutz - bessere Honorierung Mediziner) werden und gleichzeitig Punkte die weniger Geld einbringen werden (steuerliche Entlastungen durch neues Steuererrecht)

gleichzeitig soll auch die Schuldenbremse eingehalten werden!

wie will/soll man das schaffen?

will man z.b. die Entwicklungshilfe von 26 Mrd. fast komplett zusammenstreichen und wird das dann reichen?
was wird mit den Fluchtzentren in anderen Ländern die dadurch finanziert werden, lässt man die allein?


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AfD

um 09:15
Zitat von WardenWarden schrieb:Aufklären
Ich greife mir jetzt nur mal diesen Punkt heraus, als jemand, der früher auch die Diskussion gesucht hat. Meiner Erfahrung nach kannst du den Großteil der AfD Wähler aber leider damit nicht erreichen, da sie sich für aufgeklärt halten.


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